Wie viele der Leute, die A14 am Gym bekommen, wären dafür bereit, eine Konrektorenstellen oder Rektorenstelle zu übernehmen?
Niemand, der/die bei klarem Verstand ist. Ich würde es auch nicht für A15Z oder A16 tun.
Wie viele der Leute, die A14 am Gym bekommen, wären dafür bereit, eine Konrektorenstellen oder Rektorenstelle zu übernehmen?
Niemand, der/die bei klarem Verstand ist. Ich würde es auch nicht für A15Z oder A16 tun.
Klar habe ich mir das durchgelesen.
Was ich mit meinem "Fazit" meinte, war, dass wir über den Inflationsausgleich im Moment nicht nachzudenken brauchen und die Infos beim LBV veröffentlicht werden, wenn es soweit ist.
Indirekt war das auch eine zustimmende Reaktion auf sissymaus und CDL.
Hier mal etwas Offizielles:
Tarifeinigung TVöD vom 22.04.2023 | Finanzverwaltung NRW
Tariferhöhung für Beamtinnen und Beamte | Finanzverwaltung NRW
Damit ist das Thema fürs Erste durch.
Nachtrag;
Der Finanzminister schaut dann gelangweilt aus dem Fenster und wettet mit dem Staatssekretär das beim nächsten Mal nur noch die Hälfte da stehen. Dann ruft der den Verhandlungsführer der TdL an und sagt "Hier ist alles ruhig, halt sie hin".
Und vielleicht sollte die nächste Demo auch am Schulministerium vorbeigehen. Da kann Herr Reuel dann sein Oberlandesgericht vernünftig absichern.
Das ist aber nur die Nebenstelle - und das LKA liegt direkt gegenüber vom MSB.
Ich komme aufgrund des einsetzenden Berufsverkehrs immer zur 1. Stunde, auch wenn ich eigentlich erst zur 2. oder gar 3. Stunde kommen müßte. Insb. zur 3. Stunde verlängert sich die Fahrzeit so enorm, daß es keinen Sinn macht wenig später loszufahren. Außerdem haben wir keine Lehrerparkplätze, so daß man sich dann mit einer chaotischen Parkplatzsituation abplagen darf, weil überall Schüler-PKWs rumstehen, so daß man nicht einmal mehr vernünftig durch die Zuwegungen kommt. Feuerwehrzufahrten? Alles zugeparkt!
Das ist bei mir ganz ähnlich. Im neuen Schuljahr könnte ich jedoch tatsächlich immerhin einmal erst kurz vor der 3. Stunde kommen und dann morgens das Ganze etwas ruhiger angehen lassen.
Bolzbold for Kultusminister oder besser noch Bundeskanzler wegen Grundgesetzänderung.
Ich weiß nicht, ob ich das damals schon geschrieben habe, aber deine Vorschläge finde ich so mega schlüssig und sinnvoll, dass ich mir wünschte, du hättest die Entscheidungsgewalt.
Jetzt werde ich doch etwas rot. ![]()
Gleichzeitig bin ich oder bleibe ich aber nicht minder ernüchtert, weil bzw. wenn ich sehe, wie Politik funktioniert. Das, was ich geschrieben habe, wird nie so eintreten, weil das nicht zuletzt die Karrieremöglichkeiten derjenigen, die darüber zu entscheiden hätten, ganz massiv beeinträchtigen würde.
Es würde nämlich einen Konsens der Vernunft über alle parteipolitischen und individuellen Interessen erfordern - läuft also all dem, was PolitikerInnen betreiben, diametral entgegen und widerspräche dem von unseren PolitikerInnen zugewiesenen Sinn und Zweck von Parteien, von Parteipolitik, Opportunismus und der Funktion von Opposition.
Demokratie ist ja grundsätzlich eine feine Sache. Aber in unserem Lande sieht man auch sehr deutlich, wie Individuen ganz augenscheinlich versuchen, aus selbiger primär für sich selbst Kapital zu schlagen. Und man sieht, dass auch (oder gerade auch) in Demokratien Macht den Charakter korrumpiert.
Aus eben diesem Grund würde ich persönlich niemals in eine Partei eintreten oder gar überhaupt in die Politik gehen wollen. Diese ist in meinen Augen ein schmutziges Geschäft, in der Anstand und Moral zuerst über Bord gehen, da man ansonsten überhaupt gar nicht in irgendeine Position käme, in der man wirklich etwas bewegen könnte.
