Beiträge von elefantenflip

    Wir haben das Heft nun auch bekommen - und sind sehr,sehr enttäuscht. Für die Hand der Kinder ist es wirklich nicht geeignet und mir ist gar nicht klar, wie damit gearbeitet werden soll. Zumal der Modellwortschatz bei uns nicht immer hin und her geschleppt wird.
    Die Hinweise, die im Heft gegeben werden, werden bei der Einführung erarbeitet. Schade, auch um das Geld, auch wenn man nur 1 Heft bestellt hat!!!!

    Rechtschreibtests testen eher das Wissen ab, d.h. die Eltern können u.a. nicht auswendig vorbereiten (wie beim Diktat). Im zweiten Schuljahr wäre z.B. eine Schlange mit einem Satz (alle Buchstaben groß geschrieben, Kinder müssen Wörter abtrennen und in richtiger Schreibung (groß und klein) aufschreiben. Man müsste vielleicht Satzzeichen einsetzen, zu Bildern Nomen aufschreiben...., ein Satz würde diktiert. Arbeit im/mit dem Wörterbuch.... , also die Säulen eines Rechtschreibgespürs würden erfasst und nicht nur das Schreiben nach Diktat.
    Nachteil: Eltern können nicht üben, wenig transparent, Vorteil: wirkliches Wissen wird abgefragt und nicht das Kurzzeitgedächnis

    Für Eltern empfehlenswert halte ich das GUT Programm.

    Sommer-STumpenhorst ist manchmal vielleicht dröge und ich kann noch nicht wirklich darüber berichten.Gut erscheint mir, dass viel geschrieben (abgeschrieben ) wird.

    Ich würde mit dem Abschreiben starten, eine Abschreibtechnik einüben.
    Dann zu Laufdiktaten übergehen.
    Die Übersicht über die vielen Rechtschreibprogramme finde ich erschlagend, zumal jeder meint, dass er recht hätte und sich die Programme oft wiedersprechen.

    Die Frage ist, wie haben die Kinder das Schreiben gelernt?

    Rechtschreibtrainingsprogramme:
    Silben - kommt aus dem LRS Bereich: Carola Reuter Lier, Kieler Leseaufbau, Dürrer (Legasthenie, beschreibt kurz ein Trainingsprogramm)

    Komplette Rechtschreibwerkstatt von Sommer-Stumpenhorst, ist sehr, sehr umfangreich, muss m.E. viel methodisch umgestrickt werden...., seine Pässe sind so nicht umzusetzen...

    Leßmann (Diek-Verlag): Geht von den Fehlern der Kinder aus, arbeitet mit Wörterkiste, Training von Lernwörtern (individuell), Karteikarten zu Fehlerschwerpunkten.... (habe ich mal ausprobiert, ich hatte das Gefühl, nur Rechtschreibung zu machen, würde ich auch modifizieren).

    Gute Übungen stehen bei Fröhler, Rechtschreibdiaktik, Eigenverlag, kommt aus Österreich, arbeitet auch mit Wörterkiste, Lernwörter der Woche, die aber mit allen Sinnen eingeübt werden.

    Marburger Trainingsprogramm: Regelgeleitetes Lernen (für Kinder, die über den Kopf lernen und Flussdiagramme abspeichern können)

    Interessant: Inventar implizierter Rechtschreibregeln, ist wohl bei Auer neu aufgelegt worden, Ab´s zu Fehlerschwerpunkten

    Morphemmethode: Wörter werden in die Wortbausteine zerlegt: u.a. Klaus Kleinmann: Wortbaustelle


    Ist vielleicht etwas erschlagen. Die Frage ist, was kannst du leisten? Es hört sich etwas so an, als wärst du neu im Beruf. Als ich Neueinsteiger war, kam so vieles auf mich zu, da habe ich mich oft überfordert. Von daher würde ich vielleicht ein oft bei Fachleitern verpöntes Rechtschreibheft eines Verlages nehmen. Da bist du auf der sicheren Seite - und kannst die Verantwortung etwas abgeben. Was nicht passt ist m.E. mit der Anlauttabelle und freiem Schreiben gelernt zu haben und nun nur nach einem Sprachbuch der älteren Sorte wie z.B. Bausteine zu arbeiten - man muss bestimmt auch die Anfangsmethode einbeziehen. Leider gibt es dazu noch keine richtigen Bücher..., Tinto wird gerade erst für die weiteren Klassen eingeführt.

    Das schon zitierte Elefantenbuch finde ich nicht schlecht, als Grundstock und auch den Tobi-Rechtschreibkurs finde ich ansprechend (aber auch eher anspruchsvoll). Wenn du dann noch Wörter der Woche einführst (nach Fehlerschwerpunkten und nicht am Inhalt orientiert) und vielleicht 2-3 mal pro Woche ein Frühstücksdiktat machst, bei dem du einen Satz diktierst, bist du bestimmt auf der sicheren Seite.

    flip

    wir schreiben keine Diktate, sondern Rechtschreibtests. Parallel dazu arbeiten wir nach Sommer-Stumpenhorst, da werden Diagnosediktate geschrieben. Allerdings mache ich jede Woche drei Frühstücksdiktate, d.h. wir schreiben einen Satz auf, und besprechen die Sonderschreibungen hinterher.
    Ich finde es wichtig, dass ein Konzept hinter den Dikaten steht - d.h. z.B. 3 Diktate zu schreiben, die tagelang geübt werden , bringt m.E. nicht viel für die Entwicklung eines Rechtschreibgespürs.

    flip

    Eine Kollegin heiratet, die in meiner Klasse mit mehreren Stunden arbeitet. Ich suche noch nach einer Gratulationsidee meiner Kinder. Leider ist die Hochzeit weit weg und wir können dort nicht hin.

