Beiträge von Bolzbold

    Naja, es kommt auf die Betuchtheit der Eltern an, sowie auf deren effektive "Notlage". 40 Euro halte ich aber auch für zu viel - es sei denn für 90 Minuten.
    Ich würde auf dem privaten Markt auch nicht unter 25,- Euro nehmen, wenngleich es natürlich immer noch Leute gibt, die sich trotz Qualifikation unter Wert anbieten und so die Preise kaputt machen.

    http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/defaul…719,74,20151229

    und

    https://schulamt-kassel.hessen.de/irj/SSA_Kassel…ffd2f34e63d3365

    Kann man mit Tante Gugel sofort finden.

    Außerdem:

    Zitat


    Ein solcher Versagungsgrund liegt in der Regel auch vor, wenn sich die Nebentätigkeit wegen gewerbsmäßiger Dienstoder Arbeitsleistung oder sonst nach Art, Umfang oder Häufigkeit als Ausübung eines Zweitberufs darstellt. 4Die Voraussetzung des Satzes 2 Nr. 1 gilt in der Regel als erfüllt, wenn die zeitliche Beanspruchung durch genehmigungs- und anzeigepflichtige Nebentätigkeiten in der Woche acht Stunden überschreitet. 5Das Vorliegen eines Versagungsgrunds nach Satz 1 und 2 ist besonders zu prüfen, wenn abzusehen ist, dass die Entgelte und geldwerten Vorteile aus genehmigungspflichtigen Nebentätigkeiten im Kalenderjahr 30 Prozent der Jahresdienstbezüge der Beamtin oder des Beamten bei Vollzeitbeschäftigung überschreiten werden; das Ergebnis der Prüfung ist aktenkundig zu machen.

    Mehr als acht Stunden die Woche und/oder mehr als 30% der Jahresdienstbezüge sind nicht erlaubt.

    Ich kann Wollsocken hier nur ganz ausdrücklich zustimmen.

    Wenn ich solche Fragebögen rumgebe, kritisieren beispielsweise 25% der Schüler, dass es zu viel Gruppenarbeit gibt, 25%, dass es zu wenig Gruppenarbeit gibt. Bei einem solchen Ergebnissen musst Du einfach damit leben, weil Du nicht beide "Lager" gleichermaßen zufriedenstellen kannst. Ich erlebe auch oft, dass Schüler bei Kritik etwas hinschreiben, damit man nicht nur Positives schreibt. Wenn ich dann über die Kritikpunkte rede, kommt ganz schnell heraus, dass das Ganze halb so wild ist und die Schüler keinesfalls per se unzufrieden sind.

    Die Verbeamtung ist der Regelfall, es sei denn, das Land verbeamtet pauschal nicht mehr oder Du wirst aus gesundheitlichen Gründen nicht verbeamtet. Theoretisch ist auch ein freiwilliges Angestelltenverhältnis denkbar, wenngleich mit erheblichem finanziellen Minus - von der Krankenversicherung zum Monatseinkommen bis hin zur späteren Pension / Rente.

    Wenn Du erst einmal eine feste Stelle hast, kannst Du über den Weg des Veersetzungsantrags an eine andere Schule, jedoch haben viele Länder Sperrfristen - in NRW geht das z.B. frühestens nach fünf Jahren. Ausnahmen wären entsprechender Bedarf, Connections oder Schwangerschaft. Einfach so zu kündigen und woanders neu anzufangen wie in der freien Wirtschaft gibt es im Lehrerberuf in dem Sinne nicht. Schon gar nicht, wenn zwischen den Ländern gewechselt werden soll.

    Die Grundprinzipien des Beschäftigungsverhältnisses sind bei Angestellten wie bei Beamten faktisch gleich - bis auf den Status.

    Sehe ich das richtig, dass Du Deine Kompetenz anzweifelst, weil 4-6 Schüler von 20, die Dir keine Top-Bewertungen gegeben haben?

