Beiträge von Kiray

    Was mich interessieren würde, hast du es gestrichen?


    Ich beneide dich ein wenig, wir haben nicht die Möglichkeit vorher Einfluss zu nehmen und ich hab jetzt schon leichte Angstgefühle vor der Abizeitung...

    Ich habe früher selbst als Schülerin Nachhilfe dort gehabt, habe die ersten beiden Jahre in Französisch eine so nette Lehrerin in der SChule gehabt, dass ich als jemand, der Druck brauchte um richtig zu arbeiten, gar nichts gemacht habe, nach 1 einhalb Jahren stand ich auf 5 und bekam dort Nachhilfe, nach einem dreiviertel Jahr stand ich auf 2, bekam keine Nachhilfe mehr und hab später sogar LK gewählt. Ich hatte allerdings bei der Leiterin der Einrichtung, Muttersprache Deutsch, in einer Kleingruppe Unterricht, also sehr positiv alles! :)

    Hui, ich hab es jetzt schriftlich: ich arbeite zu viel! Nicht, dass es mich überrascht hat das zu hören, aber es scharz auf weiß vor sich liegen zu haben ist doch was anderes. :)
    Wir haben seit Anfang des Schuljahres an unserer Schule das Jahresarbeitszeitmodell eingeführt, als Beamter hat man pro Jahr 1820 Stunden zu arbeiten, und ich habe bis jetzt bereits 300 Stunden zu viel gearbeitet, gut, die Messung ist noch nicht sehr genau, viele Zahlen fehlen (!) noch, aber das kann man schon sagen.
    Dass das Vorgehen Arbeitszeit zu messen nicht einfach ist, ist klar, dass so auch nichts über Qualität ausgesagt wird, ist auch klar, aber funktionieren kann es. Und mal ganz ehrlich, ich bin so froh diesen ganzen vorurteilsbeladenen Lehrer-arbeiten-nur-Vormitttags - Menschen eine Zahl sagen zu können, dass mir alles andere ziemlich egal ist!!!

    Du hast mein tiefstes Mitgefühl! Ich schreib dir mal einfach ein bisschen was:


    Bei der Auswahl des Textes kannst du dich ja völlig frei fühlen, von daher fände ich die kaum vorhandene Themeneingrenzung eher hilfreich. Hör dich bei LK-Lehrern um, guck mal in die Schulbücher, was da so zum Thema gemacht wird, damit du eine Idee hast, was die Schüler mitbringen, bisher sind ja die Medientexte immer gut bei den Schülern angekommen und gerade zum zweiten Thema gibts richtig schöne Texte.


    Ich mache seit Einführung der zentralen Prüfungen jede Deutschklausur mit Erwartungshorizont per Punkteraster, allerdings sieht das bei mir auch etwas anders aus als der des Abiturs. Dabei habe ich festgestellt, dass man immer ein paar Resevepunkte für besondere Leistungen bereit halten sollte, die Möglichkeit würde ich beim Zentralabi auch ausschöpfen.


    Wünschen würde ich mir fürs Abi wieder die z.B.- Formulierungen. Also: der Prüfling stellt den Aspekt X angemessen dar, indem er z.B. auf Y und Z eingeht...


    Ich kann dich aber völlig verstehen, was die Schwammigkeit angeht, aber sieh es mal so: die Kollegen vorher haben sich da auch durchgemogelt, und die Schüler sind damit klargekommen. Ist vielleicht nur ein kleiner Trost, aber vielleicht hilft es dir!

    Pyramidentexterschließung heißt, dass die Schüler sich dem Text/Abschnitt durch ein Wort des Textes nähern,das schreiben sie in die erste Zeile, in die zweite Zeile kommen zwei zusammenhängende Wörter, in Zeile drei dann drei Wörter u.s.w.
    Wir haben das mit Kants "Zum Ewigen Frieden" gemacht und es hat einen tollen Aufhänger für die anschließende Diskussion gegeben, z.B. stand da:


    Gesellschaft
    rebublikanische Gesetzgebung
    Freiheit Abhängigkeit Gleichheit
    Bürgerliche Konstitution ewiger Frieden


    Eine tolle Diskussionsgrundlage!

    Zitat

    Original von Bolzbold


    Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, hier mehr oder weniger deutlich einen Vorwurf an den Threadstarter zu richten, wenn Du wie Du selbst sagst, das Problem nicht genau kennst.



    Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte absolut niemanden angehen, ich habe mir nur vorgestellt, wenn MEINE Fünfer zur Schulleitung gehen wollen würden, dass ICH ein komisches Gefühl hätte. Aber da ich nicht genau weiß, was in diesem Fall abgelaufen ist, war die Äußerung vermutlich unsensibel. Sorry, vergiss den Post!

