Steht so etwas irgendwo explizit? Ich möchte das gerne mal zum Thema bei uns machen.
Das sollte in NRW kein Thema sein, weil NRW bzw. der Schulträger den Schulen eigene Konten ermöglicht.
Steht so etwas irgendwo explizit? Ich möchte das gerne mal zum Thema bei uns machen.
Das sollte in NRW kein Thema sein, weil NRW bzw. der Schulträger den Schulen eigene Konten ermöglicht.
Ähm, ist das Dein Ernst?
Schau in den schulinternen Lerhplan. Schau ins Buch. Schau in die Hefte Deiner Schüler.
Und: Frag die Kollegin.
An der Uni und im Ref. sollte man doch Grundfertigkeiten der Wissensaneignung und -vermittlung erlernt haben.
In der Zeit, in der Du Dich hier registriert hast und Deinen Beitrag geschrieben hast, hättest Du mit der Kollegin oder einem der Parallelkollegen längst sprechen können.
Wenn die Schüler noch gar nichts über Rom im Unterricht gemacht haben, wäre eine Vorwissensabfrage bzw. -aktivierung sinnvoll. Danach geht es mit dem Gründungsmythos weiter, das mit den wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen verglichen wird.
Damit sollte die Stunde erst mal voll sein. Alles andere macht man mit dem Buch.
Selbst vor 25 Jahren habe ich solche Lehrer nicht kennengelernt.
Die Arbeitszeitregelung wäre im Schulbetrieb auch in der Form nicht immer umsetzbar - selbst wenn sie dort Gültigkeit besäße.
Man denke alleine an die Studien- und Klassenfahrten.
Es wäre in der Tat hilfreich gewesen, wenn Du diese Modalitäten von Anfang an angeführt hättest.
Letztlich läuft es aber auf dasselbe hinaus. Ein Anruf wird nicht schaden.
Letztlich ja ganz egal. Es ist entweder jemand, der sich absichtlich total abgehoben artikuliert, oder es ist ein epic fail beim Versuch so zu klingen.
Ich könnte mir vorstellen, dass so etwas auf "Otto-Normal-Partnersuchende" so oder so abtörnend klingt.
Bei der ganzen Diskussion stört mich am meisten, dass die Lehrkräfte mit der Verwaltungsarbeit im Rahmen von Klassenfahrten schlichtweg alleine gelassen werden und zusehen sollen, wie sie klarkommen.
Das hat aus meiner Sicht aber länderübergreifend Methode.
Ich hätte jetzt erwartet, dass ein Verlag erst dann Kundennummern ausgibt, wenn die jeweilige Person auch Kunde geworden ist. Das Zusenden einer Statusbescheinigung macht einen Referendar noch nicht per se zum Kunden eines Verlags.
Vermutlich wird auf der ersten Rechnung von Cornelsen im Zuge der ersten Bestellung dann eine Kundennummer oder sogar ein Begrüßungsschreiben enthalten sein.
Denkbar wäre übrigens auch, dass das, was Cornelsen macht, Standard ist, wohingegen das, was Klett macht, ggf. "Service plus" ist.
Ja, das kann ich gut verstehen. Immerhin hat er Dir eine Chance gegeben, dies rechtzeitig zu bemerken.
Die Antwort, man habe keine Valenzen, klingt für mich unglaublich soziopathisch.
Warum kann man nicht einfach sagen "sorry, kein Interesse". Dieses hochgestochene Pseudo-Akademikerdeutsch, das nach viel klingen soll, aber letztlich inhaltsleer ist, mutet doch mehr als hilflos an.
Vielleicht sollten BEIDE Seiten eine Eskalation zunächst vermeiden und die Anwälte außen vor lassen.
Aus "Lästereien" nun "üble Nachrede" etc. zu machen zeigt letztlich, wie explosiv so etwas sein kann, wenn man nicht hinreichend besonnen reagiert.
Das würde mich auch interessieren.
Referendare bekommen normalerweise 50% Rabatt.
Wenn man sich bei den Verlagen mit entsprechender Bescheinigung registriert, ist das in der Datenbank und der Rabatt wird dann bis zum Ende des Refs. abgezogen bzw. gewährt.
Was soll Cornelsen denn darüber hinaus tun?
Wenn das hier noch gilt, dann ist die Vorgehensweise in BaWü bei allen Bedenken, die ich da hätte, offenbar rechtens.
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quell…l&max=true#ivz2
Ich zitiere:
ZitatDie Kostenbeiträge der Schülerinnen, Schüler und Eltern sowie die sonstigen Einnahmen im Zusammenhang mit den außerunterrichtlichen Veranstaltungen werden von der beauftragten Lehrkraft verwaltet. Die Einnahmen und Ausgaben sollen bei größeren Geldbeträgen über ein zweckgebundenes Treuhandkonto abgewickelt werden. Eine zeitnahe Prüfung des Nachweises über die ordnungsgemäße Mittelverwendung ist durch die Schulleitung sicherzustellen.
Was mich allerdings etwas wundert, ist, wieso der Schulleiter kein solches Konto unterhält und eventuelle Kosten aus dem Schuletat bezahlt. Das würde die ganze Sache erheblich leichter machen.
In NRW werden diese Beiträge über ein eigenes Schulkonto abgewickelt. So haben wir eine saubere Lösung und keine Probleme mehr.
Die Kollegin vermutet hier den Grund: sie könnte dann sagen, ich hätte sie unfair behandelt , denn nach der Verkündung der Aufsichten begann das Ganze und das Mädchen wird seinen Abschluss wohl nicht schaffen
Und womöglich würdest Du dann unbewusst netter korrigieren, damit die Vorwürfe sozusagen widerlegt würden und sie schafft infolge dessen die Prüfung?
