Beiträge von elefantenflip

    Nein, ich meine nur das Folgende:
    Wenn deine Methode im ersten Schuljahr war: Schreiben, schreiben, schreiben, d.h. ich biete den Schülern viele Schreibanlässe und dadurch kommen sie zu Rechtschreibwissen, ist es unwahrscheinlich, dass sie zum Ende des ersten Schuljahres z.B. Mäuse mit äu und nicht mit eu schreiben - erst wenn du angefangen hast, Regeln und Strategien zu erarbeiten, haben sie die Möglichkeit, auch diese abgetesteten Wörter richtig zu schreiben. Wie sollen sie die Fliege fliegt immer mit ie schreiben, wenn man noch nicht über lang gesprochene Vokale gesprochen hat? Fliegt mit g und nicht mit k wenn noch nicht die Strategie ich verlängere fliegt zu fliegen wenigstens Thema war.

    Meine Theorie ist diese: Kinder, die solche Phänomene schon beherrschen, wenn du nur Reichen in Reinform machst, können das nur, weil sie von irgendjemandem diese Regeln beigebracht bekamen. Ich habe, weil ich wusste, was in der HSP verlangt wird, diese Bereiche im Vorfeld thematisiert - aber nicht richtig gepaukt, ich finde, diese Strategien sind eher im zweiten Schuljahr Thema. Ich wollte aber zumindest, dass gute Rechtschreiber auch die Chance hatten, diese Strategien zu zeigen. Nur die beiden Kinder, die zu Hause sehr unterstützt werden und zusätzlich üben, konnten auf diese STrategien zurückgreifen. Die anderen Kinder haben eben lautgetreu geschrieben und waren da sehr fit, d.h. sie hatten fast alle Lupenstellen in diesem Bereich. Allerdings habe ich auch sehr darauf geachtet, wenn ich Wörter/Inhalte vorgegeben habe, immer lautgetreue Wörter schreiben zu lassen.
    flip

    Welches HAndbuch hast du und hast du die HAndreichungen für die einzelnen Schuljahre? Ich finde, je häufiger man den Test durchführt, um so besser kann man die Leistungen einordnen - in mehreren Klassenstufen....

    T- Werte um die 50 (+/- 10 ) sind wohl Durchschnitt. Ansonsten solltest du dir das Strategieprofil anschauen, ob es einheitlich ist (und ich finde, dich fragen, ob du überhaupt /und wie vertiefend du schon auf morphematische/orthographische Strategien eingegangen bist).
    Ich bin ein bisschen skeptisch, denn wenn ich zum Zeitpunkt der Schreibprobe noch gar nicht aus "au wird äu" durchgenommen habe, wird ein Kind gar keine Chance haben, diese Strategie zu beherrschen.
    Gut finde ich, wenn man den Test immer wieder macht (in den vorgeschriebenen Zeiträumen), dann sieht man eine Entwicklung. Ein bisschen skeptisch stehe ich der Normierung gegenüber. Ein Fehler wirkt sich ziemlich heftig in der Einordnung der Leistung aus. Auch finde ich es (als jemand, der die Testerei nicht im Studium gelernt hat) eher unlogisch, wie sich die T-Werte bzw. Prozentwerte verteilen. Wenn man alle logographischen Lupenstellen richtig geschrieben hat, warum hat man dann nicht prozentrang 100?
    Außerdem habe ich gehört, dass die Testergebnisse der HSP eher besser sind als die anderer Testverfahren (ca. 10 bis 15 % mehr).

    Ich glaube, dass Testverfahren immer ein Modell zugrundelegen, bei der HSP ist es das Stufenmodell von Günther. Wenn man gar nicht nach dem Spracherfahrungsansatz arbeitet oder vielleicht nur einen "reinen Ansatz nach Reichen " fährt, passt der Test nicht mit der Methode zusammen.
    Das gleiche ist bei dem Lesetest (Stolperwörter), sind die Kinder es in der 1 nicht gewohnt, Fehler zu suchen, bzw. unter Zeitdruck zu arbeiten, werden sie schlecht abschneiden.

    flip

    Bei der Wahl des Mathebuches würde ich schlicht überlegen, welches Konzept ich bevorzuge, d.h. welche Kinder ich habe.
    Das Zahlenbuch gibt einen ganzheitlichen Einstieg in den 20er Raum, wohingegen das Mathehaus bis auf wenige Ausnahmen erst bis 10 rechnet.

    Ich finde Einstern 2 nicht so gelungen, habe einstern 1 erst im 2. Halbjahr des 1. Schuljahres zugeschickt bekommen - in der Hoffnung, dass sich die Kleinschrittigkeit fortsetzt für die Schwachen (als Ergänzung zum Zahlenbuch) habe ich mir dann die Neuerscheinungen angeschafft und finde sie sehr unübersichtlich.

