Beiträge von elefantenflip

    Wenn du das Geschehen der Geschichte in Abschnitte unterteilst, die Kinder malen dazu Bilder.
    Man bastelt einen Kasten, der innen mit Licht bestückt ist- die Bilder werden auf Butterbrotpapier übertragen, man hat eine Rolle, die beim Vorlesen des Textes zu gedreht wird, so dass die Bilder wie ein lang laufender Film vor den Augen des Publikums herlaufen. Verstanden???
    flip

    Es ist so eine Sache und hängt von der Methode ab, nach der gelernt wird.
    Mein Sohn ist Mitte 2 und kann noch nicht flüssig lesen.
    Im Lehrplan NRW steht - der Leselehrgang ist nach Klasse 2 abgeschlossen - heißt das "man muss flüssig lesen" ?
    Ich selber unterrichte eine dritte Klasse in einem Einzugsgebiet, wo zu Hause nicht unbedingt gelesen wird. Mit verschiedenen Maßnahmen versuche ich das Lesen zu fördern - meine Theorie ist: Lesen lernt sich nur durch Lesen und es macht erst Spaß, wenn ich es ohne Anstrengung kann und mich auf den Inhalt konzentieren kann. Nach meiner Erfahrung tun sich Söhne in der Regel schwerer als Töchter.

    Mein Sohn lernte nach LDS (Lesen durch Schreiben) und Lesen wurde nicht so geübt. Ich habe wie eulenspiegel vorschlägt zu Hause trainiert - gute Erfahrungen habe ich mit Horst Fröhlers Konditions-Training Lesen gemacht. Durch die versch. Schriften wurde das Lesen echt zügiger. Am Ende der 100 Kärtchen sind wir zur Belohnung Eis essen gegangen. Mein Sohn liest immer noch nicht flüssig, aber so, dass ich sagen würde, er wäre im Mittelfeld.

    Ich glaube, dass viele Eltern, die ihre Kinder aktiv begleiten, zu Hause lesen üben. Die anderen Kinder sind nicht weniger schlau, doch weniger gefördert.

    Ich würde also üben und wenn der Sohn nicht gerne liest ihn durch sekundäre Motivationen bei der Stange halten. Unter wilfriedmetze.de kannst du dir für das Ende des ersten Schuljahres einen Lesetest herunterladen. Vorher müsstest du aber schnell-Lesen geübt haben - wenn du einen standardisierten Vergleich haben möchtest. Aber bitte das Ergebnis nicht überbewerten - meine Klasse, die nach LDS gelernt hat, hat sehr schlecht abgeschnitten, weil wir nie unter Druck gearbeitet haben und sie erst daran gewöhnt werden mussten.
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    Ich denke, es werden die in Zukunft zu vergebenen Kopfnoten sein, häuslicher Fleiß, Verhalten, ..., bin gespannt was noch darunter fallen wird und was und das KMK als Hilfe geben wird, um einen Maßstab zu haben.

    Kann leider dazu nichts sagen, außer, dass aus meiner Sicht die Kinder sowieso wieder die Benachteiligten sind, die immer im Schulsystem die .... sind.

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    Mein Patenkind "schwimmt und bekommt nicht so richtig die Lernkurve". In seiner Schule sollen sich die Schüler auf alles vorbereiten - anscheinend (nach seinen Aussagen) seien keine Lerntipps oder Tipps zur Vorbereitung der wichtigen Prüfungen gegeben worden.

    Kennt jemand gute Links zur Vorbereitung?
    Seine Fächer sind:
    Latein (LK)
    Mathematik (LK)
    Biologie
    Erdkunde (mündlich).

    Gibt es irgendwo eine Sammlung von Abithemen? Es gibt doch Bundesländer, in denen das Zentralabitur bereits eingeführt ist.

    Für Hinweise dankbar
    flip

    Ich hatte damals eine chaotische Besuchsstunde zu Gewichten in der Turnhalle.
    Geplant war, wir messen mit Balkenwaagen, die Schüler bauen sie in Kleingruppen.
    Der Fachleiter sprengte meine Planungen und sagte: Lassen Sie die Schüler herumlaufen und ausprobieren. Er wollte die Stunde so aufgebaut haben - meine Planungen waren ihm zu eng geführt:

    1) Wettspiel: Kartoffeltransport: 2 Mannschaften treten gegeneinander an, wer hat gewonnen - Gewinner ist, wer das meiste an Gewicht hat.
    (somit wird ein direkter/indirekter Gewichtsvergleich mit unstandardisierten Gewichten nötig, Sandtransport hätte nichts genutzt, weil m an ja einen Eimer hätte benutzen können, um die Mengen zu vergleichen, was besseres als Kartoffeln ist mir, aber auch dem Fachleiter nicht eingefallen)

    2) Baut mit den Geräten aus der Turnhalle eine Waage.

