Beiträge von elefantenflip

    Ist es egal, was du da machst? Oder ist es vorgeschrieben?

    Mein Tipp: Elefanten

    Kennst du das Buch von Elmar?
    Vorlesen des Bilderbuches, am Ende Elmartag.
    Entweder einen Teil (Beginn von der Tafel abschreiben lassen) z.B. Es war einmal eine Herde Elefanten:
    Junge Elefanten , alte Elefanten,
    große , dünne, dicke Elefanten.
    Einige sahen so aus wie der da drüber oder wie der da.
    Alle waren ein bisschen verschieden,
    alle glücklich
    und elefantenfarben nur Elmar nicht.
    Oder einen freien Text zum Elmar schreiben lassen. (Karierter Elefant, den können die Schnellen hinterher anmalen).
    Anschließend Kunst: Entweder: Elmar als Fingerpuppe , als WAckelelefant oder eben die Elmarparade (du gibst den Umriss vor und jedes Kind entwirft seinen eigenen angemalten Elefanten.
    Es passt noch das Lied: Wo die großen Elefanten spazieren gehen, oder ein Elefant, der balancierte... Es gibt auch eine Verlag an der Ruhr Mappe, dort findest du noch Suchbilder zum Elefanten.
    flip

    Kenne beide Bücher nicht - zum letzteren von Ganser?: Welche Methoden beschreiben sie? Oder ist es zu aufwendig, das hier kurz aufzuschreiben?

    Das letzte,d as ich gelesen habe, war aus schulischer Richtung geschrieben habe war: Nicola Raschendorfer, Förderdiagnostik auf der Basis freier Texte: Verlag an der Ruhr. Es wird dort ausgehend von 2 theoretischen Ansätzen zum Schriftspracherwerb ((Entwicklungsmodell des Rechtschreiblernens, Strategienmodell), das sind die zwei grundlegenden Auffassungen im Moment, wie nach dem Spracherfahrungsansatz Schriftsprachaneignung funktioniert, das Konzept der Hamburger Schreibprobe vorgestellt (ein genormtes Verfahren zur Feststellung der Rechtschreibleistung). Danach wird die Fehleranalyse auf freie Texte übertragen. Leider nimmt dann die Konsequenz daraus, nämlich Förderkonzepte zu entwickeln, zu wenig Platz ein. Was aber gut ist, man bekommt einen guten Überblick darüber, wie im Moment in GS-Schulen gelehrt wird.
    flip

    Ich finde das echt spannend.
    Wir hatten neulich so eine Begebenheit, dass ein Münchener Freundin sagte: Bitte gib mir mal der Butter. Hä??
    Aber tatsächlich, der Radio und der Butter ist grammatikalisch richtig.
    flip

    Nachdem ich in der letzten Zeit viel Literatur gekauft habe, deren Inhalt ich im Grunde schon kannte, möchte ich euch fragen, ob jemand das HEft kennt. Es hört sich gut an, aber bringt es wirklich etwas Neues????


    Qualität im Deutschunterricht,
    Bewährte und neue Unterrichtsformen in der Grundschule,
    Sigrun Richter, Annegret von Wedel-Wolff u.a.,
    Anton Schubert,
    Sekundärliteratur, 126 Seiten, kart.


    flip

    Da steckt mal wieder die Ranschburgsche Hemmung dahinter - die einen sagen, die Auffassung habe noch Gültigkeit, die anderen meinen, dass das Prinzip widerlegt sei - ich kann es nicht beurteilen.

    DA ich ohne Fibel gearbeitet habe, konnte ich mir das Vorgehen wirklich überlegen und habe den Anlaut ganz zum Schluss genommen - und dann die beiden "Klänge" bzw. das K unabhängig voneinander behandelt. Wenn die Fibel es aber anders vorsieht.....

    Wie auch immer - auch nach der Einführung haben die Kinder ihre Schwierigkeiten mit dem Laut, von daher finde ich den schnarchenden und wachen Chinesen echt hilfreich, da Kinder oft vergessen, wie untersch. der chinese klingen kann.

    flip

    Ich würde vielleicht beginnen, indem ich den Kindern eine schwierige Aufgabe gebe (siehe MW : Zahlenbuch) und sie bitte, Rechenwege aufzuschreiben. Hinterher würde ich versuchen, die Rechenweg zu ordnen (nach versch. Strategien). Wichtig ist dabei auch immer, dass konkretes Material zur Verfügung steht. Mein Problem bei solchen Stunden ist aber immer, dass es einige Kinder gibt, die gut anderen Kindern folgen können, rechenschwächere Kinder können das aber nicht und schalten ab.

    Dann könnte man den Strategien vielleicht Namen geben (und an versch. Stationen als Aufgabe geben: rechne so wie...), vielleicht als Hilfe besonders strukturiertes Material.

    Aber gerade das Nachempfinden anderer Rechenwege ist für schwache Rechner nicht immer erleichternd , manchmal sogar eher verwirrend.

    So dass ich nicht genau weiß, was schlussendlich dabei herum kommen soll. Die Kinder finden ihre eigene Strategie? Lernen andere Strategien kennen und anwenden? Werden gestuft in die Add/Subtr. eingeführt?

