Man sollte vielleicht auch noch hervorheben, dass das Dienstrechner sind, die Eigentum des Trägers bleiben. Ich frage mich nur gerade, ob damit theoretisch alle Dinge, die man bisher von seinem High-End-Eigengerät gemacht hat, damit künftig verbietbar sind, denn man hat ja dann ein Dienstgerät, mit dem man auskommen muss. DAS wäre für mich weitaus gravierender, wenn ich wieder an die Front zurückgehe.
Beiträge von Bolzbold
-
-
Meine Frau arbeitet übrigens für eine der großen Landesbehörden. Die hat für ihr Homeoffice sofort und problemlos einen PC mit Bildschirm und allem Zubehör bekommen. Inkl Telefon. Ein anderes Gerät steht auf der Arbeit. Als Alternative hätte sie einen Laptop mit zwei Dockingstationen und einem Bildschirm bekommen. Nur so als Vergleich...
Das schrieb ich ja auch weiter oben. Ich habe diese Ausstattung auch bekommen. Sie funktioniert zuverlässig und ich kann damit alle meine Aufgaben erledigen.
-
Was hast Du denn erwartet?
Ich habe ja immer wieder den Vergleich mit der Behörde angestellt - da kannst Du als Mitarbeiter auch keine Ansprüche an die Ausstattung stellen. Man benutzt das, was man zur Verfügung gestellt bekommt. Allerdings müsste man als Lehrkraft dann konsequent hingehen und sagen, dass alles, was mit den Geräten nicht möglich ist, auch ebenso konsequent nicht gemacht wird. -
Eine solche Schule würde in NRW als Ergänzungsschule geführt und die Abschlüsse würden über externe Prüfungen laufen, wenn ich nicht vollständig daneben liege. Ich könnte mir vorstellen, dass das in Hessen ähnlich ist.
-
Liebe Rosa,
vielen Dank für die weiteren Erläuterungen. Das Gesamtpaket, wenn es sich denn so umsetzen lässt, hört sich insgesamt durchaus attraktiv an. Was das Geld angeht, so wäre hier zu bedenken, dass der Großraum Frankfurt nicht gerade zu den günstigen Wohngegenden zählt. Ich stimmt auch zu, dass die Ansprüche an das Leben, den Lebensstandard etc. variieren und Menschen mit mehr oder andere mit weniger Geld auskommen. Wenn es aber um die Versorgung einer Familie geht, dann wird es deutlich schwieriger, mit spürbar weniger Geld auszukommen.
Was mich noch interessieren würde: Druck bzw. Leistungsanforderungen scheinen bei Euch ja sehr negativ besetzt zu sein. Wie stellt Ihr Euch den Übergang Eurer Absolventen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vor? Wer keine Hierarchien gewöhnt ist, ausschließlich selbstbestimmt gearbeitet hat, von Leistungsdruck weitestgehend verschont wurde, dürfte auf dem Boden der Realität hart aufschlagen. -
-
Vielen Dank für die Antwort.
Wenn ich das jetzt einmal böse formuliere (aber definitiv längst nicht so böse meine), dann erwartet Ihr mittelbar, dass grundständig ausgebildete Lehrkräfte sich für ihren Idealismus (noch) schlechter verkaufen als im Regelschulbetrieb, weil Geld ja nicht entscheiden soll?
Im Regelschulbetrieb wird indirekt, aber mitunter sehr deutlich erwartet, dass man sich selbst ausbeuten soll für die strahlenden Kinderaugen. Ein A12 oder A13 Gehalt kann dies halbwegs kompensieren. Was ist aus Deiner Sicht der Mehrwert, den Ihr bietet, weswegen eine Lehrkraft zu Euch kommen sollte und dabei offenbar spürbar weniger verdient? -
Das hört sich nach einer konsequenten Vorgehensweise an. Würde ein Kollegium dies in der Masse so konsequent durchführen, wäre dies auch der Schulleitung gegenüber eine klare Botschaft.
-
Wie sind denn die formalen Konditionen, an Eurer Schule zu arbeiten? "Haustarif" ist ja etwas unspezifisch.
-
Genau diese klaren Absprachen und Regeln sind entscheidend. Ich will auch nicht auf meinem Smartphone ständig dienstliche Kommunikation haben. In der Schulbehörde gibt es wahlweise Diensthandys oder eben die freiwillige Nutzung privater Handys und sonstiger Kommunikationsmittel. Da ist das eigentlich ganz klar getrennt - und so klappt dann auch die klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit bzw. Privatleben. Wenn das in der Schule nicht klappt, liegt es tatsächlich einmal an den Beteiligten selbst und nicht am MSB oder den BRen.
