Beiträge von elefantenflip

    Die Schwierigkeit ist, dass kein Lese/Sprachbuch, das ich kenne, jahrgangsübergeifend aufgebaut ist. Du wirst auch bei Lollipop das Problem haben, dass es nicht für jahrgangsübergreifendes Arbeiten gedacht ist. Für den Anfangsunterricht ist Tinto vielleicht am ehesten einsetzbar, ich halte es dennoch für einen Kompromiss.

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    Waren diese Kinder alle im gleichen Kindergarten?

    Oft ist das Vertauschen ja auch ein Hinweis auf versteckte Linkshändigkeit, Fehlen der Fähigkeit der Überkreuzung der Körpermitte. Vielleicht ist das geballte Auftreten in einer Klasse auch ein Zufall?

    Man könnte versch. Übungen zur Raumlage in den Unterrichtsalltag einbauen, Brain-Gymn ????

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    Abendteuerliche Mathegeschichten...

    Leichter sind die Mathe-Malblätter. Kennst du die? Sie sind von W. Metze, zwar für die erste Klasse, aber bestimmt auch noch für 2. Klässler.

    Ich finde Lesemalblätter für die zweite Klasse nicht mehr so geeignet. Nutzt sich auch ab, was ist denn mit den Logicals? Daraus kann man sich auch leicht Heftchen basteln.
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    Mich wunderts, dass wir besser abgeschnitten haben - ich finde nicht, dass sich bei mir etwas groß geändert hat, seit dem letzten Abschneiden. Die äußeren Bedingungen sind auch nicht besser geworden, eher .... Ich wurde aber auch nicht erfasst.....

    Was ich aber wahrnehme, ist, dass ich die Kinder auf solche Tests vorbereite. Z.B. im Lesen viel früher auf Testverfahren vorbereite. Aber sagt das mehr über die Lesekompetenz aus???? Was sich zeigt, ist, dass die unterrichtlichen Verfahren stärker auf die Testverfahren abgestellt werden.

    Ich bin überhaupt nicht beruhigt durch solche Berichte. Immer noch sind meine Kinder mit Migrationshintergrund viel stärker benachteiligt. Immer noch haben wir eine Mittelstandspädagogik, die stärker an Bedürfnissen von Mädchen ausgerichtet ist. Immer noch haben viele Kinder viel große Sorgen, die sich hemmen, sich ganz auf die schulischen Anforderungen einzustellen. Immer noch gibt es nicht genug Stellen, die Probleme wie Kiss, Sprachstörungen, Hörstörungen frühzeitig erkennen und Spätfolgen verhindern.
    Immer noch hängt die schulische Leistung sehr von dem Lehrer, seiner Einstellung zu schwachen Kindern, seinem eigenen Lernhintergrund ab, immer noch sind Grund- und weiterführende Schule nicht genug verzahnt.
    Demnächst kommen in NRW die Kinder mit 5 1/2 Jahren in die Schule. Immer noch macht sich kaum jemand Gedanken darüber, wie man mit diesen Kindern umgehen sollte, welche Rahmenbedingungen geändert werden müssen und können.

    Alles sehr subjektiv....
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    Nach einem Mailkontakt mit Prof. Schönweiß vom Münsteraner Lernserver habe ich folgende Antwort bekommen. Ich habe die Erlaubnis, sie weiterzugeben. .

    Stefan, Daniela, ich hoffe, ihr versteht es nicht als Werbung. Ich habe davon nichts. Mir als Mutter hilft der lernserver im Moment, dass ich mein Kind zielgerichteter fördern kann, ohne tausende von Marken zu inverstieren. Ich habe die Empfindung, dass mehr Leute von diesem Angebot wissen müssten, weil es erheblich kostengünstiger ist als Therapien. Weil es nicht nur eine Testung bietet, sondern für viele Leute in machbarem Rahmen Fördermaterial bereitstelllt. Ich weiß auch, dass es Therapeuten gibt, die damit arbeiten, dann aber zu ganz anderen Kursen.
    W



