Beiträge von das_kaddl

    Hallo alias,
    vielen Dank für die Tipps! Es mangelt mir jedoch nicht an Infos (die Knister-Webseiten usw. kenne ich alles; auch die Karteien zum Buch); sondern an einer "tollen" Idee für einen UB: wo der Sprachanteil des Lehrers nicht zu hoch ist (daher keine ganze Stunde frontal), wo aber trotzdem noch von meinem "Lehrerhandeln" zu sehen ist (die beiden letzten UBs habe ich Gruppen- bzw. Stationenarbeit gemacht; also sollte es diesmal eine andere Form sein).
    Und das vor dem Hintergrund, dass erst wenige Seiten des Buches bekannt sind (in Nds ist erst wieder seit Freitag Unterricht; eher konnte ich mit dem Buch nicht anfangen).
    Daher also meine Frage:
    Was macht man in einem Deutsch-UB am Beginn einer Ganzschrift? Habt Ihr Erfahrungen?


    LG, das_kaddl

    Karin Richter ist Prof an der Uni Erfurt. Tipps. Ich hatte sie als Zweitgutachterin beim 1. Staatsex. Frau Richter hat u.a. eine Studie zur Lesemotivation von Grundschulkindern erstellt. Sie ist eine sehr liebe Frau, die auch Externen gern weiterhilft. Wenn Du ihr eine Mail schreibst, gibt sie Dir sicherlich gern Literaturtipps bzw. nennt Dir Ansprechpartner.


    Viele Grüße,
    das_kaddl

    Ich persönlich finde 7 Euro für ein Buch nicht zuviel; war mir allerdings vor 8 Wochen, als ich mich für eine Ganzschrift für "meine" Klasse entschieden habe, auch nicht sicher und habe den Elternabend genutzt, um von den Eltern ein Stimmungsbild zu erhalten. Sie fanden es ok. 1 Woche vor den Osterferien ging noch mal ein Elternbrief raus, wo auch drin stand, dass bis soundsovielten April das Geld mitzubringen ist. Fast durchschlagender Erfolg: bis auf 3 Schüler (denen ich heute noch hinterher renne) hatten am nächsten Tag alle S das Geld PASSEND (bei 4,90 €) mit.
    Aber das sind Erfahrungen aus der Grundschule.


    Ich würde an Deiner Stelle versuchen, die Bücher im Klassensatz beim Verlag zu bestellen, manchmal gibt's da ein Gratisexemplar pro xy Bestellungen, sodass sich der Preis für Dich (und die Schüler) ermäßigt. (Jaja, ich weiß, Preisbindung bei Büchern; aber manche Verlage sind einfach nett.)


    Wenn ich meinen Schülern bzw. den Eltern den Auftrag geben würde, das Buch selbst zu besorgen, könnte ich erst Wochen später mit dem Unterricht anfangen, weil es immer Schüler/Eltern gibt, die sowas vergessen oder aus verschiedenen Gründen gegen eine Anschaffung sind.


    Viele Grüße,
    das_kaddl

    Hallo zusammen,
    ich sitze trotz schönstem Frühlingssonnenwetter wieder einmal am Schreibtisch und bereite die nächste Woche vor. Dabei trat das bekannte Phänomen "Mir fällt nichts ein" wieder auf. Diesmal wegen eines UB zur Ganzschrift "Die Sockensuchmaschine".


    Ich habe am Freitag mit der Klasse angefangen, in die Ganzschrift einzusteigen - hatte aus einem Mülleimer einen Roboter gebaut, der innen auf einer Kassette eine Botschaft für die Klasse hatte. Fanden sie geil; zuerst haben wir dem Roboter einen Namen gegeben (die meisten Hänge gingen bei "Robbi" hoch). Anschließend Schreibanlass "So stelle ich mir eine Sockensuchmaschine vor". Die Ergebnisse haben wir mit einem "Autorenstuhl" schon vorgelesen.


    Am Montag wird per "Robbi" die Bücherlieferung erfolgen; ich wollte eine Schmökerstunde machen; da die Lesefertigkeiten der meisten Kinder noch zu wünschen lassen, brauchen sie sicherlich auch einen großen Teil der Stunde, um 2 - 3 Seiten zu lesen. Außerdem sind sie seeehr gespannt auf das Buch, sodass ich ihnen auch gern die Zeit geben möchte. Hausaufgabe ist dann, bis S. xy zu lesen.


