Beiträge von Bolzbold

    Ich konnte mit Schild auch schon halbwegs arbeiten, bevor ich die beiden Basis-Fortbildungen besucht habe. Die haben mir aber insofern etwas gebracht, als dass es eine ausführliche Erklärung der Struktur und Arbeitsweise von Schild gibt, sowie eine Einführung in die wichtigsten Funktionen - sei es als Admin oder als "gemeiner Nutzer".
    In den Fobis - zumindest in Neuss - wurde zunächst eine Menge erklärt, dann durften wir selbst ran und teilweise mit unseren eigenen Datenbanken arbeiten, was den Vorteil hat, dass man sofort sieht, was und wo man etwas verändert.

    Für Zeugnisdruck etc. gibt es die Fobi "Leistungsdaten" und "Report I". Die befassen sich stärker mit diesen Themen.

    Deine Befürchtung mit dem "zwei Tage rumsitzen und jeden Mausklick erklärt bekommen" kann ich aus eigener Erfahrung von fünf Veranstaltungen mit den Moderatoren definitiv nicht teilen.

    TeacherStudio ist eine Windows App und ist Lehrerkalender und Notenverwaltung in einem.
    Fotos der Schüler können importiert werden, es gibt einen internen Kalender, der die Ferien des jeweiligen Bundeslandes berücksichtigt, Notenkategorien können sehr flexibel und variabel festgelegt werden.

    Für jeden Tag gibt es eine "Agenda", die die zu haltenden Stunden anzeigt. Anwesenheits- und Hausaufgabenlisten lassen sich zügig durchgehen (das war bei mir ausschlaggebend für den Kauf neben dem Lehrerkalender) - und das Ganze ist natürlich touch-optimiert.

    Die App kostet 25 Euro - es gibt eine Demo-Version, mit der man den Funktionsumfang testen kann. Die Entwickler nehmen darüber hinaus Wünsche der Nutzer auf und versuchen, sie in den nächsten Updates mit einzubauen.

    Viele Tablets haben einen HDMI-Ausgang - viele alte Beamer laufen noch mit VGA-Eingang - hierfür gibt es HDMI-VGA-Adapter.

    Letztlich sollte man bei der Entscheidung für ein Tablet im Schuleinsatz einen Kompromis aus dem, was ich wirklich brauche und dem, was in der Schule möglich ist, finden.

    Bei uns gibt es LAN in fast jedem Klassenraum aus der Buchse - da schließe ich meinen USB-LAN-Adapter an und habe schnelles Internet. Gleichzeitig gibt es bei uns aber auch WLAN - und es gibt Tablets, die WLAN-fähig sind.

    Ich habe vor drei Jahren ein Acer Iconia W700 gekauft mit Windows 8.1. Damit habe ich optimale Synchronisierung mit meinem Desktop zu Hause, habe eine eigene Cloud daheim, so dass meine Daten nicht auf amerikanischen Serven liegen und bin mit dem Setting soweit zufrieden.

    Als Lehrersoftware benutzte ich bisher die Notenbox, jedoch fehlte mir die "Lehrerkalender"-Funktion, so dass ich jetzt auf "TeacherStudio" umgestiegen bin. Damit bin ich auch ganz zufrieden.

    Ich verstehe den Ärger nicht so ganz, weil ich das eher pramatisch sehe. Es bleibt bei uns derjenige zu Hause, der die wenigsten beruflichen Unannehmlichkeiten dadurch hat.
    Hätte Dein Mann seine Arbeit bzw. die Arbeitszeit schieben können?
    Kann Dein Mann seine Arbeitszeit flexibel gestalten und gar zu Hause arbeiten?

    Wenn nicht, dann kann ich nicht nachvollziehen, wieso Du Dich über ihn ärgerst. Was hat er denn konkret falsch gemacht?

    Wie auch schon in anderen Threads, die Du verfasst hast, geschrieben wurde: Warte es ab. Falls sich das Kind so verhalten sollte, musst Du dies dokumentieren, Dich dann mit der Schulleitung absprechen und Dir Rückendeckung verschaffen.
    Rein formal kann ein Kind nicht auf Verdacht hin ausgeschlossen werden, es sei denn, es gibt konkrete, handfeste Verdachtsmomente auf Eigen- oder Fremdgefährdung. Der Ausschluss von einer Klassenfahrt ist eine Ordnungsmaßnahme, die nicht sofort ohne vorheriges dokumentiertes und gerügtes Fehlverhalten ausgesprochen werden darf.

    Falls ein Gespräch über die Nichtteilnahme an der Klassenfahrt stattfinden sollte, dann würde ich das nur im Beisein der Schulleitung machen, denn diese muss das letztlich entscheiden bzw. durchboxen. Als Klassenlehrer hast Du da kaum Handhabe. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass das oben genannte Vorgehen erfolgreich funktioniert hat und es auch hinterher keine Probleme mehr gab.

    Ich habe den Eindruck, dass meine KollegInnen, die in D'dorf wohnen und darauf schwören, weil das Kulturangebot so groß ist, zwar einerseits Recht haben. Andererseits frage ich mich, wie oft sie dieses Angebot pro Woche/Monat tatsächlich nutzen können, wenn sie erst einmal Familie haben und beruflich entsprechend eingespannt sind.
    Wenn man dann noch die Miet- oder Immobilienpreise im Speckgürtel D'dorf berücksichtigt, weiß ich nicht, ob ich dazu bereit wäre, im Wesentlichen für die bloße Möglichkeit, sofort etwas in der Großstadt unternehmen zu können,
    mein (finanzielles) Leben danach auszurichten.

