Beiträge von Josh

    Hier in Österreich gibt es eine provisorische Stundenverteilung in der Regel immer vor den Ferien. Ich habe sie von meiner neuen Schule in der vorletzten Schulwoche bekommen und in der letzten Schulwoche schon den Stundenplan für das kommende Schuljahr. Die sind da wirklich sehr schnell und gut organisiert!

    Also die Eltern für Laminierfolien usw. würde ich nicht machen. Dann wird halt nichts laminiert. 99% des Materials, was laminiert wird, ist unnütz laminiert imho.

    Na ja, ich würde da jetzt nicht auf die Allgemeinheit schließen.


    Ich laminiere nur Lernspiele, insbesondere Spielkarten. Wenn ich das nicht laminieren würde, könnte ich sie nach ein- oder zweimaligem Einsatz wegwerfen.

    Nur um auch nochmals von meiner Seite etwas beizusteuern. Das Anfangsgehalt beträgt hier gerade mal 1650€ netto (!) bei vollem Deputat. Nach 36 Dienstjahren hat man einen Höchstbezug von 3050€ netto.


    Wir unterrichten zwar etwas weniger und haben etwas länger Ferien, aber vieles ist hier sogar teurer (Lebensmittel).


    Wenn ich mir anschaue, was die Kollegen in Bayern verdienen... da nehme ich auch gerne eine teurere Miete in Kauf, weil unter'm Strich mehr übrig bleibt (ich nehme an, auch sie haben ein 13. und 14. Gehalt).


    Und in Österreich wird seit Jahren daran gearbeitet, dass der Nettobezug pro Unterrichtsstunde noch geringer wird...

    Hast du denn inzwischen eine neue Wohnung in Aussicht?

    Hallo zusammen, tatsächlich wurde ich fündig! Nächste Woche unterschreibe ich den Mietvertrag. :D

    Ich habe kürzlich mal gelesen, dass Wien von den Lebenshaltungskosten her eher mit Zürich als mit München vergleichbar sei. Mietpreise von 10 Euro pro Quadratmeter sprechen da aber eine andere Sprache. Das zahlst Du hier im vergleichsweise kleinen Würzburg mittlerweile auch für eine einigermaßen ordentliche Wohnung. Auch die Preise für Eigentumswohnungen liegen hier auf einem ähnlichen Niveau. In München zahlst Du für eine 70-qm-Wohnung übrigens locker eine halbe Million. Das sind dann aber auch die erschwinglicheren am Stadtrand.

    Ich glaube aber, dass die Löhne in Deutschland höher sind und auch die Lebenserhaltungskosten zum Teil erheblich geringer (hier sind Lebensmittel besonders teuer).


    Ich werde mir aber vermutlich in den nächsten Jahren kein Eigentum kaufen, wenn überhaupt.

    Vielen Dank für euren Zuspruch! Ich bin jetzt auch von der Idee überzeugt, bei Gefallen zuzuschlagen.


    Ich muss aber hinzufügen, dass dies mit dieser 1/3-Regelung in dieser Stadt einfach nicht funktionieren kann. Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei über 10€/m² (kalt).


    Ich habe aber gerade erfahren, dass es doch 50€ netto mehr im Monat werden. Außerdem soll ab 1. Jänner die Steuerreform in Kraft treten, was mir eine Steuerentlastung von zusätzlich 90€ bringen wird.
    Damit geht sich alles noch "besser" aus. :)


    Die 900 Euro für Miete, Wasser, Strom, Internet, Handy, Versicherung halte ich für viel zu wenig angesetzt. Das wären ja nur 130 Euro für Strom, Internet, Wasser, Handy, Versicherung??? Ich bin mit Handy und Internet allein bei mehr als 50...

    Ich schließe vorerst nur eine Haushaltsversicherung ab, ich bin auch noch jung und alleinstehend (muss nur für mich selbst aufkommen=.


    Für Heizung und Warmwasser sind 80€ einkalkuliert (habe die Kosten schon erfragt), Strom macht zirka 30€ aus, Internet kostet 20€, Handy 6€ (hier sind die Tarife etwas günstiger :D ). Es ist also leicht über 900€.


    Auto habe ich keines, das Jahresticket für die Öffis kostet lediglich 360€ (weiß aber noch nicht, ob ich das überhaupt brauche, da ich sehr zentral wohnen würde).


    Und wie gesagt, ich bekomme ja noch ein 13. und 14. Gehalt, das sind insgesamt zusätzlich 4100€ im Jahr. Damit kann man Sonderausgaben locker abdecken und ich habe ja auch Kapitalreserven von 2 Nettojahreseinkommen.


    @SteffdA, leider habe ich nicht genügend Eigenkapitel, bei einem Wohnungspreis von 275.000€ sollte man schon 100.000€ mindestens haben. und das geht sich erst in ein paar Jahren aus.

