Nein, ich mach das nicht und habe das mit dem Leistungsdruck von den Eltern auch selten gehört. Ich bin aber auch in einer Gegend mit sehr niedriger Übertrittsquote (etwas über ein Drittel). Da sind die meisten Kinder schon fürs Gymnasium fit und wenn es nicht hinhaut, "dann get mer hald auf die Realschul". Ich finde aber auch, dass sich in den letzten Jahren viel geändert hat. Ich schreibe in Geschichte z.B. nur noch angesagte Kurzarbeiten und frage nicht mehr ab. Das nimmt viel Druck raus, wenn man nicht ständig Angst haben muss,auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
Beiträge von gingergirl
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Ja klar, und dann wird dein Chef ausgerechnet zielsicher die TZ-Kraft mit 2 Kindern, die in den Sommerferien keine Betreuung haben, verdonnern. Wie gesagt, die Rechtsgrundlage möchte ich sehen.
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Wieso "muss es so oder so gemacht" werden? Wenn sich niemand findet, dann ist es halt so. Ich kann aus meiner Lehrerdienstordnung nun wirklich nicht ableiten, dass ich zu einer "Summer school" verpflichtet wäre.
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Na die Schulleitung kann gerne mit 500 anderen ChaCha in der Stadthalle tanzen, wenn sie das möchte. Aber ich wäre 2021 halt einfach nicht dabei.
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Ja, aber ein Elternbeirat und die Stadt können doch nicht darauf bestehen, wenn das die Schule nicht will. Rein formal muss halt das Zeugnis ausgegeben werden. Die Pflicht, eine riesige Abschlussveranstaltung abzuhalten, an der das Kollegium anwesend sein muss, lässt sich aus meiner Lehrerdienstordnung jedenfalls nicht ableiten.
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Wer hat das angewiesen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Veranstaltung in solchen Zeiten wie diesen eine Dienstpflicht ist. Sollen sie doch feiern, aber ohne dich.
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Stimmt, Antimon, man kann sich nur noch darauf verlassen, dass der eigeneImpfschutz hält. Dem weitaus größten Rest der Welt scheint es ja mittlerweile wurscht zu sein, ob man andere ansteckt.
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Meine Klassen aus dem fränkischen Bullerbü (Landgymnasium mit vergleichsweise niedrigen Übertrittsquoten) sind überwiegend so aus dem Lockdown gekommen, wie sie rein sind. Ehrlich, ich bin überrascht, wie wenig Spuren die Sache bei denen hinterlassen hat. Im Gegenteil, viele haben sogar profitiert, sie sind viel selbstständiger geworden. Aber klar, die kommen mehrheitlich aus gefestigten, sozial abgesicherten dörflich-kleinstädischen Familienstrukturen. Da haut einen so ein Lockdown nicht so schnell um.
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Anfang April wurden hier massenweise Leute Ü60 bei Sonderaktionen im Impfzentrum mit AZ geimpft, was sehr gut angenommen wurde. Da der Abstand 3 Monate beträgt, fehlt diesen allen noch die zweite Impfdosis. Meine Mutter (73) bekommt z.B. ihre zweite Impfung am 11. Juli. Die Zahlen sind also wie gesagt nicht vergleichbar, da die besagte Altersgruppe in den nächsten Wochen in Deutschland durch stark nachziehen wird.
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Nicht "unerreicht", sondern "oifach subbr".
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Hier verfährt unser Kinderarzt auch so, die gesunde 17-jährige Tochter eines Freundes mit immungeschwächter krebskranker Mutter wurde aber ohne Probleme von deren Kinderarzt geimpft.
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Was verstehst du unter gut bezahlt? Bei uns läuft das unter Vergütung wie bei Mehrarbeit, je nach Besoldungsgruppe zwischen 20 und 30 Euro.https://www.google.com/url?q=https://…R8eq1XS_gkYaeX5
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Es werden in Berlin trotz steigendem Mietniveau aber immer noch keine Münchner oder Stuttgarter Preise aufgerufen.
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Und die Aussage, dass es keine Triage in der Kinderpsychistrie gibt, kommt von der deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Denen würde ich im Zweifelsfall einfach mal Seriösität und Glaubwürdigkeit unterstellen, wenn es um Kinderpsychiatrie geht.
Die können sich doch dabei viel besser aus als niedergelassene Kinderärzte. Lindbergh, zur Abwechslung, einfach mal den Link nachlesen...
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Hatten wir das hier schon?
https://www.dgkjp.de/unwahre-behaup…endpsychiatrie/
Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie stellt sich gegen Berichte, dass "Triage" in Einrichtungen der Kinderpsychiatrie betrieben werde.
Es gebe auch Kinder, die durch Schulschließungen und Lockdown erheblich entlastet werden, "nimmt man etwa Mobbing-Erfahrungen als gravierende Ursache für psychische Störungen, und die derzeit Behandlung gerade nicht suchen."
Das Gefühl hatte ich bei einigen meiner Schüler übrigens auch. Einige sind regelrecht aufgeblüht, haben in Ruhe zu Hause ihre Aufgaben gemacht.
Der letzte Satz der dgkjp stimmt auch absolut:
"Schulöffnungenn alleine werden leider kinder- und jugendpsychiatrische Störungen nicht beheben." -
Bei uns auch nicht weiter auffällig. Aber wir haben abgesehen von Abschlussklassen auch noch keinen Präsenzunterricht.
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Und halt verdammt nah an der tschechischen Grenze, wo die Inzidenzen wahnsinnig hoch waren und engetragen wurden. Schleswig-Holstein liegt halt günstig. Grenze nur mit Dänemark, wo sie die Sache auch vergleichsweise gut im Griff haben.
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Ist übrigens nicht nur bei Lehrern so. Mein Nachbar (Mitarbeiter im örtlichen Bauhof) hat mir ähnliches berichtet.
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@alpha: steht schon auf deren Webseite, dass auf der BUGA eine Maske zu tragen ist.
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