Beiträge von elefantenflip

    Ich habe mir die gesamten Prüfmaterialien dazu bestellt, weil ich es für einen interessanten Ansatz hielt und mal schauen wollte, wie die Fibel funktioniert. In einem anderen Threat habe ich ja mal beschrieben, wie ich meine, dass man im Moment Fibel klassifizieren kann. Es ist schon etwas her, deswegen nur die "Dinge", die mir spontan einfallen:

    Mit Praxiserfahrungen kann ich nicht dienen - ich schreibe nur auf, was mir aufgefallen ist.
    Silbenuntergliederung ist eben aus der LRSFörderung übernommen.
    Schwierigkeit ist, wenn du den Anlautbogen parallel einführen willst, dass best. Anlaute recht schwach gewählt sind: Kakadu für K (widerspricht der einhelligen Meinung, dass ein Anlaut nicht mit dem Namen verwechselt werden sollte). So lassen sich m.E. in der Tabelle mehrere Ausrutscher finden.

    Ich verstehe das Handbuch so, dass lateinische Ausgangsschrift und Druckschrift nach kurzer Zeit parallel eingeführt werden sollen - finde ich für motorisch schwächere Kinder schwer. Und steht. m.E. eigentlich im Gegensatz zu den in NRW entwickelten neuen Richtlinien.

    Erleichternd ist das silbentrennende Lesen, die zweifarbige Untergliederung ist gerade für schwächere Leser eine Hilfe.

    Fürs erste.
    Wäre für die Mitteilung deiner Erfahrungen dankbar.
    flip

    Eine Freundin berichtete, dass ihre Kinder mit der Fibel sehr gut gelesen hätten - der Ansatz kommt aus Bayern - vielleicht haben die deswegen besser abgeschnitten???

    Es gibt ein Buch von Mechthild Dehn Zeit für Kinder, ZEit für die Schrift, dort ist für das erste Schuljahr ein Konzept integriert. Mit der HSP bin ich zu Beginn nicht so gut klar gekommen - gerade, wenn es nur Wortruinen gab, war es schwer auszuwerten. Ansonsten würde ich wirklich einfach die Bilder, die Konfetti vorgibt, nehmen. Mit demZeitpunkt kann ich dir keinen Rat geben, kommt darauf an, wie du arbeitest und einsteigst. Ich habe zum Beispiel, nachdem ich die Anlauttabele eingeführt hatte, überprüft, ob die Laut- Bildzuordnung klappt. Ich habe auch die Bilder auswendig lernen lassen, obwohl das Reichen nicht macht.

    Zur Frage mit dem Lesenlernen.
    Ich fange mittlerweile, nachdem ich 6 Buchstaben eingeführt habe - bei mir gibt es Buchstabenwochen, ca 10 bis 12 Wochen nach Schulbeginn Lautefangen u.ä. gemacht. Also, erst aus den Buchstaben Silben lesen lassen, Silben hüpfen, dann mehrere Silben hintereinander. Ich glaube, ich habe das schon mal irgendwo im Forum beschrieben - fahre nur morgen früh in den Urlaub, deshalb nur kurz.
    Dann habe ich geschaut, wer die Synthese verstanden hatte. Für diese Kinder hatte ich kleine Lese-Malhefte hergestellt, z.T. aus den Kopiervorlagen für die Tobifibel und eigene Ideen, da ich ja mit der Loni/Lino Geschichte von Maute Schonig gearbeitet habe. WAr ein Heft fertig, bekamen die Kinder das nächste. Mit allen Kindern habe ich Lautgebärden eingeführt - einige konnten die Gebärden lesen, aber nicht die Silben.
    Für Kinder, die nicht die Synthese verstanden haben, habe ich immer wieder im Förderunterricht mit Lautgebärden gearbeitet. Gut war auch die Idee, Wörter mit den Anlautbildern zu verschlüsseln. Am Anfang war es nur eine Entschlüsselungsübung, um die Laut-Buchstabenzuordnung-Bildzuordnung hinzubekommen - einige Kinder konnten aber mit Verbindung zu den Bildern eher lesen. Ganz schwierige Fälle habe ich nach dem Kieler Leseaufbau zu Beginn üben lassen.
    Auch wenn es viele verteufeln, ich finde über die Silben den Zugang einfacher, weil Kinder dann schon einzelne Wortteile schneller lesen können - gerade ganz schwache, die von ganzen Texten überfordert sind. Es hilft vielen Kindern auch, wenn man die Wörter in Silben farbig aufteilt (Ti ger (Ti in blau, ger in rot) .
    Auch sind Bandwurmsätze gute Übungen:
    Am
    Am Tisch
    Am Tisch stehen
    Am Tisch stehen viele
    Am Tisch stehen viele Stühle.

