Dass Moebius' letzter Satz zutrifft, kann man an den A14-Stellen im Gy/Ge Bereich sehen.
Beiträge von Bolzbold
-
-
Gibt sicher beides.
Allerdings finde ich die Forderungen vieler Eltern nicht zuende gedacht. Bei uns haben Eltern gefordert, dass wir jede Woche die Ergebnisse der Schüler einfordern und korrigieren und Unterricht per Zoom geben. Dabei ist denen aber nicht klar, dass an einer weiterführenden Schule jeder Kollege zwischen 100 und 240 SuS hat. Wenn man das jede Woche mit allen Kursen machen möchte und dazu auch noch Pläne und Anleitungen schreiben muss und dazu noch die eigenen kleinen Kinder zu Hause herumspringen hat (und noch Abiturprüfen und ZAPs), ist das einfach unmöglich.
(Von Zoomkonferenzen ganz abgesehen, wenn wir schon in einer Kollegenkonferenz mit zehn Mann alle das Bild abschalten müssen, damit auch der Teilnehmer aus dem Peripherie-Dorf ohne Breitband teilnehmen kann.)
Das halte ich aus Lehrerperspektive auch als Argument dagegen.
Zwischen 1000% und annähernd 0% gibt es jedoch eine gewisse Bandbreite - und die wird von Elternseite wie auch von Lehrerseite offenbar gerne ausgeblendet. -
O. Meier
Nein, das war mein Blick als Vater zweier schulpflichtiger Kinder und als Lehrer, der um die Hintergründe weiß. -
O. Meier
Ich habe zwei Kinder an zwei verschiedenen Schulen. Dass sich LehrerInnen den Ar*** aufgerissen hätten, kann ich nur im Einzelfall bestätigen. Von den meisten KollegInnen gab es lapidar Arbeitsblätter noch und nöcher - in der Regel Kopiervorlagen. Von den Nebenfachlehrern haben wir seit Wochen nichts mehr gehört - da kommt gar nichts. Und persönliche Ansprache, Telefonate etc. gab es auch fast nicht. Da wurde lapidar gesagt, dass die Schüler ja mal anrufen könnten. Vom Gymnasium wurde kein Material eingesammelt oder angefordert - mittlerweile ist die Schulpflegschaftsvorsitzende involviert, weil es reihenweise Beschwerden gab.
Ich wage zu behaupten, dass ein nicht unerheblicher Teil der Lehrerschaft sich zu Corona-Zeiten vor dem Wiederbeginn der Beschulung einen sehr schlanken Fuß gemacht hat. Dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt Präsenz- und Distanzunterricht zur gleichen Zeit inklusive Abiturkorrekturen mitunter zu viel des Guten sind, kann ich verstehen - das war auch hier stellenweise zu lesen. Aber dass sich die Lehrerschaft kollektiv stark engagiert hätte während des Ruhens des Unterrichtsbetriebs, das wage ich sehr stark zu bezweifeln.
Auf der Basis meiner Erfahrungen mit den LehrerInnen meiner Söhne hätte ich im Stillen auch kein Vertrauen in den Fernunterricht durch meine Lehrkräfte, wenn ich Schulminister wäre... -
@Fossi
Kommt drauf an, wo die Warze sitzt... -
SteffdA
Gut, also Islamisten, Stalinisten - wen noch? -
Ich habe auf dem Handy Deine Schulform nicht sehen können, daher habe ich nur nach Gy und Ge geschaut - da gibt es nichts dergleichen - alle Ausschreibungstexte sind identisch gehalten. Einen Fachvorsitz im Fach Englisch am Gy oder der Ge kann man m.E. nicht mit der Bildungsgangbetreuung gleichsetzen. Ich habe die Texte jetzt gefunden und würde anhand der Ausschreibung behaupten, dass eine seriöses Wahrnehmen dieser Tätigkeit über die alljährliche Einladung zur Fachkonferenz und ggf. dem Besuch von Implementationsveranstaltungen deutlich hinaus geht. Für einen popeligen Fachvorsitz gibt es am Gy und der Ge zu Recht (!) keine A14.
Wenn man das hier wirklich so betreiben möchte - halte ich eine A14 nicht per se für Gemauschel sondern durchaus für angemessen.
https://www.berufsbildung.nrw.de/cms/upload/_do…itungsebene.pdf -
Was ist an dem Begriff "Vergleich" nicht zu verstehen?
Dass man in deinem Beispiel nicht tun müsse, ist nur eine und dazu noch eine ziemlich beschränkte Schlußfolgerung. Ein solcher Vergleich könnte aber auch zu Tage bringen, dass unterschiedliche Standards angelegt werden. Es könnte auch geschlußfolgert werden, dass man den eigenen Standard verbessern muss. Man kann aus Vergleichen auch lernen, dass man von dem jeweiligen anderen lernen kann. Es gibt da viele Möglichkeiten. Dein Beispiel zeigt ein schwarz-weißes Weltbild.
Es ist einseitig, es sendet das Signal, das mit anderen Ideologien begründeter Extremismus scheinbar ok / nicht so schlimm ... ist.
Gähn... geht diese unsägliche Debatte schon wieder los? Die anderen haben/ sind aber auch... Das kannst du im Kindergarten sagen, aber nicht gegenüber studierten Menschen.
-
Bitte belege Deine Aussagen. Bei den aktuellen A14 Ausschreibungen habe ich das nicht finden können.
-
Das mit dem Verbieten ist ja so eine Sache. Auf welcher Basis soll das erfolgen? Wir können Zeichen verfassungsfeindlicher Organisationen verbieten - solange sich Marken nicht selbst verfassungsfeindlich geben, dürfte das mit dem Verbot schwierig werden.
