Beiträge von das_kaddl

    Mein Beitrag: Niedersachsen, Referendariat Grund-, Haupt-, Realschule, Studienseminar Goslar (das hebe ich hervor, weil ich weiß, dass es zB in Cuxhaven vollkommen anders ist).

    Dauer des Ref.: 18 Monate (Beginn jeweils 1. November oder 1. Mai eines jeden Jahres)

    Seminare: 3 Fachseminare, bei mir Musik, Deutsch, Sachunterricht und ein Pädagogik-Seminar

    Seminare: Fachseminare alle 6 Wochen Dienstags von 10:15 Uhr - 14:45 Uhr; zuzüglich einmal Mittwochs alle 6 Wochen im Hauptfach (bei mir Musik) von 14 - 17 Uhr. Pädagogik ist alle 14 Tage Donnerstags von 10:15 bis 14:45 Uhr. Für die Seminare fährt man immer zu einer Schule, in der ein anderer Referendar ist, hockt sich in den Unterricht (siehe "Unterrichtsbesuche"), reflektiert dann. Anschließend wird gefrühstückt, das ist etwas, was immer der organisiert, bei dem das Seminar das letzte Mal war. Nach Terminabsprachen, Klönen etc. bleibt dann meist auch noch 1 Stunde für unsere "theoretische Ausbildung", die je nach Fachseminarleiter qualitativ unterschiedlich ist (siehe "Fachseminarleiter").

    Unterrichtsbesuche: es gibt "normale" und "besondere" UB (UB und BUB); in den beiden Kurzfächern hat man je einen BUB und vier normale UB. Einer der "normalen" UB ist ein Seminarbesuch, dh, das Fachseminar rückt an und hockt im Unterricht. Zusätzlich gibt es noch die Besuche des Pädagogikseminars (normalerweise 2, bei mir nur einer ) Unterrichtsbesuche und besondere Unterrichtsbesuche werden nicht bewertet, es gibt nur bei BUBs ein Protokoll, das der Ref. unterschreiben muss und wovon er ein Exemplar ausgehändigt bekommt.

    Unterschied zwischen BUB und UB: beim BUB sind Fachseminarleiter und Pädagogikseminarleiter anwesend. Nach den BUBs soll jeweils ein "Gespräch zum Ausbildungsstand" geführt werden. Das erfolgt gleich in Folge des UB; als Ref. muss man nix sagen, nur nicken, nachhaken oder ruhig sein (ich weiß, dass es z.B. im Studienseminar Hameln ganz anders ist!). Hierdrin kriegt man gesagt, was toll ist, was nicht so toll, wo man sich entwickelt hat und woran man arbeiten soll (ich fand's nicht sonderlich hilfreich, aber naja).

    Fachseminarleiter: hat man drei plus die Pädagogikdame/den Pädagogikherrn. Meine drei Fachseminarleiterinnen und -leiter waren sehr nett, teilweise etwas ...speziell und mit Sonderwünschen... aber immer fair und konstruktiv. Der MusikFSL hat mit uns immer viel Praktisches gemacht (Schlagzeug, E-/B-Gitarre, Klavierbegleitung, Aufnehmen, Arbeit mit Musicmaker [Musiksoftware] usw.). Die "theoretische Ausbildung" ließ hier zu wünschen übrig - wenn man sich die denn in einem so praktischen Fach wie Musik wünscht ;) . Ich war sehr dankbar für den hohen Praxisanteil. Die Deutschdame gestaltete ihr Seminar eher als eine Quatsch- und Tauschbörse. Das einzige Fach, in dem wir immer einen Theorieartikel durchgeackert haben, war Sachunterricht. Die Pädagogikdame gab zu, dass sie keine Ahnung vom Schulrecht hat und dass wir das deshalb nicht behandeln 8o .

