Ich finde, der hängt sehr stark davon ab, wie du arbeitest - fibelorientiert (dann ganz einfach), Eigenfibel, Sommer-Stumpenhorst????
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Beiträge von elefantenflip
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Ich kenne es so, dass du Luftmaschen mit den Fingern häkelst.
flipEine Form von Fingerstricken:
Klorollen, an die du 4 Holzteile aus 2 Wäscheklammern klebst. So hast du eine alte Strickliesel, die du dann auch mit den Fingern "bestricken" kannst. -
Keine neuere Forschung, aber zum Thema:
Rainer Winkel, Unterrichtsstörungen (gib das bei google ein).
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Wenn es dir nur um das Lesen geht - gibt es einen Test - mit Bilderbuch- Dani hat Geburtstag. Dort wird die reine Lesekompetenz getestet. Gute Hinweise zur Beobachtung von Schülern (incl. Test) findest du auch in Mechthild Dehn, Zeit für die Schrift.
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Es gib viele versch. Ansätze/Themen im Deutschunterricht, deswegen stelle ich mir die Frage, was du genau suchst.
Zu vielen Sprachbüchern gibt es ebenso Lehrerbände oder suchst du eher Hintergrundwissen?????flip
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O: Ottos Mops (Gedicht von Ernst Jandl), gibt´s auch als kleines Bilderbuch.
NAchspielen lassen, abtippen und die O´anmalen lassen.
ObstsalatrezeptL war bei mir meistens ganz zu Anfang, da ich damals, als ich auch so ein Heft (genannt Eigenfibel) gestaltete, las ich die Geschichten von der kleinen weißen Ente Loni vor und wir gestalteten ein Loni Blatt mit Federn und schrieben Loni dazu.
R: Thema Raupe Nimmersatt (entweder Lesetext oder die Raupe aus versch. Kreisen gestalten lassen und Wackelaugen kleben), was hat die Raupe alles gefressen - Versch. Stadien der Raupe....
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Wir müssen ja in NRW schuleigene Arbeitspläne schreiben. Man muss ja nicht das Rad neu erfinden...., seid ihr schon irgendwie im NEtz auf Arbeitspläne bzgl. der Umsetzung von SST. getroffen bzw. hat ihr Tipps zur Umsetzung.
In diesem Punkt fände ich ein Sprachbuch leichter, man könnte nur das Inhaltsverzeichnis abtippen. So geht eine Menge Zeit für Nüsse drauf. Ärgerlich....
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Du sprichtst das an, was ich mittlerweile glaube. Ich praktiziere die Methode seit meiner Referendariatszeit Anfang der 90er Jahre, immer mehr mit Abstrichen behaftet. Im Moment bin ich an einer Schule, die nach Sommer-Stumpenhorst arbeitet, ähnlich Tinto.
Meiner eigenen Meinung nach wird bei der heutigen Umsetzung des Spracherfahrungsansatzes (dies ist ja auch der Hintergrund zu Reichen) wenig berücksichtigt, dass Kinder eben mit unterschiedlichen Spracherfahrungen in die Schule kommen - von gut situierten bis Kindern, die kein Deutsch sprechen und Kindern mit massiven Sprachproblemen(Richtung Logopädie u.ä.). Alle Kinder lernen nach der gleichen Methode, die aber vorgibt, offen zu sein.
Eigene Erfahrungen zeigen, dass das freie Schreiben Kinder mit weiten Spracherfahrungen viel weiter bringt als andere Ansätze, dass andere Kinder aber weit hinter anderen Methoden zurückbleiben. Somit habe ich mich immer mehr mit alternativen Methoden auseinandergesetzt. Für Kinder mit Migrationshintergrund und großen sprachlichen Problemen und großen motorischen Schwierigkeiten
scheint mir der Ansatz von Fröhler aus ÖSterreich sehr gut, weil er über das Fühlen und Lesen geht und Kinder früh Fortschritte machen. Er hat Fibelinhalte über Filme verpackt, so dass mich das, was ich las, sehr an den Unterricht Englisch erinnert - ich denke in Österreich gibt es viele Dialekte, so dass die Situation ähnlich zu meinen Migrationskindern ist.
