Bei 5,8% in den Umfragen für die Linke dürfte diese WählerInnenwanderung eher zu vernachlässigen sein. Die Linke wie auch ihre Vorgängerparteien hatten im Westen nie eine Schnitte.
Beiträge von Bolzbold
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Dann halt mal rot-rot-grün?
Dafür wird es auf Bundesebene keine Mehrheit geben. Die Linke ist aus meiner Sicht in vielen Bereichen noch nicht in der Realität angekommen und dürfte auch im Westen noch suspekt sein wegen des jahrzehntelang sorgsam gepflegten Antikommunismus.
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Die "muss" Wünsche, wenn es um Betreuung o.ä. geht, haben wir allesamt berücksichtigt. Es ging in diesem Fall um eine gefühlte "das schaffe ich nicht"-Belastung ohne harte Kriterien wie Kinderbetreuung. Sei es drum. Ich denke nur schon einen Monat Weiter und frage mich, was sich nach den fünf Wochen Krankschreibung denn geändert hat. Der Plan wird dann immer noch genauso sein wie vorher.
Wie Philio schrieb erfreuen wir uns auch eines hohen Vertrauens der KollegInnen, was den Plan betrifft. In einigen Fällen habe ich die KollegInnen zum Gespräch gebeten (auch besagten Kollegen), um die Gründe für den Plan zu erläutern. Solange aber die allermeisten KollegInnen zufrieden sind bzw. ihre Pläne nachvollziehen können, weiß ich, dass wir gute Arbeit gemacht haben. Da sollte ein Kollege, der entsprechend heftig reagiert, eigentlich nicht so ins Gewicht fallen - tat er aber zumindest temporär.
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Genau, Aufnahmegespräche, Leitung der sämtlicher Konferenzen und DB der Abteilung, WP-Wahlen, Ordnungsmaßnahmen, Organisation Kennenlerntag/Einschulungsfeier, Gespräche mit Grundschulen vor Klassenbildung, Kurseinteilung und Listenerstellung, Organisation diverser Veranstaltungen für Jg. 5 bzw. 6 wie z.B. Nikolaus, schönster Klassenraum, etc., Organisation der Schnuppper-Tage für die Grundschüler, … Dann wöchentliche SL- bzw. Teamsitzungen und, wenn ich es richtig verstanden habe, wird auch in Ferienzeiten zumindest anteilig Anwesenheit erwartet (braucht man vermutlich teilweise auch, um die Aufgaben abarbeiten zu können).
Entlastungsstunden gibt es schon, ich meine um die 4 Stunden.
Korrekturen habe ich z.Zt. drei.
Dann hab ich, wie gesagt, noch die Klassenleitung, betreue die Referendare (ab 1.5. kommen neue) und bin LRS-Beauftragte. Da kümmere ich mich um die Testungen, Nachteilsausgleiche, etc.
Ist natürlich insgesamt dann schon ein ganz schönes Brett, das man nebenbei zu bohren hätte …
Genau. Es ist ein dickes Brett zu bohren - selbst dann, wenn schulisch und familiär alles rund läuft. Aus langjähriger Erfahrung kann ich aber dazu sagen, dass viel zu häufig eben nicht alles rund läuft - dann wird die von Dir beschriebene Kombi zu einem echten Problem. Das war bei mir letztlich der Grund, wieso ich den Karriereschritt, den ich vor zehn Jahren erstmals überlegt hatte, erst gemacht habe, als die Rahmenbedingungen das halbwegs hergaben. Halbwegs deswegen, weil es nach wie vor mal schulisch, oder mal familiär, oder sogar in Kombination nicht rundläuft. Aber mittlerweile geht es.
Ich sehe ad hoc nicht, wieso Du ohne Not dieses Angebot annehmen solltest, wenn Du dadurch nur mehr Stress und vielleicht - ich überspitze drastisch - ein bisschen Ego-Streicheln bekommst. -
Hallo an alle,
ich habe in den letzten Wochen regelmäßig über die Zeit nachgedacht, in der wir gerade leben. Ich bin eigentlich ein optimistischer Mensch, der Risiken sorgsam abwägt und der sich dann mit Problemen beschäftigt, wenn sie auftreten und nicht in vorauseilender Sorge Probleme wälzt.