    Mein Fachleiter stand auf experimentelle Stunden - die Kinder fanden:
    - Balkenwaage: eine Langbank plus Kasten
    - Trampolin (entspricht dem Prinzip der Küchenwaage)
    - Hängten ein Gummi an einen Korb und haben gemessen, wo das Gummi mehr durchgehangen ist.

    Im Nachhinein würde ich das mehr durchstrukturieren und dann die entsprechenden Waagen noch zur Verfügung haben - ich finde aber eigentlich ist die Stunde eher was für den Sachunterricht, aber ....

    Ich habe in der Stunde sehr geschwitzt, bei meinem Fachleiter kam sie gut an.
    flip

    Wir erarbeiten Kriterien zum Schreiben einer z.B. Bildergeschichte. Weil ich sehr schwache Kinder habe, habe ich mehrfach geübt. Z.B. haben die Kinder eine Bildergeschichte geschrieben, ich habe dann einzelne herausgepickt bzw. Stellen, die wir dann überarbeitet haben - alle zusammen, jeder für sich. Zum Beispiel: Satzanfänge, da gab es dann Texte, die die Kinder verbessern sollten. Ansere Kriterien, wörtliche Rede einführen, ganze Sätze....

    Dann haben wir einen ähnlichen Aufsatz geschrieben - evt. die Bildergeschichte vorher mündlich besprochen (eine dritte Klasse). Alle zusammen. Ich habe die Geschichten mit nach Hause genommen und mit Verbesserungsvorschlägen versehen. Die Kinder überarbeiteten sie in einer nächsten Stunde - je nach Lernstand habe ich dabei Tipps gegeben.

    Die Tipps werden nun immer weniger werden, bis ich zur Mitte des vierten Schuljahres mindestens die Gymnasiumkinder die Aufsätze selbständig überarbeiten lasse....

    flip

    Ich lasse immer eine Vorschrift anfertigen. Dann gebe ich Tipps zur Überarbeitung - je nach Vermögen sehr konkret oder weniger - ich verbessere Rechtschreibfehler, bzw. kennzeichne sie, dass gute Schüler selber im Duden nachschauen oder die Rechtschreibung überdenken - also nach Lernstand unterschiedlich. Mit der Überarbeitung kann die Zensur noch bis zu einer Note gesteigert werden. Die Reinschrift lasse ich dann nicht mehr korrigieren.
    flip

    Ich finde die Frage sehr schwierig. Es kommt darauf an, welchem Theorieansatz man folgt - und da habe ich für mich leider auch noch keinen Standpunkt gefunden - während einige Leute sagen, dass im Zuge der Ranschburgschen Hemmung gar nicht diese Rechtschreibphänomene parallel geübt werden dürfen, gibt es in der "Lega - Szene" fast nur Unterrichtsmaterial, dass dieses sehr wohl tut. Außerdem gibt es den Ansatz, dass man mit Wörterkisten übt und gar nicht phänomenbezogen, da es sonst zu Übergereralisierungen kommt.
    Aber helfen tun dir meine Denkanstöße wahrscheinlich gar nicht, sondern eher verwirren
    eine ratlose Flip ?(

    HAbt ihr Internetzugang?
    Dann finde ich verschiedene Linktipps gut.

    Liebe Strubbelsuse,
    was du schreibst ist sehr interessant - wieder meinen Hut ab, wie du das alles zu der Fortbildung und dem Block hinbekommst - ich mache keine (virtuelle) Lernwerkstatt bzw. Reihe zu Dinosauriern - aber AB´s hast du wahrscheinlich genug. Ich stelle mir das das Surfbrett so vor wie bei den Löwenzahn-CD´s.

    Ich versuche immer wieder Lernaufgaben anzubieten, wo die Kinder wie bei einer Internetralley links abgrasen und Infos - Spiele durchführen. Da ich 4 PC´s mit Internetanschluss habe , geht das.

    Ich habe einige Powerpoint Präs. aus dem Netz gefischt, müsste nur die Links suchen - waren aber nicht so richtige "Surfbretter", nur Teile davon. Könntest du die gebrauchen?

    Viel mit virtuellem Lernen habe ich zum Thema Strom gemacht, nur habe ich dazu die Seiten anderer verbraucht, die nur gesucht werden mussten. Die Materialien könnte ich dir schicken.

    eine den virtuellen Hut ziehende
    flip

    Kannst du es nicht fachübergreifend angehen? Eine Reise in die versch. Länder der teilnehmenden Staaten ist auch das Thema beim diesjährigen Wettbewerb der Stiftung lesen. Vielleicht kommen über die Geschichte einige Ideen???ß
    flip

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