Ich sehe das genauso wie Meike und würde noch hinzufügen wollen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Moderatoren hier seit zehn oder mehr Jahren in diesem Forum aktiv ist und auch schon das eine oder andere Hoch oder Tief hier erlebt hat. Wir können hier also mit einer ausreichenden Erfahrung sprechen.
Beiträge von Bolzbold
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So ist das hier. Professionell tun können sie alle, aber kaum kommt jemand, der eine seltsame Frage stellt oder komische Ansichten hat (aufgrund fehlender Erfahrung z. B.) oder der ihnen sonst nicht passt, und schon nutzen zig noch so tolle Foristen die Gelegenheit, sich wie die letzten Affen aufzuführen.
Da kommen dann Leute aus ihren Löchern gekrochen, die seit Wochen oder Monaten nichts Sinnvolles beigetragen haben, nur um noch schnell auch einen dummen Spruch zu machen und vielleicht ein paar Likes von den anderen Clowns abzugrasen. Dass der Threadersteller dann irgendwann die Nerven verliert, wird dann rückwirkend als hinreichender Auslöser für das eigene Verhalten herangezogen.
Ich habe den Thread noch nicht angeklickt und weiß schon genau, wer dort wieder auftaucht, um wenigstens in der virtuellen Welt das bisschen Anerkennung zu suchen, das sonst so fern scheint. Und immer mit den selben dummen Sprüchen.
Dann kommt einer wie du, schreibt so einen Beitrag, bekommt 20 Likes und in zwei Wochen geht es von vorne los. Abartig (das Benehmen hier, nicht du).
Trapito, letztlich reagierst Du von der Art genauso wie der TE des besagten Threads. Du maßt Dir aufgrund des einen oder anderen Beitrags, den der eine oder andere User hier verfasst hat, die Deutungshoheit über dessen psychische Disposition an. Das ist übrigens auch so ein Muster, das man hier mit gewisser Regelmäßigkeit findet. -
Lasst gut sein. Einige betreiben lieber Küchenpsychologie
Ein wunderbares Beispiel für einen grotesken Akt von Selbstironie.
ZitatScheint hier offenbar ein Forum zu sein, dass viele Trolle anzieht.
Korrekt. Wieder ein Akt von Selbstironie.
Zitat
Man kann weder einige Nutzer für voll nehmen, noch von der Moderation eine objektive Moderation verlangen.
Und zum Dritten. Selbstreflexion ist nicht Deine Stärke - das hast Du jetzt eindrucksvoll bewiesen. Und jetzt würde ich Dich bitten, woanders trol... äh spielen zu gehen. -
Es ist doch ein bekanntes Phänomen, dass Leute, die in einer unterlegenen Position sind oder sich in einer solchen wähnen, durch moralische Delegitimierung des als höher stehend Empfundenen ihren Minderwertigkeitskomplex zu kompensieren versuchen. Da ist unser H2O2 mit Rechtschreibschwäche gut dabei.
Liebe(r) H2O2:
Such Dir bitte eine andere Spielwiese. Ich mag hier in diesem Forum keine Leute, die bei ungelegenen Antworten oder einem nicht genehmen Feedback ob der eigenen argumentativen Unzulänglichkeit pampig werden und auf wirklich primitive und ordinäre Art und Weise dann um sich schlagen.
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Da tutet jemand gewaltig in das Fliegenschisserhorn.
Wie gut, das diese Entscheidung damals von Menschen mit mehr Instinkt und Feingefühl getroffen wurde. -
Das ist eine mitunter sehr treffende Beschreibung des gegenwärtigen Zustands dieser Welt.
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Wenn man Dankbarkeit oder Anerkennung erfährt, kann man sich glücklich schätzen; erwarten sollte man dies aber nicht.
In der Schule kommt die Wertschätzung wenn überhaupt von meinen KollegInnen sowie von einigen wenigen Schülern. Die Schulleitung sagt zwar auch nach den Konzerten artig danke und überreicht die obligatorische Flasche Wein, dafür durfte ich mir aber auch schon eine Abreibung im Schulleiterbüro abholen, wenn meine Ensembles mal nicht so zur Verfügung standen wie erwartet.
Es gibt ein paar Schüler, die vor einigen Jahren Abitur gemacht haben und zu denen ich heute noch Kontakt habe und die ganz explizit sagen, in welchen Punkten ich sie weitergebracht habe. Auch wenn das höchstens 1% der Schüler sind, so ist dieses sozusagen posthume Lob mir sehr viel wert.
