Beiträge von Bolzbold

    Ich würde das Wettrüsten in die generelle Entwicklung bis zum 1. WK einordnen. Ggf. auch als Teil der deutschen Außenpolitik unter Wilhelm II.

    Schade an der ganzen Inklusions-Geschichte ist, dass es alles in Deutschland nicht nötig wäre. Immerhin ist im englischen Original der Vereinbarung von "inlusivem Bildungssystem" die Rede. Nicht von "Inklusive Schule". Wir waren der Vereinbarung mit unserem hochspezalisierten Förderschul-System also schon um Jahre voraus - und hinken nicht hinterher, wie Schantalle schreibt.

    Aber ich denke mir, ich halte mich aus dem Thema wieder raus. Ist schlecht für meinen Blutdruck.

    kl. gr. frosch

    Und genau DAS kapiere ich nicht. Wieso wurde dieser Text so selektiv gelesen und verstanden?

    Wir haben im Grunde eine ganz einfache Frage, deren Antwort aber mitunter brutal ausfallen kann - ganz gleich in welche Richtung.

    Sollen Inklusionskinder auf Kosten der Regelkinder an Regelschulen beschult werden oder sollen die Regelkinder auf Kosten der Inklusionskinder "unter sich" bleiben.
    Diese Frage birgt meines Erachtens erheblichen sozialen Sprengstoff, weil es hier m.E. kein richtig und kein falsch gibt.

    Ich kann mich mittlerweile des Eindrucks nicht erwehren, dass hier letztlich eine Form von Nivellierung betrieben werden soll, die der Kurzgeschichte "Harrison Bergeron" gleich kommt.
    Natürlich ist es selbstverständlich, dass benachteiligte Kinder besondere Förderung erhalten. Wenn dies aber - wie ich aus dem eigenen Umfeld und aus eigener Erfahrung miterlebe - auf Kosten der nicht benachteiligten Kinder geschieht, dann kann das nicht Sinn der Sache sein. Ruhige oder disziplinierte Kinder werden neben unruhige gesetzt. Starke neben schwache, damit der Starke dem Schwachen hilft. Das fordert von den stärkeren Kindern ein höheres Maß an Geduld, Empathie, Ausdauer und Rücksichtnahme, kurz Soziakompetenz ein als von den anderen Kindern. Das Ganze wird dann noch mit Moralin getränkt, so dass Stärke mittelbar zu moralischer Schuld pervertiert wird. Harrison Bergeron lässt grüßen...

    Ähm, also für eine 8. Klasse am Gymnasium wäre so eine infantilisierende Simplifizierung fachlicher Selbstmord. Gut, wir sind noch in der Sek I, aber einen gewissen fachlichen Mindestanspruch sollte man schon wahren, oder?

    Dann müsstest Du auch das Vorwissen der Schüler einbeziehen bzw. antizipieren. Dass ein historisch interessierter Schüler die Quelle kennt, ist kein Grund, sie nicht zu verwenden. In diesem Fall könntest Du sogar Dein Lehrerverhalten bei Schülern mit Wissensvorsprung positiv zeigen...
    Was ist denn aus Deiner Sicht ein "spannender Einstieg"? Bildimpuls? Stummer Impuls? Film? Szenisches Spiel?

    Ich würde mich von dem "spannend" ganz schnell wieder lösen, weil das Thema in meinen Augen längst nicht so spannend ist.

    Hallo,

    Du kannst die Karikatur nehmen, in der beide Länder als Männer dargestellt werden, die vor lauter Spielzeugschiffen in den Armen sich nicht die Hände zum Frieden reichen können.

    Ich würde das Flottenrüsten aber nicht als den einzigen Grund für den Konfikt anführen sondern ggf. weitere Gründe noch hinzuziehen.

    Dann muss im Gespräch mit den Kollegen deutlich werden, dass das keine Bestrafung oder Geringschätzung ihrer Arbeit ist sonder im Gegenteil ein Versuch, die Kollegen zu entlasten und so die Gesundheitsfürsorge, die Du als Schulleitung hast, auch aktiv wahrzunehmen.

    Es ist letztlich eine Güterabwägung zwischen dem Wohl der Schule und dem eigenen Wohl - hier der psychischen und physischen Gesundheit.
    Bei mir hat es 12 Jahre gedauert, bis ich mich von meiner Schule sozusagen "entliebt" habe. Herzblut bringe ich in meine eigenen Projekte ein, ansonsten habe ich vor allem emotional und zum Teil auch was die Zusatzaufgaben angeht, abgespeckt.

    Würden alle Kollegen an Deiner Schule so handeln, würde sich das natürlich spürbar bemerkbar machen. Bevor es dann ggf. zum Super-GAU kommt, würde ich mit dem Lehrerrat und dem Personalrat ein Gespräch mit der Schulleitung und ggf. auch mit der Schulaufsicht führen. So ein Problem muss offensiv angegangen werden.

    Ich habe durch während meiner Dienstzeit "erworbene" chronische Erkrankungen auf die harte Tour lernen müssen, dass keine Schule und keine strahlenden Kinderaugen (außer denen meiner eigenen Kinder) ein Zugrunderichten meinerseits rechtfertigen.

    Das kann eigentlich keiner so pauschal aus der Ferne beurteilen - und falls doch allenfalls anhand von Einzelfällen.
    Weder ADHS noch Depressionen sind per se Ausschlussgründe für eine Verbeamtung. Beides ist behandelbar, wenngleich nicht immer kurierbar. Insofern kann man hier keine verbindlichen und zuverlässigen Aussagen treffen.

