Beiträge von elefantenflip

    qTom:
    Unterschiedlich, ich denke man muss für sich selbst und die Klasse Erfahrungen sammeln.
    Ich bin mit der Wörterklinik gescheitert - ich habe ein schwaches Einzugsgebiet und sehr unordentliche Kinder.
    Ich habe aber auch versucht, mit einer einheitlichen Wörterliste, für die Klasse zu arbeiten. Ich hatte das Gefühl, nur noch mit dieser Kiste zu tun zu haben - die Kisten flogen dann noch durch die Gegend . Schwache Kinder kopierten einfach die Wörter - und legten sie drei Felder weiter - ich konnte es nicht gut in Kontrolle halten . Mittlerweile arbeite ich anders. Ich kenne aber viele Kollegen, die gut damit klar kommen.
    Leßmann lässt z.B. die Kinder die Wörter selber auf die Karteikarten schreiben - das würde ich nicht mehr machen - du musst alle Karten kontrollieren. Ich würde die Karten kopieren.
    flip

    Es gibt sogenannte "alternative Diktatformen" - es gab mal ein Praxisheft Grundschule darüber.
    Darunter würde z.B. fallen:
    Dosendiktate
    Laufdiktate
    Partnerdiktate
    Würfeldiktate

    Eigentlich ist man von dem typischen "wir schreiben ein Diktat und deswegen üben wir die Rechtschreibung" ab. Natürlich ist es schwer für dich im Ref., dass was an deiner Schule üblich ist, zu ändern. Wichtig fände ich nur, dass du irgendwie mitbekommst, was zur Zeit methodisch/didaktisch vertreten und umgesetzt wird. Hoffentlich kommt es noch im Hauptseminar, wenn es noch nicht in der Uni gelehrt wurde.

    Man geht davon ab, dass es wichtig ist, dass Kinder ein sog. Rechtschreibgespür entwickeln. Dafür brauchen sie mehrere tragfähige Grundlagen, u.a. Arbeit mit dem Wörterbuch, Anwenden von Regeln, Übungsmethoden, .... , das Schreiben nach Diktat ist eben nur eine Säule.
    Es gab schon mal mehrere Threats zum Thema. Gib mal Rechtschreibung in die Suchmaschine.
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    Ich habe das Buch auch gewählt, aber im zweiten Schuljahr und habe das Ende finden lassen. Die Ergebnisse waren z.T. wie ein Comic, Aneinanderreihung von Sätzen, die gesprochen waren (die beiden Kerle stehen sich gegenüber, was passiert dann?). Wir hatten das ganze aber schon mit Stabpuppen gespielt, vielleicht war bei vielen deswegen der Gesprächscharakter in den Texten.
    Vielleicht kann man im ersten Schuljahr auch einfach riesige Sprechblasen nehmen und überlegen, was sagen sie zueinander und dann einen Satz wie geht es weiter....

    Das Buch fanden die Kinder sehr motivierend und ansprechend.
    flip

    Freies Malen? Mandalas?
    Eine Malschule - wie z.b. in Einzelschritten erklärt wird, wie man einen Tiger, Bären,... malt.
    Versch. Kunstbücher zum Anschauen.
    Postkarten, die weitergemalt werden...
    Fensterbildschablonen ...
    Malen mit besonderen Stiften, die nur dann zum Einsatz kommen, wenn jemand fertig ist und sich Mühe gegeben hat (Malkreiden, WAchskreiden)...

    Texte zu Künstlern, ...
    Im Internet findet man auch nette Dinge, falls du einen Compi hast..

    Freies Malen? Mandalas?
    Eine Malschule - wie z.b. in Einzelschritten erklärt wird, wie man einen Tiger, Bären,... malt.
    Versch. Kunstbücher zum Anschauen.
    Postkarten, die weitergemalt werden...
    Fensterbildschablonen ...
    Malen mit besonderen Stiften, die nur dann zum Einsatz kommen, wenn jemand fertig ist und sich Mühe gegeben hat (Malkreiden, WAchskreiden)...