    Unterricht/Schule: in den ersten 3 Monaten hat man keinen eigenverantwortlichen Unterricht, dh, man kann unterrichten, muss aber nicht (so ist es vorgesehen; die Realität an den einzelnen Schulen sieht sehr unterschiedlich aus!). Danach hat man 12 Monate 10 Stunden eigenverantwortlichen Unterricht und 2 Stunden betreuten Unterricht. Ich hatte keine 2 Stunden betreut, sondern habe nach den ersten 3 Monaten immer eigenverantwortlich unterrichtet. Zusätzlich ist natürlich die Teilnahme an Klassen-, Gesamt- und Fachkonferenzen erwünscht. Aufsicht führen darf man als Referendar (der in Niedersachsen übrigens "Lehreranwärter" heißt) eigentlich nicht, das wird aber in vielen Schulen übersehen. In der Schule selbst soll man für jedes Fach einen Mentor haben; dieser spielt jedoch für das juristische Prozedere des Referendariats keine Rolle. Wenn's ihn nur auf dem Papier gibt (wie bei mir - der Rektor :) ), reicht's dem Studienseminar. Wie's dem Ref. damit geht, ist ja egal :rolleyes: .

    2. Staatsexamen: Alles an einem Tag: Man muss 2 h Unterricht zeigen (immer 2. und 3. Stunde), diese Stunden reflektieren und hat danach das Prüfungsgespräch in den gezeigten Unterrichtsfächern und in Pädagogik. Dauer pro mündlicher Prüfung: 20 Minuten. Auflockernder Tagesordnungspunkt ist das "Frühstück" nach den Unterrichtsstunden und vor der mündlichen Prüfung, was der Prüfling (oder ein nettes Kollegium, wie in meinem Fall) organisieren muss. Nach den mündlichen Teilprüfungen zieht sich die Kommission zurück (und der Referendar wäscht ab, trinkt 'nen Cocktail, geht shoppen...) Im Ernst: in meinem Fall dauerte es knapp über eine Stunde, dann war die Notenfindung fertig und ich bekam Glückwünsche und eine vorläufige Bescheinigung ausgehändigt, worauf die Fächer des Prüfungsunterrichts und die Endnote standen.
    Die Prüfungskommission sind die beiden Fachseminarleiter, der Pädagogikseminarleiter, der Schulleiter und ein externer Prüfungsvorsitzender, meist aus Schulamt / Landesschulbehörde oder auch mal jemand aus einem anderen Studienseminar. Die Prüfungsnote setzt sich aus Vornote, Hausarbeit, Prüfungsunterricht 1 und Prüfungsunterricht 2 und mündlicher Prüfung (alles je 1/5 der Gesamtnote) zusammen. Die Vornote besteht aus den vier Gutachten der Fachseminar- und Pädagogikseminarleiter. Diese Gutachten (Note plus warme oder kalte Worte) kriegt man als Referendar 14 Tage vor der Prüfung. Zwar muss auch der Schulleiter ein Gutachten schreiben, aber das "kann der Pädagogikleiter in die Note seines Gutachtens einfließen lassen oder er lässt's bleiben" (O-Ton meiner Pädagogik-Dame) :rolleyes: . Im Gegensatz zu dem, was man ganz oft hört (falsche Fachseminarleiter, die in der Prüfung zeigen, was sie an Fiesheit haben), fühlte ich mich in meiner Prüfung wohl, auch während der Prüfungsgespräche und hatte, wie auch im 1,5-jährigen Kontakt zu den Fachseminarleitern das Gefühl, dass man "mir wohlgesonnen" ist.

    Beurteilung der Ausbildung im Studienseminar: obwohl ich nie dorthin wollte und erst extra den Führerschein machen musste, um zu meiner Ausbildungsschule zu gelangen, habe ich mich ganz wohl dort gefühlt, was vermutlich auch an der Prüfungsnote lag ;) . Goslar scheint, meinen Beobachtungen und Erfahrungen nach, ein sehr "humanes" Seminar zu sein, welches ich trotz der vielen auto-gefahrenen Höhenmeter zumindest in meinen drei Fächern empfehlen kann. Pädagogik ist ein anderes Thema ;) Ob ich einen "guten" 2. Ausbildungsabschnitt hatte, kann ich jedoch aufgrund mangelnder Vergleichserfahrungen nicht so recht beurteilen. Ich denke, das wird sich erst im Schuldienst zeigen.

