Beiträge von elefantenflip

    Liebe biene, danke für deine Antwort. Arbeitest du mit alleder Rechtschreibwerkstatt?
    Bei "erklärt" bin ich der Meinung, dass man das "ä" bei uns nicht gut hört, weil wir eher breit sprechen. Wenn ich nicht das Wort vor Augen habe, weiß ich nicht, dass ich die Stelle offener "als ä" sprechen muss. Auch einige Wörter des LD Bereiches finde ich schwer zu sprechen, von daher würde ich sie eher richtig üben.

    Ich versuche einige Bereiche der Werkstatt im Moment etwas lehrerzentrierter bzw. straffender durchzuführen. Wenn ich mal nur die 14 Zweitklässler habe, benutze ich Wörterlisten. Dazu habe ich die Wörter abgetippt und wir können Suchübungen an der Wörterliste viel schneller durchführen als im großen Karteikasten- gerade schwächeren Kindern scheint das entgegenzukommen. Ich finde es sehr zeitaufwändig, die paar LD Wörter aus der ganzen Kiste herauszusuchen.
    Meine auch in LB Diktaten (als Diagnoseuen ) schwächeren Kinder haben in der HSP alle Lupenstellen für die alphaber tische Strategie korrekt geschrieben. Somit glaube ich fast, dass ich sie weiterschicke.


    Zur Studie: Wobei ich gehört habe von einer Bekannten, dass der große Meister zu dieser Studie gesagt haben soll, dass das Ziel gewesen sei, nachzuforschen, inwieweit sich die Lehrerausbildung /Moderatoren positiv auf Lernerfolge auswirkt.

    Nun wird die Studie doch genommen, um die Methoden zu bewerten.

    Ich frage mich aber, wenn es nach den Mc Kinsey Ergebnissen, relativ egal ist, nach welcher Methode die Schüler lernen: Warum mache ich dann solche Handstände...

    Es ist so ein Wirrwarr und Gegensätzliches wird mit Studien belegt, so dass man gar nicht mehr weiß, was man glauben soll. Der Text , die Wörter müssen für die Kinder bedeutsam sein versus gestuftes Rechtschreiblernen . Für alles gibt es Argumente.


    flip

    Ich habe vor ca. zwei Jahren dort gepostet mit einer anderen Frage. Sobald ein etwas kritischer Unterton durchgeklungen ist, sei es auch nur, um etwas zu verstehen, antworteten sie dort sehr unangenehm.
    Also dort zu fragen, habe ich keinen Bedarf mehr. Und auch der Meister selber wurde etwas persönlich, als ich kritischer nachfragte....
    flip

    Ich denke, dass die phonologische Bewusstheit nur wichtig ist bei Ansätzen, in denen man vom Hören ausgeht, oder????

    Könnt ihr mehr zum dem Lese-Pc-Programm sagen?
    Ist es lehrgangsunabhängig zu verwenden? Was wird trainiert? Seit ich mit dem Konditionstraining arbeite, haben sich die Leseleistungen verdoppelt.

    flip,
    die euch dankbar ist, über den Tellerrand schauen zu dürfen.

    Nachdem ich mal wieder ein Diagnosediktat nachgesehen habe, stelle ich mir wieder viele Fragen.

    Zum einen glaube ich, dass ich die Bereiche straffen muss, denn der große Meister vermittelte in einer Fort bildung, dass die Werkstatt auf6 Jahre ausgerichtet sei, ich in NRW habe die Kinder nur 4 Jahre. Muss sie also auf das gleiche Niveau bringen wie nach anderen Methoden.

    Bei mir sind fast alle Kinder in Klasse 2 noch in dem LB BEreich. Ich fürchte aber, dass die Kinder zu lange in dem lautgetreuen Schreiben feststecken und es schwer fällt, dann noch an Regeln zu denken. Eigentlich übe ich das lautgetreue Schreiben weiterhin auch in den anderen Bereichen. In dem Handbuch der HSP (Hamburger Schreibprobe) wurde irgendwo geschrieben, dass Kinder den Mangel an lautgetreuem Schreiben mit anderen Methoden wettmachen können (bezog sich auf Migrationskinder), die gar nicht so deutlich sprechen können...

    Wenn in dem Diagnosediktat erklärt dem Bereich LD/LB zugeordnet wird, denke ich, dass ich dieses , lWort doch auch richtig schreiben könnte, wenn ich im Bereich WU bin (klar steckt in dem Wort, also Ableitung ) bzw. erklärd auch vermeide, wenn ich das Wort verlängere bzw. die Flexion des Verbes als Wortumformung anwende?????

    Sprich wie lange lasst ihr die Kinder in den einzelnen Bereichen????
    flip

    Ich kenne sie leider nicht - ich finde aber den Ansatz von Föhler interessant. ihr fangt das Lesen an und dann wird erst geschrieben, oder? Ich habe die theoretischen Bücher gelesen.

    Ich habe das Konditionstraining Lesen bei mir eingeführt und damit gut Erfahrungen gemacht.

    Du könntest bei wegerer material at (gib es mal so in die Suchmaschine ein) nach Leuten suchen, die Lesematerial über ihn eingestellt haben.

    flip

    Ich würde es mit dem Fisch machen, denn die Hand hat jeder immer dabei - wenn er unsicher ist in Richtungen. Früher hätte ich für alle Kinder einen Fisch gebastelt, ich hatte sogar mal einen Satz Krokodile mit lauter Mausezähnchen hergestellt. Dann war das Krokodil verloren....

