Beiträge von Bolzbold

    Darf ich noch einmal daran erinnern, dass wir hier alle zu Gast in diesem Forum sind?

    Wieviele von uns würden auf einer von uns ausgerichteten Feier (oder einem weniger festlich anmutenden Anlass) Gäste dulden, die sich nicht an die geschriebenen wie ungeschriebenen Regeln halten wollen (damit sind zum einen die Gesetze, zum anderen die Grundformen zwischenmenschlichen Verhaltens gemeint)?
    Und wieviele von uns würden anschließend den Gastgeber und seine "Security" deshalb kritisieren?

    @Mikael

    Das wäre bei uns in der Schule mit sage und schreibe drei für alle Kollegen zugänglichen Verwaltungsrechnern logistisch nicht mehr machbar.

    Für mich stellt nebenbei die Abkehr vom Papier eine ungeheure Arbeitserleichterung dar - vor allem dann, wenn man mit Software arbeitet, die Notenverwaltung, Kalender und Unterrichtsvorbereitung mit Office-Anbindung kann.
    Letztlich wird es sowieso nur so weiterlaufen wie bisher - wo kein Kläger, da kein Richter.

    Der PhV beschwert sich auch über die neuen Vorgaben.
    Ich finde die Vorgaben einerseits in Teilen sinnvoll, andererseits aber praxisfern, weil es zu viele digital Dummies unter den Kollegen gibt.
    Mein Gerät würde - mit Ausnahme des USB-Sticks, den ich aber für die Datenübermittlung in der Regel nicht verwende - alle Vorgaben erfüllen. Mal sehen, ob unsere SL demnächst alle Kollegen zur Beantragung der DV-Erlaubnis auf privaten Geräten anweist oder ob doch die rheinische Lösung bevorzugt wird.

    Putin und Erdogan sind Identifikationsfiguren für unsere russischstämmigen und türkischstämmigen MitbürgerInnen, vor allem dann, wenn diese das Gefühl haben, nicht vollständig an unserer (Mehrheits-)Gesellschaft teilhaben zu können oder schlichtweg zwischen den Stühlen stehen. (Eventuelle ideologische Vorprägung durchs Elternhaus schließe ich nicht per se aus!)
    Entsprechend anfällig sind sie dann für "Fake News" ebenso wie für "Real News" je nachdem, von welchem Medium sie stammen und ob die News mit dem eigene Weltbild und der eigenen Wertehaltung übereinstimmen.

    Letztlich trifft das aber auf alle von uns zu. Man neigt dazu, das zu glauben, was einem in den Kram passt und entsprechend das, was das eigene Weltbild zu erschüttern droht, als Lüge oder Propaganda abzulehnen.
    Es erfordert ein ordentliches Maß an Bildung und Selbstreflexion und kognitiver Arbeit, um nicht auf Fake News hereinzufallen.
    Unsere westliche Überlegenheitsarroganz dürfte vielen Menschen, die nicht im Westen leben, ziemlich auf den Zeiger gehen. Fragen wir doch einmal die Menschen, die in Afrika, in Asien, insbesondere aber im muslimischen Kulturraum (also Naher und Mittlerer Osten) leben, ob die Weltgeschichte, wie wir sie in unseren Büchern lesen, denn mit ihrer übereinstimmt. Wer das versteht, wird den Terrorismus mit anderen Augen sehen, wenngleich selbstverständlich nicht exkulpieren.

    Die GKV braucht bei einem so genannten "Statuswechsel" nicht gekündigt zu werden. Die Mitgliedschaft in der GKV endet mit dem Eintritt ins Beamtenverhältnis auf Widerruf. Einzige Ausnahme wäre eine bisher bestehende "freiwillige Versicherung" in der GKV - die hat drei Monate Kündigungsfrist.
    Der Übergang von der GKV zur PKV verläuft fließend, d.h. ab dem Beginn des Dienstverhältnisses wird bzw. ist umgestellt.