    Wenn die anderen Bewertungen dafür positiv sind, dann ist das ein sehr gutes Ergebnis. Das heißt ja im Umkehrschluss, dass bis zu 75% Deiner Schüler mit Dir zufrieden sind. Und das ist ein super Ergebnis.
    Ich will gar nicht auf mögliche Gründe seitens der Schüler für die negativen Bewertungen eingehen, sondern Dir etwas ganz Wichtiges mit auf den Weg geben:

    a) Erwarte niemals Anerkennung und Dankbarkeit von Deinen Schülern - Du läufst sonst Gefahr, enttäuscht zu werden. Bekommst Du sie dennoch, dann freue Dich.
    b) Mache Dich niemals davon abhängig, dass Deine Schüler Dir ähnliche "Liebe" entgegenbringen wie Du ihnen. Ihr habt im Wesentlichen eine Arbeitsbeziehung (sic!).
    c) Entwickle eine hinreichende Gelassenheit, so dass Dir einzelne von Dir als negativ empfundene Erfahrungen nicht so zusetzen.

    Das klingt isoliert betrachtet eher ernüchtert oder pessimistisch, ist es aber gar nicht. Im Gegenteil. Es ist Grundlage für eine gesunde Lehrerpsyche und eine langfristige Arbeitszufriedenheit.

    Das Geld für einen Mediator sollte sie sich sparen und lieber in eine Rettungspatenschaft oder dergleichen stecken.. und über diese Geschichte hier einfach mal in Ruhe nachdenken, wenn sich die Gemüter beruhigt haben :)

    In der Sache kann ich deine Freundin verstehen. Ich bin auch im Tierschutz aktiv und mich nervt, wenn meine Umgebung da anders tickt, gedankenloser ist, Urlaub in gewissen Ländern macht, Möglichkeiten zu helfen auslässt, Fleisch isst, etc. Aber ich weiß auch, dass es mir nicht zusteht, anderen meine Prioritäten und moralischen Maßstäbe aufzudiktieren. Und ich akzeptiere auch, dass nicht jeder einen Zugang zu Tieren hat und sich schlichtweg nicht so engagieren WILL, wie vielleicht ich. Dafür müssen andere akzeptieren, dass ich grundsätzlich nicht für Menschen spende oder mich da groß engagiere. Ich finde, Freundschaften müssen das aushalten. Die Mails deiner Freundin empfinde ich auch als ziemlich aufdringlich und "nötigend", und ganz ehrlich gesagt provoziert die Art der Aufforderung das Vogelhaus aufzustellen bei mir schon aus Prinzip eher Ablehnung. Man kann ja nett anfragen "hey, hast du nicht Lust ein Häuschen aufzustellen, weil...", aber das Ganze an die persönlich Beziehung zueinander ("mir zuliebe") zu knüpfen, finde ich schon ein wenig übergriffig.

    Das ist der springende Punkt. Mediatoren etc. kann man sich da sparen. Und das Problem liegt dann nicht bei dacla.

    Etwas OT, weil nicht auf diesen Fall bezogen, sondern als pauschale Aussage:

    Ich würde mir in den Kollegien, zumindest in denjenigen, die ich bisher kennengelernt habe, ganz generell mehr Gelassenheit wünschen. Auch im Umgang mit kleineren Konflikten und Irritationen. Sehr häufig werden Bagatellen aufgebauscht und verursachen dann mehr Ärger als sie wert sind.

    Aus der Erfahrung in meinem Kollegium kommen solche Dinge relativ selten vor und lassen sich auch relativ leicht klären.
    Sollte das Geschehen jedoch so gewesen sein, wie Primarlehrer schreibt, dann finde ich Gelassenheit hier von der Stimmung her zwar durchaus angemessen, aber nicht von dem Feedback, das die beschriebene Kollegin bekommen sollte.

    Ihr beide seid aber extrem unflexibel und auf Krawall gebürstet. Der Planungsaufwand ist doch nicht verloren, Du hältst die von dir für die Vertretung gedachte Stunde halt die Woche darauf.
    Also ganz ehrlich, das ist ja mal mega unentspannt. Angepisst sein, weil eine Kollegin in der Vertretungsstunde ihren eigenen Unterricht gemacht hat.
    Solche Kolleginnen gibt es bei uns auch, die wegen allerlei Kleinigkeiten angepisst sind. Die gelten bei den Schülern auch meist als sehr unentspannt. Leider sind es vor allem weiblichen Kollegen. Die Männer sehen das entspannter, die würden sich ins Fäustchen lachen wegen so einer Sache. Es ist ja nun nicht so, dass die Kollegin in der Vertretungsstunde irgendeinen Mist erzählt hat.

