Beiträge von elefantenflip

    O: Ottos Mops (Gedicht von Ernst Jandl), gibt´s auch als kleines Bilderbuch.
    NAchspielen lassen, abtippen und die O´anmalen lassen.
    Obstsalatrezept

    L war bei mir meistens ganz zu Anfang, da ich damals, als ich auch so ein Heft (genannt Eigenfibel) gestaltete, las ich die Geschichten von der kleinen weißen Ente Loni vor und wir gestalteten ein Loni Blatt mit Federn und schrieben Loni dazu.

    R: Thema Raupe Nimmersatt (entweder Lesetext oder die Raupe aus versch. Kreisen gestalten lassen und Wackelaugen kleben), was hat die Raupe alles gefressen - Versch. Stadien der Raupe....

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    Wir müssen ja in NRW schuleigene Arbeitspläne schreiben. Man muss ja nicht das Rad neu erfinden...., seid ihr schon irgendwie im NEtz auf Arbeitspläne bzgl. der Umsetzung von SST. getroffen bzw. hat ihr Tipps zur Umsetzung.

    In diesem Punkt fände ich ein Sprachbuch leichter, man könnte nur das Inhaltsverzeichnis abtippen. So geht eine Menge Zeit für Nüsse drauf. Ärgerlich....
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    Du sprichtst das an, was ich mittlerweile glaube. Ich praktiziere die Methode seit meiner Referendariatszeit Anfang der 90er Jahre, immer mehr mit Abstrichen behaftet. Im Moment bin ich an einer Schule, die nach Sommer-Stumpenhorst arbeitet, ähnlich Tinto.

    Meiner eigenen Meinung nach wird bei der heutigen Umsetzung des Spracherfahrungsansatzes (dies ist ja auch der Hintergrund zu Reichen) wenig berücksichtigt, dass Kinder eben mit unterschiedlichen Spracherfahrungen in die Schule kommen - von gut situierten bis Kindern, die kein Deutsch sprechen und Kindern mit massiven Sprachproblemen(Richtung Logopädie u.ä.). Alle Kinder lernen nach der gleichen Methode, die aber vorgibt, offen zu sein.
    Eigene Erfahrungen zeigen, dass das freie Schreiben Kinder mit weiten Spracherfahrungen viel weiter bringt als andere Ansätze, dass andere Kinder aber weit hinter anderen Methoden zurückbleiben. Somit habe ich mich immer mehr mit alternativen Methoden auseinandergesetzt. Für Kinder mit Migrationshintergrund und großen sprachlichen Problemen und großen motorischen Schwierigkeiten
    scheint mir der Ansatz von Fröhler aus ÖSterreich sehr gut, weil er über das Fühlen und Lesen geht und Kinder früh Fortschritte machen. Er hat Fibelinhalte über Filme verpackt, so dass mich das, was ich las, sehr an den Unterricht Englisch erinnert - ich denke in Österreich gibt es viele Dialekte, so dass die Situation ähnlich zu meinen Migrationskindern ist.
    Kinder, die Ausspracheprobleme haben hilft das Vorsprechen - gute Erfahrungen habe ich mit Computerprogrammen gehabt - Sommer-Stumpenhorst hat ein PC Programm zum Abhören von LAuten, Das Schreiblabor hilft , weil es das, was das Kind frei geschrieben hat vorliest.... . Parallel dazu müsste man viel lesen und einen Grundwortschatz sichern (u.U. auch mit einem PC Programm, gut finde ich empfehlenswert).
    Dann gibt es Kinder mit Teilleistungsstörungen, für die ist bestimmt Fröhler auch machbar (habe aber keine Erfahrungen damit). Ansonsten eben der Kieler Leseaufbau oder auch das ABC der Tiere (Mildenberger-Verlag).
    Schwer ist es nur, dass alles in den Unterricht von 28 Kindern zu integrieren und vielleicht auch n och Jahrgangsübergreifenden Unterricht - es fehlen halt mehrere Hände und Köpfe.
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    Die Frage ist, was soll dieser Europatag bringen? Von da aus würde ich mir überlegen, wie ich meine Ziele erreiche. Denn tendenziell ist ja Europa im ersten Schuljahr eher nicht so Thema....
    Wenn die Schule an so einem Projekttag teil nimmt, wäre für mich Ziel, den Kindern bewusst werden zu lassen, dass sich versch. Völker besonders zusammen geschlossen haben???? Versch. Völker - schwierig, ohne Klisches zu bekommen.
    Vielleicht sich in versch. Sprachen zu begrüßen, am Lied in Paule Pumanns Paddelboot entlangzuhangeln und zu jedem Land etwas machen, u.a. auch die Flaggen ? Am Ende das Lied szenisch spielen und singen....????
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    Ich habe Karteikarten in einem so schwachen Einzugsgebiet eingesetzt - leider weiß ich die Quelle nicht mehr (Kohl verlag???) - dort wurden ein Aufsatz ganz oft geübt (immer das gleiche Thema, Sätze ordnen, Satzanfänge verbessern, vorgegebene Adjektive einordnen, ...), danach habe ich einen ähnlichen Aufsatz geschrieben und die guten Kinder einen weniger ähnlichen - so hatte ich ganz ordentliche Ergebnisse - das ist aber nicht Stand der Didaktik, die in meinem Bundesland vertreten wird. Ich denke aber mittlerweile, dass ich die Kinder dort abholen muss, wo sie stehen und nicht überfordern/unterfordern sollte. Auch das ist Spracherfahrungsansatz. Dank shopgirl und andern Mitgliedern, die aus Österreich in diesem Forum kommen, habe ich den Ansatz von Fröhler entdeckt - und habe mich gerade mit dem Anfang auseinandergesetzt und ich finde er hat recht. Denn in Österreich erlebt man wohl, was man in vielen multinationalen Klassen auch erlebt - bei den einen durch Dialekt, bei den anderen durch eine andere Muttersprache - dass Hochdeutsch die erste Fremdsprache ist. Das wird meines Erachtens viel zu wenig beachtet.
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    Welcher allgemeine Legasthenietest wird bei euch durchgeführt?

