Beiträge von elefantenflip

    Ich führe die Multiplikation als Verkürzung der Addition ein.
    Schneckenaufgaben sind die Additionsaufgaben, Mäuseaufgaben die Multiplikation. Dann sage ich noch, dass die Mathematiker sehr faul sind und sich deswegen dieses System überlegt haben.
    Ich arbeite ganz viel mit Punktmustern. Führe das Einmaleins im Ganzen ein, danach nehme ich die Reihen noch einmal einzeln durch.
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    Mich würde interessieren, wie ihr die Übernote in Deutsch im neuen Zeugnis gewichtet?

    Sprachgebrauch, Lesen, Rechtschreiben, 3:3
    Sprachgebrauch (2, weil mündlich und schriftlcih), Lesen, Rechtschreiben (4:3) ???
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    Unter http://www.schulbericht.de kann man ein Formular herunterladen - ich weiß allerdings nciht, ob das Formular auch ohne den Schulberichtsmanager funktioniert.

    In den Förderempfehlungen würde ich wirklich sehr konkret schreiben, was die Eltern tun sollten und was du tun kannst. Bei ausländischen Eltern ganz einfach und sehr konkret.

    Wenn das Kind nicht lesen kann, würde ich empfehlen, jeden Tag 10 Minuten lesen üben mit dem von dir bereit gestellten Material. Bei einem Kind wie du es beschreibst, würde ich mit dem Lesen von Silben beginnen. Shopgirl hat gute Lesekarten von Froehler empfohlen (http://www.froehler.at), die bekommt man aber wohl auch bei AOL. Ansonsten gibt es die Mildenberger Fibel Lesezirkus, die auch mit Silben arbeitet. Recht schnell kommt es zu Erfolgen, vor allem dann, wenn du dir täglich die Karten vorlesen lässt.
    Um Wörter lautegetreu zu schreiben: Haben die Eltern einen PC Zugang? Vielleicht kann die Schule das Schreiblabor anschaffen und verleihen oder die Eltern können es kaufen. Ein gutes Heft für solche Fälle ist auch das LEssmann Heft Nr . ???, in dem lautgetreue Wörter geübt werden.

    Nur zu meiner Info: Hast du überwiegend nach dem Spracherfahrungsansatz gearbeitet? Kaum Lesetraining und vorwiegend mit der Anlauttabelle???Hintergrund ist der, dass ich meine, dass dieser Ansatz vor allem Migrantenkinder und leserechtschreibschwache Kinder vernachlässigt und es zu extremen Lernschwierigkeiten kommt. Sprachstarke Kinder entwickeln sich deutlich weiter. Der Ansatz selektiert also sehr stark. Setze mich damit im Moment stark auseinander.
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    Vielleicht wirst du in den RAA bits fündig? Ansonsten würde ich mir die Entwürfe von LAA´s anschauen, denn die sind so, wie es in der gängigen Literatur vorgesehen ist. Aber da ich dich als sehr engagierte Forumsteilnehmerin kennen und schätzen gelernt habe, bist du bestimmt auf diese Gedanken selber gekommen.

    Meine Erfahrungen klappen leider immer mehr auseinander mit dem, was ich in der gängigen Literatur lese und im Unterrichtsalltag in einer Schule mit hohem Konfliktpotential und schwachem sozialen Hintergrund erlebe. Leider hört die Fachliteratur und auch die ganzen Fortbildungen immer an diesem Punkt auf, den du nun ansprichst. Ich finde viele Einzelstunden, die gelungen sind, eine ganze Praxiseinheit, mit der ich gut klar kam, habe ich noch nicht gefunden.

    Z. B. fand ich den Ansatz von Leßmann zur Rechtschreibung sehr interessant. Ich in meinem Schulbezirk konnte ihn aber nicht umsetzen.

    Z.B. Spracherfahrungsansatz - schön und gut. Umgesetzt wird er so, dass jedes Kind auf seinem Niveau schreibt. Wie bekommst du ein Kind aber auf ein höhreres Niveau, dass nur auf die Spracherfahrungen zurückgreifen kann, die es in der Schule gemacht hat. Also hole ich für diese Kinderr doch die Karteikarten zur Aufsatzerziehung heraus, auf denen der eine Aufsatz mehrfach geübt wird - damit die Kinder überhaupt eine Vorstellung von Geschichten bekommen. Leider habe ich in der Schule viel zu wenig Zeit, um die Versäumnisse nachzuholen.

