Beiträge von Bolzbold

    Ruf bei Deinem Sachbearbeiter an und kläre die Sache. Bei Teilzeitanträgen muss man in der Tat normalerweise bis zu einem bestimmten Stichtag angeben, ob man eine Verlängerung derselben wünscht. Das steht dann immer in dem Schreiben, das Deine TZ bestätigt bzw. genehmigt.
    In diesem Fall ist die Verzögerung ja nicht von Dir selbst zu vertreten. Die paar Tage seit dem 01.02. dürften den Kohl letztlich auch nicht mehr fett machen.

    Wir geben aber Leistungs- und keine Verstehensnoten.
    Wer nichts versteht, kann dennoch Leistung erbringen, wenngleich auch nur in eingeschränktem Maße.

    Umgekehrt gilt aber für mich auch, dass ein Schüler, der mir auf seinen Zettel zur Selbsteinschätzung schreibt, er sei immer da, störe nie, mache immer die HAs und "bemühe sich stets dem Unterricht aufmerksam zu folgen" (sic!), mit Sicherheit keine 3 mehr bekommen kann.

    Huhu AK,

    das ist für uns alte Hasen (bzw. Häsinnen) nicht das Problem, oder? Das haben wir doch in jedem Grundkurs in der Q2.

    Der Kurs wiederholt bei mir als Ganzes alle Themen unter meinem vorherigen Verweis auf die Solidarität mit den Schülern, die das Fach als Abifach haben, da die anderen auf ähnliche Solidarität in ihren Abifächern angewiesen sind. Dann teile ich den Kurs in Gruppen auf entsprechend der Quartals- / Halbjahresthemen, wobei in jeder Gruppe im Idealfall ein Schüler ist, der das Fach als Abiturfach hat.

    Da letztlich alle Schüler auch in Q2.II noch eine SoMi-Note bekommen und das ggf. bei dem einen oder anderen zulassungsentscheidend sein kann, sollte eigentlich jeder Schüler wissen, wie das auf der Zielgeraden funktioniert.

    Die soziale Bezugsnorm sehe ich durch den kriteriengestützten EWH deutlich relativiert. Da es so viele Kriterien sind, für die Punkte (nicht) gegeben werden, sind die Klausuren auch schon lange nicht mehr miteinander vergleichbar (nicht, dass sie das vorher gewesen wären...).

    Ich glaube, es geht unter anderem darum, dass bei Menschen, die hier zu Gast sind, eine höhere Messlatte angelegt wird, als es bei Deutschen getan wird.
    Frei nach dem Motto: "Wenn die schon bei uns sind, sollen die sich ja benehmen." Ich kann das zum Teil verstehen, mache aber auch keinen Unterschied zwischen einem germanischen oder nicht-germanischen Vergewaltiger. Für die betroffenen Frauen dürfte das auch erst einmal sekundär sein.

    Ich kenne eine weitere:

    Kollegen, die den Kopierer mit Kopierstau lahmlegen und sich dann heimlich verp*ssen und den Mist dem nachfolgenden Kollegen hinterlassen.
    Kollegen, die den Kopierstau zu beheben versuchen und dabei die Papierlade demolieren - es dauerte ein paar Tage, bis der Techniker das Ersatzteil hatte...

    So gesehen kann ich das mit der Kopiermappe verstehen. Sonderwünsche wie Vergrößern, Verkleinern, Zurechtschneiden etc. dürften da aber wohl außen vor sein, denn sonst steht der Hausmeister jeden Tag während seiner Dienstzeit nur vorm Kopierer.

    Wisst Ihr, was ich an dieser Diskussion interessant finde?

    Hier diskutieren Akademiker untereinander, die aufgrund ihres Bildungsabschlusses zum oberen Fünftel der Gesellschaft gehören. Und doch lesen wir hier bis auf die richtig derben Hetzparolen im Grunde die gleichen Argumente in der Bandbreite von Pegida bis Claudia Roth.
    Wir grenzen uns ob unseres Sozialstatus und unseres Bildungsgrads von den Dumpfbacken ab, und doch wirkt es so auf mich, als würden einige dieselben Argumente nur rhetorisch besser verpackt und scheinbar politisch korrekt präsentieren.

    Für mich sieht es so aus, als tue sich hier gerade etwas in Deutschland. Als würde endlich eine Diskussion in Gang kommen, die wir in den 60ern hätten beginnen müssen; als müssten wir nach knapp 60 Jahren Dornröschenschlaf bei der Migration, der Integration und der Entstehung und Ausbreitung von Parallelgesellschaften jetzt endlich auf Teufel komm raus innerhalb kürzester Zeit diese Diskussion mit einen klaren Votum führen und beenden.
    Die Frage ist nur, welche Seite sich durchsetzt.

