Es ist ja schön, dass Du Dir von Anfang an solche Ziele setzt. Vielleicht wäre es aber in der Tat erst einmal sinnvoller, den Beruf ein paar Jahre auszuüben, bevor man sich aufmacht zu den höheren Weihen.
Die A14 gibt es noch relativ leicht, da diese noch verhältnismäßig oft ausgeschrieben werden und "personalisiert" werden können. Bei den A15 Stellen ist die Chance auf eine solche Stelle deutlich geringer, weil die Schulen in der Regel nur 4 davon haben - Ausnahmen gibt es bei Gesamtschulen und bei einem Stellenkegel, der grundsätzlich mehr A15 Stellen zulässt.
Ein gewisses Maß an Erfahrung abgesehen von der fachlichen Eignung sollte schon vorhanden sein.
Die Leute, die bei uns diese Stellen innehaben, sind "toll" - sowohl nach der heutigen Bedeutung des Wortes als auch nach der antiquierteren Bedeutung. Ich habe jetzt erleben dürfen, wie mein neuer OK, anfang 40, nun seinen ersten Abi-Jahrgang durchgebracht hat. Er ist dabei fast in die Knie gegangen und ich habe sehr deutlich gemerkt, dass das mit Familie nur unter optimalen Bedingungen überhaupt möglich ist.
Die meisten Kollegen an meiner Schule würden niemals A15 oder Schulleitung machen wollen, weil es ein Knochenjob ist und zudem ein recht "einsamer" Job. Ob man das eigene Geltungsbedürfnis dadurch befriedigt bekommt, ist darüber hinaus auch äußerst fraglich. Manchmal habe ich den Eindruck, man ist als A15er oder als Schulleitung eher "Oberdepp vom Dienst".
Ich für mich habe langfristig einen anderen Weg angedacht. Mal sehen, ob das in den nächsten Jahren so klappt, wie ich mir das vorstelle.