    Wenn das Kind Migrationshintergrund hat, dann werden die Schwierigkeiten auf zwei Gebieten liegen, zum einen auf der sprachlichen Ebene, sprich Grammatik und Syntax, auf der anderen Seite eben die Rechtschreibung.

    Es ist sowieso schon schwierig, beide Ebenen zusammenzubekommen. Ich habe neulich mal einen Text gelesen, indem behauptet wurde, dass Kinder das erst in Klasse 6 könnten.

    Bezüglich der Rechtschreibschwierigkeiten: Auch wenn es in manchen Zeitschriften verpönt ist - kannst du evt. 10 bis 30 Euro auftun und bei http://www.lernserver.de
    einen Test anfordern eingeben??? Du bekommst in Sachen Rechtschreibung ein besonders auf das Kind zugeschnittenes Übungsmaterial. Vielleicht findet ihr einen Paten, der mit dem Kind arbeitet, vielleicht können es Eltern übernehmen??? Wahrscheinlich ist kein Geld da, um an ein Institut zu gehen?
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    Ich finde, besonders in Klassen mit hohem Migrationsanteil muss man viele Dinge einfach einüben, weil keine oder geringe Spracherfahhrungen vorliegen. Ganz hilfreich ist z.B. das Buch aus dem Verlag an der Ruhr Schreibhandwerker oder so ähnlich, du findest z.B. Briefe, die die Kinder überarbeiten sollen, 6 Stück, immer ist der Satzanfang zu verändern.
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    Ich habe zum einen Fußgymnastik gemacht (Taststraße, Dinge mit Füßen transportieren, mit Füßen malen, den Fuß, richtiges gehen), dann kooperative Spiele aus der Jugendarbeit (es gibt glaube ich unter links einige Hinweise imForum) und dann Dinge zur Wahrnehmung (Richtungshören, mit verbunen denen Augen,..., es gab ein richtiges Wahrnehmunstraining (ichhabe mich an ein Buch gehalten), doch war das mit einer ganzen Klasse etwas schwierig).
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    Ach so, Krabbelsack,
    ich habe immer Dinge dafür gesammelt, bzw. Werbegeschenkartikel gekauft - ich war in einem sehr schwachen Umfeld, und da ich letztlich für den Erfolg geradestehen muss.... . Man könnte aber auch dafür die Eltern ansprechen, jedes Kind hat Grabbelsachen, die es nicht mehr mag, wenn man die eben "tauscht" oder für so einen Sack zur Verfügung stellt.
    Ansonsten kann man aber auch nicht kaufbare Sachen hineingeben - Gutschein für eine Spielstunde, für Spiele im Sportunterricht, eine Pause drinnen verbringen....
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    Natürlich hat man immer Eltern dabei, die übertreiben, die meinen, sie müssten ihre Kinder decken....
    Ich habe auf einem Elternbrief eine Untersuchung zitiert, nach der es wichtig ist, dass die Kinder täglich möglichst 10 bis 20 Minuten lesen sollten, weil der Schulerfolg mit diesem Lesen korrelierte. Ergo liegt es im Interesse der Eltern, dass die Kinder möglichst viel lesen. Antolin kann eine Hilfe sein, wenn ein Kind liest, ohne antolin, ist es doch auch gut. Mir als Lehrer kann es letztlich egal sein, was die Kinder lesen, Hauptsache sie lesen. Für mich ist Antolin eine Möglichkeit, die Kinder zum Lesen zu begeistern, die nicht vom Lesen begeistert sind - eben durch extrinsische Motivation. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten .... , auch antolin könnte ich mir noch viel ausgereifter vorstellen - wird es vielleicht noch mal. Wenn Eltern manipulieren, fällt das ja auch auf, denn ich mache auch standardisierte Lesetests und dann kann ich den Eltern deutlich machen, dass die Leseleistung eben nicht ausreicht und antolin nicht zusammenpasst mit den Ergebnissen. Das alles versuche ich Eltern klar zu machen. Aber letztlich gibt es bei jeder Methode "Sieger und Verlierer".
    Bleibt die Frage, warum die Kinder nicht lesen - sind sie vielleicht noch zu langsam bzw. strengt sie das Lesen zu stark an? Wenn sie bei deinem Vorgänger nie Lesen üben aufhatten, kann dies ja stein (du schreibst nicht, um welche Klasse es sich handelt). Dann würde ich vielleicht mit einem Lese-Konditionstraining anfangen.
    flip

