ZitatIch kenne die bayerischen Zahlen nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass sich Bayern im Erwerb der Hochschulzugänge an beruflichen Schulen an Baden-Württemberg orientiert. Und unsere Zahlen sind zumindest ein gutes Argument dafür!
Timm: Ich bin ein ehemaliges "Ländlekind"und weiß deswegen, wie gut es in BaWü möglich ist, das Abitur noch nach der Realschule zu machen. Sehr viele meiner Bekannten sind erfolgreich diesen Weg gegangen. Leider ist dies in Bayern nicht so einfach. Ich hätte mir schon seit langem gewünscht, dass man sich hier mehr am Ländle orientieren würde, denn dort sind Meinung nach die beruflichen Gymnasien seit 20-30 Jahren ein großer Erfolg. Ich kenne persönlich eine Schülerin, die den Weg von der Hauptschule/ BVJ bis zum Abitur (nicht Fachhochreife!) gegangen ist und jetzt erfolgreich studiert.
Wie ich in einem Thread weiter oben schon geschrieben habe, haben letztes Schuljahr in Bayern aber gerade einmal 817 (!, das sind offizielle Zahlen des KUMI) die sogenannte FOS 13 besucht. Die FOS 13 entspricht in etwa der letzten Jahrgangsstufe der beruflichen Gymnasien in BaWü. Diese Schulen haben erst seit ganz kurzer Zeit den Versuchschulstatus hinter sich gelassen und gerade auf dem flachen Land sind sie - wie oben auch schon beschrieben - eben noch nicht flächendeckend eingeführt. Bayern ist halt wirklich mehr Flächenland als das Ländle, war mir früher auch nicht so bewusst...
ZitatIch bekomme echt einen dicken Hals:
Wäre schon nett, wenn man sich die Texte der Vorschreiberlinge mal genauer durchliest, dann hättest du nicht gleich einen dicken Hals bekommen müssen, die bayerischen Voraussetzungen sind halt doch ganz andere als bei Euch...