Beiträge von Bolzbold

    Bei der nächsten Wahl wird es keine Trump-Gegner mehr geben - diese Stimmen fallen dann für Biden weg. Und da die Landbevölkerung ja traditionell republikanisch wählt und in den USA durch das Wahlsystem überrepräsentiert ist, könnte es ein martialisch auftretender Republikaner durchaus schaffen, Bidens Wiederwahl zu verhindern.

    Aber jetzt lehnen wir uns erst einmal zurück, greifen in unsere Popcornschale und schauen uns die Seifenoper des verzögerten Abgangs Trumps in aller Ruhe an.

    Die Differenzierung zwischen Abiturfächern und "normalen" Fächern in Q1 ist eigentlich nicht nötig - man sieht es an den im Wesentlichen identischen Zeiten zu den Klausuren der anderen Fächer - Ausnahme ist hier die neu einsetzende Fremdsprache. Das Ganze wird erst in Q2 in dem Sinne "wichtig", wenn es um die Vorabiturklausuren geht.
    Eine vorherige Differenzierung der Klausurdauer würde unabhängig von dem Zeitpunkt der Festlegung der Abiturfächer keinen Sinn ergeben, weil dann SchülerInnen desselben Kurses unterschiedlich lange Klausuren schreiben würden abhängig davon, ob sie das Fach als Abiturfach gewählt haben oder nicht.

    Hallo zusammen, im Thread ist zwar schon längere Zeit nichts mehr gepostet worden, jedoch hoffe ich ihn wiederbeleben zu können. Über die Suchfunktion bin ich über diese Diskussion gelangt und möchte gerne etwas beitragen und in die Runde fragen.

    Die Gründe für und gegen Funktionsstellen sind ja sehr unterschiedlich, was von den jeweilgen Personen und auch ganz stark von den Rahmenbedingungen in der entsprechenden Schule abhängt. Pauschal lässt sich (glaube ich) nichts sagen. Und manchmal merkt man erst, was es konkret bedeutet, wenn man die Funktion ausübt. Ich bin da mittlerweile leider sehr desillusioniert. Als ich mich auf eine Abteilungsleitung beworben hatte (und ausgewählt worden bin), habe ich das getan, weil ich gehofft hatte, etwas zum Positiven verändern zu können. Finanzielle Aspekte waren nichtmal zweitrangig für meine Entscheidung. Nun hat sich leider herausgestellt, dass ich unter den gegebenen Umständen nicht mehr weitermachen kann und möchte. Es gibt zu viel, was dagegen spricht (es würde den Rahmen, wenn ich in die Details gehe). Nun stehe ich vor der Entscheidung, die Funktionsstelle zurückzugeben. Eine Beförderung auf A15 gab es noch nicht.

    Ich weiß, dass es prinzipiell die Möglichkeit gibt, eine Funktionsstelle zurückzugeben. Leider konnte ich keine rechtssichere Quelle finden (Hessen), die genauere Informationen und Bedinungen nennt. Hat jemand eine Idee? Für Vorschläge wäre ich dankbar. :top:

    Das schrieb Meike weiter oben im Thread - und die kennt sich in Hessen wirklich gut aus.

    Was Schiri beschreibt, hätte ich eher beim Riester-Prinzip gesehen in der Konstellation, wenn man keine Kinder hat. Für meine Frau lohnt sich Riestern erst so richtig, seitdem drei Kinder da sind und die entsprechenden Zulagen gezahlt werden. Davor hätte man - wenngleich bei etwas günstigerem Zinsniveau - als Kinderlose viel mehr investieren müssen, um dann an die Zulage zu kommen.

    Ich glaube, das ist zu theoretisch gedacht.
    Es geht ja darum, Vermögen aufzubauen. Wenn ich so knapp dran wäre, dass ich kein Geld übrig hätte, um über einen beliebigen Sparvertrag die VL abzugreifen, dann hätte ich ohnehin ganz andere Sorgen. Dann wären mir die sechs Euro ungerade ziemlich egal.

    Die neuen Längen in NRW ermöglichen und Lehrkräften im Wesentlichen, endlich wieder authentische Klausurtexte zu verwenden, da nach der alten Regelung aufgrund der lächerlich geringen Wortzahl die Kürzungen die Texte völlig entstellt haben.
    Natürlich neigen einige SuS wieder zum Schwadronieren - das muss man ihnen dann abtrainieren.

    Ich lasse meine VL seit Jahren in einen Bausparvertrag fließen. Der wird moderat bespart und wird dann bei Fälligkeit wahlweise für Reparaturen, Renovierungen oder Sondertilgung verwendet.

    Wenn Du wirklich kompetente Tipps für Geldanlagen haben willst, ist das hier aber vermutlich - bei allem Respekt gegenüber den hier Schreibenden - das falsche Forum.