    LG, das_kaddl.

    Zitat

    leppy schrieb am 06.05.2005 22:22:

    Das sollte man wirklich nur machen, wenn man wirklich weiß, wie es funktioniert und schon lange mit Word arbeitet - dann ist es aber extrem praktisch.

    Dachte ich auch... Dann habe ich "nur mal so" auf dem Rückweg vom Copyshop in die Uni (letzter Tag der Abgabe, sonst Langzeitstudiengebühren 8o ) durch die Arbeit geblättert - und siehe da, was auf dem Probeausdruck noch stimmte, stimmt in der Copyshopdruckendfassung nicht mehr: Word war bis Seite 40 brav, dann ging's mit ihm durch - alle Seitenzahlen ab S. 44 falsch. Prima! Und nun? Das Ding abgeben, einen Malus hinnehmen, aber Langzeitstudiengebühren (500 Euro) sparen? 500 Euro zahlen, um den Malus zu vermeiden?

    Nachdem ich's einem mir bekannten Prof, der nicht Gutachter war, gezeigt habe und er "Scheiße..." sagte, erwägte ich kurzfristig die 500 Euro. Aber dann - ne, bei dem kargen Ref.-Gehalt? Also Arbeit fehlerhaft abgegeben und am nächsten Tag das aktuelle Inhaltsverzeichnis an Erst- und Zweitgutachter geschickt.

    Seitdem bin ich sehr kritisch mit der Selbstständigkeit von Word... :rolleyes:

    LG, das_kaddl.

    PS: Es gab übrigens keinen Malus :)

    EDIT: Bei der abzugebenden Arbeit handelte es sich übrigens um meine Diplomarbeit, vielleicht sind Staatsexamensgutachter ja strenger ?(

    Zitat

    Britta schrieb am 06.05.2005 16:04:
    Hihi, was sind denn Russen? Hab ich da was verpasst?

    Ich habe beim googlen verschiedene Rezepte gefunden:

    oder

    Zitat

    White Russian (klassisch)
    Cremiger Shortdrink für den ganzen Tag

    Zutaten:
    4 cl Wodka
    2 cl Kaffeelikör
    1 cl Sahne

    So geht's:
    Wodka und Kaffeelikör zusammen im Rührglas auf Eis vermischen. Die Mixtur in den Tumbler seihen und die leicht geschlagene Sahne darauf geben. Den echten Pfiff gibt noch eine Prise frischer Muskatnuss.

    Am harmlosesten erschien mir jedoch diese Variante:

    Zitat

    Russ
    Als Russ(e) bezeichnet man ein Weizenradler, also üblicherweise ein Gemisch aus Kristallweizen und Zitronenlimonade (süßer Russ). Es wird vorwiegend in Süddeutschland ausgeschenkt. Varianten sind die saure Russ mit Mineralwasser und die Heferuss mit Hefeweizen. Da Weizenbier zumeist aus 0,5l-Flaschen ausgeschenkt wird, gibt es den Russ('n) oft nur literweise als Russenmaß.

    Es ist strittig, woher der Name ursprünglich herrührt, hierzu existieren drei Theorien:

    1. Durch den anhaltenden Rohstoffmangel nach dem ersten Weltkrieg sollen sich die Brauer entschieden haben, weniger gehaltvolle Biere zu brauen, bzw. auszuschenken. Also mischte man das Bier mit Limonade, wodurch es durch die angenehme Süße bei den russischen Arbeitern beliebt wurde. Daher der Name "Russ".
    2. Die Bezeichnung soll ursprünglich "Riesen Maß" geheissen haben (durch das Aufschäumen des Bier mit der Limonade), wurde jedoch in der Zeit des Nationalsozialismus zu "Russen Maß" herabsetztend verändert.
    3. Die gebräuchlichste Definition ist folgende: Zur revolutionären Zeit nach dem Ersten Weltkrieg begab es sich im Münchner Mathäser-Keller, wo die Revolutionäre tagten, das aus Gründen entweder des Mangels an Bier oder der Verfügung, das nur noch weniger Alkohol ausgeschenkt werden durfte, um die im Volksmund als Russ'n bezeichneten Kommunisten nicht zu ermüden, dass eben Weißbier mit Limonade oder Wasser gestreckt wurde. Quelle: http://lexikon.freenet.de/Biermischgetr%C3%A4nk