    Generell denke ich , man muss viel mehr differenzieren beim Lesen als es Konfetti vorgibt. Das finde ich einen großen Schwachpunkt. Lesen lernt man eben auch nur durch lesen - und es gibt eben einige Kinder, die sich nicht das, was sie aufgeschrieben haben, noch mal durchlesen. Wie sollen die lesen lernen, wenn nicht mit sanften Druck.

    Wenn du dich aber für den Weg von Konfetti entscheidest, finde ich es nur fair, ihn auch durchzuhalten und nicht plötzlich am Ende der Klasse 1 in Panik zu verfallen, weil die Kinder so wenig können und dan umfangreiche Texte aufzugeben.
    flip.

    Ich kann dir leider nur beschreiben, wie wir einen gebastelt haben:
    Du nimmst einen Tonkartonbogen in silber. misst den Kopfumfang. So breit muss der Streifen sein. Den teilst du nun in 5 Teile und malst um jedes Teil eine große Schuppe (möglichst alle gleich). In die Mitte wird eine Öffnung geschnitten, die aussieht wie ein Halbkreis, dessen Durchmesser nach unten zeigt. Dann wird alles ausgeschnitten, in die Schuppen oben wird ein Loch mit dem Locher gelocht. Dann klebst du den Streifen zusammen. Oben hast du nun noch die gelochten Schuppen. Die legst du aufeinander und befestigst sie mit einer Musterklammer.
    Hoffe, du kannst damit etwas anfangen.
    flip

    Wie ist es denn mit dem Thema "Gedichte"?
    Eine Gedichtswerkstatt, was aber hieße, dass du schon versch. Formen eingeführt haben müsstest.
    Oder würde es bei euch ankommen, z.B. Elfchen einzuführen und dann selbst welche zu schreiben?
    Diese Elfchen haben einen ganz bestimmten Aufbau, den man dann erarbeiten könnte. Dann könnten Elfchen geschrieben werden und hinterher anhand der erarbeiteten Kriterien überprüft werden, ob es wirklich Elfchen sind. Themenbezogen könnte das Ganze auch sein: Sommergedichte, Feriengedichte, ...
    flip

    Um eine Einführung in das Thema Legasthenie zu bekommen, aus der Sichtweise von Leuten, die das Thema Legasthenie aus therapeutischer Sicht betrachten - wie schon öfter gepostet stellte ich einen Unterschied der Sichtweise zwischen Fachleute, die aus dem schulischen Umfeld/Theoriegebäude kommen (Brügelmann, Valtin, ...) und eben dem Therapiebereich fest:
    http://vortrag.legasthenietrainer.com/

    flip

    Vielen Dank für eure Infos.
    Ich war heute in einem Musikgeschäft und schwanke. Ein echtes Klavier hört sich natürlich viel, viel besser an - die Argumente, die ENja aufgezählt hat, habe ich mir auch zurecht gelegt. Wenn ich nur alleine zu entscheiden hätte, würde ich ein echtes Klavier kaufen - mein Ehegatte hat schon einige Probleme sich mit dem Klavier überhaupt anzufreunden - mal schauen....
    flip

    Unser Sohn soll nach den Ferien Klavierunterricht bekommen - wir dachten deshalb an die Anschaffung eines Elektroklaviers. Ich selber kenne mich nur bei "Gitarren" gut aus. Wer kann mir Tipps geben? Eigentlich hätten wir gerne ein gebrauchtes Kl., aber wie daran kommen? Ebay - finde ich bei so etwas großem etwas unheimlich.
    Für Tipps dankbar
    flip

    Ich bin betroffene Mutter eines Kiss-Kindes und zugleich Grundschullehrerin eines 2. Schuljahres.

    Ich kann also beide Seiten sehen. Was ich wichtig finde, ist, dass ich mich als Lehrer schlau mache, wenn ich höre, dass ein Kind Kiss hat oder andere Problematiken, von denen ich bislang noch nichts wusste - in dem Bewusstsein, dass ich das Kind so behandele, wie ich es mir für mein eigenes Kind auch wünschen würde, wenn es jene Beeinträchtigung hat. Klar ist, dass die Möglichkeiten im Schulalltag andere sind als in der Einzeltherapie. Wichtig ist aber, dass ich dem Kind wohl gesonnen bin.

    Wichtig finde ich als Elternteil, dass ich mich für mein Kind verantwortlich fühle und mich einsetze.

    Ich denke mit einer Vielzahl an Berufsjahren lernt man viele Lernstörungen kennen und wenn ich mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehe (und das tun ja alle hier im Forum), lerne ich darauf zu reagieren.

    flip

    Ronja:
    Ich staune, dass ihr das so durchbekommt, da wir ja ein Bundesland sind, gilt das Gleiche:
    17 Euro irgendetwas als Elternteil. Jede Erhöhung muss durch die Schulkonferenz beschlossen werden - bei uns hat man sich auf 20 Euro geeinigt.
    Soll in der Klasse vielleicht noch etwas anderes bestellt werden (z.B. Lektüre oder Wörterbuch), so muss es durch die Klassenpflegschaftssitzung beschlossen werden - letztlich kann man keinen dazu zwingen.

    flip

    Gerhard Müller/Erich CH. Wittmann:
    Der MAthematikunterricht in der PRimarstufe, 3. neubearbeitete Auflage Braunschweig 1984.