    Hat jemand eine Ahnung, wo ich die Noten zu "dieser Weg" finde - ich würde sie auch gerne kostenpflichtig downloaden , am besten wäre ein Satz für Anfängerstufe Klavier.

    flip, deren Sohn einen Durchhänger beim Klavierspielen hat, weil er nicht so sehr auf Klassik steht

    Nimmst du denn Antolin auch mit in den Unterrichtsalltag? Man könnte z.B. abmachen, dass man nach z.B. 250 Punkten eine kleine Sache aus dem Grabbelsack bekommen kann.

    Wenn du mit den Lesenoten unsicher bist, könntest du den Stolperwörterlesetest machen (gibt es im Netz - Suchfunktion). Natürlich würde ich ihn nicht nur als Grundlage für Noten nehmen - aber ich finde es sehr interessant, mal einen Vergleich zu haben....

    Antolin als Notengrundlage finde ich bedenklich, da viele Kinder eben nicht wirklich die Voraussetzung haben, um an den PC zu gehen, ich merke bei meinen Sohn, dass seine Antolinleistungen auch mein Verdienst sind - die Lehrerin macht eine Antolinstunde in der Woche. Würde ich ihn nicht ermuntern zu lesen, würde er vielleicht gerade 2 Bücher gelesen haben. Somit hat das LEsen viel mit der Leistung der Eltern zu tun - meine ich. Natürlich gibt es auch immer wieder Kinder, die von sich aus lesen - aber für die brauchte man auch Antolin nicht.

    flip

    Arbeitet von euch Physiklehrern o.ä. in der Mittelstufe jemand mit dem e-lab Programm von Lego?
    Bei uns lag eine Box unter dem Christbaum. Mein Sohn (8 Jahre) baut alles selbständig zusammen und ist sehr begeistert, stellt nun aber Hintergrundfragen, die ich als "Technikmuffel" (wir hatten in der gesamten Mittelstufe 2 Wochenstunden Physik /Chemie) nicht beantworten kann.
    Ich habe gesehen, dass es einen Lehrerband für 20 Euro gibt, aber lohnt der sich, nur um Hintergrundinformationen zu bekommen? Es soll ja nicht schulisch werden, sonst verliert mein Sohn noch die Lust.

    Anderes:
    Sein Herzenswunsch ist der Lego Roboter, es gibt aber auch mindstorms Bausteine für Schulen. Für mich sieht es so aus, als könnte man damit mehr machen als mit dem überall zu kaufenden Roboter. Hat jemand schulisch oder vielleicht auch als lego-Freak Tipps????

    Danke
    flip

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