Das, was man an Überstunden bzw. an mehr Deputatsstunden unterrichtet, muss eigentlich immer im kommenden Halbjahr bzw. Schuljahr ausgeglichen werden. Wenn sich daraus eine Dauerschleife an Mehrarbeit entwickelt, ist dadurch natürlich nichts gewonnen.
Beiträge von Bolzbold
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Es wird für die Lehrer mit Sicherheit irgendeine Ausnahmekonstruktion kommen.
Alle Bundesländer wissen, dass in den Hauptfächern von jetzt auf gleich mit Sicherheit >25% Mehrbedarf an Lehrkräften entstehen würde, wenn man ein konsequentes Arbeitszeiterfassungskonzept einführen würde. Abgesehen davon wachsen Lehrer nicht auf Bäumen - dann würde das Ganze über regelmäßige angeordnete Mehrarbeit laufen. Gibt mehr Geld - laugt aber auf Dauer gefährlich aus. -
Das kann sehr gut hinkommen - wie bereits geschrieben, war ich schon immer etwas unsicher und hatte Selbstzweifel. Und genau diese Selbstzweifel verursachen noch mehr Zweifel, sowas wie z.B.:
Bin ich mit dieser Disposition überhaupt fürs Lehramt geeignet? Da geht man doch unter, wenn man nur an sich selbst zweifelt und unsicher ist...Ich habe mein Referendariat zeitgleich mit meiner größten Lebenskrise, die aber nichts mit dem Ref. zu tun hatte, durchgestanden. Danach hat mich so schnell erst einmal nichts mehr aus der Bahn geworfen.
Als ich nach 13 Jahren als Lehrer gemerkt habe, dass ich mal etwas anderes machen muss, habe ich auch das getan bzw. tue es gerade.Und es war ein geiles Gefühl, damals sowohl das Ref, parallel dazu noch die Prüfungsphase des Drittfachstudiums, als auch die Lebenskrise "gemeistert" zu haben.
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In 100Mio. Fällen kommt das immerhin aufs selbe heraus.
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Nein, Du hast keine besseren Chancen auf die Verbeamtung, wenn Du Dich zuvor ehrenamtlich engagiert hast.
Bei der Verbeamtung geht es neben der charakterlichen Eignung (= leeres Strafregister) vor allem um die gesundheitliche Eignung. Nicht mehr, nicht weniger. -
Und zusätzliche Frage
Wenn man jahrelang ehrenamtlich tätig ist kann das auch für die Verbeamtung nützlich sein oder spielt das keine RolleVielen Dank im Voraus
Was hat das mit Deiner physischen und psychischen Kondition bezüglich der Verbeamtung zu tun?
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Das hatte ich mir gedacht. Steuerklasse 5 hat deutlich höhere Abzüge als 3 oder 4. Vermutlich verdient dein Mann entsprechend mehr, so dass diese Kombi günstiger ist.
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welche Steuerklasse hast du?
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Wie gesagt, dann zieh Dein Ding durch.
Die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen sind Dir erläutert worden.Dein Leben - Deine Entscheidung - ohne jegliche Wertung diesmal.
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Angenommen ich würde nach 5-10 Jahren entscheiden, die Stundenzahl auf 50%-70% zu reduzieren(selbst 50% würden mir vom Einkommen noch locker reichen), um verschiedenen persönlichen Interessen intensiver verfolgen zu können. Was wäre daran verwerflich?
Daran wäre nichts verwerflich. Ich halte diese Sichtweise nur für etwas blauäugig.Rechne Dir das doch mal aus. Gehen wir aktuell einmal von A13 Stufe 7, Steuerklasse 1 aus. Das wären aktuell 3431,13 € netto. Wenn Du auf 75% oder gar 50% runtergehst, bleiben ausgehend von 50% vielleicht (bei niedrigerer Steuerbelastung) bestenfalls 2000,-€ netto übrig. Die PKV-Beiträge sind da noch nicht abgezogen. Bei diesem Einkommen müsste Dein(e) Partner(in) schon Vollzeit arbeiten gehen, damit Du eine Familie davon ernähren kannst.
Natürlich kann man seinen Lebensstandard auch bescheidener gestalten als meine Familie und ich das tun (wobei wir nicht auf großem Fuße leben), aber ich bezweifle, dass man mit diesem Geld tatsächlich gut über die Runden kommt, falls man für die verschiedenen persönlichen Interessen ggf. auch noch Geld benötigt.Mir klingt das sehr nach "erzählt mir, was Ihr wollt, ich mache sowieso, was ich will."