    Texte zu Künstlern, ...
    Im Internet findet man auch nette Dinge, falls du einen Compi hast..

    Wörterklinik ist ein anderes Wort für die Methodik der "Lernfächer" . Du schreibst die individuellen Fehlschreibungen der Kinder , oder eben Wörter der Wörterlisten für die Klasse auf Karteikärtchen (oder die Kinder selbst) und ordnest sie in eine Kiste mit kleinen Unterteilungen ein, kann man selbst bauen oder es gibt sie z.B. von AOL. Du nimmst die Kärtchen aus dem ersten Fach, schreibst sie auswendig auf. Die Richtigschreibungen wandern ins zweite Fach, die Falschschreibungen zurück ins erste Fach.... . Es gibt auch ein computerprogramm "Gut", das nach dem gleichen Prinzip arbeitet, ebenso aus dem Dieckverlag ein Programm. Alles hat wie jede Methode Vor- und Nachteile.


    flip

    gemo:
    Beschreib doch mal, wie du genau die Rechtschreibleistungen deiner Schüler steigerst. Das würde mich wirklich interessieren, du hast dich an anderer Stelle als Fachmann für Legastheniefortbildungen geoutet. Versuch uns doch mal fortzubilden - fände ich viel interessanter als solche elenden Diskussionen, wie sie vorab stattfanden.

    flip

    Ich habe mit Kindern schon Marionetten gebastelt - einerseits ganz einfache Tuchmarionetten, dann aus einem runden Körper (Luftballon gekleistert), mit Pfeifenputzerbeinen, die als Feder geformt waren (Fußball), aber natürlich ist die Form durch deinen Inhalt vorgegeben.
    Mit Verbindungen finde ich es schon schwieriger und evt. aus Holz (es gibt Ringe, die du in Holz drehst), dann noch die Personen anzuziehen, da bräuchtest du echt wenige Kinder oder Helfer. Man könnte natürlich auch mit Schachteln arbeiten.... . Das Fädenanbringen ist schwierig.


    Heißt AG, dass du 1 oder 2 STunden in der Woche eine Arbeitsgemeinschaft anbietest? Wenn du die Lerngruppe überhaupt nicht kennst, würde ich mir nicht so hohe Anforderungen stellen.
    Vielleicht nimmst du einfach ein Bilderbuch, dass du vorlesen lässt und wo versch. Personen/Tiere auftreten und vielleicht einen Satz sagen. Du brauchst ja auch noch Kulissen....

    Ich könnte mir z.B. (wenn Ostern wäre) das schönste Ei der Welt vorstellen, Vögel könnte man ja recht einfach herstellen und Verbindungen auch - Personen sind schon schwieriger - vielleicht könnte man als König auch eine vorhandene Marionette verkleiden????

    Ich verstehe deine Intentionen und ich weiß, dass zumindest in Grundschullehrerkreisen (da habe ich sehr, sehr viele Kontakte) das Feld der Lernstörungen und deren Ursachen beackert wird - ich weiß, dass deine Sichtweisen nicht exotisch sind.
    Wenn sie so ankommen, liegt es eben m. E. an der Ausschließlichkeit, mit der du deinen Standpunkt darstellt.

    Ich wollte dir nur eine gut gemeinte Anregung geben, mal darüber nachzudenken, warum deine Threats Ablehnung hervorrufen - ich glaube nicht, dass es sich immer auf den Inhalt bezieht, sondern dass die Form zu inhaltlichen Widersrpüchen anregt.
    flip

    Hallo Erika,
    ich kann Vieles, was du schreibst gut nachvollziehen.
    Ich kann auch gut verstehen, dass du über Kiss und andere Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam machen möchtest.