Das in meinen Augen traurige Fazit sieht so aus, dass wir uns eigentlich gar nicht mehr über Reformen im Schulsystem zu unterhalten brauchen, weil die Zahl der Player und die Zahl derer, die durch Reformen um ihre eigene Macht und Position fürchten, zu groß ist, als dass es jemals zu einem "großen Wurf" kommen könnte.
PS: Ich wünsche mir CDL als Co.
Danke an Palim für die übersichtliche Zusammenfassung der Problematik.
Das ist die Realität in Deutschland. Und sie wird sich nicht ändern lassen, weil zu viele Player im System mitmischen, die unterschiedliche Kompetenzen haben, unterschiedliche Bedürfnisse und unterschiedliche Ziele.
Ich schrieb es anderenorts schon einmal. Was wir brauchen, ist...
... eine nationale Bildungsbehörde, die dem direkten Zugriff der Politik entzogen ist, über einen großzügigen Etat verfügt und sachorientiert arbeitet. (=> Grundgesetzänderung)
... im Zuge dessen die Abschaffung der Kultushoheit der Länder. (=> Grundgesetzänderung)
... die Abschaffung der kommunalen Trägerschaft und die Überführung der Zuständigkeit für die Schulen an den Bund. (=> Grundgesetzänderung, Änderung in den Länderverfassungen)
... die Einrichtung von Verwaltungsstellen (Schulorganisation, Gebäudemanagement, Haushalt, Personalmanagement) parallel zur didaktischen Leitung, Einrichtung von sozialen/psychologischen Diensten sowie IT-Verwaltungsstellen an jeder Schule.
Auch wenn ich eigentlich ein Optimist bin, gehe ich hier davon aus, dass nicht einmal meine Enke das erleben werden.
Ich glaube, worüber wir uns an Schulen verstärkt unterhalten müssen, ist die Abgrenzung von sachlich berechtigter (!) Kritik am Verhalten einiger Mitglieder von Minderheiten und unreflektierten, populistischen und generalisierenden Phrasen wie sie eben die Braunen, aber eben auch Menschen, die nicht überzeugte Nazis oder Protestwählerinnen sind, von sich geben.
Die Übergänge sind hier fließend - da gilt es ein Auge drauf zu haben.
Im Rahmen einer Bewerbung für den Auslandsschuldienst oder einer Beförderung wird eine entsprechende dienstliche Beurteilung - im Falle der Beförderung in Verbindung mit einer Revision - anlassbezogen erstellt. Die hat mit zurückliegender Erkrankung o.ä. erst einmal nicht viel zu tun.
Gleichwohl sollte man vor dem Hintergrund des aktuellen Leidensbildes vielleicht nicht unbedingt an die Karriere denken. Wer gesundet, kann wieder belastbar sein und dadurch auch konkrete Karrierepläne machen und diese verwirklichen. Wer nicht gesund ist, bei dem sind die Chancen eines "Scheiterns" womöglich höher und die Auswirkungen dieses Scheiterns auf die Psyche umso gravierender.
Daher würde ich empfehlen, eins nach dem anderen zu machen. Erst die Gesundheit - die ist das wichtigste - dann die Karriere.
Ob die Zusatzaufgabe, die mit A14 verbunden ist, wirklich anstrengender ist als der Fahrtweg?
Eine A14-Aufgabe ist zudem zeitlich begrenzt, wenn ich das richtig erinnere.
Nein. Sie kommt on top. Irgendwann schrieb hier mal jemand sinngemäß, dass die Behörde davon ausginge, dass man so "gut" sei bei einer Beförderung, dass man das zeitlich und energetisch hinbekäme.
Wenn du dich von der Rechts- & Amtssprache so angegriffen fühlst, dann wäre vielleicht ein Job im Ausland besser. Rechts/Amtsdeutsch wird dir im Schulsystem überall in Deutschland begegnen. Daran wird sich auch nichts ändern, weil es da um rechtssichere Kommunikation geht und nicht um psychologische Befindlichkeiten der Kommunikationsbeteiligten.
Völlig richtig. Und ich weiß, wovon ich rede (bzw. schreibe). Aus meiner Zeit in der Behörde durfte ich eben solche Schreiben verfassen, die in der Sache klar zu sein hatten und damit leider nicht das vom Gegenüber gewünschte Maß an Empathie und Verständnis aufweisen konnten.
Das Problem ist hier in meinen Augen auch weniger das Amtsdeutsch als vielmehr die mitunter völlig absurden Vorstellungen und Erwartungshaltungen derjenigen, die diese Schreiben bekommen.
