Möglicherweise ist die Information nicht rechtzeitig ans LBV gekommen, so dass das LBV nach dem Stichtag mit den alten Daten gerechnet hat. Schick eine kurze E-Mail ans LBV mit der Bitte um Klärung des Sachverhalts.
Beiträge von Bolzbold
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Ich finde die Nichtgenehmigung von TZ einen heftigen Einschnitt in die persönliche Lebensplanung. Niemand geht in TZ, weil er weniger Geld haben möchte, sondern weil er Zeit benötigt für andere Sachen. Leider oftmals auch, um wieder "aufzutanken", um weitere Jahre im Beruf zu überstehen. Hier wird ausgenutzt, dass das Land nahezu einziger "Arbeitgeber" ist und dass es keinen Vertrag gibt, der die Rahmenbedingungen von Arbeitebedingungen konserviert.
Einerseits richtig, andererseits: You knew what you signed up for...
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Solange solche Appelle reichen - natürlich inklusive der verschärften Bedingungen für Teilzeit und Vorruhestand - muss man sich nicht anderweitig umtun.
Sowohl das bayerische Kultusministerium als auch das Finanzministerium werden den Teufel tun und mehr geben als unbedingt notwendig ist. -
Es geht mir auch nicht darum, die Motivation der Pensionäre in Zweifel zu ziehen. Ich habe lediglich den Effekt beschrieben, der entsteht wenn eine spürbare Anzahl an Pensionären weiter arbeiten möchte.
Derselbe Effekt ist auch zu beobachten, wenn Junglehrer und A14-Aspiranten jede Zusatzaufgabe übernehmen und dadurch der Schulleitung suggerieren, dass sie mit jedem Projekt durchkommt. Es ist in beiden Fällen keine böse Absicht - aber der Effekt, den das Ganze hat, ist eben mitunter eher ungünstig. -
Es geht hier weniger darum, denen da oben eine Lehre zu erteilen, als vielmehr darum, dass arbeitsbereite Pensionäre suggerieren, dass man das Problem des Lehrermangels zumindest anteilig so in den Griff bekommen kann und nicht anderweitig (noch) größere Anstrengungen unternehmen muss.
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Ich denke, wir können uns Diskussionen über Umgangsformen künftig sparen. Dieser Thread, der eigentlich nur die Frage nach dem Verbleib einer Userin klären sollte, zeigt das Problem doch sehr deutlich. Besonders problematisch finde ich aber, dass ein User hier Spekulationen über die Gründe des temporären Ausscheidens einer anderen Userin anstellt, dabei kräftig austeilt, aber selbst offenbar nicht erkennen mag, dass der eigene Tonfall und die eigenen Umgangsformen - zumindest in meinen Augen - völlig unangemessen sind.
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Ich möchte Froschs Entscheidung keinsfalls unterlaufen, möchte aber aus fachlicher Sicht etwas beitragen:
a) Die Entscheidung darüber, ob ein Schüler aufgenommen wird oder nicht, trifft die Schulleitung. Der OK gibt in der Regel ein Votum ab, was die Schulleitung mit zur Grundlage ihrer Entscheidung nehmen kann.
b) Dass es an Schule X nicht die gewünschte Leistungskurs-Kombi gibt, halte ich als Motivation für hinreichend stichhaltig.
c) Das Defizit in einem Kernfach ist selbst, wenn es durchläuft, unproblematisch, sofern nicht noch drei bis vier weitere Defizite in einbringungspflichtigen Kursen dazukommen. Solange der Schüler formal in die Q-Phase versetzt werden kann, ist es zwar nicht verkehrt, ein Auge auf die Defizite zu haben, sollte aber nicht maßgeblich für eine Entscheidung für oder gegen die Aufnahme des Schülers sein.Insgesamt sehe ich hier keinen stichhaltigen Grund, dem Schüler die Aufnahme an der gewünschten Schule zu untersagen.
Hat der TE schon die APO-GOSt diesbezüglich konsultiert?
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Ja, ich finde das auch schade. Warum ist das so?
