Beiträge von Bolzbold

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    Original von Medea
    Zettel in Schulen aushängen mit Telefonnummer, auf denen steht was Sie an Fächern anbieten :) klappt in unserer Schule immer sehr gut!

    Liebe Medea,

    beim Thema Missbrauch habe ich noch ein Auge zugedrückt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Du als Schülerin hier nicht schreibberechtigt bist.

    Gruß
    Bolzbold

    Nein, musst Du nicht.

    Du schickst Deinem Personalsachbearbeiter eine Kopie der Heiratsurkunde und des Papiers, auf dem die Namensänderung beurkundet wird, zu.

    Dasselbe bekommt dann noch einmal das LBV.

    Die Kopien kannst Du in der Schule beglaubigen lassen, wobei das bei meiner Frau auch ohne ging.

    Auch Examenszeugnisse etc. müssen nicht geändert werden, wenn z.B. anhand der Ausweiskopie oder anderen Dokumenten sofort erkennbar ist, dass Du einen anderen Nachnamen hast.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von neleabels
    Ich mag ja sehr sehr gerne pre-reading activities, bei denen die Lerner sich spekulativ über den möglichen Inhalt der Geschichte Gedanken machen - z.B. über den Titel, das Cover, die dramatis personae bei Theaterstücken, oder eine Tag-Cloud des Textes, wenn möglich...

    Das klappt natürlich nicht, wenn sie die Geschichte schon kennen.

    Nele

    Das klappt aber oft auch aus ganz profanen Gründen nicht.

    Einzelne Schüler haben schon weiter gelesen als andere und haben ihnen teilweise dann schon erzählt, wie es weitergeht. Andere holen sich die Cliff-Notes und lesen die Inhaltsangabe etc.

    Also pre-reading activities haben m.E. unterschwellig schon einen recht naiven Ansatz. (Und nein, das heißt nicht, dass Kollegen, die so arbeiten, naiv wären!)

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Jurastudentin
    Daher sind Umfragen meines Erachtens auch eher nur relativ. Gibt man alerdings zu viele Antwortmöglichkeiten werden Umfragen aufgrund der Länge einfach nicht beantwortet oder es kommen zu viele unterschiedliche Ergebnisse, die nicht mehr ausgewertet werden können.
    Dies muss man bei der Fragestellung auch immer beachten.

    Das ist eine zu lapidare Erklärung. Wenn teilweise Antwortoptionen vorgegeben sind, die klar in eine Richtung zielen und andere Richtungen (bewusst) ausklammern, dann ist das mittelbar Ergebnismanipulation.

    Zitat


    Als "Wischiwaschifragen" möchte ich meine Fragen nicht bezeichnen!!! Immerhin habe ich mir dabei auch was gedacht. Auch wenn das vielleicht für einige so nicht erkenntlich ist, sagen die Antworten sowie deren Häufigkeit gewisse Dinge aus, die für meine Arbeit sehr relevant sind, mit denen die Ausfüllenden jedoch gar nicht rechnen.

    Wenn ich den Eindruck gewinne, dass der Blick auf Schule, der durch den Bogen vermittelt wird, wie oben erwähnt bei einzelnen Fragen 50 Jahre zu alt ist, dann frage ich mich, womit da zu rechnen ist.

    Zitat


    Aber ich denke, das ist auch genau der Sinn der Sache, denn wenn die Leute beim Ausfüllen schon genau merken, auf was ich hinaus will, sind die Antworten vielleicht nicht mehr so "echt", weil sie mehr auf das Ziel gerichtet sind, als auf die eigentliche Frage.

    Und wenn die Leute sich wundern, was für komische Fragen Du stellst, die mit dem Schulalltag aus Sicht von uns Lehrern wenig zu tun haben, dann denken wir uns auch eine Menge. Und ob das die Ergebnisse der Befragung "neutral" hält, wage ich zu bezweifeln.

