Beiträge von Bolzbold

    Ich würde mich genauso gegen von oben verordnete Inklusion wehren, wenn die Rahmenbedingungen vor Ort nicht geschaffen sind.
    Das heißt vor allem Personal, Räume, Material.

    So wie die Bremer Schulleiterin jetzt bei Spiegel in dem Kommentar dazu als Monster verunglimpft wird, sieht man einmal wieder, wie die moralische Keule ausgepackt wird und rücksichtslos draufgehauen wird.

    Inklusion ist ein Gebiet, in dem Menschen Entscheidungen über Institutionen und deren Mitarbeiter treffen, von dem sie am allerwenigsten Ahnung haben - und die Konsequenzen dieser Entscheidungen müssen sie ja nicht selbst ausbaden. Das ärgert mich persönlich an diesem Thema. Wer mir vorhält, Inklusion kann gelingen, wenn ich nur meine Einstellung dazu ändern würde, möge mir das vormachen und mich überzeugen.


    Die beschweren sich dann auch beim Klassenlehrer, dass die Sprache so schwer sei und Spanisch eine Last ist ... Die sorgen dann auch im Unterricht mit schlechter Laune immer für eine schlechte Stimmung. Ich übe das schon immer wieder und wenn ich dann feststelle, dass einfachste Konjugationen nicht gelernt werden und überhaupt nichts versucht wird ... Im Test somit 0% erzielt werden....


    Du kannst daran gar nichts ändern, solange die Schüler ihre Einstellung nicht ändern.

    Faulheit => Misserfolg => Schuld ist die Schwieirigkeit der Sprache => Demovitation => Faulheit

    Ich glaube, wir sind uns alle einig, wo man da ansetzen muss. Dieses Phänomen dürften alle KollegInnen im Unterricht schon erfahren haben. Ist halt so. Sollte bei zwei bis drei Querschlägern nicht unser Problem sein / werden.


    Irgendwie kann ich deinen Post nicht mit dem von Wollsocken übereinbringen. Der dritte Absatz springt zusätzlich inhaltlich total. Schau mal, Leute wie Freak und Lehramtstudent können hier frei ihre Meinung sagen - es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich so einen Mist ohne Widerrede veröffentlichen darf. Abschaffung der Meinungsfreiheit, Unterdrücken... manchmal frage ich mich, was manche Leute so einnehmen. (Übrigens, nur als kleiner Hinweis für die, die es interessieren sollte: Die Meinungsfreiheit als Grundrecht ist etwas, was du gegen den Staat durchsetzen kannst - nicht gegen mich, denn ich kann dir deine Meinungsfreiheit nicht nehmen - in diesem kleinen süßen Text, genannt Grundgesetz steht auch sowas wie "Die Würde des Menschen ist unantastbar")


    Kalle, das hat mittlerweile doch etwas sehr oberlehrerhaftes und herablassendes. Ich denke, so müssen wir miteinander hier nicht umgehen.

    Die Würde des Menschen sollten wir übrigens bei der Meinungsfreiheit nicht sofort als Pauschalkeule herausholen. Artikel 5 GG besteht ja aus drei Sätzen - jeder, der mit Artikel 5 GG argumentiert, möge sich insbesondere mit Art 5 (2) auseinandersetzen. Daraus ergeben sich dann eigentlich die Grenzen, die jeder von uns einzuhalten hat.

    Danke, Wollsocken, das waren sehr anschauliche Beispiele, von denen es noch einige weitere gibt.

    Die Amerikaner haben führende deutsche Wissenschaftler, die in Diensten der Nazis standen, für ihre eigene Forschung arbeiten lassen - solange das Vorteile gegenüber den Sowjets versprach, war das offenbar opportun.

    Schauen wir uns mal den Umgang der Amerikaner mit der japanischen Einheit 731 an.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Einheit_7…ten_Weltkrieges
    Das dürften noch krassere Beispiele sein als die von Haber und Schrader.

    Das ist jedoch kein explizites Thema im Curriculum und würde wohl eher in den Bereich "Nachwirkungen des 2. WKs am Vorabend des Kalten Krieges" o.ä. fallen.


    Und ja, wenn die Statistik sagt, dass keine Maßnahmen notwendig sind, dann sind keine Maßnahmen notwendig.