Nachstehend möchte ich Euch meine Gedanken zu 2025 und zur Zukunft darstellen und mit Euch in die Diskussion eintreten, wie Ihr die aktuelle Weltlage seht. Ein Teil davon ist ja bereits in einzelnen thematisch spezifischeren Threads andiskutiert. Mir geht es hier um die Gesamtzusammenhänge, über die ich diskutieren möchte.Es würde mich freuen, wenn wir hier zu einem sachlichen Austausch kämen und ohne persönliche Angriffe auskämen.
Wir schreiben das Jahr 2025 – ein Jahr, in dem vieles anders wurde und das als Beginn einer globalen Veränderung eines Tages in die Geschichtsbücher eingehen könnte.
Im Jahr 2025 steht eine rechtsextreme Partei in Deutschland in den Umfragen bei 20%. Das bürgerlich-konservative Lager hat damit eine parlamentarische Mehrheit, wohingegen das linksliberale Lager gerade noch bei 35% dümpelt, wenn man SPD, Grüne und Linke addiert.
Im Jahr 2025 werden aller Voraussicht nach die Weichen gestellt für ein Wiedererstarken der faschistoiden Ideologie mit Potenzial, 2033 ausgerechnet zum 100jährigen Gedenken an die Machtergreifung und den Zivilisationsbruch wieder an die Macht zu kommen.
Im Jahr 2025 erleben wir die Folgen der seit zehn Jahren weitgehend konzeptionslosen Migrationspolitik, die eigentlich ehrenwerterweise an das Gute im Menschen glaubt und nicht wegen einiger weniger krimineller Migranten alle, die wirklich Hilfe suchen, ausschließen möchte. Die Entwicklung wirft neben der jahrzehntealten Frage der Integration und des Zusammenlebens jedoch zunehmend die Frage auf, ob man zugunsten der vielen unschuldigen bzw. anständigen Migranten, die einfach nur die Hoffnung auf ein besseres Leben haben, das Risiko eingehen muss, dass unter ihnen Attentäter sind, gegen die man die deutsche Bevölkerung (und auch alle anderen in Deutschland lebenden Menschen) nicht ansatzweise ausreichend schützen kann und damit Opfer in Kauf nehmen muss. Ich erlebe, dass insbesondere die deutsche Bevölkerung in zunehmendem Maße diesen Preis nicht mehr bezahlen möchte. Ich erlebe die Unfähigkeit der PolitikerInnen, hierauf überzeugende, aber nicht populistische Antworten zu geben. Ich erlebe, dass sich die freiheitliche Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit nicht selbst gegen Ausnutzung und Unterlaufen schützen kann.
Im Jahr 2025 gibt es mit den USA, China und Russland drei globale „Player“, die die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten wollen und dabei entsprechend rücksichtslos vorgehen. Drei Länder mit zusammen ungefähr einem Viertel der Weltbevölkerung wollen die Geschicke dieses Planeten bestimmen und wissen, dass sie nur wahlweise dreist, heimlich oder schnell genug sein müssen, um die liberalen Demokratien, die systemimmanent langsam in ihren Entscheidungsprozessen sind, schachmatt zu setzen. Indien als vierter Player nähert sich gemächlich und wird mit über einer Milliarde Menschen eines Tages auch mehr Mitsprache auf diesem Planeten haben wollen.
Im Jahr 2025 gleicht die EU einem Gemischtwarenladen, in der sich neben der Kleinstaaterei auch ein Riss zwischen westeuropäischen und osteuropäischen Ländern zieht.
