Beiträge von Bolzbold

    Warum Impffplicht? Die Lehrer können doch einfach eine Maske tragen, wenn sie den Abstand nicht einhalten können zueinander. Wer stirbt der stirbt halt. Eher sollten dann SuS eine Impfpflicht erhalten, da sie ja die Gefährder sind - und selbst nahezu immun. Warum gibt es dann aber keine Impfpflicht gegen Influenza? Da will sich doch nur Jemand die Taschen vollstopfen...

    Liebe Julia, Du bist ja in der Vergangenheit bereits mit eher befremdlichen Äußerungen und Einstellungen aufgefallen. An dieser Stelle muss man glaube ich einmal ganz klar sagen es reicht!

    Diesen Interessenskonflikt kann es in der Tat geben. Aber die Mitglieder der ESL-Runde sind nicht auf die Schulleitung vereidigt, das heißt, sie dürfen (und sollen) nach wie vor selbstständig denken und handeln. Dass man seiner SL nicht in aller Öffentlichkeit in die Parade fährt, ist natürlich etwas anderes, aber eben auch eine Frage der Professionalität.

    Humblebee

    Es hängt in NRW tatsächlich von der Schulform ab. Die A13-Stellen im Sek I-Bereich sind dünn gesät und im GS-Bereich gibt es das überhaupt nicht. Dahingegen findest Du im Sek II Bereich natürlich haufenweise A14-Stellen.

    Hier gibt es schon eine schulformbezogene Ungerechtigkeit, denn im Gymnasialbereich kannst Du auch ohne echte Leitungsfunktion A15 bekommen - das gibt es an Grundschulen und den nicht-gymnasialen Sek I-Schulen nicht.

    Ist übrigens noch immer erwünscht, also die private Nutzung.

    In einem derletzten Schreiben hinsichtlich Emailadressen würde darauf verwiesen, dass ja in der heutigen Zeit auch jeder Privatgeräte zum Abruf Dienstliche Emailadressen habe.. Im dem 2seutigen Brief wurde 4 oder 5x auf private Geräte verwiesen...

    Da packt man sich an dem Kopf...

    In dem Moment, wo Du wie in NRW bei Zurverfügungstellung eines Dienstgerätes nicht mehr personenbezogene Daten der Schüler auf Deinem eigenen Gerät verarbeiten darfst, ist das Ganze ein gewaltiger Schuss in den Ofen. Als ob ich künftig zwei Geräte mit mir herumschleppe...

    Bolzbold:

    Ach. Geräte kosten Geld? Überhaupt, Digitalisierung kostet? Das sollte man sich überlegen, bevor man den Hafen aufreißt. Ansonsten soll man die Klappe halten, wenn einem die Bildung nicht so viel Wert ist.

    Sorry, aber das ist der größte Scheiß, den ich seit langem in Bezug auch digitale Ausstattung der Schulen gehört habe. Genau diese Haltung führt dazu, dass wir nie eine adäquate Ausstattung bekommen werden.

    O.Meier, es ist ja nicht mein Scheiß sondern der Scheiß, den die Verantwortlichen produzieren. Ich schrieb es ja schon häufiger: An dieser Stelle (und an anderen vergleichbaren Stellen) sind Föderalismus und die kommunale Selbstverwaltung ein Hemmschuh sondergleichen.

    Ich persönlich empfinde den Umstand, dass man als Dienstherr Jahrzehnte von der (finanziellen wie organisatorischen) Eigeninitiative der Lehrkräfte erheblich profitiert hat und ihnen nun die Weiterverwendung ihrer Geräte im bisherigen dienstlichen Kontext faktisch untersagt, als den größeren Schlag ins Gesicht. Die Spielzeuge kann ich ja, wie Du selbst beschrieben hast, schön ins Regal legen und regelmäßig abstauben. Mein privates Arbeitsgerät aber nicht mehr im vollen Umfang nutzen zu dürfen, ist der eigentliche Klopper.

    Hier wird primär aus fiskalischen und sekundär durch strukturell bedingtes (und vorhersehbares) Versagen die Digitalisierung in der Schule offenen Auges gegen die Wand gefahren.

    Und hier zeigt sich wie so oft, dass schulfachliche oder -praktische Notwendigkeiten vor der Politik kapitulieren müssen...