    Dann - am Dienstag - der UB und meine Frage: was mache ich da??? Ich will die UE über mit einer Art Lesetagebuch mit integriertem Leseplan arbeiten; eigentlich sollte ich den in dieser Stunde einführen, aber eignet sich das für einen UB???


    Vielleicht hat jemand von Euch Ideen oder die "alten Hasen" von Euch, die das Buch schon mal durchgenommen haben, Erfahrungen, die mir weiter helfen können.
    Schon mal herzlichen Dank für Eure Hilfe,


    das_kaddl.

    Hallo ohlin,
    einer unserer FS-Leiter meinte neulich, weil es mit der Abschaffung der OS eine Überarbeitung der RRL HS&RS gibt (in Musik existieren schon neue RRL), sind die OS-RRL nicht mehr online.
    Hast Du schon mal in der Bibliothek Deines Studienseminars geschaut? Hier im Studsem GS stehen glaube ich die RRL aller ausgebildeten Fächer & Stufen.


    LG, das_kaddl

    Hallo liebe Forenmaster,


    ich habe per an meine E-Mail-Adresse eine Mail gekriegt, dass ich am 6.4. eine private Kurzmitteilung erhalten hätte. Bin ganz gespannt auf die Suche gegangen, habe besagte Privatnachricht aber nicht gefunden. Im oberen Teil der Browseransicht, wo die Privatnachrichten normalerweise sind, stehen nur ältere PNs. Wo kann sich die neue PN versteckt haben? Wer weiß Rat?


    *hilfesuchend viele Grüße*
    das_kaddl

    Auf dem Weg nach Frankreich... Leider macht die Bahn mit 2stündiger Verspätung einen Strich durch die Urlaubsplanung. So steht man dann bei World Coffee an der AOL Internet station und mailt und liest in Foren :rolleyes:


    Euch allen tolle Ferien mit viel Sonnenschein und Erholung, ohne Anreiseprobleme,
    LG, das_kaddl :)

    Grad angeschaut: Kohlverlag, Literaturseiten zu "Die Sockensuchmaschine". Seite 2, Ich denk, ich seh nicht richtig:


    "Jonas schläft immer mit seinem Freund Max. Wer ist Max? Lies auf Seite 6 nach. Wie schläft er? Woran merkst du, dass Jonas seinen Freund Max sehr gern haben muss? Schau auf Seite 8 nach."


    "Die Sockensuchmaschine" scheint Bestandteil der erotischen Literatur zu sein. Und das in der 2. Klasse... :D


    Das Beste: Jonas ist ein Junge, 8 Jahre alt, Max ein Wellensittich )


    LG, das_kaddl

    @all
    Vielen Dank für Eure Anregungen. Sind wirklich schöne Sachen dabei, mit denen ich weiterarbeiten werde.


    Petra
    Den Titel des Buches kennen die Schüler schon, weil ich einen Elternbrief mitgegeben (und vorgelesen) habe, worin ich die Eltern gebeten habe, ihren Kindern die € 4,90 fürs Buch mitzugeben. Ferien sind bei uns in Niedersachsen schon. Eigentlich wollte ich nach den Ferien relativ schnell damit anfangen. Das Buch habe ich vor den Ferien nicht gezeigt, nur eben den Titel im Zusammenhang mit dem Vorlesen vom Elternbrief genannt. Habe am Dienstag nach den Ferien (=4. Schultag) auch gleich einen Seminarbesuch in Deutsch. Da muss ich auch noch überlegen, was ich mache, weil ich bis dahin nur 1 Deutschstunde mit der Klasse habe


    ohlin
    Ich habe eine Staatsexamensarbeit hier, worin zum Buch "Der tätowierte Hund" Kinder selbst Lesekisten erstellt und in einer Lesenacht präsentiert haben. Die Idee fand ich so schön, dass ich sie auch vorhabe umzusetzen. Weißt Du denn schon, welches Buch Du mit Deiner 2. lesen möchtest?


    Kati
    Die Knisterwebsite kenne ich; unter der Lehrer-Url sind Arbeitsblätter zur Sockensuchmaschine enthalten.


