Da wird niemand definitiv nein sagen können.
Beiträge von Bolzbold
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Hängt im Endeffekt davon ab, wo genau du später unterrichtest. Ich bin sehr viel im beruflichen Gymnasium unterwegs. Shakespeare, Appropriation, absurdes Theater, Präimplantationsdiagnostik.... Themen die mich bestimmt nicht unterfordern.
Meine Kenntnisse von meinen Aufenthalten in Neuseeland und Australien helfen mir dabei bestimmt nicht. Was mir hilft ist, dass ich mich in der Sprache deswegen so sicher fühle, dass ich Fehler direkt höre/ sehe und wenn ich dann doch mal unsicher bin direkt weiß wo/ wen ich um Hilfe bitten kann und, dass mich Schüler, die Muttersprachler sind, nicht überfordern.Ich denke auch, dass die interkulturelle Erfahrung einem eher persönlich als später beruflich etwas bringt. Die Entwicklung der Sprachsicherheit und des Sprachgefühls sind jedoch in meinen Augen unverzichtbare Vorteile, so dass ich meine Auslandsaufenthalte, auch wenn sie nicht während des Studiums waren, nicht missen möchte.
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Es geht hier nicht darum, etwas zu entscheiden. Es geht hier nur um Meiungen. Wie du schon merkst, nehme ich Dinge nicht einfach so hin, wie sie sind, weil sie so sind (Stichwort "basta").
Dann empfinden wir Korrekturfachlehrer künftig Klassenarbeiten als unsinnig - schreiben lassen müssen wir sie aber trotzdem. Das führt doch zu nichts.
Sich darüber zu distinguieren, dass man Dinge nicht einfach so hinnimmt, führt ebensowenig irgendwohin.
Man kämpft sinnvollerweise dort, wo man realistischerweise etwas bewirken kann. Alles andere ist im Schulbetrieb sinnlose Energieverschwendung.Und manchmal ist "basta" eben "basta". Demokratie heißt nicht, dass man in allen Fragen Mitspracherecht hat.
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Ist das jetzt nicht ein wenig kleinlich?
Die sonstige Mitarbeit umfasst die reine mündliche Mitarbeit ("Aufzeigen und Beitrag bringen") sowie die nicht-mündliche Arbeit (Arbeit in Gruppen, schriftliche Arbeitsergebnisse etc.).
Wenn Du die rechtsverbindliche Definition haben möchtest, schau in die entsprechenden Kernlehrpläne. -
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Hallo,
mich würde interessieren, welche Notenbewertungsschlüssel Ihr (z.B. für schriftl. Arbeiten) verwendet?
Wieviel Prozent ergeben welche Note - in welcher Schulform und für welche Schulstufe? Mich interessiert insbes. Sek I und Sek II.
Wo setzt Ihr die Defizitschwelle an bzw. was genau versteht Ihr darunter?
Sind Eure Verteilungsschlüssel linear? Oder verwendet Ihr Punktehäufungen, Sockel o.ä.?
Nutzt Ihr immer denselben Schlüssel, oder verschiedene? Wie weit passt Ihr im Einzelfall (Klausur/Test) an?Je nach Lage fühle ich mich immer mal wieder unsicher bei der Notenvergabe, insbes. ab dem Bereich 4 minus und schlechter. Müsste ich nach Gefühl bewerten, würde ich am liebsten bei 50% noch eine 4 (bestanden) vergeben, bei unter 50% eine 4 minus (nicht bestanden), u.s.w. Außerdem würde ich gern die Prozentstufen mit jeder schlechteren Note immer weiter auseinanderziehen (1 plus nur bei 100%), sowie für die Note 6 einen sehr niedrigen Sockel ansetzen. Das geht aber alles zumindest dann nicht, wenn man linear bewertet.
Mich wundert auch, dass online-Rechner unter einer Defizitschwelle offenbar immer die Note 5 verstehen (Note 4 gilt komplett als nicht Defizit), obwohl 4 minus doch auch schon "nicht bestanden" ist?
Ich würde gerne mal ein paar Erfahrungen einholen, wie andere das handhaben.
Catania, das müsstest Du eigentlich als Vorgabe der Fachgruppe haben, denn das sind in der Regel verbindliche Fachschaftsbeschlüsse.
In der Sek I setzen wir 50% als Grenze für ein "noch ausreichend", also Vier. Dann gehen wir linear nach oben.
Eventuelle Rundungsfehler und Grenzwertprobleme kann man mit intelligenter Bepunktung von Anfang an umgehen, d.h. also im Idealfall durch vier teilbare Punktintervalle jenseits der 50%.In der Sek II soll ja Stück für Stück an die Abiturbedingungen herangeführt werden. Wir haben infolge dessen das Bewertungsmuster des Abiturs übernommen, d.h. ab 45% gibt es eine glatte Vier.
Der Grund dafür war, dass wir als Fachschaft keine Grundlage dafür gesehen haben, in der Q-Phase strenger zu sein als im Abitur.Mich wundert doch etwas, dass Du offenbar über die offiziellen Vorgaben der Notenvergabe nicht Bescheid weißt.
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D.h., dass es für die Feststellung der Zeugnisnoten auch genügen würde, wenn ich nur diese Klassenarbeiten schreiben lasse?
War das ein akuter Aussetzer, kennst Du Deine Kernlehrpläne und die sonstigen Gesetze und Verordnungen nicht oder ignorierst Du diese gar? -
Es geht um vergleichbare, standardisierte Testverfahren, die in meinen Augen eben NICHT dem Gutdünken der Lehrkraft überlassen sein dürfen.