Was mich jahrelang sozusagen "befeuert hat", war das Gefühl, dass ich bei vielen SchülerInnen mit dem, wie ich gearbeitet habe, etwas erreichen konnte. Dass sie etwas gelernt haben, dass ich ihnen bei ihrer Entwicklung zur Seite gestanden habe. Und wenn sie dann nach dem Intensivkurs in Sarkasmus, Ironie und Wortwitz, den sie in der Unterstufe alle bei mir kostenlos erhalten, in der Oberstufe dann den einen oder anderen Spruch locker kontern oder selbst mal einen Spruch vom Stapel lassen, dann weiß ich, dass die Saat sozusagen aufgegangen ist.
Dankbarkeit von der Institution Schule im eigentlichen Sinne zu erwarten, ist mit ein Freifahrtschein in den Burnout und in die Depression.Nachdem ich ja jetzt eine Weile lang nicht mehr an der Front arbeiten werde, habe ich Glück gehabt, in einer Abteilung zu arbeiten, wo man ein wertschätzendes Miteinander pflegt und wo der Vorgesetzte bei allen zeitlichen Verpflichtungen auch mal persönlich vorbeischaut und sich Zeit nimmt. Das ist auch eine Form von Wertschätzung und Anerkennung.
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Das gilt übrigens auch explizit für im Nachhinein festgestellte Täuschungsversuche.
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Das ,,fürchten‘‘ wäre mir zu stark. Es ist eher das dumpfe Gefühl, dass die Eltern darauf mal intensiv angesprochen werden müssen, aber es tendenziell in ein Konfliktgespräch münden könnte und ich nicht weiß, wem damit geholfen wäre. Glaubst du, dass so etwas sinnvoll sein könnte? Vielleicht denke ich auch falsch.
Glaubst du, dass es was mit wenig Halt zu tun hat? Ich rätsele schon länger, woher das Verhalten kommt, aber ganz oft gelange ich bei ,,besser negative Aufmerksamkeit als gar keine Aufmerksamkeit‘‘, weil da irgendwas zu Hause nicht zu laufen scheint.
Du projezierst Deine Ängste auf ein noch nicht stattgefundenes Gespräch und möchtest das letztlich vermeiden, weil Du in der Tat Angst davor zu haben scheinst. Das ist aber völlig unbegründet. In dem Moment, wo Du klar machst, dass es Dir um das (langfristige) Wohl des Kindes geht, hast Du die Eltern auch bei schwierigem Schülerverhalten mit im Boot.
Das Gespräch sollte zeigen, dass Du
a) Probleme beschreibst,
b) trotzdem zeigst dass Du das Kind wertschätzt,
c) konstruktive Lösungsvorschläge machst, die die Eltern miteinbeziehen und nach einer vereinbarten Zeit sozusagen "evaluiert" werden.Von dem Gedanken, dass Du möglicherweise die Einzige bist, die das Kind versteht und mit ihm klar kommt, würde ich mich ganz schnell verabschieden. Jede Lehrkraft hat ihre eigene Art, mit schwierigen Schülern umzugehen - und das hängt von ganz vielen Faktoren ab.
Noch eine Sache: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese ganzen Gedankenspiele "was wäre wenn" oder "man könnte doch" oder "vielleicht sollte man lieber nicht" zu überhaupt nichts führen. Sie ändern weder die Situation noch sind sie eine echte Hilfe. Es besteht doch offenbar Handlungsbedarf - also handle.
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Ich bin auch ein toller Hecht und weiß, wo es lang geht.
Warum schreibe ich das nicht tagtäglich in diesem Forum? -
In meinem Fall wären es 500 Euro netto (!) Unterschied zwischen A14 und A15.
Was die Arbeitsbelastung angeht, so ist eine Koordinatorenstelle, je nachdem, welches Gesamtpaket da geschnürt wird, wirklich viel Arbeit.
Andererseits erhalten bei uns die Koordinatoren in der Regel eine Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung, was sich dann auch in weniger Vorbereitung, weniger Korrekturen und mehr Möglichkeit, im Büro in der Schule zu arbeiten, äußert.
