Beiträge von elefantenflip

    Ich empfinde das Ganze als sehr kontra-produktiv: Zuerst schlagen wir uns alle mit der Verpflichtung herum, Jahrgangsübergreifende Klassen zu bilden, viele innovative Kollegien entwickeln Konzepte, weniger innovative harren aus und überlegen sich Möglichkeiten der Umschiffung, sehr halbherzig... , dann kommt dker er Regierungswechsel und die jahrgangsübergreifenden Klassen werden wieder die Ausnahme. Irgendwie fällt man damit den schnell umsetzenden Lehrern in den Rücken. Nun noch einmal, indem die Zensuren eingeführt werden, was gar nicht in das Konzept passt. Und was ist der Lerneffekt: Ausharren zahlt sich aus, Schule bewegt sich noch langsamer.
    Eine frustrierte flip

    Ich schlage mich auch mit diesem neuen Gesetz herum. Es fängt schon damit an, dass ich den Gesamttext gar nicht auffinde, sondern nur gebündelt die Neuerungen (Bildungsportal NRW).
    Genannt ist dabei ziemlich schwammig, dass schon ab Ende Klasse 2 Noten zu geben sind.

    Eine Bekannte erzählte mir von einem Passus, dass zensierte Arbeiten in Klasse 2 nicht sein sollen, sondern, die Schüler langsam an die Noten herangeführt werden sollten. Was heißt das dann?

    Vor allem was bedeutet dies für Jahrgangsübergreifende Lerngruppen? Die eine Hälfte der Klasse bekommt Zensuren, die andere Hälfte nicht???
    flip

    Außerdem möchte ich "danke" sagen. Ich empfinde es als so hilfreich, dass es das Forum gibt, ich komme viel weiter als ohne euch.
    Was ich mir schon für ein Material angeschafft habe, nur um einen Einblick in Dinge zu bekommen - und hinterher nutze ich es doch nicht.
    Danke

    Benutzt einer von euch den Test - MÜSC (Münsteraner Screening). Ihn gibt es zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit und er soll in einer Klasse durchführbar sein.
    flip

    Nachdem ich meine Hängeregister wieder habe, fehlt ein ganzer Ordner mit Übungen zu Anlauten.

    U.a. dabei war eine Blankovorlage für einen Heißluftballon. Ich weiß noch, dass ich sie vor Urzeiten aus einer Fibel kopiert habe. Der Heißluftballon war unterteilt in versch. Fächer und unten dran hing ein Korb. Da ich ganz viele Fibeln habe, aber eben einige nicht, vermute ich, dass es vieleicht aus Fara und Fu oder Kunterbunt gewesen sein könnte. Ich meine, dass vorne auf der Fibel auch so ein Ballon war.

    Ihr seid doch immer so gut. Kommt euch das bekannt vor? Hat jemand vieleicht einen Tipp, woher der Ballon gewesen sein kann bzw. hat ihn vielleicht sogar jemand als Blankovorlage???????


    Ich habe die Vorlage immer benutzt, um einen eigenen Anlautballon zu gestalten. Jeder hat zu seinem Anfangsbuchstaben Bilder in den Ballon geklebt, in den Korb wurde der Buchstabe gestempelt. Das war eine der Hinführungen zur Anlauttabelle.


    Für Hinweise aller Art dankbar
    flip

    Ich habe als HIWI gearbeitet. Der Prof (vor 14 Jahren) machte es nach "alter Methode". Er (bzw. dann ich) erfasste jeden Artikel mit Autor, Titel, Erscheinungsjahr und wichtigen Schlagwörtern auf einer Karteikarte, die dann nach Autoren geordnet wurden.
    Es gab ein zweites Suchsystem, bei dem eben jene Schlagworte auf KArteikarten erfasst wurden - er hatte, wie gesagt mindestens mich, aber auch noch andere HIWIS. Heute gibt es für so etwas bestimmt ein PC-Programm.
    Abgeheftet wurden die AUfsätze nach Themengebieten und dann alphabetisch.
    flip

    Wenn du erst später beabsichtigst, Lehrer zu werden, würde ich noch nicht beginnen, eine Materialsammlung anzulegen. Die Methoden, Anschauungsobjekte, u.s.w. wechseln zu schnell. Viele Dinge, die ich im Studium /Ref. gebastelt habe für später, konnte ich entsorgen, weil sich z.B. dauernd die Anlautbilder verändern.