    Danke für deine Antwort! :)


    Mein bisheriges Leben, zumindest die Jahre seit meinem Abitur, bestanden immer nur aus Durchbeißen und "ist ja eh nur für ein Jahr" und das möchte ich nicht mehr.


    Das Problem ist, dass in der Stadt die Wohnungen generell sehr teuer ist, auf den m²-Preis ist diese Wohnung aber fast ein Schnäppchen. Ist ein frischsanierter Altbau, also Erstbezug, Hofruhelage, mitten in der Stadt in der nähe einer der beliebtesten Einkaufsstraßen, also eigentlich gibt es nichts zu meckern.


    Ich muss natürlich zugeben, es ist für mich schon ein großer Unterschied, ob ich wo in 15 Minuten Fußweg oder in einer halben Stunde mit Öffis inklusive Umsteigen bin. Ich glaube, ersteres ist wirklich Luxus, erst recht, wenn ich das Rad nehmen sollte, dann bin ich ja sofort da.


    Ich habe schon mit der Schulleitung gesprochen, wenn die Kollegin in Pension geht, bekomme ich einen Teil der Stunden. Man hat mir sogar versprochen, dass - wenn noch eine Klasse aufgemacht wird - ich diese bekomme und dann dürfte ich auch 100-200€ mehr verdienen.


    Finanziell geht sich das eigentlich locker aus, wenn man von dieser 1/3-Regel absieht. Ich habe aber auch Ersparnisse im Ausmaß von zwei Netto-Jahresgehältern.


    Aber ich muss oder will versuchen, diese schlechte Gewissen abzubauen, denn eigentlich ist das das einzige, was mich abhält oder zögern lässt.

    Hallo zusammen,


    für mich geht es endlich in die Großstadt dank neuer Stelle!
    Was mich aber nun schon richtig belastet, ist die Wohnungssuche. Ich suche eine Mietwohnung, möchte aber je nach Situation in 5 Jahren gerne Eigentum kaufen.


    Jedenfalls ist das mit der Mietwohnung nicht so einfach. Die Lage muss stimmen, der Preis und auch die Qualität. Ich bin generell leider ein sehr häuslicher Typ, deshalb ist mir der Wohlfühlfaktor sehr wichtig. Ich könnte natürlich sagen, dass ich eh nur fünf Jahre in der Wohnung lebe und dass eine Übergangslösung deshalb auch reichen würde. Aber ich will nicht immer "Übergangslösungen" haben, damit ich es in der Zukunft (mehr erspartes Geld) leichter habe.


    Jetzt zum eigentlichen Problem: Ich habe eine schöne Mietwohnung gefunden, 77m² für 770€ (kalt), in einer sehr guten Lage, eine Viertelstunde Fußweg von meiner Schule entfernt. Das Problem ist, dass dann noch zusätzliche Kosten wie für Makler und Küche anfallen, für die ich zwar eine Ablöse bei Auszug bekommen werde, aber trotzdem. Mein Nettoeinkommen beträgt im nächsten Jahr mindestens 1750€, wobei ich Single bin und nur für mich alleine aufkommen muss. Es kann sein, dass ich weitere Stunden bekomme, wenn nicht für das kommende Schuljahr, dann das darauf, weil eine Kollegin in den Ruhestand geht.


    Für Miete + Warmwasser/Heizung + Strom/Internet/Handy/Versicherung dürfte ich dann wohl auf gut 900€ im Monat kommen, plus 300€ für Lebensmittel, dann sind wir schon auf 1200€, bleiben 550€ übrig.
    Sonderausgaben wie Jahresticket für Öffis oder neue Anschaffungen deckel ich mit dem 13. und 14. Gehalt ab.


    Mir würden also trotz allem um die 500€ im Monat bleiben, was ich auf die Seite legen kann, aber ich bin mir auch bewusst, dass es viel mehr sein könnte, einfach weil die Wohnung 100-120€ billiger sein könnte und auch gar nicht so groß sein müsste.


    Ich habe irgendwie Gewissensbisse bzw. fühle mich schuldig, plötzlich so viel Geld auszugeben, war immer sehr sparsam. Zu meiner Verteidigung könnte ich natürlich sagen, dass diese Wohnung eine extrem hohe Lebensqualität bietet, auch bedingt durch die Nähe der Schule, was ideal für Freistunden oder zwischen Vor- und Nachmittagsunterricht ist. Außerdem könnte es ja sein, dass ich in ein Jahr vielleicht eine Beziehung habe und man dann die Miete teilt (ist ja auch nicht so unrealistisch, ich habe nicht vor, die nächsten 5 Jahre Single zu bleiben ;) )


    Also irgendwo liegt die Entscheidung zwischen rationaler Sparsamkeit und hoher Lebensqualität.


    Wofür würdet ihr euch entscheiden?