Dann sollte man nicht vergessen, dass die A15 Stellen in NRW keinesfalls exklusiv die drei einschlägigen Koordinatorenstellen sind. Da der Stellenkegel ja mathematisch bestimmt wird, können an einigen Schulen auch mehr als die üblichen drei A15 Stellen plus die A15Z vorhanden sein.Man muss die Arbeit wirklich machen wollen und man muss auch dazu befähigt sein - dann ist sie machbar. Wie ich bereits schrieb konnte ich mir nicht vorstellen, die nächsten mindestens 22 Jahre Berufstätigkeit mit immer denselben Aufgaben zu verbringen ohne die Chance auf eine Weiterentwicklung oder alternative Perspektiven. Die habe ich mir jetzt selbst geschaffen und kann, wenn die Zeit reif ist, mir in Ruhe überlegen, wie es dann weitergehen wird.
Und natürlich gibt es unter den Lehrerinnen und Lehrern auch solche, die wahlweise Karriere machen wollen und/oder aktiv Schule mitgestalten wollen - und das nicht nur mit Kuchebacken zu Schulfesten.
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Die neue Technik und die neuen Apps laden dazu ein, sie zu benutzen. Oft nur um ihrer selbst Willen oder um der Kommunikation um zu kommunizieren.
Ich habe beispielsweise vor zehn Jahren mit den Eltern meiner Schüler primär per E-Mail kommuniziert. Und das habe ich mit Ausnahme von Telefonaten, die ich initiiert habe oder wo mich Eltern in der Schule angerufen haben, auch konsequent so beibehalten. Da entscheide ich, wann und wo und ob ich eine Mail lese und entsprechend reagiere.
WhatsApp ist einerseits ein Segen aber gleichzeitig auch eine Seuche, weil es zu unreflektierter, spontaner Kommunikation verleitet, die eben oft doch nicht zielführend ist. Hinzu kommen diese beiden Häkchen, die mal grau, mal blau sind und die alleine bereits Missverständnisse hervorrufen wie "der hat doch die Nachricht gesehen, wieso antwortet er nicht sofort?" Ganz, ganz gruselig.
WhatsApp-Gruppen entwickeln manchmal auch eine Eigendynamik, die ich bedenklich finde. Daher käme es für mich niemals infrage, einer Eltern- oder Schüler-WhatsApp-Gruppe beizutreten - von der Möglichkeit, mich Tag und Nacht zu kontaktieren mal ganz abgesehen. -
Da gelten die Regeln des Disziplinarrechts.
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Meiner Kenntnis nach darf man das 2. StEx. durchaus noch machen, da es zur Berufsausbildung zählt.
Die "Bafög"-Sünder vor einigen Jahren waren so ein Fall.Wenn es dann um die unbefristete Einstellung in den Schuldienst geht, sieht das hingegen ganz anders aus. Da kann das Land an der charakterlichen Eignung als Lehrer durchaus Zweifel haben und auf der Basis der erwähnten Vorstrafe eine Einstellung in den Schuldienst verweigern.
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Im Forum gibt es ja Basis Reports, die man dann modifizieren kann.
Letztlich kommt es wohl darauf an, mit welcher Variante man selbst am Besten klarkommt. -
Also bei Menschenbissen kann ich das noch nachvollziehen. Aber bei Kratzern?! Dann wären die Arztpraxen jeden Tag gerammelt voll mit Kindergartenkindern und Grundschülern, die wegen Kratzern untersucht werden müssen...
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Wenn man sich einmal einen Zeugnisreport gebastelt hat, der das Schullogo, die sonstigen Schulinfos etc. enthält und nicht gerade neue Vorgaben bezüglich der Formulare vom Schulministerium kommen, kann man mit Schild wunderbar Zeugnsse drucken.
Für die Arbeit mit den Reports gibt es entsprechende Fortbildungen von kompetenten Moderatoren. Ich sehe da kein Problem. -
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Ich halte es für unwahrscheinlich, dass sie das Medikament nicht mehr verträgt. Man kann an der Dosierung sowie an dem Präparat noch "spielen".
Ansonsten hat plattyplus es bereits gesagt: Die Entscheidung über einen Schulwechsel weg vom Gymnasium steht doch erst dann an, falls sich die Dinge so entwickeln wie von Dir befürchtet. Gib Dein Kind ans Gymnasium und warte ab, was passiert. Ich habe in meiner Schulkarriere mehrere Kinder erlebt, die ohne Medikamente faktisch nicht beschulbar waren, mit Medikamenten hingegen schon. Und trotz (oder wegen) der Schulform Gymnasium, an der ich arbeite, haben wir im Kollegium Wege gefunden, mit ADHS-Kindern umzugehen.
Würdest Du auch nicht mehr Autofahren, weil theoretisch ein Unfall passieren könnte?
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