    Was mir aufstößt und wahrscheinlich auch vielen anderen ist die Ausschließlichkeit, mit der du deine Position darstellst. Vielleicht beabsichtigst du es nicht, aber du stellst dar und scheinst den Anspruch zu haben, dass deine Sicht die allein richtige ist. Vielleicht meinst du es gar nicht so, es kommt bei mir nur so an - und wahrscheinlich bei vielen anderen auch.
    Von daher meine ich, dass es dir gar nicht um eine Diskussion geht, sondern um die Darstellung deiner Meinung - eine Diskussion meint für mich, dass man auch für die Meinung anderer offen ist. Von daher rührt,glaube ich, einerseits dein Gefühl der Polarisation (du siehst eine "Gegenseite") und andererseits ist es wahrscheinlich auch der Grund, warum es keine wirkliche Diskussion gibt.
    flip
    die selber ein Kind hat, was KISS hat und das vermutlich daraus resultierend Probleme bei Richtugnswechseln jeglicher ARt hat

    Wenns auch Sprache sein darf:
    Die Bilder des Bilderbuches vergrößern: doch der Igel neigt sich vor, sagt der Katze was ins Ohr, freies Schreiben in eine Sprechblase: Was könnte der Igel sagen...
    flip

    Ich würde als erstes überlegen welches Ziel deine Stunde haben soll - um mögliche Mehrfachschwerpunkte zu vermeiden.
    1)Vorwissen der Kinder abklopfen? Reihe planen?
    2) Punkt 1 an zweite Stelle setzen und das Fressen in den Vordergrund stellen. Begründung: Kinder sollen verantwortlich mit den Raupen umgehen, zuerst die Grundversorgung klären, dann Punkt 1.

    Für mich wäre Beides in Ordnung. Bei Punkt 2: Natürlich erst sammeln lassen, was den Kindern zu Raupen einfällt. Vielleicht kannst du mitschreiben - so hast du schon einen Einstieg in Punkt 1 . Wie wäre es dann, einen weiteren stummen Impuls zu geben - Brötchen, Wasser, Vogelfutter.... dazu stellen ..., sammeln. Die Info geben, dass Raupen immer an ein Pflänzchen gebunden sind (alias). Dann versch. Bestimmungsbücher, evt. Bilder, oder so etwas: Kinder sollen herausbekommen, welche Raupen es sind. Dann Futter besorgen. Als Zeitpuffer: Raupe abzeichnen und Namen der Raupen drüberschreiben.
    flip

    Ich bin leider keine Fachfrau in Sachunterricht und fühle mich oft sehr inkompetent. Deswegen nur meine Anmerkungen, hoffe, sie helfen dir trotzdem :

    Ich würde von den Raupen ausgehen - wenn du erklären kannst, warum du die einzelnen Handlungsschritte so machst, wie du machst, kann dir kein Fachleiter etwas - es sei denn, du kannst es nicht plausibel erklären.

    Wie wäre es, wenn du in die Mitte (eines jeden Tisches???) oder des Stuhlkreises ein Raupenglas stellen würdest und vielleicht ein Cluster zu dem Tier machst und das Vorwissen der Schüler klärst? Dann könnte man versch. Aspekte herausarbeiten und Ziel deiner Stunde wäre die Planung einer Reihe.
    Expertenarbeit zur Versorgung der Raupe wäre ein anderer Aspekt, den du so begründen könntest, dass dir wichtig ist, dass die Kinder von Anfang an Verantwortung für die kleinen Tierchen übernehmen, und das wichtigste die Lebensbedingungen sind.
    Die Metamorphose ist doch für die kleinen Tierchen erst einmal unwichtig. Sie kann ja auch entdeckt werden, wenn die Tiere sich verändern - und ich denke, dass wäre im Sinne von entdeckendem Lernen besser als das Ganze erst im Buch zu lesen, oder????
    Viele Einfälle
    flip

    Dienstag habe ich in der WAZ gelesen, dass angedacht wäre, in GS und HS die Rektoren für jeweils 8 Jahre von der Schulkonferenz wählen zu lassen.

    Wenn das alles ist, was einfällt, um die Schulmisere zu retten?
    flip

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