Jein. Gibt es an Deiner Schule ein Anti-Mobbing-Konzept? Gibt es ggf. Ansprechpartner?
Natürlich muss man das nicht auf sich beruhen lassen. Allerdings muss man eben schauen, ob diese Form von Mobbing schon eine Weile geht, ob es wiederholt vorgekommen ist oder ein Einzelfall ist. (Und ob es überhaupt Mobbing ist. Es gibt ja auch alltägliche Konflikte zwischen SchülerInnen, die wegen des Totschlagbegriffs "Mobbing" schnell so genannt werden.)
Letztlich reicht es, wenn Du weißt, dass es dort Mobbing gab und dass ggf. damit jetzt erst einmal Schluss ist. Im Wiederholungsfall wendest Du Dich an den Stufenkoordinator und die Schulleitung - dann könnt Ihr ein gemeinsames Vorgehen beschließen.
Die Sache mit den Protokollen ist natürlich jetzt echt blöd gelaufen. Nach dem Motto "Melden macht frei" würde ich das der Schulleitung schildern und sie fragen, wie damit umzugehen ist. Immerhin scheinen die Eltern sich ja nicht direkt an die Schulleitung gewandt zu haben. Du hast ja mittelbar eine Art "Geständnis" erzwungen. Vielleicht stärkt die Schulleitung Dir hier auch in welcher Form auch immer den Rücken.
Dann nimmst Du es als "wieder etwas gelernt" und gut ist.