Ich weiß jetzt nicht, was in dem Fall vorgefallen ist, aber mir ist in den paar Monaten, in denen ich hier bin, auch schon aufgefallen, dass so mancher Post doch recht barsch oder überheblich ist, nur weil der Autor vielleicht eine andere Meinung vertritt. Ich überlege immer sehr genau, wie ich etwas formuliere, damit ich keine blöde Reaktion bekomme. Das nervt nämlich.
Ich frage mich machmal, ob manche Mitglieder in real life auch so mit ihren Kolleg*inn*en reden...?

Das ist eine Diskussion, die wir hier immer wieder geführt haben und immer wieder führen (werden). Vielleicht hilft sie uns aber dabei, unser eigenes Verhalten ab und an zu reflektieren, was sich dann ggf. auch in den künftigen Beiträgen widerspiegelt.
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also fakt ist, dass mein arbeitsvertrag noch bis februar gilt. ich kann jetzt einfach schön brav bis februar versuchen, mein bestes in der schule zu geben, aber das ist doch für beide seiten auch nicht so die lösung. laut schulleiterin gab es massive beschwerden seitens der kollegen und eltern über mich...ich habe auch nachgefragt, was das für beschwerden waren und es bezog sich meist auf die fehlende unterrichtsdisziplin in meinem unterricht, unzuverlässigkeit gegenüber kollegen und fehlenden unterrichtsvorbereitungen...mhm, dennoch werde ich das gefühl nicht los, dass denen einfach alles zu kompliziert mit mir wird.
Lieber Exodus,
fehlende Unterrichtsdisziplin mag ärgerlich sein, ist allein betrachtet aber vielleicht noch tolerierbar. In Kombination mit Unzuverlässigkeit gegenüber Kollegen und fehlender Unterrichtsvorbereitung jedoch ein ernstes Problem. Stimmen die Vorwürfe denn?
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Auch dafür gäbe es etwas aus der entsprechenden Abteilung eines jeden gut sortierten Supermarkts...
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Das kann man in der Tat so sagen. Medizinische Daten werden niemals ohne Zustimmung des Patienten von der Beihilfestelle an die Bezirksregierung weitergegeben.
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Mit Lehrplan, aber in anderer, alternativer Form ist als dauerhafte Lösung oder als Lösung über einen längeren Zeitraum gar nicht zulässig - erst recht nicht in der gymnasialen Oberstufe. Fachfremder Unterricht ist in der Sek I sehr verbreitet, gerade wenn so der Klassenlehrer mehr Stunden in der Klasse haben kann. Das wäre auch eine kurzfristige Option bei Lehrermangel in bestimmten Fächern.
Eigenverantwortliches Arbeiten oder digitale Klassenzimmer können immer nur ergänzende oder kurzfristige Lösungen sein, die niemals von Dauer sein dürfen. Das ist weder rechtlich noch pädagogisch sinnvoll.Wie wäre es, wenn Du mal mit Vorschlägen ankommst, wie man den Unterricht trotzdem durchführen kann?
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Manmanman, wie die Kinder. Das wäre meine größte Kritik in diesem Zusammenhabg: dass man aus dem System Schule nie rauskommt. Schüler, Student, Lehrer, Schulleiter- das ist offenbar ein Problem.Das ist aber eine freie Entscheidung desjenigen, der das so haben will. Dieser Weg suggeriert natürlich eine gewisse Sicherheit wegen der Vertrautheit mit Schule, auch wenn man dann nicht mehr vor sondern hinter der Theke steht. Lehrer ist der Beruf, mit dem man in der Regel die meisten Berührungspunkte in seinem Leben hatte. 2/3 des Lebens eines 18jährigen wurden von Lehrkräften begleitet.