Kinder, die Ausspracheprobleme haben hilft das Vorsprechen - gute Erfahrungen habe ich mit Computerprogrammen gehabt - Sommer-Stumpenhorst hat ein PC Programm zum Abhören von LAuten, Das Schreiblabor hilft , weil es das, was das Kind frei geschrieben hat vorliest.... . Parallel dazu müsste man viel lesen und einen Grundwortschatz sichern (u.U. auch mit einem PC Programm, gut finde ich empfehlenswert).
Dann gibt es Kinder mit Teilleistungsstörungen, für die ist bestimmt Fröhler auch machbar (habe aber keine Erfahrungen damit). Ansonsten eben der Kieler Leseaufbau oder auch das ABC der Tiere (Mildenberger-Verlag).
Schwer ist es nur, dass alles in den Unterricht von 28 Kindern zu integrieren und vielleicht auch n och Jahrgangsübergreifenden Unterricht - es fehlen halt mehrere Hände und Köpfe.
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Die von dir aufgezählten Methoden finde ich gar nicht so neu, sie fußen auf Theoriemodellen, die mindestens 20 Jahre alt sind.
Eine Neuauflage der "Silbenmethode" - Mildenberger-Verlag: ABC der Tiere).
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Nicht ganz für LLeseanfänger - die Insel der 1000 Gefahren.
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Die Frage ist, was soll dieser Europatag bringen? Von da aus würde ich mir überlegen, wie ich meine Ziele erreiche. Denn tendenziell ist ja Europa im ersten Schuljahr eher nicht so Thema....
Wenn die Schule an so einem Projekttag teil nimmt, wäre für mich Ziel, den Kindern bewusst werden zu lassen, dass sich versch. Völker besonders zusammen geschlossen haben???? Versch. Völker - schwierig, ohne Klisches zu bekommen.
Vielleicht sich in versch. Sprachen zu begrüßen, am Lied in Paule Pumanns Paddelboot entlangzuhangeln und zu jedem Land etwas machen, u.a. auch die Flaggen ? Am Ende das Lied szenisch spielen und singen....????
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Ich habe Karteikarten in einem so schwachen Einzugsgebiet eingesetzt - leider weiß ich die Quelle nicht mehr (Kohl verlag???) - dort wurden ein Aufsatz ganz oft geübt (immer das gleiche Thema, Sätze ordnen, Satzanfänge verbessern, vorgegebene Adjektive einordnen, ...), danach habe ich einen ähnlichen Aufsatz geschrieben und die guten Kinder einen weniger ähnlichen - so hatte ich ganz ordentliche Ergebnisse - das ist aber nicht Stand der Didaktik, die in meinem Bundesland vertreten wird. Ich denke aber mittlerweile, dass ich die Kinder dort abholen muss, wo sie stehen und nicht überfordern/unterfordern sollte. Auch das ist Spracherfahrungsansatz. Dank shopgirl und andern Mitgliedern, die aus Österreich in diesem Forum kommen, habe ich den Ansatz von Fröhler entdeckt - und habe mich gerade mit dem Anfang auseinandergesetzt und ich finde er hat recht. Denn in Österreich erlebt man wohl, was man in vielen multinationalen Klassen auch erlebt - bei den einen durch Dialekt, bei den anderen durch eine andere Muttersprache - dass Hochdeutsch die erste Fremdsprache ist. Das wird meines Erachtens viel zu wenig beachtet.
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Welcher allgemeine Legasthenietest wird bei euch durchgeführt?
Wenn das Kind Migrationshintergrund hat, dann werden die Schwierigkeiten auf zwei Gebieten liegen, zum einen auf der sprachlichen Ebene, sprich Grammatik und Syntax, auf der anderen Seite eben die Rechtschreibung.
Es ist sowieso schon schwierig, beide Ebenen zusammenzubekommen. Ich habe neulich mal einen Text gelesen, indem behauptet wurde, dass Kinder das erst in Klasse 6 könnten.
