Beiträge von elefantenflip

    Hallo Erika,
    ich kann Vieles, was du schreibst gut nachvollziehen.
    Ich kann auch gut verstehen, dass du über Kiss und andere Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam machen möchtest.

    Was mir aufstößt und wahrscheinlich auch vielen anderen ist die Ausschließlichkeit, mit der du deine Position darstellst. Vielleicht beabsichtigst du es nicht, aber du stellst dar und scheinst den Anspruch zu haben, dass deine Sicht die allein richtige ist. Vielleicht meinst du es gar nicht so, es kommt bei mir nur so an - und wahrscheinlich bei vielen anderen auch.
    Von daher meine ich, dass es dir gar nicht um eine Diskussion geht, sondern um die Darstellung deiner Meinung - eine Diskussion meint für mich, dass man auch für die Meinung anderer offen ist. Von daher rührt,glaube ich, einerseits dein Gefühl der Polarisation (du siehst eine "Gegenseite") und andererseits ist es wahrscheinlich auch der Grund, warum es keine wirkliche Diskussion gibt.
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    die selber ein Kind hat, was KISS hat und das vermutlich daraus resultierend Probleme bei Richtugnswechseln jeglicher ARt hat

    Wenns auch Sprache sein darf:
    Die Bilder des Bilderbuches vergrößern: doch der Igel neigt sich vor, sagt der Katze was ins Ohr, freies Schreiben in eine Sprechblase: Was könnte der Igel sagen...
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    Ich würde als erstes überlegen welches Ziel deine Stunde haben soll - um mögliche Mehrfachschwerpunkte zu vermeiden.
    1)Vorwissen der Kinder abklopfen? Reihe planen?
    2) Punkt 1 an zweite Stelle setzen und das Fressen in den Vordergrund stellen. Begründung: Kinder sollen verantwortlich mit den Raupen umgehen, zuerst die Grundversorgung klären, dann Punkt 1.

    Für mich wäre Beides in Ordnung. Bei Punkt 2: Natürlich erst sammeln lassen, was den Kindern zu Raupen einfällt. Vielleicht kannst du mitschreiben - so hast du schon einen Einstieg in Punkt 1 . Wie wäre es dann, einen weiteren stummen Impuls zu geben - Brötchen, Wasser, Vogelfutter.... dazu stellen ..., sammeln. Die Info geben, dass Raupen immer an ein Pflänzchen gebunden sind (alias). Dann versch. Bestimmungsbücher, evt. Bilder, oder so etwas: Kinder sollen herausbekommen, welche Raupen es sind. Dann Futter besorgen. Als Zeitpuffer: Raupe abzeichnen und Namen der Raupen drüberschreiben.
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    Ich bin leider keine Fachfrau in Sachunterricht und fühle mich oft sehr inkompetent. Deswegen nur meine Anmerkungen, hoffe, sie helfen dir trotzdem :

    Ich würde von den Raupen ausgehen - wenn du erklären kannst, warum du die einzelnen Handlungsschritte so machst, wie du machst, kann dir kein Fachleiter etwas - es sei denn, du kannst es nicht plausibel erklären.

    Wie wäre es, wenn du in die Mitte (eines jeden Tisches???) oder des Stuhlkreises ein Raupenglas stellen würdest und vielleicht ein Cluster zu dem Tier machst und das Vorwissen der Schüler klärst? Dann könnte man versch. Aspekte herausarbeiten und Ziel deiner Stunde wäre die Planung einer Reihe.
    Expertenarbeit zur Versorgung der Raupe wäre ein anderer Aspekt, den du so begründen könntest, dass dir wichtig ist, dass die Kinder von Anfang an Verantwortung für die kleinen Tierchen übernehmen, und das wichtigste die Lebensbedingungen sind.
    Die Metamorphose ist doch für die kleinen Tierchen erst einmal unwichtig. Sie kann ja auch entdeckt werden, wenn die Tiere sich verändern - und ich denke, dass wäre im Sinne von entdeckendem Lernen besser als das Ganze erst im Buch zu lesen, oder????
    Viele Einfälle
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    Dienstag habe ich in der WAZ gelesen, dass angedacht wäre, in GS und HS die Rektoren für jeweils 8 Jahre von der Schulkonferenz wählen zu lassen.

    Wenn das alles ist, was einfällt, um die Schulmisere zu retten?
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    Der Threat befasst sich ja mit dem Thema, mit dem ich mich eben aus Unzufriedenheit mit meinem Rechtschreibunterricht die ganze Zeit befasse - leider habe ich bisher niemanden gefunden, mit dem ich mich austauschen kann und der versteht, was ich meine. Aber egal, deswegen finde ich es so interessant, was ihr schreibt, vielleicht kann ich etwas von euch weitergehenden Lehrern (ich bin ja Prim) lernen.