"Sie werden versetzt" oder "hiermit ordne ich sie ab" oder "hiermit beurlaube ich Sie" etc. sind ganz normale Beschreibungen für Rechtsakte. Da geht es in der Tat nicht um Befindlichkeiten des Gegenübers.
Ich schlage vor, dass wir hier die Füße stillhalten, bis der TE uns die entsprechenden Informationen auf unsere Rückfragen hin liefert. So ist ihm leider nicht zu helfen.
Seit Kant nennen wir das glaube ich "Aufklärung".
Im Prinzip ja. Mit dem von mir gewählten Begriff wollte ich die Fähigkeit und den Willen, selbst aktiv zu werden, betonen.
Der Tip ist nur so mittel hilfreich. Es gibt Dinge, von denen weiß man gar nicht, dass sie existieren, z.B. eine Teildienstfähigkeit und dass Zuschläge gezahlt werden, also kann man auch nicht danach suchen. Zum zweiten steht nicht alles in einem Schulgesetz, sondern hat bundes- und landesbeamtenrechtliche Zusammenhänge und kann nicht von jedem juristischen Laien im Internet nachvollzogen werden.
Also das steht im Beamtenstatusgesetz - das ist einer der zentralen Gesetzestexte, den man zumindest hinsichtlich seiner Existenz kennen sollte. Und dann wüsste man auch, wo man ggf. konkret suchen müsste.
§ 27 BeamtStG - Einzelnorm (gesetze-im-internet.de)
BamtStG, LBG, ADO, SchulG, LBesG, LVO - alles Dinge, die einem erst einmal wie böhmische Dörfer erscheinen. Je nach Lebenslage empfiehlt sich aber die Lektüre der entsprechenden Texte - das meinte ich mit denen für einen selbst relevanten Gesetzestexten. Damit beschränkte ich mich keinesfalls nur auf NRW.
Lustig - ich habe das an meiner alten Schule regelmäßig gemacht. Jede/r KollegIn, der/die pensioniert oder nach mehreren Jahren von der Schule weg versetzt wurde, hat ein eigenes auf seine/ihre Persönlichkeit passendes Abschiedslied bekommen.
Der Charakter des Liedes und das grobe Thema desselben waren Ausgangsbasis - dann wurde der Text entsprechend angepasst und in der Aula am Kollegiumsabend zum Ende des Schuljahres bzw. Halbjahres von der Lehrerband gespielt.
Ich denke gerne daran zurück, weil es mir sehr viel Spaß gemacht hat, die Songs auszusuchen und zu texten.
Und wieder einmal zeigt es sich, dass es für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst sinnvoll ist, sich mit den für sie relevanten Gesetzen, Verordnungen und Erlassen auseinanderzusetzen. Da es um einen selbst geht, ist es in meinen Augen unabdingbar, die Regelungen aktiv zu kennen, denen man wahlweise unterliegt oder die einen unmittelbar betreffen. Nur so weiß man, was man tun (oder lassen) kann.
Dieses "Empowerment" (der Begriff "Selbstermächtigung" ist mir zu dicht an unserer Geschichte dran) ist ungemein hilfreich und sorgt dafür, dass ich bewusst und oft rechtzeitig die richtigen Entscheidungen treffen kann.
Hier verweise ich noch einmal auf den Link von mir weiter oben.
Alle tarifbeschäftigten Mitarbeitenden im Ministerium tragen die "Amtsbezeichnung" "RB(e)", sprich Regierungsbeschäftigte(r).
Diese tarifbeschäftigten Leute gibt es dort bis hoch in die Abteilungsleitungsebene. Das dürfte in den anderen Ministerien nicht anders sein.
Das kann ich für meine Schule nicht bestätigen.
(Gleichwohl gab es durchaus die eine oder andere Unsicherheit seitens einzelner Mitglieder des Kollegiums, als ich als externer A15er neu an die Schule kam. Ich habe mich aber in der Regel mit Vornamen vorgestellt bzw. bin auf das Angebot des Duzens seitens der älteren KollegInnen eingegangen.)
Einmal abgesehen vom Landesbeamtengesetz oder der Anweisung durch die Schulleitung:
Ich finde mich immer dann total geil, wenn neben meinem Namen noch StD ergänzen kann. Damit bin ich etwas Besseres und fühle ich mich den StR(') und den OStR(') überlegen.
(Und wer die Ironie in diesem Beitrag findet, darf sie behalten UND bekommt ein Fleißkärtchen.)
![]()
Werbung