Bezüglich der Rechtschreibschwierigkeiten: Auch wenn es in manchen Zeitschriften verpönt ist - kannst du evt. 10 bis 30 Euro auftun und bei http://www.lernserver.de
einen Test anfordern eingeben??? Du bekommst in Sachen Rechtschreibung ein besonders auf das Kind zugeschnittenes Übungsmaterial. Vielleicht findet ihr einen Paten, der mit dem Kind arbeitet, vielleicht können es Eltern übernehmen??? Wahrscheinlich ist kein Geld da, um an ein Institut zu gehen?
flipflip
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Ich finde, besonders in Klassen mit hohem Migrationsanteil muss man viele Dinge einfach einüben, weil keine oder geringe Spracherfahhrungen vorliegen. Ganz hilfreich ist z.B. das Buch aus dem Verlag an der Ruhr Schreibhandwerker oder so ähnlich, du findest z.B. Briefe, die die Kinder überarbeiten sollen, 6 Stück, immer ist der Satzanfang zu verändern.
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Ich habe zum einen Fußgymnastik gemacht (Taststraße, Dinge mit Füßen transportieren, mit Füßen malen, den Fuß, richtiges gehen), dann kooperative Spiele aus der Jugendarbeit (es gibt glaube ich unter links einige Hinweise imForum) und dann Dinge zur Wahrnehmung (Richtungshören, mit verbunen denen Augen,..., es gab ein richtiges Wahrnehmunstraining (ichhabe mich an ein Buch gehalten), doch war das mit einer ganzen Klasse etwas schwierig).
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Ich arbeite in 1bis 4 nach rondo, allerdings ist mir rondo in 4 als fachffremde lehrerin manchmal schon zu hoch.
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In welcher klasse unterrichtest du? Welche Schreibschrift?
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Für NRW hilft dir folgender Link:
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/schul…ng/erlass2.htmlflip
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Ach so, Krabbelsack,
ich habe immer Dinge dafür gesammelt, bzw. Werbegeschenkartikel gekauft - ich war in einem sehr schwachen Umfeld, und da ich letztlich für den Erfolg geradestehen muss.... . Man könnte aber auch dafür die Eltern ansprechen, jedes Kind hat Grabbelsachen, die es nicht mehr mag, wenn man die eben "tauscht" oder für so einen Sack zur Verfügung stellt.
Ansonsten kann man aber auch nicht kaufbare Sachen hineingeben - Gutschein für eine Spielstunde, für Spiele im Sportunterricht, eine Pause drinnen verbringen....
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Natürlich hat man immer Eltern dabei, die übertreiben, die meinen, sie müssten ihre Kinder decken....
Ich habe auf einem Elternbrief eine Untersuchung zitiert, nach der es wichtig ist, dass die Kinder täglich möglichst 10 bis 20 Minuten lesen sollten, weil der Schulerfolg mit diesem Lesen korrelierte. Ergo liegt es im Interesse der Eltern, dass die Kinder möglichst viel lesen. Antolin kann eine Hilfe sein, wenn ein Kind liest, ohne antolin, ist es doch auch gut. Mir als Lehrer kann es letztlich egal sein, was die Kinder lesen, Hauptsache sie lesen. Für mich ist Antolin eine Möglichkeit, die Kinder zum Lesen zu begeistern, die nicht vom Lesen begeistert sind - eben durch extrinsische Motivation. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten .... , auch antolin könnte ich mir noch viel ausgereifter vorstellen - wird es vielleicht noch mal. Wenn Eltern manipulieren, fällt das ja auch auf, denn ich mache auch standardisierte Lesetests und dann kann ich den Eltern deutlich machen, dass die Leseleistung eben nicht ausreicht und antolin nicht zusammenpasst mit den Ergebnissen. Das alles versuche ich Eltern klar zu machen. Aber letztlich gibt es bei jeder Methode "Sieger und Verlierer".
Bleibt die Frage, warum die Kinder nicht lesen - sind sie vielleicht noch zu langsam bzw. strengt sie das Lesen zu stark an? Wenn sie bei deinem Vorgänger nie Lesen üben aufhatten, kann dies ja stein (du schreibst nicht, um welche Klasse es sich handelt). Dann würde ich vielleicht mit einem Lese-Konditionstraining anfangen.
flip
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