    Aber das hilft dir vermutlich nicht weiter und führt vom Thema ab.

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    Ich hänge mal eine Frage an, die mir seit Wochen durch den Kopf geht.
    Kennt ihr PC-Programme, die Deutsch vermitteln - so wie die Englisch -Programme ein Sprachbad initiieren sollen, Vokabeln geübt werden... , so etwas müsste es doch im Ausland für den Deutschunterricht geben, was adaptiert werden könnte.

    Der Hintergrund ist eben der, das ich gerne zusätzliches Deutsch Übungsmaterial habe, mit dem die Kinder, die gerade nach Deutschland gekommen sind, eigenaktiv Deutsch lernen können.

    Gibt es so etwas? Ich stelle es mir so vor: Bilder, man klickt Gegenstände an und kann sich die Wörter anhören. Es gibt einen kleinen Trailer, in dem die Wörter vorkommen. Anschließend ein Rätsel, oder Aufgaben a la: Male das Sofa gelb an....
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    Ich kann nur davor warnen, dir komplett einen Entwurf zu nehmen und ihn 1:1 umzusetzen, das klappt m eistens nicht, da die Lehrer- und Schülerpersönlichkeit wichtig sind und mit dem Unterrichtsinhalt stimmig sein müssen.
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    Was willst du dabei konkret üben?
    Einen Text lesen, dazu Fragen beantworten? Es gibt den Stolpersteine Lesetest (http://www.wilfried-metze.de ) , du könntest in Anlehnung daran Sätze aufschreiben, in denen ein falsches Wort gefunden werden musst.
    Du könntest Sätze aufschreiben und die Schüler müssen ankreuzen (wahr oder falsch).
    Es gibt noch viele andere Methoden, um das Leseverständnis zu üben, ein gutes Buch dazu ist ERika Altenburg, Wege zum selbständigen Lesen und Blumenstock, Handbuch der Leseübungen, gibt es im Moment bei Jokers.
    Wenn du Fragen zum Text suchst, schau unter [URL=http://www.lesepirat.de,]http://www.lesepirat.de,[/URL] dort findest du Beispiele und kannst vielleicht einen Eindruck über den Schwierigkeitsgrad gewinnen.
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    Es ist wirklich abhängig von der Schulgröße, in der GS kann auch mal ein vereinzelter Konrektor auf A 13 kommen, wenn die Schule groß genug ist. Diese Schulen sind natürlich heiß begehrt.
    A 13 oder auch die Zulage (jemand erzählte mir von 100 Euro netto) sind im Vergleich zum Arbeitsaufwand, zur Belastung so minimal, so dass das für mich kein Grund wäre, eine Funktionsstelle anzunehmen.
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    Also du suchst ein Problem, etwas, das in der Realität einer Schule auftauchen könne, zu dessen Lösung Kinder konkret etwas beitragen können?

    Damit ich auch wirklich meinen Unterricht dazu nutze, müsste es schon etwas sein, was wirklich die Kinder betrifft.

    Ich könnte mir höchstens die Schulhofgestaltung/Schulumgestaltung vorstellen (Projektpartner gewinnen, außerschul. Finanzierung, Spendenlauf, Stadt muss Genehmigung erteilen, Planung des Schulhofes, Architekten einbeziehen, Pläne zeichnen, von dem perfekten Schulhof träumen, Hüpfekästchen aufmalen lassen, Ruhezonen einrichten, Helfen gewinnen, Finanzierung...

    Z.,B. eine Schule wird zur offenen Ganztagasschule umfunktioniert. Was wünschen sich Schüler, Eltern, welche Vorschriften gibt es, STundenplan, Essenspläne, was muss baulich verändert werden, welche Partner....

    Beides sind sehr umfangreiche Projekte, als das ich sie mir für eine Klasse schwer vorstellen kann.

    Bei uns wurde ein Spielplatz neben der Schule eingerichtet, weil ein alter Spielplatz aufgelöst wurde zugunsten einer Baumaßnahme. Es wurden die Kinder befragt, ein Spielplatz gemalt, geplant, die Durchführung hatte aber die Stadt in der Hand.

    Müll auf dem Schulhof: Sammeln, Müll sortieren, wohin damit m Besuch einer Müllkippe, Malen von Plaktaten, Informieren der PResse, großer Mülleinsammeltag, Gestalten von Müllmonstern....

