Aber abgehen von deinem Einzelfall mit gesundheitlicher Einschränkung wäre es wirklich sinnvoll. In Bayern sehen die Vorgaben für Schulen auch vor, dass abgesehen vom Unterricht am Platz ein MSN getragen werden sollte.
Beiträge von gingergirl
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Weil es einfach nicht gut ist, wenn sich viele Leute, die auch noch miteinander sprechen, längere Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten. Trifft leider auf Lehrerzimmer und Klassenzimmer zu. Die Masken tragen dazu bei, dass die Tröpfchen in der Maske bleiben und so die Virenlast im Raum klein bleibt. Aber auch der Träger ist ein Stück weit geschützt. Abstand halten hilft bei vielen Leuten im Raum eben auch nicht allein, weil die Aerosole in der Luft bleiben und sich verbreiten.
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Meiner Meinung nach spricht es absolut dafür, Masken auch während des Unterrichts zu tragen. Ich hab jetzt seit der Öffnung den MSN grundsätzlich immer in der Schule getragen. Was mich nervt, ist die Tatsache, dass die meisten Kollegen den Schutz sofort abnehmen, wenn sie das Lehrerzimmer betreten.
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https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/cor…inder-1.4904335
Sollte man im Hinterkopf haben, wenn man dieses Schlangenbild sieht.
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Man weiß doch schon eine ganze Menge über die Infektionsquellen: https://www.erinbromage.com/post/the-risks…them-avoid-them
Viele Menschen über längere Zeit mit wenig Abstand und viel Sprechanteil in geschlossenen Räumen ist einfach nicht gut.
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https://www.erinbromage.com/post/the-risks…them-avoid-them
Ich finde den Artikel sehr gut, da noch mal verdeutlicht wird, wo die Gefahren sind: in geschlossenen Räumen mit mehreren Menschen bei wenig Abstand über einen längeren Zeitraum. Und diese Bedingungen hat man bei Schulunterricht, wie wir ihn bisher gewohnt waren, sicherlich leider erfüllt.
Mein Sohn (1. Klasse) geht ab Montag tageweise wieder in die Schule. Zehn Kinder in einem richtig großen Klassenzimmer. Seine Lehrerin war noch nie der Typ, der den supermodernsten Kuschelunterricht fährt. Die bekommt das mit dem Unterricht unter Coronabedingungen hin, da bin ich mir sicher😁. Auf den Pausenhof dürfen sie zu zehnt, Außenaktivitäten sind auch meiner Meinung nach unkritisch.
Wenn ich es mir genau überlege, war der Unterricht, den ich in den 80er Jahren hatte, übrigens voll coronatauglich: eine Mischung aus Frontalunterricht und Einzelarbeit. War so schlecht nicht.
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Ich fand es für mich Wahnsinn zu lesen, dass ausgerechnet in Düsseldorf es nicht abgewartet werden kann, dass die Freibäder wieder öffnen. Wie man weiß, klappt das dort mit dem Einhalten von Baderegeln ja schon immer besonders gut.
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Stimmt auch wieder. Freibäder und Thermen wieder aufzumachen, erscheint mir vergleichsweise fahrlässig.
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Mir ist nicht nach Würstchen und Dödelei. Im Nachbarlandkreis steigen die Fälle stark an, das örtliche Klinikum hat Aufnahmestopp. Und natürlich hat es hier im Bezirk jetzt auch den ersten Fall im Kontext Schule.
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Doch, ich mach mir Sorgen. Nicht direkt vor dem Virus, aber immer mehr Menschen hängen seltsamen Verschwörungstheorien an oder denken, dir Sache sei ausgestanden. Das ist ein Problem für mich.
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Woher weißt du, ob man den Ausbruch annähernd erkannt hat? In ein paar Betrieben hat man das erkannt, aber da gibt es doch viele weitere. NRW will jetzt dort reihenweise testen, von den anderen BL habe ich das nicht gehört. Mal ganz abgesehen von den vielen landwirtschaftlichen Betrieben...
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Aber man kann unter der eingeblendeten Adresse per Einsendung eines frankierten Briefumschlags ein Autogramm der Interpretin bekommen...
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Noch einmal: In Singapur kam das Virus auch nicht über die Wanderarbeiter, hat aber dazu geführt, dass in einer zweiten Welle die Infektionen stark angestiegen sind: https://orf.at/stories/3163165/
Und genau dieses Phänomen haben wir jetzt punktuell in D bei den rumänischen Fleischverarbeitern auch: Enge Wohnverhältnisse, überfüllte Transportbusse zur Arbeit, kein Arbeitsschutz...
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Wollsocken80: ich sehe das anders. In Singapur dachte man, man habe die Lage im Griff, bis es in den Unterkünften von Wanderarbeitern zu massiven Ausbrüchen kam. Ich sehe da durchaus Parallelen zu den Lebensverhältnissen der rumänischen Arbeiter in den Fleischbetrieben.
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Ja, so war das schon gemeint. Weil in den Fleischfabriken der Arbeitsschutz nicht genügen beachtet wird und die Arbeiter in unwürdigen Unterkünften leben, gibt es in D in diesem Umfeld derzeit hohe Infektionszahlen. Und selbst wenn es da keine "hohen" Todesraten gibt, sind die Leute doch infiziert, Folgeerscheinungen ungewiss. Die Leute wurden zu wenig geschützt, aber Hauptsache, man darf sich jetzt wieder mit anderen treffen und sich billigen Schweinebauch auf den Grill schmeißen.
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Wollsocken: genauso könnte man überdenken, unter welchen Bedingungen Fleisch verarbeitet wird.
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Hier auch so. BBB läuft zuverlässig und ist als Tool für Unterrichtszwecke gut durchdacht, wenn die Ressourcen passen.
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Ranga Yogeshwar hat absolut recht: Kollektive Massenverdrängung greift um sich.
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Der positive Fall in einer Kölner Realschule letzte Woche ging in der Presse auch unter.
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