    Ich klebe oder male einfach auf die nicht-Schreibhand ein Auge, erkläre, dass es der Fisch Hugo ist, der besonders gefräßig ist und überall dorthin schwimmt und seinen Mund aufmacht, wo mehr/wo es größer ist...., Die Hand kann nicht verloren werden und das Zeichen kann eingezeichnet werden..
    flip

    Gudrun Diener, Antje C. Loose, Nicole Piekert
    Graphomotorisches Arbeitsbuch für Eltern, Erzieher/innen, Therapeut/innen, Pädagog/innen
    Mit der Geschichte von Frede Schnodderbüchs und seinem Freund Addi Luftikus. Pflaum Physiotherapie
    1997. 293 S. m. 146 Abb., zahlr. Zeichn. u. 20 Farbtaf. sowie 90 Arbeitsbl. 30 cm; Kt; Deutsch
    Pflaum , 1997
    38.00 EUR *
    Best-Nr.2393774

    Schau dir dieses Buch mal an.
    flip

    1 Tennisball, 2 Wackelaugen, 1 Muggelstein als Nase,
    Hexentreppe dicker als Bauch, 4 dünne Hexentreppen als Arme und Beine, 1 "Wolke" als Kragen (zwischen dicke Hexentreppe und Ball kleben), 2 Schuhe und Hände ausschneiden, fertig ist der Hexentreppenclown.
    flip

    Wir kommen sehr gut mit Flex und Floh klar, da ich ja nun jahrgangsübergreifernd unterrichten muss, wäre das mit dem Zahlenbuch nicht möglich gewesen.

    Der Zahlenraum wird erst einmal bis 10 eingeführt, danach geht es in den Zwanzigerraum. Die Kinder können sehr selbständig darin arbeiten.
    Vom Konzept ist es an das Zahlenbuch angelehnt, hat aber mehr Systematik und nicht so viele "Fallstricke", was auch Nachteile hat. ich denke aber, dass man gut Dinge des Zahlenbuches ergänzen kann bzw. den Unterricht aktiv entdeckend aufbauen könnte und die Seiten als Übungsseiten heranzuziehen.

    Allerdings habe ich erst mit den büchern für 1./2. Klasse gearbeitet, einen Lehrerkommentar gab es noch nicht.

    Beispiel: Das einnmaleins

    ausgehend von Bildsituationen wird die Multiplikation als Verkürzung der Addition eingeführt. Von Alltagssituationen geht es zu strukturierteren Mulitplikationsaufgabendarstellungen bis zu Punktmustern. Dann werden kurze Reihen aufgebaut und Ableitungen von anderen Malaufgaben dargestellt. Im Anschluss wird dann die Division eingeführt. Dann werden die einzelnen Reihen eingeführt. So habe ich es auch bei MW gemacht, nur dass ich viele Arbeitsblätter zusätzlich entwickelt habe - solche, die nun in Flex und Floh sind.

    Schau es dir mal an, wäre auch an einem Austausch interessiert.
    flip

    hABE HEUTE IN DER ogs NETTES GESEHEN.
    tENNISBALL; hEXENTREPPEN; ! GRO?E ÜR DEN rUMPF; " aRME; " bEINE; wACKELAUGEN; ! hALBRUNDE pERLE FÜR DIE nASE; tONPAPIERSTREIFEN EINGESCHNITTEN ALS hAARE; ERGAB EINEN cLOWN; DER VON DER dECKE HING:
    FLIP;DEREN tASTATUR SPINNT

    Bei uns in NRW heißt das GU (gzemeinsamer Unterricht). Ich hatte schon 3 Kinder im Gu. Ein Sonderschullehrer kam maximal für 3 Stunden - manchmal nur für 2 Stunden, den Rest der Förderung habe ich ü+bernommen. Es ist ein Riesendrahtseilakt, aber es klappt in Einzelfälllen - wenn man Klassenlehrer ist mit allen Stunden in der Klasse - das ist meine persönliche Meinung. Ich habe z.B. Kunststunden dafür genutzt, dem Kind neue Dinge beizubringen - wenn alle eine gemeinsame Arbeitsphase haben. Das entsprechende Kind hat dann Kunst hinterher gemacht, wenn ich den anderen etwas neues beibrachte. Auch die Kinder untereinander haben geholfen... Manchmal habe ich die Frühstückspausen genutzt, das entsprechende Kind hat dann nachgefrühstückt, dh. nach der Hofpause. Natürlich muss man sich viele Materialien zusammensuchen und es ist immer eine nicht unerhebliche Zusatzbelastung. Ganz gut waren andere Mathehefte, z.b. Rechenrakete, oder jetzt Flex und Flo. Oft habe ich auch PC Programme eingesetzt, weil sie eine sofortige Selbstkontrolle und Rückmeldung ermöglichten.

    M.E. lohnt sich der GU bei Kindern, die an der Grenze zur Lernbehinderung standen).
    Oft habe ich mich aber gefragt, warum der Aufwand, wenn das Konzept nach der 4. Klasse nicht weitergeführt wird.

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