    Zum Zahlenbuch hatten wir schon 2 Threats. Aktiviere mal die Suchfunktion.
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    Im ELK Verlag gibt es eine nette Mappe dazu.
    Wir haben z.B. Expertenarbeit dazu gemacht: die verschiedenen Stämme und ihre Art zu leben /Behausungen. Ihr könntet die versch. Häuser/Zelte bauen.
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    Ich fänd die Idee, in der Schule zu arbeiten auch gut, obwohl ich Mutter zweier Kinder bin. Ich würde gerne Teilzeit arbeiten, habe im Moment eine 2/3 Stelle und zwar nicht wegen des Geldes, sondern damit ich weniger Stress habe- klingt irrwitzig, stimmt aber. Ich leiste mir mit dem nmehr an Geld eine Putzfrau und Tagesmutter, der Arbeitsaufwand ist bei einer Klassenführung kaum mehr (bis auf die Stunden die ich mehr unterrichten muss). Wenn ich in der Schule arbeiten würde, würde meine Stundenzahl viel transparenter - mit einer halben Stelle könnte ich um 12.00Uhr gehen und jede Konferenzstunde als Überstunde abrechnen - alle Elterngespräche und Nachmittage ebenfalls. Die Ferien könnte ich alle zur Abfeierung der Übrstunden nutzen - wahrscheinlich irgendwann mal ein ganzes Schuljahr zu Hause bleiben. Materialberge brauchte ich auch nicht mehr anschaffen - wäre ja Aufgabe der Schule - und das doofe Gequatsche von wegen faule Lehrer würde auch beendet.

    Mal ehrlich, ich glaube, dass so viele Lehrer das Burn-Out Syndrom haben, erkläre ich mir u.a. darin, dass es ein Beruf mit vielen Frauen in Doppelbelastung ist und dass man - da die Arbeit zu Hause ist- nie abschalten kann (ich jedenfalls nicht). Es ist zwar nett, dass ich zu Hause abends arbeiten kann, doch würde ich im Moment viel lieber mein Stundenpensum reduzieren - doch geht das nicht, wenn ich auch eine gute Lehrerin sein will.
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    Zuerst würde ich die Eltern befragen: Frühgeburt, Fördermaßnahmen vor der Schule(Kindergarten), evt. viele Mittelohrentzündungen. Logopädie???.Wie waren die U-Vorsorgeuntersuchungen, Schularzt vor der Einschulung....
    Das schlechte Abhören könnte natürlich viele Ursachen haben: Das Kind spricht es sich verkehrt vor - sind die Auffälligkeiten auch, wenn du es vorsprichst?
    Zentrale Hörverarbeitung, Hörbeeinträchtigung, andere Teilleistungsstörungen....
    Auf alle Fälle würde ich etwas unternehmen, denn von alleine wächst sich das meiste nicht aus.

    Wie arbeitest du? Nach einem Ansatz, der eher dem "Lesen durch Schreiben" zuzuordnen ist oder eher mit Fibel?

    Wie dem auch sei, ich würde dem Kind vorsprechen, wenn es so undeutlich spricht, kann es der STrategie Höre, was du sprichst (lautgetreues Schreiben) alleine gar nicht gerecht werden. Vielleicht ist es machbar, einen computer einzubeziehen. Das Schreiblabor kann ich nur empfehlen, da es die Wörter vorspricht. Noch nicht selber ausprobiert für Abhörübungen, aber kennen gelernt auf einer Fortbildung habe ich von Sommer-Stumpenhorst die Hör- CD - die das Abhören von Lauten abfragt und eben auch vorspricht.
    Ansonsten könnten Übungen aus Hörhausen oder dem PRogramm Hören Lauschen Lernen hilfreich sein.
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    Ich hab in der drei die Sockensuchmaschine (Thema: Elektrik, Maschinen, Magnetismus würde sich im SU anbieten) , Hanno malt sich einen Drachen (Beginn der 3, niedrigeres Niveau, Thema Feuer oder Schokolade), die Tomanis gemacht.
    Ebenfalls könnte ich mir den Klassiker der fliegende Stern (Indianer) vorstellen.
    flip

    Ich habe Fallschirme basteln lassen, um das Prinzip der Pusteblume zu erarbeiten - im 2. Schuljahr. Die Kinder hatten große Probleme beim Knoten der Enden und verbinden der Fäden- motorisch sehr schwache Klasse.
    Wollte nur auf den Punkt aufmerksam machen.
    flip

    Ich bin ja aus der Prim, doch habe ich mich mit dem Thema etwas beschäftigt:
    Es gibt das Konzept nach Sommer-Stumpenhorst, der viel Material zur Verfügung stellt - es ermöglicht sehr individuelles Arbeiten - Rechtschreibpass... (http://www.rechtschreib-werkstatt.de).
    Wenn du an individuellen Fehlerschwerpunkten arbeiten möchtest, gibt es z.B. die Lessmann Box (http://www.dieckbuch.de)
    Ähnliche Hilfen gibt es auch im Inventar implizierter Rechtschreibregeln (Auer???)
    Dann habe ich noch gute ERfahrungen mit FRESCh (AOLVerlag) gemacht - Silbenschwingen.
    Im Rechtschreiben Fit - Lernen Schritt für Schritt hat auch viele versch. Strategien untergebracht, ist vielleicht aber eher für kleine Lerngruppen geeignet (Stoeckle/STehr).
    Ansonsten kann ich das GUT-OProgramm empfehlen, um einen Modellwortschatz aufzubauen, falls ihr Computer habt.
    Der Verlag Pädagogische Medien, der ja auch die HSP herausbringt hat neues Übungsmaterial, das ich aber noch nicht kenne.
    Klaus Kleinmann "die Wörterbaustelle" arbeitet an der Übung der morphematischen STrategie.
    flip

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