    Auf die Frage hin, ob sich das lohnt: Es sind ein paar Euro, die auf Monate und Jahre gerechnet ein bisschen zum Vermögen beitragen - mehr aber auch nicht.

    Teams nutzen wir auch. Aber: die Internetverbindung in dem einen Gebäude packt es nicht, wenn in allen Klassenzimmern gleichzeitig gestreamt wird. In den anderen 2 Gebäuden ist halt kein Internet...

    Und viele Schüler haben zu Hause nicht genug Datenvolumen.

    Ansonsten hatten wir bei Lehrerkonferenzen mit fast 100 Leuten keine Probleme und mein Zertifikatskurs mit 25 Leuten läuft auch gut darüber.

    Das mit dem Datenvolumen kann eigentlich nur dann vorkommen, wenn die SuS ihre Handys verwenden und nicht über Festnetz ins Internet gehen. Bei den ganzen Dingen, die man heute so hat oder braucht oder meint zu brauchen, ist das eher die Ausnahme. Ob allerdings ein entsprechendes Endgerät vorhanden ist, das ist natürlich eine ganz andere Sache.

    Als ich mit meiner damaligen Freundin durch die Innenstadt der Stadt, in der meine Schule lag, lief, müssen mich Schülerinnen von mir gesehen haben. Am Montag drauf entwickelte sich folgendes Gespräch:
    "Herr Bolzbold, wir haben Sie am Wochenende gesehen - mit einer Frau!".

    Ich: "Ja, und?"

    Sie: "War das Ihre Freundin?"

    Ich: "Ja."

    Sie: "Und wir dachten schon, Sie wären schwul!"

    WTF???

    Als ich dann irgendwann mit meiner Frau zusammenkam, lief uns wenig später am Rhein eine Schülerin von mir über den Weg. Da wir heute auch noch im erweiterten Umfeld meiner alten Schule wohnen, haben wir in der Vergangenheit immer wieder SchülerInnen getroffen. Passiert.

    Privates habe ich oft dann erzählt, wenn es dem Unterricht diente - so z.B. die NS-Vergangenheit meiner Familie oder mein Hintergrund beim Thema Indien im Englischunterricht. (Schade, dass jetzt Nigeria dran ist. Den Akzent kann ich nicht so gut nachmachen...)

    Meinen ersten LK sowie eine Mittelstufenklasse, zu der ich ein sehr gutes Verhältnis hatte, habe ich im Anschluss an die gemeinsame Zeit zu mir nach Hause eingeladen. Zu der Mittelstufenklasse besteht heute noch Kontakt in Form eines jährlichen Treffens, obwohl die schon 2013 Abitur gemacht haben.

    Dieses Problem ist bereits in mehreren Threads angesprochen worden. Alle User hier sind für einen respektvollen und halbwegs freundlichen Umgang verantwortlich.
    Es würde mitunter schon reichen, wenn die Verfasser "harscher Postings" einfach ins Leere liefen. In einem weitgehend anonymen Forum im Internet gibt es nichts zu gewinnen, keine "rhetorischen Siege" einzufahren - auch wenn dies meiner Wahrnehmung nach einige User hier anders sehen. Wenn sich alle einmal selbst nicht so wichtig nehmen und sich ggf. auch einmal (oder zweimal...) zurücknehmen, dann könnten wir hier in der Tat einen freundlicheren Umgangston finden.

    Ich tue mich gerade mit zwei Dingen in diesem Thread schwer.
    a) Die in meinen Augen reißerische Aufmachung des Ausgangsproblems, das eigentlich außer Empörungsantworten nicht viel anderes zulässt.
    b) Die Beiträge, die dies per se nicht als möglich ansehen.

    Vielleicht kann man das Problem trotz reißerischer Schilderung nüchterner betrachten.
    Vielleicht kann man ein solches Problem auch weniger reißerisch schildern.

    Zum eigentlichen Problem:

    Dass man aus Versehen - wobei das schon sehr ungeschickt gewesen wäre - eine solche Frage stellt und das Kind so reagiert, mag vorkommen.

    Dass man dann als hoffentlich hinreichend empathischer Mensch das Kind nicht tröstet bzw. auf es eingeht - ganz gleich warum es weint - finde ich auch merkwürdig.
    Hier wäre ein Gespräch mit den Betroffenen, also mit den Eltern des Kindes und der Lehrerin sinnvoll - im Idealfall ohne Vorwürfe sondern mit dem Ziel zu betonen, wie sich das Kind gefühlt hat und mit der Bitte, künftig in solchen Situationen anders zu handeln.

    Was an anderen Vorkommnissen da gewesen sein mag - solange es nicht dasselbe Kind betraf - ist dabei unerheblich. Da muss auch keine Schulleitung mit ins Boot.

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