Im Jahr 2025 müssen wir das erste Mal wieder Angst und Sorge haben, dass ein Aggressor auf dem europäischen Kontinent nicht nur meint, sich nehmen zu dürfen, was ihm angeblich zustünde, sondern dass er dies auch ohne konsequente Gegenwehr mit Unterstützung der USA bekommt. Es stellt sich die Frage, wann und wo Russland anhalten wird und wer sich ihm entgegenstellen soll. Die EU ist wirtschaftlich und demographisch erdrückend überlegen, sie verfügt sogar mit Frankreich über ein bescheidenes atomares Potenzial, aber die selbstlähmende EU-Verfassung ermöglicht es nicht, eine gemeinsame, konsequente und gegenüber Russland sowie anderen aggressiven Mächten rigorose Außen- und Wirtschaftspolitik zu betreiben. National(istisch)e Partikularinteressen aus oft innenpolitischen Motiven stehen dem zusätzlich entgegen. Das Dogma Adenauers, dass man mit (Sowjet)[R]ussland nur verhandeln könne, wenn man gleich stark ist (bzw. heute wohl eher sein will), hat sich erneut bewahrheitet.
Im Jahr 2025 müssen wir erkennen, dass wir uns 80 Jahre lang mehr oder weniger blind auf den Schutz der USA verlassen haben und auch nach 1989/91 davon ausgegangen sind, dass das alles einfach so weitergehen wird. Wir haben dem Anti-Amerikanismus gefrönt, den imperialistischen Militarismus der USA kritisiert, gleichwohl aber es für selbstverständlich erachtet, dass uns dieser von uns verachtete Militarismus mit globalen Interventionen zur Wahrung US-amerikanischer Interessen im Zweifelsfall schützt. Nun wettern wir alle gegen Trump und erwarten dennoch, dass seine Regierung uns weiterhin schützt.
Im Jahr 2025 ernten wir die Folgen der Hybris wie der Selbsttäuschung, dass Pazifismus und Handelsbeziehungen unseren Wohlstand dauerhaft sichern könnten. Dazu wurden unter anderem einen Teil der ehemaligen Ostblockstaaten in die EU aufgenommen und Teil des transatlantischen Bündnisses. Wir waren erleichtert ob des Endes des Kalten Krieges, übersahen in unserer selbstherrlichen Arroganz aber, dass man einem besiegten Gegner besser die Hand gereicht hätte, anstatt ihn mittelbar zu demütigen, indem man seine einstigen Verbündeten die Seite wechseln ließ. Dass dies auf erhebliche Befindlichkeiten in der russischen Bevölkerung stoßen musste und dies auch dem in Teilen irrationalen Sicherheitsinteresse Russlands erheblich zuwiderlief, hätte man mit etwas historisch-politischem Sachverstand erkennen müssen. Die wissenschaftlichen Betrachtungen dazu gab es bereits in den 1990er Jahren.
Im Jahr 2025 erlebe ich eine Kulmination aus alten Fehlern und einer hinsichtlich der langfristigen Perspektiven blinden „weiter so“-Politik in Deutschland und in Europa, die sich aktuell noch nicht tiefgreifend auf den Frieden und den Wohlstand in unserem Lande wie in Europa auswirkt – mir scheint, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis wir die Konsequenzen nachhaltig spüren werden.
Im Jahr 2025 mache ich mir mittlerweile Sorgen, ob meine drei Kinder eines Tages ihre Leben für die Fehler lassen müssen, die in der Vergangenheit wie in der Gegenwart gemacht wurden und werden. Ich selbst werde dann Mitte 50 oder gar über 60 Jahre alt sein und kann auf ein weitgehend erfolgreiches und glückliches Leben zurückblicken. Diese Probleme erst dann anzugehen, wenn sie uns wie oben geschrieben direkt treffen, dürfte für meine Kinder zu spät sein.
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Aktuell gibt es in NRW im GS Bereich keine A14 Beförderungsstellen mit Ausnahme der SL. Ob nach der Überführung nach A13 dann entsprechende Stellen eingerichtet werden, steht in den Sternen.
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Hallo Kollegen,
Ist es Pflicht als Referendar auf Klassenfahrt zu gehen.
Ist es Pflicht als verbeamteter Lehrer auf Klassenfahrt zu gehen?