    Wie das mit dem Lesetagebuch funktioniert... keine Ahnung! Würde sich doch glatt als nächste Frage eignen ;)


    Viele Grüße, das_kaddl

    Ja, Du hast Recht, Petra. Aber das hab ich eben geschrieben, weil Tabu auch die Frage nach Fotos gestellt hat und ich mich erinnert habe, dass die Diskussion um Bewerbungsfotos schon mal (ziemlich lebhaft) da war


    Mit Bewerbungen nach dem Ref kenne ich mich gar nicht aus. Vermutlich ist der Bewerbungskram auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und jedes Land hat andere absurde Formalitäten im Kleingedruckten. Ich habe z.B. bei der Ref-Bewerbung statt der geforderten Bescheinigung über einen Kurs "Erste Hilfe" (ich glaube, 8 Doppel-Stunden) meinen Schein mitgeschickt, dass ich "Sanitätshelfer" bin; das ist sowohl von der Intensität der Ausbildung als auch der Stundenzahl was viel Höherwertigeres als ein normaler EH-Kurs. Was tut das Kultusmin? - Schickt das Ding zurück mit der Auflage, ich soll einen Erste-Hilfe-Kurs belegen...


    Aber für solche Sachen ist vermutlich ein neuer Thread geeigneter, das weicht zu sehr vom Lebenslauf-Thema ab


    Sonnige Grüße,
    das_kaddl

    Für das Referendariat? Da habe ich das Grundgerüst eines Entwurfs genommen, den ich für eine Praktikumsbewerbung geschrieben hatte (und dann das Praktikum auch gekriegt hab ).


    So sah er aus:


    Persönliche Angaben
    Name
    Geburtsdatum/-ort
    Wohnort
    Familienstand
    Konfession


    Schulischer Bildungsgang
    ...Daten (Grundschule, Gym, Leistungskurse, Abschluss, Abschlussnote)


    Universitärer Bildungsgang
    ...Daten...


    Praktika
    ...Daten...


    Studienbezogene Tätigkeiten
    u.a. Hiwi an Uni, Hiwi bei Stiftung, alles, was irgendwie reinpasst


    Kenntnisse
    ...EDV, Sprachen...


    Universitäre Aktivitäten
    ...z.B. Fachschaft, Senat...


    Außeruniversitäre Aktivitäten
    seit 19xy: ehrenamtliches Engagement bei... als..., Tätigkeitsschwerpunkte...


    Freizeitinteressen: .....



    Ort, Datum, fertig.



    Mein Passbild.. hüstel... das war damals schon älter als 7 Monate. Meine Haare waren grad wieder so wie auf dem Passbild und ich hatte die Fotos halt noch von irgendwelchen Reisepass-Bestellungen. In den ersten Monaten des Ref musste ich sooo viele Passfotos abgeben, einkleben, einsenden, da hab ich alle "Reserven" verbraten.


    Aber Du musst Dich ja nicht im Kultusmin oder bei der Bezirksreg persönlich vorstellen, sodass das Passbild wohl eher eine Formalität und für die Akte ist - jedenfalls bei der Bewerbung um einen Ref-Platz (Leute mit anderer Erfahrung mögen mich korrigieren). Für die Bewerbungen nach dem Ref werde ich aber wohl schon neue Fotos machen lassen. Es gab dazu hier auch mal 'nen Thread; such doch mal unter "Bewerbungsfotos".


    Viel Erfolg bei der Bewerbung,
    wünscht Dir das_kaddl :)

    Zurzeit plane ich gerade das Lesen von der "Sockensuchmaschine" mit meiner 2 (Lese-Zeitraum: nach den Osterferien). Habe inzwischen auch Literaturkarteien (BVK, Auers Lesebegleiter, Kohlverlag) gewälzt und daher auch genügend Ideen, was ich alles machen könnte (an dieser Stelle: vielen Dank an alle, die mir Infos gegeben haben).


    Nur eins bereitet mir Probleme, nämlich der Einstieg:
    Hatte überlegt, die Kiste mit den Schülerexemplaren "zufällig" in der Deutschstunde in die Klasse "liefern" zu lassen, aber ist das nicht ein wenig plump? Oder gar ungeeignet für einen Einstieg in eine Ganzschrift?


    Hat jemand von Euch damit Erfahrungen oder einfach so Ideen, die einfach als Denkanstöße dienen können? Irgendwie bin ich so auf Ferien eingestellt


    danke & viele Grüße, das_kaddl


    PS: Oder kennt jemand von Euch Literatur zum Thema "Einstiege in Ganzschriften"?