    Kennt jemand von euch Sommer-Stumpenhorst und arbeitet danach?

    Wenn Kinder noch keinen Grundwortschatz gesichert haben und wirklich eine schreckliche Rechtschreibung da ist, empfehle ich oft das GUT Programm - für den Computer, zu Hause. Ich finde, es entlastet die Eltern und macht den Kindern Spaß - ich habe echt gute Erfahrungen damit gemacht.
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    Die Idee mit den Teppichbodenrollen kenne ich noch nicht. Wie seid ihr an die Rollen herangekommen?

    Machst du den UB in Musik? Wenn in Kunst könntest du ja vielleicht doch Tontöpfe nehmen und mit indianischen Mustern verzieren lassen - ist dann eher typischer.

    Ansonsten fallen mir Regenstäbe ein. Man kann sie aus Rollen basteln, in die Nägel eingeschlagen werden und die mit Erbsen gefüllt sind.

    Mit dem Trocknen ist wirklich so eine Sache. Wenn es ganz heiß wäre - aber da weiß ich auch nicht, ob der Klang nicht leidet, wenn das Papier zu schnell trocknet. Kannst du nicht vorher schon kleistern?

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    Du nimmst einen Blumentopf größerer Größe. Darauf spannst du mehrere Lagen Butterbrotpapier. Zwischen jede Lage kommt Kleister. Allerdings müssen die Trommeln 2 Wochen trocknen. Also in der Projektwoche dann nicht nutzbar. Allerdings könnten sie in der Projektwoche angemalt, mit einem Band verziert und ausprobiert werden.

    Eine Freundin macht gerade ein Trommelprojekt. Sie kennt einen Mann aus Ghana, der Trommler ist und mit den Kindern trommelt. Das ist allerdings eine Kostenfrage... Die Kinder sind jedenfalls hellauf begeistert. Rhythmus weiterzugeben ist nicht so einfach, ich kann zwar einfache Rhythmen, aber das mir das im Blut läge....
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    In welchem Fach denn, Musik????


    Hast du evt. das Bilderbuch dazu?
    Dann würde ich die Bilder vergrößert anbieten, dazu erzählen lassen bzw. vorlesen. Anschließend evt. den Refrain lernen (es gab schon mal einen Threat, wie man an die Erarbeitung eines Liedes gehen kann). Wenn die Kinder diesen Tanz nachspielen sollen, könnte man eben durch Verkleidungen bzw wenn man keine Kappen o.ä. hat, einfach durch Bilder, die man sich umhängen kann, die Rollen vergeben.
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    Ich frage mich so langsam auch, woher diese Rechtschreibleistungen kommen. Hängen sie vielleicht mit der Methode zusammen, wie Kinder den Schriftspracherwerb vermittelt bekommen? Leider bekommt man in der Grundschule nicht so leicht in Fortbildungen an Material, das sich mit solchen Fragestellungen auseinandersetzt.
    Non plus ultra ist der Spracherfahrungsansatz (in der Theorie). Ich habe mittlerweile meine eigene Weiterentwicklung der Umsetzung dieser Theorie. Wenn ich eben Kinder habe, die keine Erfahrungen haben, muss ich sie erst anbahnen. Dann ist es u. U. kein so günstiges Herangehen, mit ganz freiem Schreiben anzufangen. Ich glaube da, dass "Lesen durch Schreiben" in solchen Klassenkonstellationen eher eine Auslese herbeiführt, als Ausgleich schafft.

    Mich würde mal interessieren, wie deine guten Rechtschreiber das Rechtschreiben gelernt haben. Du müsstest ja Kinder, die nach verschiedenen Methoden gelernt haben, in einer Klasse haben. Kannst du da Unterschiede festmachen?