Ist es Pflicht in Teilzeitbeschäftigung auf Klassenfahrten zu gehen?
Bezieht sich auf NRW.
Als Referendar wird es empfohlen - es gibt gleichwohl eine Deckelung, was die Anzahl an Tagen betrifft.
Für die weiteren Fragen empfehle ich die Lektüre der ADO NRW - hier § 10 und § 17.
Ist es Pflicht, sich als Lehrkraft mit den für sie geltenden Verordnungen und Bestimmungen auseinanderzusetzen? JA!
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Ich auch, wer nicht... Aber jede/r einzelne von ihnen musste individuell gesehen, beurteilt und für eine Klassengemeinschaft "verträglich gemacht" werden. Standardrezepte? Fehlanzeige.
Dann sind wir ja fast schon wieder bei der guten alten Individualpsychologie.
Edit:
Mittlerweile gibt es auch einen Artikel bei der Zeit (mit Bezahlschranke). Der ist schon recht aufschlussreich. Man bekommt den Eindruck, als habe Winterhoff ebenfalls narzisstische Anwandlungen - gerade so wie er sie bei seinen PatientInnen beschrieben hat. -
Ich habe die ersten beiden Bücher gelesen (oder vielleicht sogar auch das dritte) und fand die Analysen und Fallbeispiele durchaus schlüssig. Nun sind wir ja wieder anderthalb Generationen weiter und die Auswirkungen der Handys und sozialen Netzwerke haben gefühlt zu einer Kernschmelze im sozialen Miteinander geführt.
Dass sich Winterhoff womöglich falsch verhalten hat, macht seine Thesen nicht per se unglaubwürdig. Ich habe durchaus einige "Tyrannen" erlebt - wobei man heute im Zuge der "Pathologisierungswelle" vermutlich wegen Stigmatisierung kritisiert würde. -
Was genau ist Dein Anliegen, pepe?
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Bitte. Such. Dir. Eine. Andere. Spielwiese.
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Es ist im Grunde beides.
Als SL bin ich gut beraten, das im Vorfeld abzufragen, damit ich nicht nach Erstellung des Plans Beschwerden erhalte von KollegInnen, die Betreuungsprobleme haben .
Als KollegIn bin ich ebenso gut beraten, im Vorfeld Einschränkungen in meinen Einsatzzeiten mitzuteilen, damit dies berücksichtigt werden kann.Wenn beide Seiten ein gleichermaßen hohes Interesse an einem gelungenen Stundenplan für alle haben, dann müssen beide Seiten ihre Hausaufgaben machen.
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Oh, da möchte jemand mit Dreck werfen.
Der verlinkte Artikel der SZ ist von 2010, also 15 Jahre alt. Diese Gerüchte sind aus den frühen 2000er Jahren. Was bringt es, diese alte Geschichte jetzt hier als Erstlingsbeitrag wieder aufzuwärmen?
Ich mache hier dicht und die Userin wird gesperrt.
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Das erste Schulhalbjahr als stv. SL ist nun rum und ich habe nun viele Höhen, aber auch einige Tiefen im Rahmen meiner Tätigkeit erleben dürfen.
Als Stundenplaner habe ich jetzt eine Situation gehabt, in der ein Kollege partout nicht verstehen konnte, warum sein Stundenplan zum 2. Halbjahr so ist, wie er ist, obwohl er ja diesen oder jenen Wunsch geäußert habe (und nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten.) Meine Versuche, dies zu erläutern, trafen auf eine so hohe emotionale Betroffenheit seitens des Kollegen, dass er irgendwann wortlos mein Büro verließ. Er ging dann zum Arzt und leitete uns dann eine Krankschreibung für die nächsten fünf Wochen zu. Man mag nun einwenden, dass das eine ja nicht automatisch mit dem anderen zu tun haben müsse und man sich diesbezüglich jegliche Interpretation sparen solle. Einen schalen Beigeschmack hat das Ganze dennoch.