    Die Musenkussmaschine, 128 Schreibspiele für Schulen und Schreibwerkstätten,NDS-Verlag 1992: Gegen die hochstapelnden Versrpechen einer gängigen Kreativivätsmythologie, setzen die Autoren dieses buches auf die chance, Phantasie und literarisches können behutsam zu entwickeln. 128 Schreibspiele wecken Lust darauf, eigene Ausdruckmäglichkeiten zu entdecken und helfen, Techniken literatischen Handwerks spielend zu erproben. Ich finde das Buch nach wie vor gut, ist aber eher für die Sek. 1 geeignet, als die Grundschule.....


    Joachim Fritzsche, Schreibwerkstatt, Geschichten, Gedichte: Schreibaufgaben- und -übungen, - spieleStuttgart 1989.
    Kreatives Schreiben- wie kann man dazu anregen. Die Schreibwerkstatte nthält 5 Aufgaben und Spiele zum Schreiben von Geidichten un dGeschichten. Da gibt es Figurengeschichte und die Zehn kleinen Schreiberlein, den Bestellten Text und die Halbwahren Erlebnisse, da gib es aber auch di eLiebeserklärung und den Geshlchtetertausch, ergänzt durhc Beispieltexte von Schülern, methodich-didatkische erläuterungen und Erfahrungen. und wie geht man mit den Texten um? DAmit es nicht beim Korrigieren bleibt, ernthält de rband am Ende 10 Tipps, was man mit den Texten anfangen kann, damit der Spaß erhalten bleibt und trotzdem mögichst viel gelernt wird.

    Bei Interesse bitte PN. Habe noch keine Preisvorstellungen.
    flip

    Ich muss einfach Platz schaffen - vielleicht braucht jemand folgende Literatur für das Studium:


    Sprachunterricht 2<4, Balhorn, Conrady, Tymister, Wallrabenstein, Urban und Schwarenberg 1981.

    Ökumenisches Lernen, im Religionsunterrricht europäischer Schulen, Münster 1988.

    Bei Interesse bitte PN.

    Die Hefte sind ja eigentlich in Farbe....
    Vielleicht schaust du mal. ob es das Rechenjogging noch gibt.
    Bei den Mildenberger HEften reicht es vielleicht aus 2 zu kaufen und dann zu laminieren - dann hast du sie in Farbe. Was auch noch nett ist, sind die Gummikarten von Mildenberger - da wird zwischen Ergebnis und Aufgabe ein Gummi gespannt - die kosten auch nicht so viel. Allerdings leiden die Karten etwas, wenn die Kinder die Gummis selber entfernen - deswegen mache ich das. #

    Früher habe ich mir ganz viele Rechenpuzzles gebastelt. Würde ich nie wieder tun, da meine Kinder alles durcheinander bringen, mitgehen lassen (in bisher jeder Klasse hatte ich 2 ADS Kinder, die es einfach auch nicht besser können und die mit so einer Flut überfordert sind). Von daher schaue ich viel mehr darauf, dass das Material unverwüstlich und nicht so leicht abhanden kommen kann.

    flip

    Würden die Putzfrauen nach Aufwand bezahlt....


    Bei uns herrschen noch paradiesische Zustände. Es gibt 4 Putzfrauen, die sich das Putzen des Gebäude und der Turnhalle teilen. Es gibt neue Gerätschaften, die aber nicht benutzt werden (Putzmaschine). Bei meiner Freundin an der Schule sind für eine ähnliche Größe nur 2 Personen zuständig (1 fest, die andere in Teilzeit). Wenn ich zufällig nachmittags in die Schule komme, sitzen sie auf dem Gang und quatschen rauchend. Mir ist auch klar, dass wenn man einen Job schon lange macht, er zur Gewohnheit wird und man vielleicht schludriger wird. Aber bei solch einer Arbeitseinstellung....

    Vielleicht wirst du über die Schiene Arbeitsmedizinischer Dienst fündig. Wenn du Beamtin bist, steht dein Arbeitgeber in der Fürsorgepflicht und sollte sich um deine Gesundheit kümmern - da gibt es wohl auch Verordnungen, zumindest in NRW. Vielleicht hilft dir eine Gewerkschaft deines Vertrauens weiter.

    Auch wenn es noch so staubig ist, ich werde nicht mehr Staubputzen. Und auch nicht mehr die Gardinen waschen und auch nicht mehr den Klassenraum anstreichen - nachdem ist letzteres schon 2 mal gemacht habe.

    flip

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