Beiträge von gingergirl

    Wieso sollte die TE ihr Leben nicht auf die Kette bekommen? Sie hat zwei Sprachen und unterrichtet in der gymnasialen Oberstufe. Ich glaube, du hast als Gesamtschullehrer keine so rechte Vorstellung davon, wie viel man da so zu korrigieren hat, wenn man Vollzeit arbeitet. Die Zeit, die du dafür brauchst, deckt die Kinderbetreuung nicht ab, weil man sich einfach konzentriert am Stück hinsetzen muss.

    Suave, aus welchem Bundesland bist du denn? In Bayern wird man eh nur ab 3,50 und besser für eine Planstelle genommen. 3,06 ist deswegen wirklich nicht "gut", sondern da ist man notenmäßig wirklich am unteren Ende dabei.

    Du musst genau lesen. Von über 900 Leuten haben nur etwas über 700 Leute die Planstelle überhaupt angenommen. Auf der Seite unten steht dann auch: "Infolgedessen besteht zum Einstellungstermin September 2024 in nahezu allen Fächerverbindungen Volleinstellung." Viele Leute leisten sich den Luxus, ein eingeschränktes Angebot abzugeben. Wenn ihr Ortswunsch nicht dabei ist, dann gibt's auch keine Planstelle und sie gelten statistisch als nicht eingestellt. Wenn du die Notenschnitte anschaust, dann kannst du ablesen, dass z.B. in Deutsch/Geschichte und Deutsch/katholische Religion jeder besser als 3,01 eingestellt wurde, D/F war die Grenznote 3,06. Um im Examen schlechter als 3,01 oder 3,06 zu sein, musst man sich schon ganz schön anstrengen. Außerdem fallen die aus der Statistik, die an beruflichen Gymnasien oder an der Wirtschaftsschule eine Planstelle angenommen haben. Deutsch/Englisch ist tatsächlich noch eine der wenigen Fächerverbindungen, wo man nicht gleich eine Stelle angeboten bekommen hat. Das wird sich 2025 ändern. Durch die Einführung von G9 braucht es deutlich mehr Lehrkräfte. Nächsten Sommer gibt es auch am Gymnasium dann nicht nur "nahezu Volleinstellung", sondern "Volleinstellung".

    Beziehst du dich auf mich? Klar bräuchte es Fachkräfte, aber die gibt es nicht in ausreichender Zahl. Die Zahl der Studierenden steigt einfach nicht.

    Ich unterrichte so gut wie jedes Jahr in der gymnasialen Oberstufe Schüler, die aus der Mittelschule zu uns wechseln. Die berichten, dass ihnen bei uns der Unterricht in den "kleinen" Fächern wie Musik, Kunst oder auch Geschichte viel besser gefalle als an der Mittelschule, da diese im M-Zweig aber auch schon in den Jahren davor völlig hinter den prüfungsrelevanten Fächern zurückgefallen seien und sie in diesen Fächern wenig vermittelt bekommen hätten. Sie schätzen den fachlich orientierten Unterricht bei uns sehr. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat der Threadstarter Ahnung von Musik, Kunst und Geschichte. In Geschichte hat er einen Master. An der Mittelschule wird doch auch Kunst, Musik und Geschichte zumindest im Fächerverbund unterrichtet? Warum sollte der Threadstarter euch in diesen Fächern nicht entlasten können? Bevor ich mich durch Mehrarbeit völlig überarbeite oder der Unterricht ausfällt, lebe ich jedenfalls gerne mit einem unterrichtenden Master in Geschichte als Kollegen.

    In Bayern nehmen sie für die Mittelschule mittlerweile praktisch jeden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass du mit deinem musikalischen und künstlerischen Erfahrungen da auch wirklich gerne gesehen bist, eine gewisse robuste Natur vorausgesetzt. Alle anderen Schularten werden eher schwierig, da ich keine zwei ableitbaren Fächer erkennen kann. Kunst hast du nämlich nicht studiert oder?

    Der Kettenraucher gefährdet niemand anderen als sich selbst. Irgendwie ein schräger Vergleich. Zurück zum Thema: Das KM selbst stellt eine Beratungsstelle. Das finde ich grundsätzlich immer prima, wenn so etwas existiert. Warum sollte man diese Möglichkrit dann nicht auch nutzen?

    Steht in dem verlinkten Artikel. DK hat insgesamt nur ein Dreißigstel des Gasbedarfs Deutschlands.

    Bei mir hier gibt es traditionell viel Glasindustrie, die einen immensen Gasbedarf hat. Da hängen tausende Arbeitsplätze dran. Aber es gibt auch traditionell praktisch kaum LWS (Mittelgebirge, schlechte Böden). Man hat vor 400 Jahren nicht ohne Grund mit den Glashütten begonnen, weil die LWS damals schon nichts hergegeben hat. Biogas kannst du hier, so wie in DK praktiziert, vergessen.

    Geh mit der Zweitmeinung zu jemandem, der dich nicht operieren wird. Er sollte kein Eigeninteresse an der Behandlung haben. Das ändert die Beurteilung oft gewaltig.

    Dass die OP in einem Rutsch gemacht werden soll, mag daran liegen, dass der Operateur so mehr Gewinn macht. Er muss z.B. nur einmal einen Anästhesisten bezahlen, kassiert aber wahrscheinlich insgesamt doppelt.

    Andererseits hättest du in einer OP halt alles in einem Rutsch hinter dich gebracht.

Werbung