Tu das. Mach Deine Erfahrungen. Keiner wird Dich daran hindern.
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Ich habe zu Beginn meines Studiums mir über das Klientel, das ich später unterrichten sollte, keine Gedanken gemacht. OK, war Lehramt Gymnasium. Dennoch glaube ich, dass man solche grundlegenden Entscheidungen erst dann wirklich treffen kann bzw. treffen sollte, wenn man diesbezüglich eigene Erfahrungen gemacht hat. Befürchtungen, Schilderungen Dritter etc. sind alle schön und gut, doch sind sie individuelle Sichtweisen, die keinesfalls mit den tatsächlichen Erfahrungen, die man selbst machen wird, übereinstimmen müssen.
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Wenn Du regelmäßige Mehrarbeit leistest, werden die Stunden auf das Deputat angerechnet, so dass da mehr Geld bei herumkommen sollte.
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Ich würde noch einen Schritt weiter gehen. Man lernt es nicht nur nicht, sondern man schätzt die Belastung, die verbleibt, völlig falsch ein.
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Kann man machen. Der Normaufwand für den Job ist allerdings so hoch, dass zwei oder drei Stunden nichts bringen, weil man dann die "gewonnene" Zeit letztlich doch in die bessere Erledigung der verbliebenen Aufgaben steckt.
Je weniger Stunden man unterrichtet, desto mehr schlägt der Normaufwand zu Buche - das kann bei unterhälftiger Teilzeit auch mal an die Grenze des Mindestlohns führen. Stundenreduzierung ist nur dann ein echter Gewinn, wenn man penibel darauf achtet, tatsächlich weniger zu arbeiten - nicht nur was das Stundendeputat angeht. -
Falls Du Lehrer bist, hast Du vom Schulsystem recht wenig Ahnung.
Falls Du kein Lehrer bist, hast Du immerhin ein paar Fachbegriffe (MINT-Schwerpunkt, Funktionsstelle) gelernt.
Falls Du wirklich so toll bist, wie Du Dich darstellst, hast Du es nicht nötig, hier um ein Stellenangebot zu werben. Dann hättest Du entsprechend viele bei der Fächerkombi.
Falls Deine Allgemeinbildung und Deine wissenschaftliche Qualifikation so breit sind, dann hast Du auch die Kompetenzen, Dich auf den entsprechenden Seiten des Ministeriums für Schule und Bildung über Möglichkeiten als Lehrer zu arbeiten zu informieren.Ferner:
Deine "Stärken" und Deine "Erwartungen" sind mehr als klischeehaft und wirken eher provokant als realistisch. Hier im Forum Stellenangebote per PM zu erbitten ist für mich der finale Beleg dafür, dass Du nur ein Troll sein kannst.Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
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In NRW musst Du vor der Beförderung nicht zum Amtsarzt.
Beim Ländertauschverfahren ist mir bei Beamten auf Lebenszeit auch nichts darüber bekannt, dass man nochmal zum Amtsarzt muss und ggf. bei Übergewicht per se den Status verlieren würde.Ich bin immer wieder erstaunt, was für Dinge studierte Leute glauben. Wer wirklich sicher gehen will, der studiere die Gesetzestexte selbst. Die sind durchaus verständlich geschrieben.
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Eigene Noten zu manipulieren - so verwerflich ich das auch bereits finde - ist nochmal ein anderes Kaliber als fremde Noten. Da werden nicht nur Schüler sondern auch Kollegen betrogen.
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Hallo,
rein hypothetisch: Ihr stellt fest, dass ein dienstälterer Kollege zwischen Notenkonferenz und Zeugnisausgabe in der Verwaltungssoftware eure Noten "umschreibt", weil sie ihm nicht passen, und entsprechende Zeugnisse austeilt.
Wie würdet ihr vorgehen?
MfG Werner
Ich finde diesen Beitrag als Einstiegsposting sehr merkwürdig.
Isoliert betrachtet müsste man sich kollektiv über den Kollegen aufregen und nach der Disziplinarkeule schreien. Das hat hier bisher glücklicherweise niemand getan.Achte doch bitte selbst bei erfundenen Fällen auch auf die logische Stimmigkeit. Welcher Kollege manipuliert Noten in SchilD und telt die entsprechenden Zeugnisse aus? (sic!)
Da hätten alle Kontrollmechanismen versagt - einmal abgesehen davon kann man den "gemeinen Lehrern" auch die Schreibrechte in SchilD gar nicht erst zuweisen.Und das Motiv "die Noten passen ihm nicht" wirkt eher unglaubwürdig...
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Und Geschichte eher spürbar weniger.
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