    "Betreff Einsatz des LS in der Sekundarstufe

    Der Lernserver besteht ja aus einer Reihe von Modulen, die auf
    unterschiedlichste Weise miteinander kombiniert werden können. Insofern gibt es
    keine Ideallösung, die wir pauschal den Schulen empfehlen. In Abhängigkeit von
    den je gegebenen personellen Möglichkeiten muss entschieden werden, was im
    Einzelfall die sinnvollste Lösung wäre.
    Eine Rolle spielt, wie viele Lehrkräfte zur Verfügung stehen, ob Studierende
    oder ältere Schüler mit eingebunden werden können; ob und wie viel
    Selbständigkeit man bei den Schülern unterstellen kann; wie sich die Abstimmung
    zwischen dem regulären Unterricht und unterrichtsbegleitenden Förderangeboten
    gestaltet (z.B. im Offenen Ganztag), ob und in welchem Umfang die Eltern mit
    eingebunden werden können etcpp.

    Manche Schulen ordern für jeden Schüler individuelles Fördermaterial. Dies
    macht jedoch nur dann Sinn, wenn sichergestellt ist, dass Sie mit der Fülle an
    Material auch umgehen können. Als einzelne Lehrkraft kämen Sie sehr rasch an
    Ihre Grenzen.
    Wenn es Ihnen dann nur noch möglich wäre, den Schülern ihren jeweiligen Ordner
    auszuhändigen, wäre dies nicht nur demotivierend; sie blieben letztlich ein
    ganzes Stück weit alleingelassen, und eine besonders gute Rückenschulung ist es
    auch nicht gerade.

    Unser gesamtes Konzept ist darauf ausgerichtet, der Lehrkraft all das an die
    Hand zu geben, was sie für eine Rechtschreibförderung benötigt. Adressat
    insbesondere der Lösungsblätter samt der dort oft angebrachten didaktischen
    Hinweise (ganz abgesehen von den Diktaten, die immer wieder eingestreut sind)
    ist also nicht der Schüler. Zwar ist es wichtig, die Schüler an selbständiges
    Arbeiten heranzuführen; wir verfolgen jedoch nicht die Illusion, mit unserem
    Angebot den Lehrer ersetzen zu wollen – auch wenn manche Lehrer in ihrer Not
    den Lernserver entsprechend missverstehen. Es sind also keine
    Selbstlern-Materialien.

    Vor allem sollten die wichtigsten Dinge gemeinsam bzw. mit dem Schüler bzw. der
    Gruppe oder Klasse besprochen werden. Überhaupt möchte ich dafür plädieren, das
    Gespräch und den Austausch mit und zwischen den Schülern nicht zu kurz kommen
    zu lassen. Das ist zwar eine Selbstverständlichkeit, die leider aber manchmal
    etwas kurz kommt, wenn eben die Kinder mit unserem Material alleingelassen
    werden. Dabei wäre es ja auch für die Lehrkraft entlastend und zugleich
    aufschlussreich, wenn Schüler anderen das erklären, was sie verstanden haben.
    Ganz abgesehen davon, dass dabei der Lerneffekt nicht zu unterschätzen ist.

    Empfehlen würde ich Ihnen, die zentralen Punkte (s. Handbuch) gemeinsam, mit
    der gesamten Klasse, zu erarbeiten. Dies gilt gerade für den oft
    vernachlässigten Bereich der Betonung, für den wir zusammen mit Lehrern
    Unterrichtsentwürfe entwickelt haben. Der Band zur Dopplung ist inzwischen
    ebenfalls fertiggestellt worden.

    Auch haben wir uns dafür entschieden, Ihnen als Lehrkraft lieber mehr Material
    als zu wenig mitzugeben. Es ist immer leichter, etwas zu überspringen, als das
    Passende hinzuzusuchen. Auch möchten wir Sie dabei unterstützen, wenn Sie
    bearbeitete Dinge zum Üben und Festigen mit nach Hause geben.