Man müsste hier schon von sich aus Interesse und Initiative zeigen, wenn man einmal rechts und links schauen möchte, bevor man dauerhaft in den Schuldienst geht und dort bis zur Pensionierung bleibt. Das setzt eine gewisse geistige Beweglichkeit voraus. -
Die Stundentafel gibt eigentlich verbindlich vor, wie viel Unterricht in welchem Fach in welcher Jahrgangsstufe zu erteilen ist. Somit muss die Schule bei entsprechender Stellenbesetzung alles tun, um die Stundentafel zu erfüllen.
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Das mit dem fehlenden Einfluss ist eine häufige Entschuldigung. Letztlich sind die Eltern aber in der Pflicht, für den regelmäßigen Schulbesuch zu sorgen. Hier kommt man aber allem Anschein nach auch mit rechtlichen Konsequenzen nicht weit. Der schulpsychologische Dienst könnte hier ggf. helfen.
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"Wir" können, sofern wir nicht Mitglied einer Schulleitung sind, nicht wirklich viel dazu sagen.
Zertifikatskursler sind übrigens Lehrkräfte, die das Fach "on top" im Rahmen einer regelmäßigen Fortbildung zu ihren bisherigen Fächern dazunehmen. Voraussetzung ist, dass sie in wenigstens einem Kurs in diesem Fach eingesetzt sind. Das sind formal grundständige Lehrkräfte und keine "Ersatzlehrer". Im Anschluss an den Zertifikatskurs erhalten sie die Unterrichtserlaubnis und zählen dann auch für dieses Fach als grundständige Lehrkraft.
Ein sehr probates Mittel gegen den Lehrermangel und den vollständigen ersatzlosen Unterrichtsausfall in einem Fach in einer Klasse ist die Kürzung der Stundentafel, also das Erzeugen so genannten strukturellen Unterrichtsausfalls, um dennoch alle Jahrgänge mit Unterricht zu versorgen, wenngleich dann eben nur mit 2/3 oder 1/2 des eigentlich vorgesehenen Umfangs. (Das wiederum taucht nicht in der Unterrichtsausfallstatistik auf, ist also so gesehen auch eine Schutzmaßnahme gegen kritische Rückfragen nach Auswertung der schulscharfen Unterrichtsausfallstatistik.)
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Ich habe das bislang nie anwenden müssen und auch nie anwenden wollen. Der Umstand, dass ich auf entsprechende rechtliche Möglichkeiten hinweise, ist nicht zwingend ein Hinweis auf meine persönliche Meinung dazu.
Aus meiner Erfahrung als Stufenberater kann ich sagen, dass Schulverweigerer in der gymnasialen Oberstufe sich früher oder später so ins Abseits geschossen haben, dass sie in der Regel im Verlauf der Q-Phase wiederholen mussten und dann auch im zweiten Anlauf gescheitert sind. Das lag oft daran, dass diese Jugendlichen keinen Plan für ihr Leben hatten, kein Ziel, keine Orientierung, in welche Richtung sie beruflich gehen wollen. Damit gekoppelt war oft eine hohe Antriebslosigkeit. Pro forma war man dann lieber Schüler, weil man dann den institutionellen Rahmen Schule als scheinbaren Haltgeber hatte und sich einreden konnte, man würde ja eines Tages Abitur machen.