Klingt nach schlechtem Drehbuch einer Seifenoper, aber auszuschließen ist das nicht.
Wenn es gefühlt um die Existenz geht bzw. diese als bedroht angesehen wird, kommen Leute manchmal auf die abstrusesten Ideen.
Es gibt bei uns Sperrzeiten und es gibt das Gegenteil davon. Letzteres sind so genannte "Exkursionsinseln", d.h. dass Exkursionen bis auf wenige Ausnahmen nur in diesen eng begrenzten Zeiträumen genehmigt werden. Das hat dann natürlich während der Zeiten dieser Inseln ein bisschen Chaos zur Folge, weil viele Kollegen mit Klassen weg sind, dafür ist es für den Rest der Zeit aber friedlich.
Danke! Diesen Satz muss ich mir merken. Ich verstehe dieses „...mit dem Anwalt drohen...“ auch immer nicht. Der Beruf des Anwalts muss für viele irgendwas Angstbesetztes haben...
Das dürfte stellvertretend für das Beschreiten des Rechtswegs stehen, was per se schon Unannehmlichkeiten und ungewissen Ausgang suggeriert. Manche SLs lassen sich von Anwälten sogar beeindrucken.
Hier noch etwas, das wir Lehrer tun können. Ein Rat von jemandem, der es wissen muss.
https://www.zeit.de/gesellschaft/2…-woelfe/seite-2
Es lag mir fern, die Feminismus-Bewegung bzw. die antifeministische Bewegung zu kritisieren bzw. zu legitimieren. Diese Diskussion passt ja letztlich auch nicht zum Kopftuch.
Einmal abgesehen davon kennst mich ja nun auch schon eine Weile und weißt sicherlich, dass mir antifeministische Anwandlungen völlig fremd sind. (Und meine bessere Hälfte würde da sicherlich auch "korrigierend intervenieren"...)
@Anja82 und andere
Ich klinke mich an dieser Stelle aus der Diskussion aus, weil sie zeigt, dass die persönliche Einstellung zu dieser Thematik in einigen Fällen Exklusivität beansprucht und somit eine sachliche Argumentation verhindert. Wenn für Euch Kopftuch = Unterdrückung gilt, dann möge das so sein. Ich muss und möchte hier keinen User - um beim Thema zu bleiben - missionieren.
Die Kernproblematik, die der Kopftuchdebatte zugrunde liegt, ist ohnehin wie von mir dargelegt eine andere - darüber mache ich mir deutlich mehr Sorgen.
Verschleierung. Mir konnte noch keine einen Grund nennen, der nichts mit Unterdrückung der Frau zu tun hat. Ich kenne zahlreiche junge Türkinnen, die erst mit der Ehe das Kopftuch anlegten... Also beim deutlichen Großteil, zumindest hier in der Großstadt, bin ich überzeugt, dass es ein Zeichen von mangelnder Gleichberechtigung ist.
Mir schon. Und ich muss gestehen, die selbstbewusste Argumentation zweier Schülerinnen an meiner Schule, die sich ab einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Aussage nach freiwillig und bewusst für das Kopftuch entschieden haben, hat mir schon einiges an Respekt abgenötigt. Es handelte sich dabei um zwei blitzgescheite Mädchen, die akzentfrei Deutsch sprachen, sehr gute Noten hatten, sozial engagiert waren und wussten, was sie später im Leben machen wollten.
An der Freiwilligkeit des Kopftuchtragens hatte ich keinen Zweifel angesichts der Begründung, die sie lieferten und des Umstands, dass ihre Mütter kein Kopftuch trugen. Ich bin für gewöhnlich ein kritischer und spitzfindiger Mensch, aber im Gespräch konnte ich keine Anzeichen von Indoktination, Fundamantalismus oder sonstiges erkennen.
Was machen wir nun mit diesen Mädchen, falls sie später einmal Lehrerinnen werden wollten?
Die Diskussion hier zeigt mir:
Einige Frauen in Deutschland reagieren anscheinend besonders sensibel auf Diskriminierung, Benachteiligung, mögliche Formen von Unterdrückung etc. Das ist grundsätzlich sicherlich verständlich und zum Teil auch völlig berechtigt.
Am Beispiel des Kopftuchs geht es aber dann weniger darum, ob ein Kopftuch tatsächlich die Folge von Unterdrückung ist sondern viel mehr darum, dass es aus der Warte einiger Frauen eine Unterdrückung zu sein hat bzw. andere Deutungsmuster per se in Abrede gestellt werden. (Dass nicht sein kann, was nicht sein darf.)
Letztlich kennen sie aus ihrer eigenen Erfahrung auch keine anderen Deutungsmuster, weil die schleichende Kriminalisierung des Mannes in nahezu allen Lebensbereichen jetzt ihre giftigen Früchte trägt.
Männer unterdrücken per se Frauen, diskriminieren sie, sind per se Vergewaltiger oder Kinderschänder, sind sexistisch und beharren noch immer auf die althergebrachten Machtgefüge. Dieser "Grundargwohn" gegenüber Männern, aber auch grundsätzlich männlichem Verhalten gegenüber entlädt sich dann eben auch gegenüber einer (muslimischen) Gesellschaft, die zweifelsfrei patriarchaisch ist und basierend auf Tradition und Religion Frauen einen untergeordneten Platz zuweist. Teilweise durchaus zu Recht.
Natürlich sollten wir gegen den Zwang Kopftuch zu tragen vorgehen. Ebenso sollten wir aber gegen die einseitige Deutung, dass es immer eine Unterdrückung ist bzw. zu sein hat vorgehen. Zwang und einseitige Deutung sind beide falsch.
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