Es ist unglaublich schwierig, den KollegInnen zu vermitteln, dass der individuelle Stundenplan ein Teil des Gesamtstundenplans ist, der wiederum von so vielen Faktoren abhängt, dass eben nicht alle Wünsche erfüllbar sind und ein "schlechter" Plan nicht Ausdruck von Unfähigkeit oder Unwille des Stundeplanteams ist, sondern ein Ergebnis des Versuchs, überhaupt einen akzeptablen Plan hinzubekommen, der gleichzeitig möglichst viele Wünsche der KollegInnen berücksichtigt - und das alles immer vor dem Hintergrund, dass die ungekürzte Erteilung des Unterrichts nach Stundentafel das Primat ist.
Nebenbei gibt es noch einen Kollegen, der durch Intrigen uns als Schulleitung das Leben schwer macht.
Gleichzeitig ist es ein gutes Gefühl, wenn man insgesamt das Vertrauen des Kollegiums hat und meine Arbeitsweise, den direkten Dialog zu suchen und den KollegInnen das Gefühl zu geben, dass sie gesehen und wertgeschätzt werden, "ankommt".Die Zusammenarbeit mit meinem Schulleiter läuft zwischenmenschlich harmonisch, gleichzeitig kommt es vor, dass wir unabhängig voneinander und dennoch gegenseitig zuarbeiten, ohne das vorher im Detail abgesprochen zu haben. Das spricht für eine gleichsinnige Denkweise und gleichsinniges Arbeiten.
Ich würde mich aber freuen, wenn die Ereignisdichte im zweiten Halbjahr etwas abnähme. Immerhin kann ich nicht behaupte, dass ich mich langweilen würde. Jeder Tag bringt dann doch immer noch etwas neues oder unerwartetes.
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Der Rat von s3g4 ist für die mittel- bis langfristige Wahrung der Psychohygiene und dann auch der eigenen Gesundheit richtig und wichtig.
In meiner aktuellen Funktion hätte ich mannigfaltige Anlässe, Grabenkriege zu führen. Mit zunehmender Erfahrung kommt aber auch die "Weisheit", dass man sich gut überlegt, welche Konflikte man führen muss und welche man nicht führen muss oder führen sollte.
Hinzu kommt die Einsicht, dass man in den Fällen, in denen man eine Situation nicht ändern kann (Menschen kann man nicht ändern, das können nur sie selbst), nur seinen eigenen Umgang mit der Situation verändern kann. Das hat mir in der Regel nachhaltig geholfen, weil ich mich nicht mehr über Dinge aufrege, über die man sich isoliert betrachtet durchaus aufregen könnte.
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DennisCicero, ich denke, dass man Dir diesen Unterschied nicht wirklich erklären muss.
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Die Schulleitung ist für die Sitzungen der Klassenpflegschaften überhaupt nicht zuständig. Streng genommen müssen ab der zweiten Sitzung (d.h. also zu Beginn des 6. Schuljahres) die Vorsitzenden exklusiv einladen und die Sitzung leiten. Dies erfolgt in der Praxis aber oft durch die Klassenleitung, was zur Folge hat, dass das Ganze eher eine Klassenleitungsstunde mit Informationen für Eltern ist.
Eine Schulleitung, die eine verbindliche Anzahl an Sitzungen vorzugeben meint, wird dies sicherlich auch auf der Basis der geltenden Gesetzestexte und Verordnungen begründen können.
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Der "Tadel" ist an einigen Schulen die schriftliche Mitteilung an die Eltern unterhalb der Stufe des Verweises. Dort wird das Verhalten missbilligt.
Gleichwohl wäre hier natürlich in der Tat die Vorgeschichte (d.h. Gespräche mit Eltern, bisherige Maßnahmen) interessant.
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Letzteres war gemeint.
Das habe ich mir gedacht - ich wollte es nur für die Nicht-NRWler noch einmal präzisieren.
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Der Begriff Verweis ist hier zweideutig. In NRW ist ein Verweis mit die niedrigste Sanktionsstufe, sprich Akteneintrag. Bei uns heißt das "Androhung der Entlassung", wenn wir jemanden der Schule zu verweisen androhen.
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