    Wollen wir hoffen, dass Stephis Kurs die anderen beiden Getränke erst nach dem Kurstreffen getrunken hat

    sagt das_kaddl.

    Hast du mal in die Suche reingeschaut? Da findet sich zB diese Threads: https://www.lehrerforen.de/oldforum.php?t…ch=Kindergarten
    https://www.lehrerforen.de/oldforum.php?topic=100584535708

    An meiner Ref.schule hat eine Lehrerin mit Erstklässlern (oder waren es Zweitklässler? ich weiß nicht mehr) und Kindergartenkindern einen Buchstabenbaum erstellt, ich weiß aber nicht, wie das eingebettet war. Der hängt jetzt - wo die 1. Klasse fast beendet ist - immer noch vor den 1.-Klasszimmern.

    LG, das_kaddl.

    Zur Minimierung unseres Umzugsgutes verschenke ich (gegen Portobeteiligung) ca. 20 Ausgaben vom German Economic Review und der Perspektiven der Wirtschaftspolitik. Wer von euch sie haben möchte, der melde sich doch bitte per PN oder antworte auf dieses Posting bis zum 9.5. - denn am 10.5. wird das Altpapier abgeholt :D

    LG, das_kaddl.

    EDIT&CLOSE: Hab ich mir schon fast gedacht, dass das nicht so die spannende Gute-Nacht-Lektüre ist :D - zusammen mit ganz viel anderen spannenden Sachen schlummern die Zeitschriften jetzt in Bananenkartons und warten auf die Papierabfuhr. LG!

    Tipp: Buttonmaschinen gibt's oft bei Stadt- oder Kreisjugendringen kostenlos oder -günstig zu leihen. Alternativen sind Jugendverbände wie die DRK-Jugend, Malteser-Jugend, Johanniter-Jugend, THW-Jugend, DRLG-Jugend und auch Kirchen mit Jugendarbeit.

    LG, das_kaddl.

    Zitat

    wolkenstein schrieb am 05.05.2005 12:57: Ich hab recht gute Erfahrungen damit gemacht, die Schüler einander vorstellen zu lassen.


    Das Partnerinterview kenne ich auch, aber bisher nur mit Älteren. Ob das in der Grundschule auch funktioniert - hat das schon jemand ausprobiert?

    Zitat

    Selbst noch nicht ausprobiert, hab ich aber bei der nächsten Runde vor: Ich wollte sowieso Digitalfotos von den SuS machen, um Namen zu lernen.


    Als ich zu diesem Schuljahr für 1 h Musik pro Woche die neuen 1. Klassen bekam, stand ich vor dem üblichen Grundschul-Problem: 60% der Schüler niedliche kleine Mädchen in Rosa mit langen dunkelblonden Haaren :rolleyes: Den Digicamtipp gab mir schließlich mein Fachseminarleiter. Also hab ich in eine Kennenlernstunde mit einem leicht veränderten Kennenlernlied aus Rondo 1 ("Er heißt ... und sitzt mit uns im Kreis. Er sagt seinen Namen, damit ihn jeder weiß. Er heißt ... und sitzt mit uns im Kreis) gemacht und den Schülern danach sofort Tesakrepp mit Namen an die Brust gepappt. In der Mitte der Stunde haben wir das Lied mit Orff-Instrumenten begleitet, am Ende der Stunde den "Stopptanz" gemacht, währenddessen ich immer drei Kinder rausgezogen und fotografiert habe. Danach saß ich zu Hause vor dem Bildschirm: "Ty-Ann, Angela, Annchristin", "Malte, Elias, Jonathan". Schwierig wurde es, als die ersten Mädels ihre Frisuren variierten und zum Kurzhaarschnitt wechselten :D - das Namenlernen hat trotzdem prima geklappt!