    Wer macht das denn hier in diesem Thread? Diskutier doch einfach nicht mit, wenn es Dir nicht passt. Ich sehe keinen Grund hier moderierend einzugreifen, es gibt doch überhaupt keine Anfeindungen.

    Ich moderiere hier überhaupt nicht sondern habe mich an dieser Diskussion als "gemeiner User" beteiligt. Die Hierarchisierung wird im Grunde schon durch den Threadtitel suggeriert. Andere Threads zum Thema Naturwissenschaften haben ebenfalls eine starke Tendenz dazu gehabt, Fächergruppen oder einzelne Fächer zu hierarchisieren.

    Ja, weil die Nachricht ja unter Wahrung des "Briefgeheimnisses" an die Eltern zugestellt wurde. Hättest Du ihnen einen Brief geschrieben, könnten sie dessen Inhalt genauso der Schulleitung vorlegen.

    Das Briefgeheimnis besagt nicht, dass der an einen Empfänger bestimmte Inhalt für alle Ewigkeit nur von ihm gelesen werden darf. Sobald er den Brief oder die Nachricht erhalten hat, steht es ihm frei, damit zu tun, was er möchte, solange damit nicht andere Rechte Dritter verletzt werden.
    Davon gehe ich in Deinem angenommenen Fall erst einmal nicht aus.

    Das kann schon sein.
    Nur woher sollen wir wissen, ob und wie die SL reagieren wird, wenn sie vom TE erfährt, dass er nicht mit auf den Schüleraustausch fahren kann?

    Wenn es Gegenbewerber gibt und Gutachten so ausgeschärft werden müssen, damit die Rechtsabteilung klar entscheiden kann, wer den Posten bekommt, dann kann die - möglicherweise fehlende oder eingeschränkte - Belastbarkeit durchaus berücksichtigt werden, auch wenn sie nicht expressis verbis im Gutachten zu finden sein wird.

    Eine Schulleitung wird sich ferner gut überlegen, wer dazu in der Lage ist, eine Koordinatorenstelle langfristig zuverlässig auszufüllen. Das war bei meiner Schulleitung in meinem Fall ausschlaggebend. Im Nachhinein war es aber OK so, weil meine Schulleitung letztlich Recht hatte.

    Diese Diskussion führt meines Erachtens nicht weit, weil hier im Wesentlichen auf der Basis individueller Erfahrungen argumentiert wird.
    Ist es eigentlich so schwer, sich gegenseitig so zu akzeptieren wie man ist bzw. unabhängig davon, was man studiert hat? Diese in einigen Fällen hier auffällige für mich zwanghaft anmutende Hierarchisierung der Fächer in Verbindung mit möglichen Charaktereigenschaften mutet mehr wie ein Versuch von eigener Rechtfertigung und Selbstprofilierung an als dass diese Diskussion irgendwohin führen würde.

    Man kann als Lehrer versuchen, in der Verwaltung unterzukommen. Ohne entsprechende Zusatzqualifikation dürften aber die A13+ Stellen nicht so ohne weiteres zu bekommen sein.
    Eine temporäre Alternative bietet sich in NRW beispielsweise über PM-Stellen (Pädagogischer Mitarbeiter) oder Stellen in den städtischen Schulämtern etc. Dort kann man sich in der Regel bis zu drei Jahren abordnen lassen.

    Also wenn die Frau ein Pflegefall ist und noch ein kleines Kind dabei ist, dann ist das eigentlich ein No-Go, "nebenbei" noch Karriere zu machen. Da ist der Herzinfarkt oder der Burnout vorprogrammiert.

    Was die Beurteilung angeht, so muss das nicht miteinfließen. Ich bin nur erstaunt, dass Dir das offenbar so wichtig ist. Wie Nele schon sagte. Die A15 sollte im Moment Dein geringstes Problem sein.

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