Mich würde mal aus Sicht der weiteren Schulen interessieren: Welche Schriften lassen sich denn besser lesen? Die der Kinder, die mit der lateinischen Ausgangsschrift begonnen haben oder die, die die Vereinfachte lernten???
Wie ist das in der REalität, wenn Kinder in der 5 mit versch. Schriften zusammenkommen.
Ausgangsschrift sollte die Druckschrift sein, weil sie in der Umgebung zu finden ist und man damit an der Sprach/Schrifterfahrung der Kinder anknüpft ( Reklameschilder u.ä., Zeitungen...).
Zwischen LA und Va ist ein Glaubenskrieg:
VA: Man hat wohl ERwachsenenschriften analysiert und festgestellt, dass viele Erwachsene aus einem Misch an Durck- und Schreibschrift ihre Schrift zusammensetzen. Dann hat man eine Schrift gesucht, die leicht gegliedert ist und daraus ist die VA geworden: Buchstabe beginnt und endet immer am Mittelband - hat man die Regel gelernt, so weiß man eindeutig, wo der Buchstabe anfängt und aufhört. Man hat die Großbuchstaben an die Druckschrift angenähert und die vielen Richtungswechsel durch Luftsprünge vermieden (z.B. Schreibschrift A). Man wollte es rechtschreibschwachen und motorisch schwachen Kindern erleichtern. (Problematisch sehe ich das Köpfchen e und das z). Aber das kann man ja jetzt verändern....
Allerdings sind oft die Handschriften von La Schülern schöner, oder korrigiert mich, wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt. Meine Theorie dazu, die Kinder müssen sich mehr Mühen und üben mehr, um die Schrift zu lernen... (?????)
Mein persönlicher Favorit ist die Schulausgangsschrift, die ein Mittelding aus beiden Schriften ist.
Aber bleibt doch die Frage, was ist in NRW jetzt ganau erlaubt. Mich macht diese schwammige Formulierung echt wütend, denn so verbringt man stundenlang mit irgendwelchen Diskussionen, aus denen man doch nicht herausfindet. Warum kann man nicht klipp und klar formulieren, was angedacht ist?
flip