Ich würde mich genauso gegen von oben verordnete Inklusion wehren, wenn die Rahmenbedingungen vor Ort nicht geschaffen sind.
Das heißt vor allem Personal, Räume, Material.
So wie die Bremer Schulleiterin jetzt bei Spiegel in dem Kommentar dazu als Monster verunglimpft wird, sieht man einmal wieder, wie die moralische Keule ausgepackt wird und rücksichtslos draufgehauen wird.
Inklusion ist ein Gebiet, in dem Menschen Entscheidungen über Institutionen und deren Mitarbeiter treffen, von dem sie am allerwenigsten Ahnung haben - und die Konsequenzen dieser Entscheidungen müssen sie ja nicht selbst ausbaden. Das ärgert mich persönlich an diesem Thema. Wer mir vorhält, Inklusion kann gelingen, wenn ich nur meine Einstellung dazu ändern würde, möge mir das vormachen und mich überzeugen.