    So könnten Sie z.B. den Lernserver nutzen:
    Nach einer Diagnose aller Ihrer Schüler können Sie jene herausfischen, die in
    der Tat eine individuelle Förderung bräuchten. Dabei stellt sich durchaus in
    Einzelfällen auch die Frage, ob Sie und Ihre Kollegen wirklich alle Probleme
    auffangen können. Selbst mit dem Lernserver (der ja seine Wurzeln in der
    Lerntherapie hat) können Lehrer nicht alles leisten. Nicht selten gibt es ja
    Schüler, die bereits seit längerem LRS-Probleme mit sich herumschleppen und die
    von Grund auf systematisch an die Schriftsprache herangeführt werden müssten.
    Und bei denen womöglich die ganze Problematik auf ihre Persönlichkeit
    ausstrahlt, so dass im Grunde eine ergänzende lerntherapeutische Förderung
    anzuraten ist.

    Sie können die Diagnose-Ergebnisse aller Schüler zueinander ins Verhältnis
    setzen („Quickreport“) und entscheiden, welche Kinder Sie in einer Gruppe
    zusammenfassen möchten. Dabei bieten wir Ihnen an, diese Prüfung nach
    unterschiedlichen Kriterien vorzunehmen.
    Also: Falls Sie keine weiteren Lehrkräfte oder pädagogische Hilfskräfte zur
    Verfügung haben (wir hier in Münster geben den Schulen ca. 120 ausgebildete
    Studierenden an die Hand; dies wollen wir auf andere Unistädte ausweiten.),
    stellt sich für Sie die Frage, wie Sie am besten die Gruppen- und die
    Einzelförderung miteinander kombinieren könnten.

    Was die Gruppen-Förderbücher angeht, haben wir es bislang so gehalten, dass wir
    ein Exemplar den Schulen zukommen ließen. Die Lehrkräfte (wie auch unsere
    studentischen Förderkräfte) entscheiden dann, was und wie viel sie für die
    Schüler davon kopieren und ihnen jeweils für die Stunde bzw. für die häusliche
    Arbeit aushändigen bzw. mitgeben wollen.
    In diesem Zusammenhang: Da wir zu jedem Aufgabenblatt ein Lösungsblatt
    anbieten, wird meist auf das Kopieren aller Lösungsblätter verzichtet; dadurch
    reduziert sich auch etwas der Kopieraufwand und alles wird etwas
    übersichtlicher – es sei denn, man möchte die dafür geeigneten Blätter zur
    Selbstkontrolle oder zum gegenseitigen Überprüfen nutzen.

    Vielleicht könnte man ja auch ältere Schüler damit betrauen, die in Absprache
    mit der zuständigen Lehrkraft die jeweilige Portion kopiert, locht und für die
    Förderstunden vorhält.
    Die Schüler bräuchten dann Mappen, in die sie die bearbeiteten Dinge ablegen
    könnten.
    Wenn diese älteren Schüler dann auch noch als Tutoren fungieren könnten, wäre
    allen damit geholfen."


    flip

    Ich arbeite mit den Karteikarten von Fröhler - wenn die Kinder die 200 ersten Karten gelesen haben, dann haben sie einen guten Ausgangspunkt für das Lesen.

    Ich habe die bunte Lesekiste, dort wird noch einiges Sinnerfassend als Leseaufgabe im Anschluss gefordert. Die Regenbogenlesekiste bietet noch keine sinnerfassenden Aufgaben.

    Außerdem habe ich Bilderbücher, Bücher, die es bei Antolin gibt, die Kinder lesen sie und beantworten dort die Fragen.

    Auch im Kohlverlag habe ich Lesetexte gefunden, im Anhang gibt es dann anzukreuzende Antworten.

    Schau mal unter abenteuerliche Mathegeschichten...

    Es gibt mittlerweile viele Logicals, Strubbelsuses zaubereinmaleins bietet einiges.
    flip

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