    Halten wir fürs Protokoll einmal fest:

    "Ihr seid beide extrem unflexibel und auf Krawall gebürstet"
    "mega unentspannt"
    "wegen Kleinigkeiten angepisst"

    Das sind doch relativ klare (und m.E. in der Rhetorik nicht unbedingt angemessene) Wertungen Deinerseits gegenüber den Kollegen hier. Auch wenn die Antwort mit "ist mir doch egal" als Standardkonter vermutlich bereits feststeht, so frage ich mich, ob Du eine Vorstellung hast, wie solche Äußerungen hier ankommen.

    Entsprechen die Noten denn ungefähr dem, was die betreffenden SuS bei Dir produzieren? Wenn es im Großen und Ganzen ein sich mit meinen Eindrücken deckendes Bild ergibt, würde ich die Noten gerne eintragen.
    Ich wäre ehrlich gesagt dankbar, so spare ich mir eventuell das Einsammeln und Bewerten einer Stundenarbeit.
    Auch die Botschaft an die Schüler:"Vertretungsunterricht ist auch bewertbarer Unterricht" finde ich persönlich gut.
    Dass sie nicht Dein Material verwendet hat, obwohlDu es bereit gestellt hast, finde ich allerdings auch etwas unglücklich. Aber darum gleich so angepisst sein?
    Ich würde ihr mitteilen "Danke, dass Du eine Leistungserhebung durchgeführt hast, ich trage die Noten gerne ein. Ich hatte Dir Arbeitsmaterial hingelegt, weil ich gerne hätte, dass die SuS dieses bearbeiten. Es wäre toll, wenn Du nächstes Mal vielleicht dieses benutzen könntest. Du sparst Dir dadurch ja auch Arbeit".
    Das wäre imho deutlich diplomatischer als herumzuzicken.

    Man kann auch alles ins Positive pädagogisieren. Es handelt sich hier um einen Eingriff seitens der Kollegin in die Unterrichtsarbeit des TE mit einer Begründung, die sehr altklug rüberkommt und völlig unsinnig ist. Wenn ich das Material meines Kollegen verwende, dann lernen die Schüler auch etwas. Das ist eine Frage, wie ich in den Vertretungsunterricht hineingehe und wie ich als Vertretungslehrer dort arbeite.
    Das Verhalten der Kollegin war p(m)aternalistisch - dafür muss man nicht auch noch dankbar sein.

    Es geht auch nicht darum herumzuzicken - mit Extrembeispielen zu argumentieren macht die Argumentation nicht schlüssiger. Es geht darum, eine Grenze zu ziehen und diese auch aufzuzeigen.

    Offenbar geht es hier um einen Profilierungsversuch der Kollegin. Strenge, sowie Zucht und Ordnung sind bei manchen Kollegen immer noch das Maß der Dinge. Da gilt noch " je mehr, desto besser".
    Früher hätte ich da vermutlich nichts gesagt und die Noten dennoch nicht eingetragen. Heute würde ich da freundlich aber bestimmt gegenhalten.

    Du bist in Deiner Notengebung souverän - es steht anderen Kollegen nicht zu, in diese Notengebung reinzureden.
    Du musst Dir überlegen, welche "Duftmarke" Du setzen möchtest. Entweder die, dass man das mit Dir machen kann, oder die, dass Du die Spielregeln kennst und entsprechend das Ansinnen der Kollegin höflich aber nicht minder deutlich zurückweist.

    Bis ich mit der CS5 ordentlich umgehen konnte, mussten zwei dicke und kiloschwere Handbücher zusätzlich angeschafft werden, aber auch die waren ihr Geld wert.
    Es ist vermutlich eine Frage der Gewöhnung. Mit der CS5 kenne ich mich aus, also benutze ich sie entsprechend für meine Arbeitsblätter und arbeite mich nicht mehr in die Grafikfunktionen von Word mehr.

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