@ O. Meier
Ich finde dieses Herauspicken einzelner Aussagen, die dann von Dir mit Unverständnis kommentiert werden oder scheinbar bewusst missverstanden werden, etwas anstrengend. (Stichwort Theorie - da sollte der Kontext klar gewesen sein.)
Und ja, es spielt eine Rolle, wenn ich als einziger Kollege die Sechs gebe, wenn ich theoretisch aufgrund der Gesamtnotenlage (jetzt klar?) auch einen Punkt hätte geben können. Wenn die anderen Noten nicht ebenso zur Nichtversetzung führen, dann sehe ich keinen Sinn darin, auf einer Sechs zu bestehen, wenn auch ein Mangelhaft minus hätte gegeben werden können.
Das eine ist die Leistungsbewertung. Da kann man auch mal "hart" oder konsequent sein. Wenn damit aber eine Versetzung einhergeht, will das gut überlegt sein. Ich benote letztlich die Leistung in meinem Fach - nicht die Würdigkeit der Versetzung.
Da muss man sich als Lehrkraft einfach einmal der Tragweite seiner Entscheidung im klaren sein. Das Argument, dass der Schüler das auch müsste, lasse ich nicht (mehr) gelten. Das sind Kinder. Wir sind die Erwachsenen.