@Frapper
Ich glaube, das ist keine Gedankelosigkeit sondern Massenkompatibilität. Die Sachen müssen so gebaut, organisiert etc. sein, dass eine möglichst große Schnittmenge an Menschen damit klarkommt. Alles andere ist in vielen Fällen aus ökonomischer Sicht nicht sinnvoll - und von moralischer Lauterkeit kann man sich leider nichts kaufen bzw. als Geschäftsmann überleben - wenn man das Ganze nüchtern betrachtet.
Da fallen dann zu kleine oder zu große Menschen aus dem Raster. Wenn man jetzt ganz fies wäre, könnte man das auch auf Hautfarbe übertragen und behaupten, dass wenn in meinen Club genug "Weiße" kommen, dass ich dann problemlos den Zutritt für "Nichtweiße" begrenzen oder gar verbieten kann. Das passiert ja auch heute noch oft genug.
Wenn wir dieses hässliche Beispiel einmal außen vor lassen, kann man die Problematik wieder darauf reduzieren, dass alles (bzw. alle), das nicht der oben genannten Schnittmenge entspricht, eben als andersartig, minderwertig, verdächtig oder was auch immer wahrgenommen wird und daher außen vor zu bleiben hat. Das können große, kleine, behinderte oder nicht-weiße Menschen sein.
Solche Gedanken drücken sich ja auch seit ein paar Jahren stark in der Politik einer einschlägigen Partei aus.