Beiträge von gingergirl

    Sommertraum: Die hatten schon eine Klassenleitung. Gerade an kleinen Schulen ist es doch eh so, dass auch in der Sondermaßnahme von Anfang an eine Klassenleitung dabei ist, oder nicht? Funktioniert an einzügigen Schulen doch gar nicht anders?

    @Felis: Steht das irgendwo verbindlich, dass ihr alles zuhause kontrollieren müsst? So wie du das beschreibst, kenne ich das aus der 1. Klasse zumindest nicht. Bei meinem Kind werden die Hefte nicht eingesammelt. Die Schüler müssen die Hausaufgaben immer vor dem Unterricht vorzeigen (in der "Vorviertelstunde") und sie werden dann auf Vollständigkeit überprüft. Weitere Überprüfungen finden während des Unterrichts in Stillarbeitsphasen statt. Es sind aber auch nur 19 Kinder, vielleicht kommt man da dann doch irgendwie rum.

    "Der Schulrat erwartet": Der kann meiner Meinung nach viel erwarten😉

    Hmhh, Deputat deutlich zu senken erscheint mir jetzt keine Maßnahme zur Bekämpfung des Lehrermangels zu sein😉.

    Ich kenne einige Leute, die die Sondermaßnahme im Bereich MS, GS oder Förderschule machen. Die haben den Vergleich und können beide Systeme beurteilen. Die sagen, dass ihre insgesamte Belastung in Wochenarbeitsstunden deutlich weniger sei als vorher am GY, da weniger Vorbereitung und Korrekturen anfielen. Dafür seien sie im Unterricht selbst deutlich stärker belastet. Ein junger Kollege, der mit ursprünglich D/G GY jetzt an der MS ist, hat es so auf den Punkt gebracht: "Früher war die nervige Arbeit eher nach 13 Uhr, heute halt davor. Dafür habe ich nach 13 Uhr noch deutlich mehr vom Tag als früher am GY." Deswegen sehe ich die Unterschiede im Deputat zwischen den Schularten für gerechtfertigt an, A 13 für alle vorausgesetzt.

    Die Evaluation aussetzen, wäre ein Ansatzpunkt. Ich habe das völlig aus dem Blick verloren: War/ist die aktuell nicht eh ausgesetzt?

    Die Projektwoche braucht kein Mensch jetzt noch zusätzlich, da stimme ich zu.

    Zauberwald: Die Vorgabe, jede Stunde im Ref detailliert aufzuschreiben, kommt aber garantiert aber nicht aus dem Kultusministerium. Ich kenne das aus dem GY so, dass es in den Seminaren völlig unterschiedliche Vorgaben gibt. Bei den einen reicht es, einen groben Stoffverteilungsplan zu machen, bei den anderen sind detaillierte Verlaufspläne für alle Stunden vorgesehen.

    Die Maßnahmen sind übel, keine Frage. Ich frage mich aber ernsthaft, was in der aktuellen Situation eine sinnvolle Alternative in der Bekämpfung des Lehrermangels sein könnte? Hat jemand konstruktive Vorschläge?

    "Mappe" kenne ich noch.
    Ich war mit McNeill übrigens sehr zufrieden. Haben einen größeren gekauft, der stand stabil und das Innenleben war übersichtlich. Ich kann das nicht leiden, wenn die Schüler erstmal ewig in ihrem Ranzen rumkramen und null Übersicht haben. Außerdem hat er trotz großer Beanspruchung locker vier Jahre überstanden. Ich hätte für die Grunschulzeit keinen neuen kaufen wollen. Ich hab den auch gekauft, weil die Trinkflasche außen zum Einstecken ist. Kind 1 ist dann letztes Jahr in Klasse 5 auf Satch umgestiegen.
    Kind 2 (Erstklässler) hat aufgrund der guten Erfahrungen wieder einen McNeill bekommen.
    Die größte Herausforderung beim Ranzenkauf ist meiner Erfahrung nach eh die, das Kind von einem Dessin zu überzeugen, von dem man davon ausgehen kann, dass es auch nach 4 Jahren noch gefällt.

    Wenn hier immer von Todeskombi gesprochen wird: Ich unterrichte seit fast 15 Jahren an einer Schule mit Studienseminar, an der Refs für Deutsch und Geschichte ausgebildet werden. Das Seminar ist gut vernetzt und wir verfolgen einigermaßen den weiteren Weg der Absolventen. Klar hat von denen über die Jahre nur ein (kleiner) Teil sofort eine Planstelle bekommen. Wer vom Rest weiterhin aber weiterhin als Lehrer arbeiten wollte, ist immer irgendwo untergekommen. Den taxifahrenden dauerarbeitslosen D/GLehrer halte ich für einen Mythos. Wer flexibel war, nicht absolut örtlich gebunden und nicht auf die ursprüngliche Schulart fixiert war, hat eine Anstellung gefunden.

    Ich kann als alternative Ballade noch von Chamisso "Der Bettler und sein Hund" empfehlen. "Der Bettler und sein Hund" kommt immer gut an, da die Ballade die Schüler doch überwiegend anspricht (viele haben ein Haustier). Außerdem ist das Thema aktuell: Armut und dabei Tier als einziger Bezug und Trost, Thema Hundesteuer für Obdachlose ...

    Da ich mehrere Brustkrebsfälle in der Familie habe, verbinde ich die Brustkrebsvorsorge wahrlich nicht mit Betatschen, sondern verstehe sie als lebenswichtige Untersuchung. Hauptsache, der Untersuchende ist kompetent und macht das sorgfältig, egal ob Mann oder Frau.

    Ich war jedenfalls heilfroh, dass ich in der Oberstufe endlich die Sportlehrerinnen mit Gymnastik und Tanz und ihrem Schwebebalken los war. Dafür Basketball, Badminton und Volleyball mit den Jungs, klasse!

    Aber ich hab auch kein Problem mit Gynäkologen, wahrscheinlich bin ich zu unsensibel...

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