Dann wäre der Aufschrei der Willkür bei nicht genehmen Noten noch um einiges größer.Es steht jedem Lehrer frei, die Leistungsfeststellungsverfahren im Rahmen der sonstigen Mitarbeit durch mehr oder weniger schriftliche Anteile zu gestalten. So MUSS man nicht zwingend Vokabeltests schreiben...
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Ob wir mit der reflexartig anmutenden Dekonstruktion der Legitimität von Prüfungen bzw. Notenvergabe in denselben weiterkommen?
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Also, was ich weiter oben eigentlich meinte, war, dass Kinder in Deutschland, die in einem muslimisch geprägten Umfeld aufwachsen, möglicherweise die westliche Kinder- und Jugendliteratur nicht so interessant finden, weil sie keine Identifikationsfiguren finden. Infolgedessen lesen sie vielleicht weniger gerne die "Klassiker" und was sonst noch zum "Mainstream" gehört.
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Man könnte hier vielleicht auch noch anführen, dass viele Bücher im Wesentlichen von der westlichen Kultur geprägt sind, so dass sie womöglich für muslimische Kinder und Jugendliche nicht sonderlich attraktiv wirken. Die Anzahl der deutschsprachigen Bücher mit authentischen Geschichten und Themen des orientalischen Kulturraums ist doch recht überschaubar.
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Na das ist doch eine Einladung an die "Loser", sich einzureden, sie hätten einfach nur am Tag X eine schlechte Leistung erbracht und wären ansonsten doch top ausgebildet.
Andererseits: Wenn Referendare mit gutem Examen zu mir in den Ausbildungsunterricht kommen und dann darüber stöhnen, sie müssten sich ja erst in das Thema einlesen, weil sie es nicht im Studium hatten...
...dann wäre ich geneigt einzuräumen, dass das 1. Staatsexamen in der Tat nur bedingt etwas über die fachliche Eignung aussagt. -
In dieser Hinsicht sind Examenskandidaten wie Schüler.
- Noten sagen ja gaaar nichts aus über die fachliche Eignung
- man hatte einen (oder zwei oder drei) schlechten Tag
- es lief halt blödDas Ganze dann nochmal beim 2. Staatsexamen.
Solche Threads hatten wir in der Vergangenheit immer mal wieder.
Wie will man so später seinen Schülern die erteilte Note glaubwürdig gegenüber vertreten?
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Thread geschlossen.
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Leute, das ist ein Troll.
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Tja. Vielleicht heißt es hinter „hervorgehaltener Hand“ so, weil sich jeder, der noch ein Fünkchen Restverstand besitzt, davor hütet, so einen Müll zu reden wie du es hier, wie eigentlich immer, tust.Aber komisch eigentlich, hast du doch die Kernproblematik messerscharf erfasst. Nein, der Literaturunterricht ist nicht Schuld, denn arisch-teutsches Kulturgut beglückt bekanntermaßen die Kinderseele. Es ist der Ausländer. Nicht nur, dass er unsere Jobs und Frauen klaut, nein, jetzt macht er auch noch unsere Statistiken kaputt!
Was dein Afd-versifftes Hirn glaubt, interessiert im Übrigen Gott sei dank niemanden.Voldemort, Du magst in der Sache Recht haben, doch Dein Tonfall ist hier völlig unangemessen und schadet Deiner Argumentation mehr als er diese verdeutlicht.
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Das Ganze findet dann seine Fortsetzung in der gymnasialen Oberstufe, wo Schüler nicht dazu in der Lage sind, unbekannte Texte selbstständig zu erschließen, die relevanten Informationen zu entnehmen, den Text zu analysieren und ggf. dort angesprochene Sachverhalte zu beurteilen.
Ich glaube, dass die Digitalisierung in allen Schichten Einzug gehalten hat und das klassische Lesen zunehmend auf digitalen Geräten - wenn überhaupt - stattfindet.
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Ggf. wäre das auch eine indirekte Anstiftung zum Bruch des Urheberrechts - beispielsweise bei den Kopierkontingenten, die die Verlage pro Lehrwerk oder Übungsheft mit den Landesregierungen vereinbart haben...
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Es ist üblich.
Über die Frage, ob es erforderlich ist, kann man ggf. streiten. Für die Schulleitung, die die Bewerbungen als Erste bekommt, ist es zweifellos interessant zu sehen, welches Gesicht sich hinter der Bewerbung verbirgt.
Es hinterlässt unter Umständen nicht den besten Eindruck, wenn man beispielsweise als Einziger bei mehreren Bewerbungen sein Foto nicht mitschickt.Möchtest Du kein Foto mitschicken?
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Fossi, ganz ehrlich, dieser Beitrag ist wirklich daneben.
Einen möglichen, aber noch nicht zweifelsfrei erwiesenen Fehler des LBV auf Behinderte zu schieben ist wirklich geschmacklos. Pfui! -
Die Zusatzveranstaltungen sind anteilig Pflicht - diese Veranstaltungen sollen, sofern es nicht Zeugniskonferenzen o.ä. sind, aber im Rahmen der Stundenermäßigung ebenfalls ermäßigt werden.
Klassenfahrten wirst Du machen müssen - in NRW beispielsweise aber in größeren Abständen als die Vollzeitkollegen dies im Durchschnitt tun.
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