Einstiegsposting und gleich Verschwörungstheorien?
Na wie gut, dass wenigstens CuiBono den Durchblick hat und uns vor der Dunkelheit rettet.
Einstiegsposting und gleich Verschwörungstheorien?
Na wie gut, dass wenigstens CuiBono den Durchblick hat und uns vor der Dunkelheit rettet.
Ich halte das auch für äußerst problematisch, zumal die Eltern u.U. gar nicht zu Hause sind, die Schüler gar nichts von dem Event wissen und ggf. gar keinen Schlüssel dabei haben, um nach Hause zu kommen.
Das hat es bei uns nie gegeben. Die Schüler wurden alle während der Zeit des Abistreichs von den Kollegen, die ohnehin anwesend waren, beaufsichtigt. In der Regel ging der Unterricht dann spätestens gegen 10.30 regulär weiter.
Ich kann mich nur wiederholen:
Die wahre Belastung ergibt sich aus der Kombination aus Arbeitszeit und Arbeitsintensität. Würde man diese Messlatte an alle diejenigen anlegen, die so gut und gerne über LehrerInnen herziehen und die üblichen Stammtischsprüche raushauen, würden die ganz schnell ganz alt aussehen - aber im Zeitalter (a)sozialer Netzwerke immer noch nicht die Fresse halten...
DAS hätte mich in der Tat auch interessiert.
Die Oligarchie entscheidet nach Empfehlung per Mehrheitsbeschluss.
Das wäre in NRW auch im Sek I Bereich gemäß § 23 APO-SI so gewesen. All in oder all out.
Erinnert mich fast an das epic fail einer deutschen Sängerin seinerzeit...
Ich glaube, dass es eher irrelevant ist, wie andere das machen, weil die Konstellationen in der Regel doch recht individuell sind.
Was es für Möglichkeiten gibt und wie hoch die Chancen sind, sollte der Personalrat bzw. sollten die Lehrerverbände auf der Basis ihres Erfahrungsschatzes einschätzen können. Dort würde ich nachfragen.
Eine Versetzung für beide plus zwei Kindergartenplätze je nach Örtlichkeit ist in der Tat eine Hausnummer. Vielleicht ist das zu viel auf einmal.
Und das, obwohl Du diejenige mit der meisten Korrekturerfahrung sein dürftest...
Zwischen willfähigem Erfüllungsgehilfen und Vertrauen sehe ich einen spürbaren Unterschied.
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Minist…-19_03_2018.pdf
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Minist…408_Mottowoche/
Da hat NRW dazugelernt. Das Ganze lief dieses Jahr erstaunlich friedlich ab.
Müsste man sich als Beamter jederzeit für alles rechtfertigen, würde das den alltäglichen Arbeitsablauf nicht unwesentlich hemmen.
Falls der SL das doch so entscheiden sollte, dann frag doch bitte mal nach der Rechtslage und poste das anonymisiert. Falls ich daneben liege, lerne ich gerne dazu.
Wenn sie illegitim ist, hast Du völlig Recht. Ich hatte eher den Eindruck, als würde in Unkenntnis der konkreten Rechtslage von dem einen oder anderen hier per se unterstellt, dass das Ganze unzulässig wäre.
Ich empfehle für NRW die Lektüre der ADO - hier § 13 Abs. 3 und 4.
Nein. Das gibt Anlage E der APO-BK nicht her - nebenbei lauten die APO-GOSt, die APO-BK und die APO-WbK hier recht ähnlich - da wird es dann auch keinen wesentlichen Unterschied in den Regelungen geben.
Im Regelfall kann ich Schülern (oder auch Schulleitern und/oder Kollegen) die Rechtsgrundlage für mein Handeln recht klar benennen.
Das freut mich für Dich. Ich hätte jedoch auf Dauer keine Lust, in einem solchen Klima des pauschalen Misstrauens zu arbeiten. Letztlich geht es um die Kompensation gefühlter Machtlosigkeit durch den Versuch einer moralischen Delegitimation geltenden Rechts, um so eine Legitimation für nonkonformes Handeln zu haben. Kurz: Weil der da oben so gemein ist und ich mich so klein und hilflos fühle, habe ich das Recht mich so (i.e. mit unlauteren Mitteln) zu wehren.
Ich finde es faszinierend, dass ein Beamter oder Angestellter im ÖD in solchen Fällen immer nach der Rechtsgrundlage fragt und diese im Grundtenor zunächst einmal anzweifelt.
Hättet Ihr genauso viel Verständnis für Eure Schüler, wenn diese Euch ähnliche Fragen stellten (und Ihr dann nach entsprechender Recherche ggf. erkennen müsstet, dass Ihr selbst daneben lagt?)
Oder gilt hier dann der Wahlspruch "quod licet Iovi..."
Verbindlich heißt, dass der Prüfling antreten muss. In vergleichbaren Fällen würde die Prüfung laut APO-GOSt beispielsweise als "ungenügend" bewertet werden.
Eine freiwillige mündliche Prüfung kann nicht "spontan" zurückgezogen werden. Das dürfte auch für Anlage E der APO-BK gelten.
In NRW kannst du bei ausgefallenen Stunden zu anderweitigen Tätigkeiten angewiesen werden. Unterrichtsausfall bedeutet nicht, dass man als Lehrer frei hat.
Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass das irgendwie nach Kolloquiumsvorbereitung riecht.
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