    Ich fange auch mit den ganz guten und den ganz schwachen an.

    Bei den ganz guten ist es mir einfach eine Freude und es geht ganz schnell. Lesen, ein paar Fehler korrigieren, bepunkten, gut ist.

    Bei den ganz schlechten geht es auch schnell, das ist meist so eine gequirlte Sch....., dass nach 3 Minuten klar ist, dass ist eine 5. Da brauche ich mir bei den Punkten keinen Kopf zerbrechen.

    Beim Mittelfeld ist es oft kniffliger und viel zeitaufwändiger. Und sprachlich oft auch noch ziemlich schlecht, so dass es eine Qual wird, aber trotzdem oft noch eine 4 oder sogar eine 3 rauskommt.

    Und die offiziellen Vorgaben, nach denen korrigiert und benotet werden muss, sorgen für zusätzlichen Frust. Wofür ich früher locker eine Fünf gegeben hätte, gibt es jetzt per Dekret eine 4+...
    Dann kann sich Frau Kraft wieder rühmen, dass es Schulen gibt, an denen die Hälfte eines Jahrgangs ein Einserabi hinlegt.

    Ich möchte mich meinem Vorredner anschließen. Was über die spontan zu vertretenden Englisch oder Lateinstunden geschrieben wurde, ist nichts anderes als Beschäftigungstherapie für die Kinder. Das kann man in der Tat in jedem (!) Fach, in dem ein Lehrbuch zur Verfügung steht - auch in Chemie, auch in Bio - kann ich beides aus Erfahrung sagen.

    Für alles, was über die klassischen Lehrbuchstunden hinausgeht, benötigt man einerseits Equipment, das organisiert werden muss und/oder aber anderseits ggf. wie bei den Naturwissenschaften aufgebaut werden muss.

    Als Englisch- und Geschichts- und Musiklehrer kenne ich die ersten beiden Fächer natürlich bestens und kann auch hier bestätigen, dass der Vorbereitungsaufwand im Wesentlichen davon abhängt, was ich machen möchte und welchen Aufwand ich dafür betreiben möchte (und kann). Mit Musik möchte ich gar nicht erst in die Diskussion einsteigen. Vom Liedersingen bis hin zu komplexem Stationenlernen ist da ebenfalls alles drin.

    Normalerweise melde ich mich doch nicht per E-Mail krank sondern telefonisch, damit die Information rechtzeitig ankommt.
    Diese oben angesprochenen E-Mails werden in der Tat auch bei uns ausgedruckt und in die Vertretungsmappe gelegt - allerdings käme bei uns auch kaum jemand auf die Idee, mehr als die Aufgaben und ein Dankeschön an die Vertretungslehrer hineinzuschreiben.

    Den Wisch (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung), den man beim Arzt bekommt, ist zweigeteilt. Der eine ist für den Arbeitgeber, der andere für die Krankenkasse für Krankengeld (für gesetzlich versicherte).

    Diese "Kürzel" ist die Diagnose! Wenn da F31.1 draufsteht, dauert das zwei Sekunden Google und man weiß, dass es eine "Bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode ohne psychotische Symptome" ist. Und man sollte nicht die Neugier der Menschen unterschätzen, ich bin ehrlich, ich würde das googeln.

    Wenn wir das jetzt auf Stundenplaner und sonstiges Personal in der Schule übertragen, dann würde ich das als "Schnüffeln" bezeichnen. Unabhängig von der (Un)Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens würde ich nicht an einer Schule arbeiten wollen, wo eine solche Atmosphäre vorherrscht. Das kann ich bei uns weitgehend ausschließen.

    Es ist vor allen Dingen nicht sein Aufgabenbereich! Krank ist krank. Dienstunfähig ist dienstunfähig. Eine eigenmächtige Deutung der Gründe ist übergriffig.

    Auf jeder DU-Bescheinigung stehen ganz bewusst nur Kürzel, aus denen sich zwar theoretisch die Diagnose ableiten lässt, aber welcher Schulleiter macht das denn?

    Das hat in dieser pauschalen Form auch niemand behauptet.
    Was Du aber aus den Threads herauslesen kannst, ist unsere Reflexionsfähigkeit darüber, was bei uns jeweils das Maß an Objektivität verschwimmen lässt. Das sollte Dich im Gegenzug sogar beruhigen, weil wir Störfaktoren erkennen, mögliche subjektive Einflüsse versuchen einzudämmen und somit individuell verschiedene Vorgehensweisen haben zum Wohle der Schüler.

    Habt Ihr den Artikel mal weiter gelesen?