-
Nein - das dürfte ausgeschlossen sein.
-
Und man sollte noch erwähnen, dass man als Angestellter im ÖD in der Regel auch faktisch unkündbar ist.
-
fossi74
Ich könnte mir vorstellen, dass da wahlweise zeitgleich mehrere Werke auf den Markt kommen oder aber eine Autorengemeinschaft daran arbeitet - ich würde gerne mitmachen...
Wie oft ich diesen Missstand hier in diesem Forum benannt habe, weiß ich gar nicht mehr... -
Nein, deswegen als OT gekennzeichnet.
-
Humblebee
Ich gebe Dir in der Sache durchaus Recht.
OT: Und die Kritiker des Moderationsstils in diesem Forum werden hoffentlich exemplarisch an diesem Thread merken, dass es hier immer noch sehr liberal zugeht. -
Connis Frage war KEINE Aufforderung, noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.
-
Angesichts des inhärenten Sexismus dieser Aussagen habe ich den Beitrag gemeldet. Such dir ein anderes Hobby oder nimm dir die Zeit dich noch einmal in die Lektüre des Grundgesetzes zu vertiefen und bring die darin ausgedrückten Werte in deinen Beiträgen zum Ausdruck. Ich verbitte es mir, dass meine Meinung qua Geschlecht entwertet und weniger aussagekräftig dargestellt wird. Ich verbitte mir Unterstellungen, dass ich qua Geschlecht meinen Beruf weniger ernst nehmen würde oder weniger arbeiten würde, als ich das als Mann würde. Ich verbitte mir die Darstellung, dass ich qua Geschlecht meinen Beruf nur sporadisch wahrnehmen und damit wohl weniger ernst nehmen würde bzw. weniger von den wahren Herausforderungen des Berufs verstehen könnte. Und ich lege den allergrößten Wert darauf, dass meine Aussagen auch dann noch uneingeschränkt gelten würden, wenn ich tatsächlich Kinder hätte oder auf ein Gehalt eines Ehepartners vertrauen wollen würde oder familienbedingt in Teilzeit arbeiten würde. Dein Sexismus widert mich an. Den Umstand, dass du bei deinen Fächern unter anderem Politik angibst empfinde ich als Hohn, denn diesem Fach wirst du ebensowenig gerecht, wie den Werten, auf die du einmal vereidigt wurdest.
Ich habe in meiner bisherigen Zeit als Lehrer aber eine Vielzahl an Lehrerinnen kennengelernt, wo die äußeren Parameter aber genau SO sind wie von BaldPension beschrieben. Die Motive dahinter maße ich mir nicht an zu be- oder zu verurteilen. Fakt ist aber, dass in der überwiegenden Mehrzahl der Kolleginnen ungefähr meiner Alterskohorte und mit Kindern es nun einmal so ist. Das isoliert zu benennen ist allerdings kein Sexismus. Darüber zu urteilen allerdings schon.
Ich bin als Mann ja selbst "betroffen", da bei uns die Grundkonstellation ähnlich ist. Allerdings nimmt meine Frau ihren Beruf sehr ernst und wendet eher mehr Zeit als zu wenig dafür auf.
Die Kolleginnen hingegen, die Hauptverdiener sind, hatten an dieser Rolle an meiner alten Schule oft sehr zu knabbern, weil sie lieber im Verhältnis mehr Mutter gewesen wären und liebend gerne mehr Zeit für ihre Kinder gehabt hätten. -
Und vor allem:
Welche Ideen hast Du selbst? Es ist immer doof, wenn man als Hilfesteller im Trüben fischen muss. -
Politik ist in der Regel grundständiges Unterrichtsfach - in der Oberstufe ist es dann in der Regel Sozialwissenschaften.
Da gibt es Lehrpläne und da gibt es Lehrwerke - und natürlich auch Materialsammlungen. Einige Verlage bieten zeitnah Material zu aktuellen Themen an.
Die Wahl eines Fachs hängt von mehreren Parametern ab:
- eigene Interessen
- eigene Kompetenz (inklusive der Fähigkeit, diese stetig zu erweitern)
- Nachfrage im jeweiligen Bundesland
- Grundmaß an Begeisterung für das Fach
Letztlich kann Dir diese Entscheidung niemand abnehmen. -
Es gibt auch viele, die es wissen müssten - siehe im Politikbereich - die sich der politischen Brisanz ihrer Aussagen oder ihres Verhaltens nicht bewusst sind...
Werbung