Ich finde komplette Öffnung Quatsch.
Erstes Argument: Gerade am Anfang ist es wichtig, häufig vorkommende Buchstaben zu lernen, damit man auch Kombinationen hat, aus denen man Wörter bilden kann. Was nützt es zu Beginn, das x, q und y zu lernen?
Ich würde den Überblick verlieren - man weiß nicht mehr, wie weit die anderen sind - man zählt dauernd u.s.w....
Wir machen es so
Wir haben die Buchstaben in drei Kolonnen aufgeteilt: Die ersten drei Buchstaben erarbeiten wir zusammen, erarbeiten dabei Methoden, abheften u.s.w...., dann werden die Leistungen der Kinder naturgemäß auseinanderdriften. Sie dürfen sich aus den Kolonnen dann Buchstaben aussuchen (der Vorteil ist, dass nicht Materialien in unzähliger Anzahl zur Verfügung stehen müssen). Ist eine Kolonne fertig, wird die nächste Kolonne bearbeitet . Ich behalte den Überblick, wer noch nicht die erste Kolonne fertig hat, während das Gro schon in der zweiten ist, der muss sich sputen und bekommt Zusatzzeit..
(erste Kolonne ist: L M N O I A R S T)
Vorteil ist : Die schnellen Kinder kommen weiter
Nachteil: Die üblichen schönen Einführungen, die man man macht, fallen weg (Lernen mit allen Sinnen), allerdings habe ich die ERfahrung gemacht, dass es auch ohne geht. Die Kinder kennen das andere nicht, also vermisse ich alleine nur das. Ich versuche aber, durch Schreibanlässe oder schöne Aktionen das Ganze attraktiv zu machen....
flip