    Ich fürchte, dir nicht wirklich viel helfen zu können, ...
    flip

    Das Prinzip des Kastens kenne ich - ist in den Richtlinien in NRW auch verankert worden. Verwirrend finde ich aber in diesem Zusammenhang wieder die Aussage, dass es besser wäre Phänomene isoliert zu behandeln, weil sonst zu viel auf die Kinder einströmt und dass das Lernleistung mit dem "Auswendiglernen" dieser Wörter zu gering ist (da die Kapazitäten des Gedächnisses nicht ausreichen).
    Wahrscheinlich liegt die Wahrheit wie immer in der Mitte.
    flip

    Der Hintergrund meiner Frage ist, dass wir in NRW eigentlich nicht mehr verpflichtet sind, den Kindern eine verbundene Schrift beizubringen. Verbindliche Anforderung ist die Beherrschung der Druckschrift, aus der die Schüler individuell ihre eigene Handschrift entwickeln.....

    Ich bin vielleicht zu sehr vom alten Schlag??? Ich würde aber immer einen Schreiblehrgang anbieten - vielleicht nicht mehr so durchgreifend wie bisher, doch finde ich eine verbundene Schrift wichtig - es sei denn, sie quält ein einziges Kind sehr.

    wolkenstein: Wie setzt du dich mit Legasthenie auseinander. Ich finde es sehr faszinierend, wie die unterschiedlichen Ansätze sich zum Rechtschreibunterricht z.T. widersprechen - und wenn ich dann noch Therapiemethoden aus der außerschulischen Seite ansehe. Ich selber bin sehr orientierungslos im Moment, kenne viele Methoden, die sich allein schlüssig anhören, aber bewusst für eine entscheiden kann ich mich nicht, weil ich keine Zeit habe mich mit dahinterstehenden Lernprozessen /Modellen auseinanderzusetzen. Wette, dass das, was ich im Moment als Methode beim Schriftspracherwerb anwende, in 10 Jahren wieder völlig über den Haufen geschmissen wird.
    flip

    Forster u.a. ist doch zur Phonologischen Bewusstheit ? DIe Hexe Susi und Rundgang durch Hörhausen???

    Kannst du einen kurzen Satz zu Richters Modell des interessenbezogenen Rechtschreiblernens schreiben???

    Kennt ihr auch noch Literatur zum Leseerwerb?
    Glaube nämlich inzwischen - aus dem Umfeld meines Sohnes, wodurch ich mehr Einblick habe, wie und wo geübt wird, dass Lesen durch Schreiben funktioniert, weil die Eltern so viel ermuntern bzw. üben - es sei denn man hat ein Kind, was sich gerne mit Schrift befasst.
    flip

    Ich hatte da eine besondere Begebenheit:

    Hoffe nicht, dass mein Threat nicht zu weit vom eigentlichen Thema abführen wird:

    Bei uns machen die Kinder häufiger neben die Toilette. Ein Kind wurde dabei beobachtet und ich nahm das Kind (in meiner Freistunde, ließ mir vom Hausmeister, Handschuhe, Lappen und Eimer aushändigen) und begleitete das Kind beim Saubermachen. Dabei führten wir ein Gespräch. Ich fand das nur logische Konsequenz und als Abschreckung, denn leider sehen wir ja oft nicht, wenn so etwas passiert .

    Prompt bekam ich am nächsten Tag den Besuch der Mutter, die sich beschwerte, dass ihr Kind das Klo putzen musste. Das Kind habe aus Versehen daneben gemacht und außerdem würden viele Kinder daneben machen....

    Dahinter steckt (und wie beim eigentlichen Thema des Threats) die Frage, wie man mit Verstößen umgeht - das Abschreiben der Hausordnung ist die bequemste, aber nicht immer wirksamste Methode. Häufig fängt es aber schon mit einer Diskussion an, dass überhaupt die Notwendigkeit nicht gesehen wird, dass eine Hausordnung aufgestellt werden muss.
    Um solchen Begebenheiten wie Doris es beschreibt, aus dem Weg zu gehen, finde ich eine allgemeine Konsenzfinung in den Schulmitwirkungsgremien wichtig, was in der Hausordnung steht und wie mit Verstößen umgegangen wird. Dann hat man hinterher keine blöden Diskussionen mehr und Eltern/Kinder/Lehrer wissen, worauf sie sich einzulassen haben. Dazu gehört dann auch (vor allen Dingen in den weiterführenden Schulen), dass eine Hausordnung veröffentlicht wird und jeder einen Vertrag unterschreibt, dass er beabsichigt, sich an die Regeln zu halten. Das Kinder austesten, was bei Regelverstoß passiert, halte ich auch für normal.


    flip, die sich freuen würde, wenn es mehr einheitliche Erziehungsmaßstäbe in Deutschland gäbe....

    Mich würde mal aus eurer Sicht, der weiterbetreuenden Lehrer interessieren, wie sich die Handschriften von Kindern, die die lateinische Ausgangsschrift gelernt haben und Kindern, die die vereinfachte Ausgangsschrift lernten, weiterentwickeln. Sehr ihr Vorteile in der einen oder anderen Schrift (aus der Praxis heraus, denn die Theorien kenne ich)?
    Ist es hinderlich, dass Kinder versch. Schriften in die weiterführenden Schulen mitbringen?
    Wie seht ihr die neuen Richtlinien in NRW, nach denen es ausreicht, wenn Kinder nur eine Druckschrift schreiben????
    flip

Werbung