    Schnittstelle Landesbedienstete und "Schulausstattung ist kommunale Angelegenheit". Da kann nur Murks bei herumkommen. Nochmal zum direkten Vergleich: Ich habe von der Behörde eine Vollausstattung an digitalen Arbeitsmitteln bekommen - gemäß der Vorgaben DARF ich mir nicht einmal eigene Peripherie dazukaufen oder eigene vorhandene verwenden. Dass wir da locker beim drei- oder vierfachen Betrag der oben genannten 500 Euro sind, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

    Gleichwohl: Hätten wir die knapp 200.000 Lehrkräfte NRWs mit vergleichbaren Geräten und Peripherie ausgestattet, wären wir bei 300 bis 500 Mio. Euro an reinen Anschaffungskosten ohne Folgekosten gewesen - wohlgemerkt nur für die Ausstattung der Lehrkräfte. Ob DAS die Öffentlichkeit oder der Finanzminister so toll gefunden hätten, wage ich stark zu bezweifeln...

    Passt hier nicht 100%, aber hat auch mit Verdi zu tun.

    Ich habe nun geschickt bekommen, dass man vorsorglich der Alimentation widersprechen soll/kann, da in NRW ja bislang nur der Familienzuschlag ab 3 Kindern angehoben wird.

    Macht ihr das? Ist das vorsorglich sinnvoll?

    https://bund-laender-nrw.verdi.de/beamte/landesb…03-001a4a160100

    Das ist seit Jahren dasselbe Spiel. Diejenigen, die das gemacht haben, können sich nun auf deutlich höhere rückwirkende Nachzahlungen freuen...

    Guten abend zusammen, ich habe eine Bewerbung dem Schulamt geschickt, aber keine Empfangsbestätigung bekommen oder sonst was. Schickt das Schulamt generell keine Empfangsbestätigungen oder wieso antworten sie nicht? Danke

    Wie auch die anderen UserInnen angedeutet haben, wäre es sicherlich im Sinne einer konkreteren Antwort zielführend, die erbetenen Informationen zu liefern bzw. die Problematik doch etwas ausführlicher darzustellen. Aus den paar hingeworfenen Bröckchen lässt sich keine sachdienliche Antwort erstellen.

    Wenn man sich in der Elternzeit selbst vertritt bzw. jemand anderen vertritt, ist man in der Wahl der Schule relativ frei. Ähnlich ist es, wenn man im Anschluss Urlaub aus familienpolitischen Gründen nimmt. Das geht ja, bis das Kind 12 Jahre alt ist - und bis dahin hat man genug Zeit, sich um die Versetzung zu kümmern.

    Wenn man Teilzeit arbeitet, um für seine Kinder da zu sein, dann ist dieser Zeitraum in der Regel der Nachmittag, sofern die Kinder nicht selbst in einer Ganztagsbetreuung sind.

    Der Arbeitsplatz Schule ist im Gegensatz zu viele anderen Positionen im ÖD nur noch sehr bedingt familienfreundlich, je mehr Ganztag an den Schulen eingeführt wird. Ich arbeite aktuell ja in der Behörde - und mit meinen Arbeitszeiten bzw. den Möglichkeiten der entsprechenden auch kurzfristig flexiblen Gestaltung würde ich sofort tauschen wollen, wenn ich nur diesen Aspekt betrachten würde.

    Wenn eine Teilzeitkraft ihre Kinder ganztags betreut haben muss, weil sie selbst an einer Ganztagsschule arbeitet, dann ist das irgendwo absurd.

    Klar kann man wie oben argumentieren. Aber dann dürfen sich die VollzeitkollegInnen und die glücklichen Teilzeitler langfristig nicht über den kommenden LehrerInnenmangel sowie ggf. weniger gut qualifizierte Lehrkräfte beschweren. Das wird nämlich bei diesen Arbeitsbedingungen so kommen.
    Andererseits: Bei der Anspruchshaltung der aktuellen JunglehrerInnengeneration (ich will volle Stelle bis zum zweiten Kind arbeiten, aber möchte, dass man darauf Rücksicht nimmt, dass ich ein kleines Kind habe) wird die Arbeit dann eben einfach schlechter gemacht. SO kommen einige offenbar auch ganz gut durch. 100% Deputat, 100% Gehalt, 70% Leistung bzw. Erfüllung der Aufgaben.

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