Am Rande:
Die Degenrierung des Begriffs "politische Korrektheit" zu einem Zeichen scheinbarer Schwäche ist ein Problem. Die politische Hyperkorrektheit, die dann in Euphemismen mündet wie "ausländische Fachkräfte" (Flüchtlinge) oder "Fachkräfte für Eigentumsübertragung (wahlweise Polen oder Rumänen), ist ein zusätzliches Problem.
Ist korrektes Verhalten im Allgemeinen damit eigentlich auch vorauseilender Gehorsam und Selbstzensur, was das eigene Verhalten angeht? Ja - im Sinne unserer Gesellschaftsordnung. Nur so kann eine Gesellschaft dauerhaft zum Wohle aller funktionieren. -
Ich berichte mal aus meiner Erfahrung:
Zu Frage 1:
Das kann Dir nur die Bezirksregierung beantworten - die Begründung, dass man auf einmal dennoch wohnortnah eingesetzt werden will, zieht womöglich nicht mehr so, wenn man zuvor in Teilzeit an der Stammschule gearbeitet hat.
Zu Frage 2:
Während der Elternzeit beim dritten Kind hat man meiner Frau sogar einen Wechsel an eine völlig andere Schulform genehmigt. Danach nicht mehr. Sie hat infolge dessen Urlaub aus familienpolitischen Gründen beantragt und genehmigt bekommen. Sie durfte sich dann eine Schule mit Bedarf "aussuchen", als sie nicht mehr an ihre Stammschule zurück wollte. Da fängt sie im August an.
Zu Frage 3:Bei meiner Frau und mir gab es beim ersten Kind eine ähnliche Konstellation. Nach Rückkehr aus der einjährigen Elternzeit wurde sie automatisch an eine wohnortnahe Schule versetzt - wobei wir während der Elternzeit umgezogen waren - auch in einen anderen Regierungsbezirk. Ich habe im Vorfeld viele Telefonate mit der "aufnehmenden" Bezirksregierung geführt - hat aber alles geklappt.
Es empfiehlt sich, das direkte Gespräch mit der Bezirksregierung zu suchen. Die Leute dort sind in der Regel hilfsbereit und sagen einem, was geht und was nicht geht. Sich über die Rechtslage vorher schlau zu machen (nicht in Foren sondern selbst anlesen und verstehen) ist taktisch ebenfalls sehr zu empfehlen. -
Dahinter steckt dann ein völlig falsches Verständnis von Führung. Moderne Führung baut nicht auf absoluter Autorität auf, die dann alle hinnehmen und nicht hinterfragen. Zumindest aus meiner Erfahrung würde ich dann behaupten, dass sich diese Leute entweder bei der SLQ gut verstellt haben oder dass sie erst im Zuge ihrer Führungsübernahme zu solchen Personen mutiert sind. Bei meinem alten SL würde ich Letzteres vermuten.
Andererseits ist ständiges Hinterfragen von Führung und endloses Diskutieren über diese oder jede Entscheidung bei den zig MIkro- und Makroentscheidungen, die man als SL trifft, irgendwann sicherlich zermürbend. Da hat man dann keine Lust mehr, sich ständig rechtfertigen zu müssen. -
Das Digitalpaket dient doch gar nicht der Ausstattung der Lehrer, wenn ich das richtig in Erinnerung habe...
-
Ich glaube eher, es geht hier um die Verhältnismäßigkeit, eine Kollegin für 15 Minuten Dienst vor Ort einzuteilen - ganz gleich, wo sie wohnt und wie lange die Anfahrtszeit ist. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass hier keine Alternative möglich ist.
-
Video-Chats mit eigenem Gerät? Nein.
Ohne datenschutzrechtlich bedenkliche Software? Nein.
Ohne Konferenzbeschluss, wobei fraglich ist, ob das die freie pädagogische Verantwortung zu sehr einschränkt? Nein.
-
Wenn eine SL weiß, mit wem sie es machen kann, macht sie es. Die Erfahrung durfte ich auch machen - künftig höre ich in solchen Dingen auf meine Frau, denn die durchschaut so etwas immer sehr schnell.
Falls Du erwägen solltest, der SL Deine Weigerung zu kommunizieren, musst Du das auch konsequent durchziehen. Wegen 15 Minuten wird es wohl keine disziplinarischen Konsequenzen geben - als Dezernent würde ich mich eher über die Weisung der SL wundern. -
Das ist in der Tat doof. Andererseits, wenn Du schon hin musst, dann kannst Du auch länger dort bleiben, früher fahren etc. und die Tätigkeiten, die Du zu Hause erledigst, eben dort erledigen. Es ist zweifelsohne sehr ärgerlich, wenn man für so eine Lappalie eingesetzt wird. Denkbar wäre aber auch, dass die SL Dich zu anderen zumutbaren Tätigkeiten einsetzt, falls Du da die Diskussion fortsetzt.
Falls die SL den Plan nicht erstellt hat, wäre noch denkbar, mit dem Planer zu sprechen und eine konkrete Tauschalternative vorzuschlagen. -
Mir graust es vor den Stornokosten für die Abibälle - dafür wird das Land ja nicht einspringen, weil das private Veranstaltungen sind...
-
Rein logistisch dürfte das bei vielen Schulen schwierig werden - die Aulen oder sonstigen Hallen sind in der Regel schon bei uneingeschränkter Nutzung und ohne Kontaktbeschränkungen rappelvoll. Das wird dann wohl nur nach Tutorgruppen laufen können. Es wird mit Ausnahme des Schullhofs vielleicht in den meisten Schulen keinen Ort geben, an dem man gefahrlos ca. 400 Menschen zu Coronazeiten auflaufen lassen kann.
-
Ich schaue mal, ob es das als Erlass gibt.
Werbung