    Bisher ist mir nur eingefallen, dass man einen Baum schenken könnte, an den Bilder der Kinder auf Herzen geklebt sind und auf deren Rückseite die Kinder gute Wünsche schreiben.
    Ich suche etwas, dass nicht so ein Stehrümpchen ist....
    flip

    Ws ich schon gesehen habe:
    Der Buchstabenbaum von Leo Lionnie mit Stappuppen.
    Ansonsen gibt es ein Buch mit kleinen Musikals: Mini-Musicals mit Pfiff (Schott.-Verlag) vielleicht ist da etwas für dich dabei.

    flip

    Die Frage, die sich mir stellt, ist die nach den Ursachen. Wie leppy andeutet, ist es Bequemlichkeit oder steckt dahinter ein visuelles Problem????

    Manchmal hilft es auch, übergangsweise, den Text in einer Umrissschrift vorzugeben, nachfahren zu lassen und dann zu übertragen. Manchmal hilft es, wenn die Linien anders hervorgehoben sind, wenn vielleicht nur das Mittelband angeboten wird, die obere und untere Linie gestrichelt ist.....,
    flip

    Ich kann Alias nur zustimmen, ich nehme auch an Fortbildungen am Samstag nicht teil. Den größten Affront fand ich, dass wir nur eine Kollegiumsintere Fortbildung genehmigt bekommen hätten, wenn der zweite Teil direkt am Folgetag, der aber schulfrei hätte sein müssen (Feiertag, Samstag) gelegen hätte.

    Also habe kein schlechtes Gewissen....
    flip

    Daran habe ich auch spontan gedacht, doch wurde das Material in den Medien stark hinterfragt, der Vorwurf war, dass sich die beteiligten Firmen über die Beschäftigung mit dem Thema wiederum eine Werbeplattform gesichert hätten. Also auch dabei: Holzauge sei wachsam....

    flip

    Ich kann mir noch nicht so recht was darunter vorstellen.
    Bei Farbe im Wind denke ich an "Farben" und ihre Umsetzung.
    Vielleicht könntest du Fahnen im Stile verschiedener Künstler malen lassen?
    Hinweise dazu findest du unter Tipps.
    flip

    Strubbelsuse, ich habe mir das Buch nur angeschaut - habe also keine praktischen Erfahrungen - das zweite Schuljahr finde ich sehr unübersichtlich. Und ihr kommt echt damit klar?

    Es gibt ein ähnliches Buch, das heißt flex und flo, für das erste Schuljahr eine gute Ergänzung zum Zahlenbuch (aber auch noch nicht erprobt) für das zweite Schuljahr habe ich es noch nicht in der Hand gehabt.
    flip

    Ich denke, dass zwischen Fingerrechnen und Plättchenrechnen kein großer Unterschied besteht - es kommt darauf an, vom Zählen wegzukommen. Bei beiden Anschauungsmitteln besteht die Gefahr, beim Zählen zu verhaften. Meiner Erfahrung nach zählen auch schwache Schüler auf dem ZWanzigerfeld oder mit dem Rechenrahmen, die immanente Struktur erkennen sie nicht und wenden sie nicht klug an.
    Auf einer Fortbildung, bei der es um rechenschwache Kinder ging, erklärte ein Institut seine Vorgehensweise. Und sie arbeiten nur mit den Fingern, legen allerdings sehr großen Wert auf die Fünferstruktur und die Fingerbilder - das heißt, Finger dürfen nicht abgezählt werden, sondern müssen sofort gezeigt werden (5 = ganze Hand) . Über negative Fingerbilder wird die Zehnerzerlegung eingeführt. Dieses Institut arbeitet seit 20 Jahren so und hat den Ruf sehr erfolgreich zu sein. Allerdings zerlegen sie dort erst bis zur 5, dann bis zur 10.
    Einen sehr spannenden Gedanken fand ich die Aussage, dass wir an unserer Didaktik sehr stark arbeiten müssen, wenn demnächst 5 1/2 Jährige i, BL NRw eingeschult werden - da der Invarianzbegriff dann bei vielen Kindern noch nicht entwickelt sein wird.
    flip

    Ich mag mich nicht mit fremden Federn schmücken, ich glaube shopgirl oder irgendein anderer User aus Österreich machten auf Fröhler aufmerksam.
    Ich finde seinen Ansatz sehr interessant, er geht über das Lesen. Ich glaube, dass für Kinder mit einem hohen Migrationsanteil dieser Ansatz gut wäre.
    flip

    Bei uns ergibt sich vieles aus dem Unterrichtszusammenhang. Wir haben das Thema Zähne behandelt, dann wurde KArius und Bakuts in Partnerarbeit gemalt, die Haare wurden angeknüpft aus Wolle.
    Ein anderes Bild war ein Riesenzahn, in den Karius und Baktus Häöhle gebaut werden sollte, mitsamt der beiden Kerle....

    Ein nettes Buch für unabhängige Geschichten, die in Bilder umgewandelt werden können ist: "Was soll ich malen", Falken Verlag.

    flip

    Ich fände gut, wenn nicht nur "Blätter" bearbeitet würden - wie in unserer aktuellen Zoowerkstatt - ich könnte mir vorstellen, dass man z.B. eine Station hat, bei der Zootiere aus Plastik erfühlt werden müssen, die man dann aufschreiben muss....

    Für eine Arbeit würde ich den Werkstattplan als Gang durch den Tierpark gestalten -....

    Kennst du das buch Die kleine Maus sucht einen Freund - könnte man bestimmt auch einbauen - als antizipierendes Schreibe...

    Ich könnte mir eine Station mit Bildern vorstellen, denen man Geräusche zuordnen soll.

    Fürs erste
    flip

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