    LG, das_kaddl.

    Es gibt das Kennenlernspiel ZippZapp, was in einem anderen Thread auch schon beschrieben wurde: https://www.lehrerforen.de/oldforum.php?t…450&search=Zipp

    Da kann gleich der Unterschied von rechts und links trainiert werden ;) Ich habe das Spiel auch in mir unbekannten Klassen gespielt, die sich und ihre Mitschüler schon seit der 1. Klasse kennen - aber dass bei "Zipp" der linke Nachbarsname und bei "Zapp" der rechte gesagt werden musste, fiel vielen schwer. Trotzdem hat's auch den Schülern immer wieder Spaß gemacht.

    LG, das_kaddl.

    Weil' nicht für jeden Lehrerlesetipp einen neuen Thread braucht, hänge ich mich hier ran:

    Unter diesem Link http://www.zeit.de/2005/16/forum_lehrer findet ihr die ungefähre Transkription des Zeitforums "Neue Lehrer braucht das Land", das am 8. April 2005 stattfand. Diskussions- und Gesprächspartner waren Reiner Lehberger, Prof für Schulpäd in HH, Manfred Prenzel vom IPN Kiel, Enja Riegel von der HeleneLangeSchule Wiesbaden, Andreas Schleicher von der OECD und Jürgen Zöllner, Minister in Rheinland-Pfalz.

    Viel Spaß beim Lesen!
    LG, das_kaddl.

    Liebe biene maja,
    dann war meine Vermutung richtig. Ich werde trotzdem alle Bibliotheksfahrten, die km zur Klassenfahrt usw. eintragen, wer weiß, ob sie mir die CDs für den Musikunterricht nicht als "Privatvergnügen" anrechnen ("natürlich höre ich mir jeden Abend die Geräusche CD mit 78 Tierstimmen an, gleich nach den Hubschrauber-Start-Geräuschen" :D )

    LG, das_kaddl.

    Jetzt mal eine Frage an die Steuercracks unter euch:
    ich bastle noch ein wenig an 2004 und habe noch so einige Bibliotheksfahrten, die ich auflisten werde. Insgesamt werde ich bei weit mehr rauskommen, als ich 2004 Lohnsteuer gezahlt habe. Aber: kann man überhaupt mehr vom Finanzamt zurückkriegen, als man Lohnsteuer gezahlt hat?

    fragt sich
    das_kaddl.

    PS: alias: in den Urlaub fahren könnte ich damit auch - zum Zelten an die Ostsee ;)

    EDIT: Ich weiß, ich könnte meine Werbungskosten über mehrere Jahre verteilen. Da ich aber für 2005 meine Steuererklärung hoffentlich an die Schweiz schicken werde, geht das Verteilen der Werbungskosten auf 2005etc. nicht.

    Ich habe mich ja nicht beworben, aber eine Ref-Mitleidensgenossin rief mich gestern ganz aufgeregt an und sagte, sie hätte heute bei Stade ein Vorstellungsgespräch und wüsste nicht, was sie anziehen sollte ;) - ich weiß aber nicht, ob es sich um eine Schul- oder Bezirksstelle handelt. Ihre Fächer sind ev. Rel., Mu, Deu.

    LG, das_kaddl.

    Ich hab mal die "Songs für die Grundschule" aus dem Schroedel-Verlag in die Buchecke gestellt. Zu "meiner" Ausgabe (1997, damals noch Metzler) gab es auch CDs mit tauglichen Playbacks, die vor allem dem Stimmumfang der "aktuellen Kinderstimme" entsprechen und nicht 80er-Jahre-DDR-sopranisieren ;) (Conni, du weißt, was ich meine?). Zudem sind sie "fetzig" und meist mit modernen Band-Instrumenten hinterlegt/eingeleitet (das fehlt mir bei den Rondo-CDs ein wenig).