    Zitat


    Zu den Regeln gehöre es, zu Fremden eine Armlänge Distanz zu halten, innerhalb der eigenen Gruppe zu bleiben und sich von dieser nicht trennen zu lassen, im Notfall konkret Umherstehende um Hilfe zu bitten und als Zeuge einzugreifen oder die Polizei zu informieren.

    Auch solle es Verhaltensregeln für Karnevalisten "aus anderen Kulturkreisen" geben, "damit hier nicht verwechselt wird, was ein fröhliches Verhalten ist in Köln und was mit Offenheit, insbesondere sexueller Offenheit überhaupt nichts zu tun hat". Ob sich durch solche Regelungen derartige Zwischenfälle ausschließen lassen, sei aber fraglich, hieß es.

    Motivationstechnisch bei mir ja. Ich fange mit den Schwächeren an, weil ich mich da u.U. am Anfang ein bisschen ärgere, dieser Ärger aber nicht so anwächst, dass ich dann bei beispielsweise 8 vorher korrigierten Klausuren bei einem schwachen Schüler aufgrund des möglichen Kontrastes zur vorherigen Klausur eines (stärkeren) Schülers ggf. unbeabsichtigt unnötig hart korrigiere und bewerte. Natürlich können solche Kontraste auch so vorkommen, weil die Schüler ja nicht zwingend immer dieselbe Leistung zeigen.
    Die richtig Guten schreiben ja in der Regel auch sehr viel - die hebe ich mir für den Schluss auf, sozusagen als Zückerli. Ich habe mit diesem Verfahren im LK bisher für mich persönlich gute Erfahrungen gemacht.

    Der Vertretungsplan bzw. der damit verbundene Krankenstand darf nicht öffentlich online gestellt werden. Das hat in der Tat etwas mit Datenschutz bzw. mit der Verarbeitung persönlicher Daten der Lehrkräfte zu tun. Da gibt es eine eigene Verfügung, die ich bei Gelegenheit mal verlinke.

    Bei quasi Veröffentlichung des Vertretungsplans könnte man sonst schnell Listen mit den Kollegen, die besonders viel fehlen etc., erstellen. So geraten unbescholtene Kollegen dann schnell in unnötigen Rechtfertigungsdruck.

    Bei uns wird nur aufgeführt, wer abwesend ist und somit vertreten werden muss. Ob das Krankheitsvertretung, Mutterschutz, Sonderurlaub, Klassenfahrt oder Fortbildung ist, geht die Schüler nichts an und wird dementsprechend auch nicht gesondert aufgeführt. Intern ist das aufgrund der "Buchführung" über die Krankheitstage der Lehrkräfte etwas anderes. Aber auch da sind diskriminierende Vermerke wie "k.o." oder am Besten noch "k. B." unzulässig.

    So hier: SchulG NRW §120-122
    https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_tex…00524#det344044

    und

    https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Sch…V-II/index.html

    Ich korrigiere jede Klausur als Ganzes, weil ich sie ja auch als Ganzes zu bewerten habe.
    Das mit den einzelnen Aufgaben habe ich mal in der Unterstufe in Englisch gemacht, habe aber festgestellt, dass das Bewegen der Hefte für jede einzelne Aufgabe einfach zu unökonomisch ist. Da habe ich mehr Hin- und Herschieben als effektives Korrigieren.
    Bei einem kriteriengestützten EWH fällt für mich das Vergleichen einzelner Arbeiten untereinander weg - bei Grenzfällen, wo ich mich erinnere, dass ich anfangs so und später anders korrigiert habe, ist das natürlich eine Ausnahme. Da muss man dann eben nochmal ran.

    Die wirklich Guten kommen bei mir am Schluss, das mag die Guten ggf. etwas zu gut wegkommen lassen, ist aber immer noch besser als umgekehrt, wo sich das Aufregen über die Schlechten, nachdem man bereits die Guten gelesen hat, ggf. in unverhältnismäßiger Härte niederschlägt.

    Hallo und herzlich willkommen.

    Dein Anliegen ist hier in den letzten Jahren immer wieder ausführlichst in verschiedensten Threads diskutiert worden. Sei es die Korrekturbelastung, die Arbeitszeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf etc.
    Als "stiller Mitleser" benutzt Du am Besten die Suchfunktion, die Dir die entsprechenden Beiträge anzeigt.

    Hier mal ein Auszug vom Suchbegriff "Arbeitszeit" nur auf Threadtitel reduziert:
    https://www.lehrerforen.de/index.php?sear…ght=Arbeitszeit

    Und hier vom Suchbegriff "Arbeitsbelastung".
    https://www.lehrerforen.de/index.php?sear…rbeitsbelastung

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