    Hallo melosine,
    ich habe mich wohl ein wenig quer ausgedrückt: ich würde f***-dich-Begriffe nur mit der Klasse besprechen, wenn sie schon zum "Klassenwortschatz" gehören würden. Den Jungen, der das verwendet hat, hat das in der Pause getan (zu einem Kind aus einer anderen Klasse) und ich stand zufällig daneben. Das f-Wort in der Stunde habe ich nicht besprochen. Will zwar den Wortschatz erweitern, aber doch nicht in diese Richtung ;)


    LG, das_kaddl

    Hallo,
    eine Frage, bei der hoffentlich jemand weiterhelfen kann: im letzten Jahr habe ich mehrere Sachen für die Schule bei Ebay ersteigert. Möchte (nein, muss) die Osterferien für die Steuererklärung 2003 nutzen und weiß nicht, wie ich die Ebay-Käufe am Besten angebe, da ich ja keine wirkliche Rechnung habe, sondern nur jeweils eine Mitteilung von Ebay, dass ich der Höchstbietende war und gewonnen hab.


    Wer von Euch hat damit Erfahrungen und kann Tipps geben, wie er/sie die Ebay-Summen in die Steuererklärung gepackt hat?


    Für Eure Hilfe super-dankbar, das_kaddl.

    Nee, nee, das geht nicht nur Laempel so, mit der Disziplin. Gerade wenn ich in eine neue Klasse komme, sehe ich Disziplinprobleme meist als "Ausprobieren" der "Neuen" an. Obwohl ich da auch eine 3. Klasse habe, die ganz schön nervt... Teilweise kommt mir aber das Grinsen, wenn (Grundschule) ein Junge zu einem anderen sagt "F*** dich". Ich frage natürlich sofort nach, was das denn bedeutet, und der Kleine sagt "Na das heißt sowas wie 'Hau ab'." ;)


    Viel ärgerlicher finde ich, wenn man versucht, die Eltern davon zu überzeugen, mal mit ihren Kindern über ihren Wortschatz zu sprechen, und die Eltern können sich gar nicht vorstellen, dass ihr lieber Kleiner sowas Böses sagt. Ein Erlebnis dieser Art hatte ich erst vor kurzem:
    Sachunterricht, 1. Klasse: 1 Junge flucht rum (u.a. f*** dich), kriegt daraufhin "Sonderaufgabe" (Matheblätter rechnen). Sein Kommentar: "Scheiß Lehrerin." Ich rufe am Abend seine Mutter an, ihre Reaktion: "Ich weiß ja, dass der xy viel SCHEISSE baut. Hab ich ja früher auch gemacht mit dem SCHEISSE bauen. Klar sagt er auch manchmal SCHEISSE. Ich finde das auch manchmal zum Kotzen. Aber dass er SCHEISS LEHRERIN sagt, das kann ich mir nicht vorstellen. Er kann doch unterscheiden zwischen dem normalen SCHEISSE bauen und jemanden damit beschimpfen. Nein, ich glaube Ihnen nicht, dass er sowas gesagt hat. Sowas sagt er hier zu Hause nie."


    Durch das gesamte Gespräch zog sich das Schimpf- und Fluchvokabular des Schülers und ich habe mich nicht das erste Mal gefragt, ob und inwieweit Eltern sich überhaupt bewusst sind, dass sie mit ihrer Wortwahl die lieben Kleinen ganz schön beeinflussen. Wie sollen die Kinder denn erkennen, dass es Sachen gibt, die man einfach nicht sagt, wenn sie ihnen tagtäglich zu Hause um die Ohren geknallt werden?


    LG, das_kaddl

    @all
    Vielen Dank für Eure Anregungen & den Mut, den Ihr mir macht. Ich bin ein Mensch, der gern (auch selbst) Probleme auf den Tisch bringt (und da nur wenige Hemmungen kennt), aber das nutzt in diesem speziellen Fall - schlechte Betreuung durch Mentoren - nichts, nämlich weil:


    Mein Mentor in allen drei Fächern ist der Rektor der Schule! Dass er da zum Thema "Mentorenkultur" auf Konferenzen sich selbst ins Gespräch bringt, ist damit wohl ausgeschlossen. Wie ich schon schrieb, wenn der Rektor es vorlebt, dann ist (oftmals) die Richtung im Kollegium klar


    Allen ein schönes Wochenende,
    das_kaddl

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