    Hier am Niederrhein lebt es sich auch gut, ruhig und für Familien ideal. Eine halbe Autostunde von D'dorf entfernt sind die Immobilienpreise auch noch deutlich moderater - und wenn man denn doch mal das Kulturangebot der Großstadt nutzen möchte, gibt es auch hier Babysitter.

    Nur am Rande:
    Zum Kinderarzt sind es fünf Minuten, zu den meisten Fachärzten 15 Minuten und zum Einkaufen mit dem Rad 2 Minuten. Das bietet auch ein Städtchen mit ca. 70.000 Einwohnern.
    Ein Dorf irgendwo im Nirgendwo käme für mich allerdings auch nicht infrage.

    Solange die Daten nicht jedem zugänglich sind und nichts passiert, wird sich niemand beschweren. Das gilt gleichermaßen für analoge wie digitale Datenverarbeitung.
    Und irgendwie müssen wir unsere internen Dokumentationen ja führen...

    Diese Fragen solltest Du Dir für Dich erst einmal selbst beantworten und entsprechend hier posten. Dann können wir mit Dir darüber diskutieren, so dass Du Deine Gedanken sowohl festigen als auch erweitern kannst.

    Alles andere halte ich für wenig ergiebig.

    Ich habe "Freunde von Freunden" deaktiviert gehabt...
    Ja, und die Funktion, dass ich sehen kann, wie andere meine Seite sehen, habe ich auch ausprobiert und da auch festgestellt, dass andere alles sehen können, auch wenns bei mir eigentlich richtig eingestellt ist...


    Ich habe das eben auch nochmal getestet. Mein "öffentliches Profil" enthält nur meinen Namen, mein Titelphoto und einige Beiträge aus 2012, bevor ich die Einstellungen zur Privatsphäre geändert habe.

    Das mit dem "Freunden von Freunden" war die Seuche schlechthin, vor allem dann, wenn ehemalige Schüler, die ich durchaus als Freunde aufnehme, mit aktuellen Schülern befreundet sind.

    Hallo zusammen,

    ich bin zwar noch im Studium, habe aber schon einige Praktika absolviert und viele Schüler in meinem Umkreis kennen meinen Namen.
    Nun habe ich das Problem, dass man mich auch auf Facebook suchen kann. Vorher habe ich mir einen Namen ausgewählt wie beispielsweise "Tom Mü", also nur die Anfangsbuchstaben des Nachnamens, allerdings hat mich Facebook nun gesperrt und ich musste meinen Personalausweis vorzeigen und meinen Nachnamen dem Namen auf dem Perso angleichen, damit ich wieder freigeschaltet werden konnte. Jetzt steht mein voller Vor- und Nachname deutlich zu lesen in meinem Account und das stört mich.

    Und was genau? Dann wissen Deine Schüler, dass Du bei FB bist. So what?


    Zitat


    Wie macht ihr das denn genau? Ich habe wirklich ein komisches Gefühl, dass jetzt wirklich jeder meinen vollen Namen lesen kann.
    Letztendlich ist es ja auch ein Stück Privatsphäre, die man damit aufgibt. Ich weiß, dass viele aus solchen Gründen nicht mehr bei Fb sind, aber meinen Account zu deaktivierten, kann ich mir nicht vorstellen, weil ich auch mit vielen Freunden kommuniziere.


    Du hast Deine Privatsphäre in dem Moment aufgegeben, als Du bei FB einen Account eröffnet hast. Mit den Konsequenzen musst Du leben.

    Wenn Du nicht erst postest und dann nachdenkst und wenn Du Deine Privatsphäreneinstellungen entsprechend "streng" setzt, dann ist ein Account bei FB überhaupt kein Problem.


    Abschließend:
    Nimmst Du Dich da nicht ein wenig zu wichtig? Die Schüler geben ggf. einmal Deinen Namen ein, sehen, dass Du einen Account hast und gut ist.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass ich die Modalitäten festlege, unter denen mich Eltern erreichen können. Dementsprechend sage ich klar, dass ich meine Telefonnummer nicht rausgebe und man mich jederzeit per Mail kontaktieren kann. Ich betone dabei auch, dass ich es selbst in der Hand haben möchte, ob ich jetzt sofort Zeit habe oder nicht. In dringenden Fällen rufe ich abends direkt an. Das haben alle Eltern bisher akzeptiert - wobei man dann aber auch über das vorgegebene Medium erreichbar sein sollte. Ich hätte entsprechend nie zwei oder drei Tage meine Emails gar nicht überprüft.

    DAs Problem wird sein, dass hier eben keine 12 Monate, also das maximale genutzt werden, sondern nur 6 und somit dargelegt werden muss, warum man "nur" 6 Monate nehmen kann und keine 7. Gibt dazu in NRW meine ich eine AV wo steht, dass dies eben nur beim absoluten Ende der Elternzeit oder des Elterngeldbezuges gehen würde.


    Einerseits richtig. Andererseits kann man ja nur maximal 14 Monate als Paar Elternzeit nehmen und das Elterngeld beziehen. Wenn der Partner bereits 8 Monate in Anspruch nimmt, sollte das eigentlich eine hinreichende Begründung sein.
    Bei uns war das damals so, dass sie bei meiner Frau entsprechend beide Augen zugedrückt haben, bei mir den Beginn des ersten Monats trotz der Sechswochengrenze vor den Sommerferien akzeptiert haben, dann aber darauf bestanden haben, dass der zweite Monat den Regeln folgt. Für die Schule war es sch****, weil genau zwischen Karneval und Ostern...

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