    Wenn du Zeit hast, würde ich sie nutzen und in diversen Alternativschulen versuchen zu hospitieren.
    flip

    Ich sitze im Grünen und liebe ganz heimlich Namen sagen
    (z.B. Anna)

    Bei jedem Abschnitt rutschen die Schüler, die in einem Kreis sitzen (1 Stuhl mehr als Teilnehmer) auf den nächsten freien Stuhl und sagen dabei betreffenden Abschnitt. An der Stelle Namen sagen wird ein Schüler quasi herbeigewünscht. Die NAchbarn des aufgerufenen Schüler dürfen ihn beim Aufspringen durch Festhalten hindern.
    Macht Spaß - gerade bei Pubertierenden - und viele Kinder sind gleichzeitig involviert, schult die Aufmerksamkeit, da man ja jederzeit aufgerufen sein kann.
    flip

    Um die Materialien kennen zu lernen, habe ich sie mir angeschafft. Nun komme ich an eine Schule, in der wir danach arbeiten und alles ist vorhanden bzw. wird angeschafft. Es handelt sich um einen vollen Ordner.
    Bei Interesse bitte PN.

    Ist nicht wissenschaftlich fundiert, aber:

    Kinder, denen es schwer fällt, zuhören: andere Methoden für das Merken von Vokabeln

    Kinder, die wenig Erfahrungen haben mit Sprache - brauchen Spracherfahrungen (vor allem in Klassen mit hohem Migrationsanteil)

    Kinder, die eine Flut von visuellen Medien gewohnt sind, brauchen andere Methoden, um bei der Sache zu sein.

    flip

    Was benötigst du denn dafür genau?

    Mein Eindruck ist, dass das Lesen lange Zeit gar nicht beachtet wurde - es kommt von allein - Lesen durch Schreiben. Mittlerweile - durch Pisa hat sich das Blatt gewendet. Leider habe ich von aktueller Literatur auch keine Ahnung. Ein Lesemodell findest du in dem Handbuch zu "Dani hat Geburtstag". Dort wird versucht, das Stufenmodell der Rechtschreibung auch auf das Lesen zu übertragen.

    Modern ist im Moment doch auch Sommer-STumpenhorst - siehe in der Rechtschreibwerkstatt nach - sie ist vom Autor selbst und von daher kann man davon ausgehen, dass der Inhalt up to date ist.

    Interesssant aus der PRaxis heraus finde ich, dass es einerseits neue Lehrwerke gibt, die jetzt erst nach Lesen durch Schreiben konzipiert sind "Tinto, Startfrei Konfetti", und dann auch wieder ABC der Tiere, wo nach Silben gelesen wird - relativ lang und ausführlich.

    Das dritte Modell habe ich aus Österreich genannt bekommen - es scheint so, dass mit dem Lesen angefangen wird (Fröhler).

    flip

    Ich habe mit Einstern noch nicht durchgänging gearbeitet, ich finde aber viele Dinge im zweiten Band auf den ersten Blick etwas merkwürdig. Da ich Müller/Wittmann im Studium "genossen habe, bin ich etwas skeptisch, was die Umsetzung der Mathematik - problemlösende Situationen angeht.
    Theoretisch glaube ich, dass es 2 Ansatzpunkte gibt, erstens ein gestuftes Modell wie Einstern - jedes Kind steigt vielleicht auch auf der Stufe ein, auf der es sich befindet - ist aber vielleicht nur ein Abarbeiten von Arbeitsblättern und Automatisierungen - Problematisierungen sind schwierig????
    Oder der Ansatz von Lernplattformen , also Problemstellungen, die die Erst und Zweitklässlern auf untersch. Niveau bearbeiten könnten - aber bekommt man diese Gleichzeitigkeit tatsächlich hin?
    Beispiel Zahlenmauer - erstes Schuljahr rechnet im zwanzigerraum, zweites Schuljahr im Hunderterraum, Knobelmauern werden thematisiert auf untersch. Niveau. ???

    Ich werde demnächst eine Flexklasse vorbereiten, d.h. wir starten mit Deutsch nach Sommer-Stumpenhorst (er hat ja auch das gestufte Lernprinzip) und dann arbeiten wir mit Werkstätten. Vielleicht wird Mathe wird in Kursstunden dann getrennt nach eins/zwei ablaufen??? Ein Konzept dafür gibt es noch nicht.

    Ich habe gehört, dass Müller/Wittmann und mehrere Fachleiter in unserem Bereich wohl die Auffassung vertreten, dass MAthe schwer umzusetzen sei.
    flip

Werbung