    Kann eine Statistik in dem Sinne so etwas "sagen" oder ist das nicht letztlich nur das - möglicherweise erwünschte - Ergebnis einer bestimmten Umfragetechnik oder schlichtweg Interpretation im eigenen Sinne?

    Ich hab mir gerade mal Tapucate und Teacher Studio angeschaut, hab aber bei beiden ein bisschen Zweifel, aber vielleicht kann die hier jemand aus dem Weg räumen.

    In erster Linie möcht ich die mündliche Mitarbeiter schnell und einfach festhalten und im Anschluss entsprechend bei Gesprächen eine Übersicht haben, wer wie gut war.

    Teacher Studio: hier gibt's die App sowohl im Microsoft Store als auch auf dem Handy, allerdings lese ich in den Bewertungen, dass eben die Funktion für die mündliche Leistung fehlt und diese dort nicht festgehalten werden kann pro Stunde.

    Also auf meinem Win10 Tablet kann ich sehr wohl die mündlichen Leistungen zu jeder Stunde eintragen. Es ist insofern etwas umständlich, als dass ich für jeden Tag eine neue mündliche Teilnote vorher anlegen muss. Dann kann ich aber alle Schüler nacheinander sofort benoten.

    Es geht gar nicht einmal um die exakte Typologisierung.

    Gr / W / R sind ja die übergeordneten Fehlerzeichen, wobei Gr dann mit T/Sb/St in Klammern präzisiert werden kann. Ebenso bei W-Fehlern. W (Präp) oder W (A) oder ähnliches.

    Angesichts dessen, was uns offiziell als durchschnittliche Korrekturzeit an Arbeitszeit dafür berechnet wird, würde ich mich mit den ausdifferenzierten Fehlerzeichen nicht mehr länger aufhalten. Die meisten Schüler interessiert es ohnehin nicht. Diejenigen, die es interessiert, fragen sowieso nach. Dann kann man auf die einzelnen Fehler konkreter eingehen.

    Das tut die Welt seit dem bekannten Sokrates-Zitat.
    Und dennoch hat sich die Menschheit weiterentwickelt. Nicht zwingend immer zum Guten - aber weiterentwickelt mit vielen durchaus positiven Errungenschaften.
    Was diese bei der heutigen Jugendgeneration sind bzw. sein werden, darüber grüble ich im Moment auch verstärkt nach.

    Ich glaube nicht, dass es um solche Themen geht.
    Es könnte aber z.B. um positive Individualerfahrungen von Menschen gehen, die ihre Kindheit und Jugend in der NS-Zeit verbracht haben.

    Die Wiedereingliederung der ehemaligen NS-Funktionäre wäre ein interessantes Thema. Da kann man moralisch, juristisch und pragmatisch rangehen. DAS wären in der Tat Themen, über die man kontrovers diskutieren könnte.

    Dazu müssten die Daten erst einmal gegen Deinen Willen ausgelesen und an einen Firmenserver übertragen werden. Wenn sie nur lokal auf Deinem Tablet o.ä. gespeichert werden, können auch keine Schülerdaten verkauft werden.
    Bei der Synchronisation über US-Server würde ich auf entsprechende Verschlüsselung achten oder aber gar nicht erst über Dropbox, OneDrive, Google etc. zwischenspeichern. Eine hauseigene Cloud im hauseigenen Netzwerk tut es da doch genauso.

    Die sitzen idR seltener im christlichen Religionsunterricht. Unabhängig davon: Es gibt ganz klare Vorgaben laut KLP, ich kann hier nicht auf jedes einzelne Besonderheit Rücksicht nehmen.Wenn ein Kind beispielsweise Mißbrauchserfahrungen hat, kann ich auch nicht den kompletten Sexualkundeunterricht auslassen.

    Auslassen nein, aber Rücksicht nehmen schon, wenn ein konkreter Fall bekannt ist. Das sollte doch eigentlich selbstverständlich sein, oder?

    Den gibt es erwiesenermaßen durch ein hohes Maß an sozialer Anpassung und Kooperation.
    Das sind biologisch nicht gerade die Stärken des männlichen Teils unserer Bevölkerung. Die Verweiblichung aller Bereiche der Erziehung lässt sich hier ferner nicht leugnen.
    Mit Stärke, Durchsetzungswillen und ab und an mal einer treffsicheren Faust ins Gesicht des Gegenüber bekommt man eher "Noten" im Führungszeugnis als gute Abschlusszeugnisse.

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