    Ich hab neulich auch so einen "Methodenkoller" gehabt und mal wieder was anderes gemacht:


    - mal ein nettes Gruppenpuzzle mit arbeitsteiligen Texten,
    - oder eine Pyramidenerarbeitung, hab ich neulich zum ersten Mal gemacht, seitdem gucken mich meine 12er zwar komisch an, aber den Kant-Text haben wir gut und locker erarbeitet.
    - oder ein Texttheater, kann man zwar nicht immer machen, aber so hin und wieder kommt das gut,
    - ab und an lasse ich die SuS auch in Partnerarbeit ein Tafelbild aus einem Text entwickeln, damit kann man dann anschließend gut weiterarbeiten...


    Weiterhin fröhliches Unterrichten! ;)

    Ich würde das genau wie ihr sehen, warum sollten sie nicht? Wenn ich mir allerdings vorstelle, dass meine 5er zur SChulleitung gehen wollten, würde ich mich fragen, ob ich als Klassenlehrerin alles richtig gemacht habe. Denn in erster Linie ist es doch der Job des Klassenlehrers der Ansprechpartner der Kinder zu sein. Das hängt natürlich jetzt mit dem genauen Problem zusammen...

    Hallo!


    Ich mache mit meinen 10ern jetzt nach der Prüfung ein bisschen was nettes, nämlich ein Buchprojekt zu modernen Romanan, sie treffen eine Auswahl aus verschiedenen Büchern, unter anderem können sie auch "Sakrileg" wählen (Schülerwunsch), leider fallen mir dazu kaum kreative Aufgaben ein...
    Inhalt, Erzählverhalten, Charakterisierung und so sind gesetzt, aber langweilig. Sonst fällt mir nur Buch-Filmvergleich und Gedanken von Jaques Saunière vor seinem Tod aufschreiben ein, habt ihr vielleicht mehr Ideen?


    Gruß, Kiray

    Ich habe eine Kollegin, die aus ählnichen Gründen versetzt weden wollte, sie hat sich bei den Schulen in ihrem Zielumkreis umgehört und eine Kollegin gefunden, die a) in unsere Region wollte und b) ein gleiches Fach hatte... So kam denn eins zum anderen.
    Die Schulleiter stimmten dem Tausch zu und alles war gut.

    Meine Ansicht zum Fach Deutsch ist so: Die Schüler im mangelhaften Bereicht liegen jetzt im ausreichenden Bereich, die ausreichenden, haben sich auf eine drei verbessert, die zweier und dreier sind so geblieben und meine Einserkandidaten sind leider (nur bei Wahlaufgabe 2) in den guten Bereich abgerutscht, weil der Erwartungshorizont so redundant war und sie sich nicht ständig wiederholt haben...


    Ich fand die Aufgaben okay, nicht schwer, aber eben akzeptabel, nur den Erwartungshorizont hätte man anders, nämlich anspruchsvoller gestalten müssen.

    Wir sollten mal über die Sinnhaftigkeit der Noten sprechen! Ich habe heute meine letzten Zweitkorrekturen wiederbekommen und habe soeben meine Vornoten und die Prüfungsnoten zusammengefasst, sodass sie zu einer Abschlussnote werden, welche ich dann (warum eigentlich?) mit meinen Kokorrektoren besprechen werde.


    Mein Problem sind die ganzen Noten. Die Prüfungsnote ist eh ohne Tendenz, die Vornote auch und dann soll man aus diesen hochgradig gerundeten Noten eine Abschlussnote machen? Wie unschön und aus meiner Sicht unlogisch, da bewegen sich die Schüler (meine Gymnasiasten) auf die Oberstufe und das viel differenziertere Punktesystem zu und statt das System hier auch schon anzuwenden, wird so ein Rundungsquatsch gemacht, das regt mich auf! :motz:

    Ich habe eine eigene Rufnummer für die Schule, dank ISDN habe ich eine Nummer, an die nur der Anrufbeantworter drangeht, ich rufe dann zurück, wenn es mir passt. Das hat auch den Vorteil, dass ich erstmal erfahre, worum es geht und ich zum Beispiel in Ruhe den Ordner mit den Noten rauskramen kann. ;)

    "Nicht Chicago. Nicht hier" würd ich aber nur machen, wenn die Klasse Probleme mit Gewalt hat, wirklich schön zu lesen ist das nicht.


    Wie wärs mit "Paul Vier und die Schröders"?

    Ich kann dir leider nicht bei der Definition helfen, würde aber gerne eine Frage stellen: Warum darf man nicht nach der Prüfung über die Prüfung reden? Und wo steht das?


    Tut mir Leid, dass du Ärger hast, aber die Äußerung dem Schüler gegenüber war ja auch ein wenig unprofessionell. :(

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