Da brauchte man dann weder eine (unzulässige) Attestpflicht noch eine amtsärztliche Untersuchung anzuordnen. Planlosigkeit ist ja keine Erkrankung, es sei denn, sie ist Folge einer Depression oder ähnlichem. -
@Jazzy82
Fehlt der Schüler immer nur an einzelnen Tagen und "zufällig" an den Tagen der LZK oder ist er auch vorher oder hinterher krank? Falls er nämlich nur an den Tagen der LZK fehlt, wäre dringend ein Gespräch mit den Eltern erforderlich, weil es sich dabei ganz sicher nicht um Zufälle handelt. Und wie gesagt: Atteste bzw. die Erkrankung kann man bei entsprechend berechtigten Zweifeln durch den Amtsarzt überprüfen lassen. -
Ihr Lieben! Mal ein kleines update zu der Situation. Ich war mittlerweile zu einem Nachgespräch zur Revision eingeladen auf die ich motiviert wurde weiter zu machen. Ich weiß auch aus anderen Quellen dass in den Verfahren in denen ich drin war A15er waren - ich hatte also eigentlich von vorn herein fast keine Chance. Ich habe im Gespräch mit dem Dez. explizit darauf hingewiesen, dass ich nicht "verbrannt" werden möchte. Mir wurde gesagt "ich kann Ihnen ein Weg aufzeigen wie ich Sie persönlich in Ihrer Entwicklung begleiten kann, Sie müssen aber bereit sein Ihre Schule zu verlassen". Ich wäre "einfach nicht nicht so weit". Daraufhin fragte Der Dez. wie es mir denn an meiner jetzigen Schule noch ginge. Ich sagte, wie es auch so ist - mit der Situation die danach entsteht, als man sich "auf den Weg" woanders hin gemacht hat und doch nicht geht - hatte ich mich nicht eingestellt. Für die Kollegen scheint es trotzdem so zu sein als ob man auf dem Weg raus sei. Ich bekam 3 Tage Frist mich zu entscheiden ob ich mir eine Versetzung an eine von 2 bestimmten Schulen vorstellen könne. Ich habe entschieden den Weg zu gehen und meine Bereitschaft dazu geschrieben. Der Dez. rief dann bei meiner SL an, die ihm dann sagte das geht so nicht - ich sie unersetzbar für die Schule. Daraufhin bat mich der Dez. darüber nachzudenken einen normalen Versetzungsantrag zu stellen. Dies hab ich getan - meine SL war darüber sehr enttäuscht. Ich bin entsprechend momentan völlig im "freischwebenden" Raum und weiß eigentlich gar nicht mehr ein oder aus. Eure Meinung hierzu würde mich sehr interessieren.... Danke für die Hinweise die ihr mir bislang gegeben habt!
Meines Erachtens ist das Teil des "Spiels", das man wahlweise mitspielen oder es lassen kann. Letzteres führt in der Regel zum Ende der Karriere, es sei denn, man versucht über andere Wege das Spiel im Rahmen der vorgegebenen Regel mitzuspielen, aber die für einen selbst günstigen Regeln quasi "auszunutzen".
Zur konkreten Situation selbst: Der Dezernent ist ja nicht allmächtig und müsste sich im Falle einer von ihm angedachten Versetzung mit den Personalern auseinandersetzen - gerade, wenn die Schulleitung sagt, dass sie Dich nicht entbehren kann. Bis der vom Dezernenten erwähnte Versetzungsantrag durch ist, können im schlimmsten Fall fünf Jahre vergehen. Ich würde Dir empfehlen, die gegenwärtigen Optionen und Konsequenzen genau zu überdenken und dann eine Entscheidung zu treffen, die Du konsequent durchziehst. Du wirst womöglich Porzellan zerschlagen, Schulleitung oder Kollegen verärgern, aber das darf Dir in dem Moment, wo Du ein Ziel hast und Dich auf den Weg gemacht hast, nichts ausmachen.
Ich habe mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen an meiner alten Schule gut verstanden, es sind Freundschaften entstanden und ich hatte die eine oder andere Nische für mich, in der ich mich "ausleben" konnte. Da ich mir aber nicht vorstellen konnte, das die nächsten 25 Jahre ohne Weiterentwicklung zu machen und die Schulleitung mit letztlich keine Perspektive eröffnen konnte (oder wollte), musste ich für mich eine Entscheidung treffen, ob ich so weitermachen möchte oder ob ich aus diesem System gewissermaßen ausbreche, allerdings ohne das System gänzlich zu verlassen. Ich hatte großes Glück und die jetzige Arbeit macht mir Spaß und erfüllt mich, wenngleich auf andere Art und Weise. Gleichzeitig habe ich die Möglichkeit, mir andere Perspektiven zu erarbeiten.
Entscheidend ist also das, was DU willst.
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Wenn Zweifel an den Gründen für die Erkrankung bestehen, kann man den Schüler auch auf Kosten der Schule bzw. des Trägers zum Amtsarzt schicken...
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