    Würde hier ein Amtsarzt mitschreiben, könnte er/sie sicherlich dazu etwas Substantielles beitragen. So bleibt es letztlich bei Individualbeobachtungen, die letztlich aber nicht mehr weit von bloßen Spekulationen entfernt sind.

    @Trapito

    Den Grund dafür, dass das relativ wenig Menschen so machen wie von Dir beschrieben, lieferst Du doch selbst.

    Anstand, Moral, Gewissen.

    Hinzukommt sicherlich noch, dass man nicht 30 Jahre lang Freunde, Familie, Ärzte und Kollegen anlügen möchte (oder es überhaupt überzeugend hinbekommt).
    Bei dauerhafter Dienstunfähigkeit ist man ja auch nicht berufsunfähig. Man müsste also auch noch zusätzlich darlegen, wieso man denn für überhaupt keine andere Tätigkeit infrage kommt.
    Ich glaube, dass es eine Menge Energie kostet, ein solches Lügenkonstrukt über Jahre aufrechtzuherhalten und dass die Gefahr enttarnt zu werden so groß ist, dass man, sofern man überhaupt solche Gedanken hegt, sich das in der Regel nicht traut.

    Ausnahmen bestätigen leider die Regel - so einen Kollegen hatten wir auch mal. Der hat dann aber gegen die vorzeitige Pensionierung geklagt. Es ist womöglich sogar leichter, alle drei Monate zum Arzt zu gehen und sich ein Attest zu holen - und das eben die nächsten 30 Jahre - als wie von Dir beschrieben vorzugehen.

    Glücklicherweise denken und handeln die allerwenigsten Menschen so. Und das ist gut so.

    @Mikael

    Ich würde noch einen Schritt weitergehen.
    Die Idee hinter Deinem Vorschlag ist vom Grundsatz her ja die Zweckbindung des KGs. Warum können wir das KG nicht komplett streichen und stattdessen echte soziale Vergünstigungen für alle Kinder schaffen?

    Stichwort Schulmaterial, Schulessen, Klassenfahrten, ggf. auch Schulkleidung. Mit über 2000 Euro KG pro Kind pro Jahr ließe sich eine Menge zum Wohle des Kindes finanzieren. Das wäre dann echtes Kindergeld und nicht ein Betrag, der auf den Konten der Eltern mit dem sonstigen Guthaben (oder den Schulden) verschmilzt.

    Lieber Karl Tim,

    bevor Du Leute meldest, solltest Du genauer lesen. Meine angebliche "Beleidigung" bezog sich auf den Threadersteller und nicht auf Dich.
    Es kann natürlich sein, dass Du richtig gelesen hast. Dann seid Ihr jedoch identisch. Das wäre dann ein viel deutlicherer Verstoß gegen die Forumsregeln - und das wäre doch ein grotesker Akt von Selbstironie, oder?

    Natürlich darfst Du das auch gerne melden, jedoch wäre ich Dir dann sehr verbunden, mir eine präzise, nicht von Dir als beleidigend empfundene Alternative für den Begriff "Forentroll" zu nennen, der in meinen Augen durchaus passend ist.

    Hallo,

    wenn die "Urlaubsfahrten" nicht von der Schule angeordnet wurden, dürfte eine nachträgliche Deklarierung als "Vorbereitung für eine Kursfahrt" problematisch werden.
    Letztlich kannst Du es ja probieren und mit den genannten Gründen angeben. Mehr als ablehnen kann das Finanzamt ja nicht.

    Wäre es da nicht sinnvoller, einen Film von Indern über Indien zu zeigen?

    Wie wäre es mit Monsoon Wedding?

    Oder mit den Verfilmungen der Werke eines zeitgenössischen indischen Autors wie Chetan Bhagat?
    Two States ist eine herrliche Komödie - und noch dazu auf Hindi mit Untertitel. Seitdem liebe ich diese Sprache, auch wenn ich sie nicht verstehe.
    Zwei weitere Bücher von ihm sind ebenfalls verfilmt und auf den englischen Ablegern bei Amazon erhältlich.

    Ein viertes Buch wird gerade verfilmt.

    Beim ersten Beihilfeantrag brauchst Du das lange Formular. Danach reichen Kurzanträge. Dort reicht dann die Zahl der Belege und die Gesamtsumme.

    Bei der Versicherung solltest Du vor dem Einreichen überprüfen, ob Dir ggf. eine Beitragsrückerstattung zusteht, falls Du innerhalb eines Kalenderjahres leistungsfrei geblieben bist. Abhängig von der Höhe der BRE solltest Du gegenrechnen, ab wann Du mit den 50% Erstattung der Arztrechnungen über Deine BRE kommst. Erst wenn das der Fall ist, würde ich einreichen.

    Vielleicht hast Du auch nur Dich selbst gemeint, als Du von "naivem, 18jährigem Abiturienten" gesprochen hast.
    Deine Beiträge lassen jedenfalls wie ich anderenorts schon schrieb auf einen signifikanten Mangel an geistig-emotionaler Reife schließen.

    Und glaub uns ruhig in diesem Punkt:
    Du bist nicht der Erste, der hier in dieses Forum kommt, um allen anderen einmal zu zeigen, dass nur er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und alle anderen, die andere Haltungen haben, die "Wahrheit" nur nicht sehen wollen.

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