    Leider scheint Schroedel die CDs nicht mit übernommen zu haben, oder amazon hat sie nur nicht, oder ich bin zu doof zum Suchen/Finden.

    Insgesamt sind die "Songs für die Grundschule" aber empfehlenswert. In der Buchecke hab ich das Inhaltsverzeichnis gepostet.

    LG, das_kaddl.

    Hallo,

    Zitat

    venti schrieb am 03.05.2005 16:21:
    Einige Male haben wir angefragt, ob man sich nicht zusammensetzen sollte, um mal einen Minimalplan zu erstellen, auf dem die SekI- Lehrer aufbauen könnten. Das wurde aber nicht gewünscht. Schade eigentlich.
    Nun kommen an unserer weiterführenden Schule Kinder von vielen verschiedenen Grundschulen zusammen, es wäre auch nicht so einfach, da verschiedenstes Vorwissen zu koordinieren.


    eine interessierte Frage von einer Nicht-Englisch-Lehrerin ;) : gibt es für das Fach in der Grundschule keine Rahmenrichtlinien / Lehrpläne?

    LG, das_kaddl.

    Das Buch habe ich in allen Grundschulstufen immer gern genutzt, viele Lieder bieten sich auch für die Klassen 5 - 7 an. Neben Noten, Gitarrengriffen und Liedtext sind oft auch Gestaltungsvorschläge (Bewegung / Tanz oder Instrumentalbegleitung) enthalten. Da ich es immer schade finde, Liederbücher zu kaufen, deren Lieder man schon in anderen Büchern oder als Kopien in seinem Fundus hat, tippe ich das alphabetische Verzeichnis der Lieder mal ab:

    LG, das_kaddl

    PS: Zum Lied "Hurra - es schneit" habe ich "damals" übrigens meinen letzten UB gemacht ;)

    In der Grundschule heißt es "problemorientierter Unterricht" und leitet sich vom problemorientierten Unterricht der Naturwissenschaften der weiterführenden Schulen ab. Das ganze ist aus den 1970ern (meine ich) und nur auf englisch scheinbar der "neuste Schrei" :rolleyes: . Gemeint ist damit Unterricht, der nach einem bestimmten Schema abläuft: Lehrer konfrontiert Schüler mit Problem - Schüler stellen Problemfrage - Schüler stellen Hypothese zur Lösung auf - Schüler & Lehrer planen, wie das Problem gelöst werden kann - Durchführung der "Problemlösung" - Verifizierung/Falsifizierung der Hypothese.

    Suche hier im Forum mal unter "problemorientierter Unterricht" oder "problemorientierter Sachunterricht", da wirst du fündig.

    LG, das_kaddl.

    EDIT: Leider habe ich die Ordner mit entsprechenden Texten schon in den Umzugskartons verstaut; ich meine aber, du wirst bei WAGENSCHEIN fündig (falls du dich mit der Theorie beschäftigen möchtest).

    Zitat

    Rena schrieb am 01.05.2005 16:48:
    Das Zeugnis (keine Bescheinigung) war soweit fertig und dann wurden da noch schwungvoll Note und Unterschrift eingetragen. Das war's.

    Du bist in Niedersachsen? Und dir sicher, dass dein "richtiges Zeugnis" eine handschriftliche Eintragung enthält? 8o

    Bei mir war es nach der Prüfung nur ein A4-Zettel, auf dem stand:

    Das "richtige" Zeugnis ist ein paar Gramm schwerer und es steht noch sowas drauf wie "ist berechtigt, die Bezeichnung Lehramt an Grund-, Haupt-, Realschulen zu führen" (oder so ähnlich). Außerdem (ganz wichtig) stehen auf dem Zeugnis, im Gegensatz zur Bescheinigung, noch das dritte Fach und der Titel der Staatsexamensarbeit drauf. Und alles - bis auf die Unterschrift und Stempel - mit dem PC.

    Und das hattest du alles schon nach der Prüfung?
    Überraschte Grüße, das_kaddl.

Werbung