    Bei uns vor der Schule gibt es keinen Fußgängerweg. Es ist ziemlich gefährlich, weil viele Eltern die Kinder bis vor die Türe fahren. Wir haben eine rote Kartenaktion gestartet, d.h. Eltern gebeten auf einem anderen Parkpunkt zu halten. Man könnte einen Brief an die Stadt entwerfen, den Bürgermeister besuchen, und versuchen, dass ein Fußweg gebaut wird.

    Einrichten einer Schulbücherei. Buchauswahl, Einbeziehung von Antolin, Bücher sammeln, Spendengelder organisieren (Spendenlauf), Ausleihe organisieren, ,,,,

    Das ist das, was mir spontan einfällt.

    Kannst du nicht die Studenten in die Themenauswahl einbinden? Kriterien für ein gutes Projekt aufstellen lassen und dann zusammen überlegen?????

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    Vielleicht könnt ihr mich per PN beraten???
    Ich hasse diese Zensurengeberei.
    Ich habe in der drei ein Kind, dass genau zwischen 2 Zensuren liest, nämlich zwischen 2 und 3 (geübte Texte fließend, z.T. mit Betonung, ungeübte Texte noch leicht stockend.

    Ein Lesetest ergab den Wert 102, in dem Test ist der Bereich 90 bis 109 als durchschnittlich gekennzeichnet.

    Das Kind steht sonst überall 2 und in Mathe 1.
    Eine Kollegin meinte, du kannst keine drei geben, das sieht blöd aus.
    Ich selber würde am liebst die Eltern fragen, was sie meinen, welche Note ihr Kind mehr motiviert . Aber das würde inkompetent wirken.

    Meiner Einschätzung nach arbeitet das Kind sehr wettbewerbsorientiert, d.h. sie kämpft, um Spitzenreiter zu sein. Das spricht also eher für eine 3, um Fleiß anzuregen, da die Eltern schon mal berichtet haben, dass es nicht so gerne selbst liest, sondern sich vorlesen lassen will.

    Es ist wie mit dem halbleeren/halbvollen Glas. Bin echt ratlos und froh, dass ich die Zeugnisse erst in einerr Woche meiner Schulleitung vorlegen muss.
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    Betr. NRW:
    Regelung der Deutschzensur für Migrationskinder, die 2 1/2 Jahre in Deutschland sind.

    Ich habe ein Kind, was eben noch nicht gut Deutsch spricht, denn schreiben kann.

    Ich meine mich an eine Regelung zu erinnern, dass ich erst Kinder bewerten muss, die 3 Jahre in Deutschland wohnen. Nach Auskunft meiner Rektorin habe ich das Kind zu bewerten, weil es länger als 2 Jahre in Deutschland ist - sie habe es nachgeschlagen.

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    Gummibärchen habe ich deswegen genommen, weil ich wir leider keine Medienkiste mehr haben, mit der Noten gelegt werden können (hatten wir mal), um mir die Laminierei von Noten zu sparen, die dann auf die entsprechenden Linien gelegt wurden, nahm ich Gummibärchen. Aber Bonbons, Plättchen, tun es sicher auch.
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    Ich habe eben zwischendurch syllabiert und mit Silben angefangen, aber bin dann auch eher zu Wortmaterial übergegangen - meine Befürchtung war, dass wenn man nur "unsinniges Wortmaterial liest", keine Motivation aufkommt.

    Alternativ zum Silbenschreiben habe ich immer wieder lauthgetreue Wörter schreiben lassen und super Erfahrungen mit dem "Schreiblabor" gemacht. Im dirtten Schuljahr schreiben 16 von 18 Kinder nun alle Lupenstellen der "A" Strategie in der HSP richtig, allerdings hapert es enorm bei den anderen Strategien - nun frage ich mich, ob ich zu lange bei der A Strategie geblieben bin oder ob es einfach normal ist.
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    Wenn du Lust hast, würden mich deine Erfahrungen nach den Osterferien interessieren - schreiben die Kinder sicherer? Lesen sie besser?

    Ich finde die Frage deswegen so interessant, weil diese Silbenmethode eine der Methoden in der LRS/Legasthenieförderung ist. Wahrscheinlich gibt es nicht die MEthode - sondern man muss viele Methoden für viele Kinder anbieten. Es gibt einige, die sagen, wenn man mit Silben arbeitet, dann entsteht erst keine LRS.Wäre also gespannt, da ich ganz anders arbeite...
    flip

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