Ich schicke mein Kind trotz hoher Inzidenzen weiterhin zur Schule. Erstens habe ich keine Wahl (in Bayern gibt es derzeit keine Möglichkeit zur Aussetzung des Distanzunterrichts) und zweitens findet in unserem Fall der Unterricht unter Bedingungen statt, die natürlich keine 100%ige Sicherheit bieten, aber insgesamt wird ein vergleichsweise hohes Sicherheitsmanagement betrieben. Das Restrisiko nehme ich bis zur Impfung in Kauf.
Das Kind trägt konstant FFP2 und weiß, wie die Dinger zu sitzen haben. Zum Frühstücken geht er als einziger seiner Klasse auf den Flur. Ich hatte angeregt, dass alle auf dem Pausenhof essen sollten, aber das gemeinsame Grundschulfrühstück im Klassenzimmer ist ja heilig. Kompromiss war, dass er alleine auf dem Flur essen darf. Im Klassenzimmer gibt es ein CO2-Messgerät, das anzeigt, wann gelüftet werden soll. Außerdem gibt es seit ein paar Wochen einen Luftfilter. Die Mitschüler und die Lehrerin tragen ebenfalls Maske. Getestet wird zweimal die Woche mit PCR-Test, dazu zusätzlich einmal die Woche mit Antigenschnelltest.