Beiträge von Bolzbold
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Also aus meiner Erfahrung sind die wenigsten Schulleitungen mit zwei Korrekturfächern gesegnet.
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Lehnen wir uns also zurück und genießen den Schlagabtausch zwischen der verhinderten Nobelpreisträgerin und der doppelt Hochbegabten.

Nein, mal im Ernst:
In den so genannten Nebenfächern KANN man sich entsprechend viel Arbeit machen und hohen Aufwand betreiben - und nicht wenige von uns tun genau das.
In den Hauptfächern, besonders in den Sprachen, MUSS man das leider tun - ganz gleich, ob man will oder nicht. Das zermürbt auf Dauer. -
Also die Kombi Deutsch/Englisch ist mit die undankbarste Kombi, die man sich aussuchen kann.
Immer Klassen-/Stufenleitung, immer Klassenfahrten, jede Lerngruppe entspricht einer Korrekturgruppe, keine Oster-/Weihnachtsferien wegen der Korrekturen, über 30 Jahre derselbe Scheiß zu lesen und zu korrigieren. Oft Nachteile bei Beförderungen, weil man dafür keine Zeit hat, Vereinbarung von Familie und Beruf wegen der vielen Schreibtischarbeit schwierig.
Das ist definitiv keine Kombi zum Glücklichsein. ALLE DoppelkorrekturfachkollegInnen waren damit früher oder später unglücklich und beneideten ihre NebenfachkollegInnen um die viele Freizeit bzw. den besseren Stundenlohn. Die Fächerkombi alleine wird niemanden glücklich machen - die schulische Realität spricht da eine ganz andere Sprache. -
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Als wir sehr viele junge Mütter in der Schule hatten, habe ich seinerzeit angeregt, doch so etwas wie eine Betriebs-Kita einzurichten, damit die Mütter (und Väter) ihre Kinder während der Arbeitszeiten betreut wussten und nicht nach der Schule direkt zum Abholen hetzen müssen. Darüber könnte man langfristig, ggf. im Verbund mit anderen Schulen einmal nachdenken.
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Wer vom Dienstherren geschützt werden möchte, muss die Schwangerschaft angeben.
Wer sie nicht angeben möchte, kann den Schutz nicht in Anspruch nehmen.
Das muss jede Schwangere für sich abwägen. -
Wo wir ran müssen, ist nicht der Zeitpunkt des Verkündens der Schwangerschaft oder dienstrechtliche Konsequenzen, wenn man diese - zu Recht - verschweigt oder zu spät angibt.
Wo wir ran müssen, ist die systemisch verursachte Teilzeitfalle, in der die meisten Kollegien mit einem gewissen Anteil an weiblichen Lehrkräften stecken. Die TZ-Kraft besetzt eine volle Stelle. Das, was sie an weniger Stunden macht, muss über Vertretungskräfte abgefangen werden, weil selbst bei rechnerisch zehn durch TZ unbesetzten Stellen, diese Stunden nicht in Planstellen umgewandelt werden dürfen. Falls mehrere TZ-Kräfte nämlich irgendwann aufstocken, käme es zu einem Überhang an der Schule. Schulen mit Unterhang würden dann durch Abordnungen oder (Zwangs)Versetzungen versorgt. DAS wiederum würde erhebliche Unruhe in die Kollegien bringen.
Dann sind wir nicht mehr beim Thema Schwangerschaft angeben sondern beim Thema "darf die TZ-Kraft aufstocken, wenn dadurch andere KollegInnen oder sie selbst abgeordnet oder versetzt würden?"
Da sehe ich ad hoc keine sinnvolle und fiskalisch vertretbare Lösung. -
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Mütter können sich gegenseitig echt das Leben zur Hölle machen.
Aber sie haben immerhin die Wahl, von welchen beiden anderen Müttern sie sich im übertragenen Sinn ohrfeigen lassen dürfen.
a) Die VZ-arbeitende Mama
b) Die TZ-arbeitende Mamac) Die nicht berufstätige Mama
Ganz gleich, wofür man sich entscheidet, die anderen beiden sind schnell zur Stelle und watschen Dich für Deine Entscheidung ab... -
Sorry, wenn ich nachträglich einiges gelöscht habe, aber letztlich ging es mir primär um das "ich hänge mein Fähnlein nach dem Wind"-Syndrom und weniger um das Verhalten meines Kindes. Ich wäre dankbar, wenn die User, die die gelöschten Beiträge direkt zitiert haben, dies in ihren Beiträgen anpassen könnten.
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"Ach, hallo, Frau A! Sagen sie mal... Ihren Großen sieht man ja kaum noch draußen. Geht es ihm gut? Er wird doch nicht krank sein? Na, alles gute auf jeden Fall!"
Drinnen dann so: *feierfeierfeierfeier*
Freundlich grüßen, wenn man sich begegnet, ansonsten absolute Funkstille. So fahren wir am besten.
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