    In meiner letzten Klasse ist das mit dem Umstellen etwas schief gelaufen. Es war eine sehr unruhige Klasse, das Umstellen war so attraktiv, dass es die Thematik überlagert hat - außerdem haben die Kinder, die die Zettel hielten, nichts mitbekommen..
    Würde eher Pappkärtchen auf Stühle stellen.
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    Ich brauche immer noch sehr lange für das einzelne Zeugnis. Von daher habe ich angefangen, Entwürfe zu schreiben, die ich dann kurz vor der Zeugnisabgabe überarbeite (am Lernverhalten wird sich in den letzten 4 Wochen nicht mehr viel ändern). Somit habe ich von 20 Zeugnissen 7 fertig. Hängt aber auch damit zusammen, dass ich 2 kleine Kinder habe und immer damit rechne, dass etwas passiert (ich musste schon mal 3 Wochen mit einem Kind ins Krankenhaus, ging dann nur tagsüber in die Schule und dann wieder zum Kind, so dass ich keine Zeit gehabt hätte, noch ZEugnisse zu schreiben, war froh, überhaupt noch den Unterricht vorbereitet bekommen zu haben).
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    müllerin:
    Bei mir dürfen die Kinder ja auch den eigenen Weg wählen, wenn sie damit zum Ziel kommen. Nun habe ich aber das Problem, dass sie immer wieder einen Weg wählen, der sie nicht richtig zum Ziel bringt, d.h. sie verrechnen sich, weil sie eben nicht die Vorzeichen verändern können, wenn es nötig ist. Wenn ich diesen Kindern einen Weg vorgegeben hätte, wäre es einfacher, glaube ich.
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    @Sally: Meine Schüler haben auch viele andere Rechenwege, die sie nutzen. Klar, dass eben einige in die Einbahnstraße führen bzw. dazu führen, dass man höllisch aufpassen muss und eben da beginnt mein Problem. Klar habe ich das mit Material thematisiert. Die Schwachen sind aber nicht in der Lage, die Reflexion zu verfolgen. Ich sehe sie gedanklich abtauchen. Das Einzige, was helfen würde, eine ganz kleine Gruppe von Kindern, dann kann ich das Abtauchen verhindern, aber leider habe ich im Moment dafür kein Stundendeputat (Fö wird klassenübergreifend erteilt).

    Conni: Ich habe auch Mathe studiert, sogar bei Müller/Wittmann, Mathe war zwar nicht mein Lieblingsfach, habe aber viel gekämpft und mich damit beschäftigt, da es mir eben nie zugefallen ist. Der Weg, den wir eingeschlagen sind, wird von der gegenwärtigen Didaktik - so viel ich weiß - vertreten. Andererseits habe ich mich sehr mit sonderpädagogischer Förderung - auch in Mathe beschäftigt. Ein Sonderpädagoge riet mir, den Weg eben andersherum zu beschreiten. Erst ein sicheres Verfahren unterbreiten, anwenden, üben. Danach: viele Verfahren anschauen, darüber sprechen...., die Begabteren würden dann versch. Rechenwege für sich nutzen, die Kinder, die Schwierigkeiten haben, würden sich an dem Verfahren festhalten.

    Ich finde es schwer, auch im Sprachunterricht (ich hatte ja auch schon einen Threat dazu), mich über die Didaktik hinwegzusetzen, aber die Realität zeigt mir im Moment eben die Probleme , die dadurch entstehen, auf.... . So fühle ich mich mal wieder zwischen den Stühlen. An meinem alt-eingesessenen Lehrerkollegium gelte ich als zu fortschrittlich und werde kritisch beäugt, bei privaten Kontakten halten mich dann alle für zu konservativ und keiner versteht richtig, was ich meine.

    Eine im Moment etwas unglückliche und verwirrte
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    Wir haben am Freitag in meiner zweiten Klasse noch mal über Rechenwege gesprochen und mehrere Schüler benutzen einen Weg, den ich bis dato nicht kannte:
    z.B. 27-9: 9-7=2 , 20 minus 2 gleich 18.
    Gibt es bei diesem Weg noch andere Pferdefüße außer: (bei 20-9 müsste ich 10 minus 9= 1 und dann 10+1 rechnen). Ich frage mich, wie die Kinder auf diesen Weg gekommen sind, da aber auch in anderen Klassen mehrere Kinder so rechnen (ich habe in meiner Reliklasse nachgefragt), glaube ich, dass es die Eltern so erklärt haben. Ist es im Grunde ein schriftlicher Algorithmus, den sie benutzen?
    ??? etwas ratlos bin ich da. Diesen Weg habe ich in noch keinem Rechenbuch gefunden.

    Dabei komme ich zu einer anderen Frage: Viele Kinder rechnen 87-29 : 80 minus 20, 7 minus 9 und haben dann Probleme mit dem Rechenzeichen. Besonders die Schwachen schaffen es an dieser Stelle nicht, so dass ich ihnen dann das Verfahren 87 minus 20 minus 9 vorgeschlagen habe. Nun haben sie aber das andere Verfahren so stark verinnerlicht (weil sie bei der Addition so gut damit klar kommen), dass es ihnen nicht leicht fällt, umzuschalten. Ich frage mich daher, ob es nicht besser wäre, von vorne herein den Weg des schrittweisen Subtrahierens vorzugeben. Und andere Wege danach zu erkunden und zu thematisieren (das fordern ja u.a. auch die neuen verbindlichen Anforderungen für die 2 in NRW).
    flip

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