    Ich habe mir ein CISS für mein Drucker bestellt und bezahle damit pro ausgedruckter Seite zwischen 0,8 und 1 Cent (auch für Farbe).
    In der Schule sammle ich dann Kopiergeld von den Schülern ein (ist bei uns Usus, weil nichts bezahlt wird).
    In der Schule müsste ich für eine s/w-KOpie 4 Cent bezahlen. Da mache ich lieber alles stressfrei zu Hause.

    Piksieben, mir ist leider noch nicht ganz klar, wie ich das mache, weil ich gerne mit den Kontrollkästchen-Steuerelementen arbeiten würde, was bei einem Tablett durch das Tippen mit dem Finger aktiviert werden soll.


    Noch habe ich kein Tablet, wobei mir natürlich klar ist, dass es da eines braucht, das Excel unterstützt.


    Bisher fahre ich zweigleisig: in meinem Notenheft mache ich Mitarbeitseintragungen, Eintragungen zu den Hausaufgaben, usw. - diese Daten trage ich dann in summierter Form in Excel ein, um die Gesamtnote zu berechnen.


    Diese Doppelgleisigkeit ist meines Erachtens aber nicht sinnvoll, weshalb ich alles zusammenführen möchte.

    Hallo zusammen,


    da ich ab Herbst an einer neuen Schule unterrichte und mehr Klassen haben werde, wollte ich mich hinsichtlich meiner Aufzeichnungen und Stundenplanungen noch besser organisieren.
    Es gibt zwar einen Haufen Apps, aber ich möchte etwas Schlankes, Eigenes.


    Ich habe daran gedacht, mit Excel zu arbeiten, da ich es bereits zur Notenberechnung verwende.


    Folgendes System habe ich mir vorgestellt: Pro Unterrichtsstunde habe ich eine "Tabelle" (eventuell gibt es sogar eine einzige Tabelle, wo man zwischen Datensätzen (Stunden) hin und herschalten kann).
    In so einer Tabelle stehen dann Klasse, Fach und Datum, eine Schülerliste und neben der Schülerliste zwei Spalten, eine für vergessene/gemachte Hausübungen, eine für positive bzw. negative Mitarbeitseintragungen.


    Dazu soll noch ein Textfeld kommen, in dem ich die Stundenplanung eintragen kann.


    Im Unterricht soll ich dann diese Excel-Arbeitsmappe bequem auf meinem Tablet öffnen können und die Mitarbeitseintragungen bzw. Hausübungen sollen durch Klickfelder eingetragen werden (diese rechteckigen Kätchen, die man aktiveren oder deaktivieren kann).


    In einer extra Tabelle soll dann die Summe der aktivierten Klicks pro Schüler (Hausaufgaben und Mitarbeitseintragungen) gesammelt werden, womit ich dann bequem weiterrechnen könnte.


    Jetzt meine Frage: Wäre das mit Excel sinnvoll bzw. umsetzbar? Kann ich damit dann am Tablet arbeiten? Im Grunde genommen entsteht dadurch ja eine Datenbank, wenn pro Stunde dann eine Tabelle angelegt werden soll.
    Ich kenne mich mit Excel ganz gut aus, wobei ich in diese Richtung noch nicht gearbeitet habe, deshalb wollte ich mal die Experten fragen.


    LG Josh

    Du könntest zumindest selbst die Verbreitung bzw. die Verfügbarkeit deiner Inhalte eindämmen, indem du sie sperrst, löscht oder löschen lasst.
    Das Internet merkt sich zwar alles, man kann die Sichtbarkeit aber mit entsprechender Mühe ganz gut reduzieren, indem man z.B. seinen Youtube-Kanal löscht und auch auf Google entsprechendes Material entfernen lässt.

    Mit Foto. Außer Du siehst so verstörend aus, dass es ein Nachteil wäre. Davon gehe ich aber mal nicht aus ;)


    Man soll ja orinzipiell immer vom schlimmsten ausgehen. :P

    Wenn er in der Position wäre und Stellen besetzt werden müssten, wäre es schon ziemlich dumm, Bewerbungen ohne Foto nicht auf die eigentlich interessanten Kriterien hin zu prüfen, sondern zu entsorgen.


    Das meine ich nämlich auch, deswegen habe ich den Sinn dahinter hinterfragt.


    Hier ist das leider nicht so einfach mit den Stellen. Die Ausschreibungen sind im Frühling, allerdings werden viele Stellen ausgeschrieben, die de facto nicht nachzubesetzen sind, da sie von befristeten Lehrkräften besetzt werden, deren Vertrag dann verlängert wird. Andererseits werden viele Stellen, die gebraucht werden, gar nicht ausgeschrieben. Aus diesem Grund muss man sich wohl selbst darum kümmern, eine Stelle zu finden bzw. den Bedarf zu ermitteln. Aber mich wundert hier gar nichts mehr.

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