    Zitat


    D.h. Ziel meiner Arbeit ist es u.a. auch, durch die Fragebögen festzustellen, ob die Situationen wirklich für alle Beteiligten so eindeutig sind, bei wem die Defizite liegen und bei wem bei Präventionsmaßnahmen angesetzt werden muss.

    Und Du glaubst, dass man anhand dieses Fragebogens und der Art und Weise wie er im Internet zugänglich ist, zuverlässige Aussagen treffen kann?

    Du hast sowohl hier als auch bei schulthemen.de Dein Anliegen gepostet. Du kannst niemals sichergehen oder sicherstellen, dass die "Befragten" auch der jeweiligen Kategorie "Lehrer" / "Eltern" / "Schüler" angehören.
    Somit wäre die Reliabilität und die Validität Deiner Messergebnisse
    nachhaltig erschüttert.

    Zitat


    Sie sehen also, die Fragen sind durchaus durchdacht. Es ist halt nur leider schwer und wahrscheinlich gar unmöglich, passende Antworten für alle zu finden. (Dies wäre vielleicht höchstens dann möglich, wenn man mehr Zeit zur Verfügung hätte, da ich aber nur 2 Monate habe, muss ich mich damit begnügen)

    Dann sollte man Antworten so formulieren, dass sie ein möglichst großes Spektrum an Meinungen und Haltungen abdecken und nicht bestimmte Bereiche vernachlässigen und so die Ergebnisse beeinflussen.

    Gruß
    Bolzbold

    Also ich würde schätzen, dass wenn die Stelle nicht für den Seiteneinstieg geöffnet ist, Bewerbungen von Seiteneinsteigern gar nicht berücksichtigt werden. Das ist eine rein formale Sache. Insofern ist die Frage, was mit einem nicht überzeugenden "fertigen" Referendar ist, rein hypothetischer Natur.

    Eine Schule MUSS keinen der Bewerber nehmen, wenn er / sie ihr nicht zusagt.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von CKR
    Kann das nicht jeder selber entscheiden, was ihm / ihr nun zu anstrengend ist oder nicht? Das hängt doch von der individuellen Arbeits- und Dokumentationsweise ab. Ich finde auch, dass es manchmal einfach schneller geht, wenn Excel das alles für mich erledigt und ich einen Schritt weniger machen muss. Das heißt noch lange nicht, dass ich ohne Excel aufgeschmissen bin bzw. mich zu seinem Sklaven mache. :neenee:

    Das ändert aber nichts daran, dass die Bepunktung ja trotzdem in den Heften stehen sollte. Und das ist m.E. die eigentliche Arbeit.
    Wenn ich jedesmal eine andere Punkteschablone verwende, weil ich ja nicht immer dieselbe Zahl an Rohpunkten habe, müsste ich entweder jedesmal eine neue Formel in Excel eingeben, oder aber in Prozentwerden arbeiten, d.h. ich definiere eine Maximalpunktzahl und ermittle anhand der erreichten Punkte die Note.
    Das ist aber ein "Verwaltungsschritt", der unabhängig von der Art ("analog" auf Papier oder "digital" im Rechner) gemacht werden muss.

    So gesehen sind dann beide Arbeitsweisen "zu anstrengend".

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Ummon
    Okay, danke.

    Habt ihr jetzt noch eine Idee, wie ich das Excel eintrichtern kann, damit ich nicht jede Punktezahl "von Hand" in eine Note umwandeln muss?
    Wenn ich bei jedem Schüler nachsehe, welche Punktezahl er hat, dann im Notenschlüssel nachschaue, welche Note das ergibt und dann beim Schüler diese Note eintippe, dauert das bei 32 Schülern recht lange.

    Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?

    Du musst die Teilpunkte und die Gesamtpunktzahl doch ohnehin in den Arbeiten ausweisen, damit es für die Schüler nachvollziehbar und transparent ist.

    Schreib Dir die Liste auf ein Blatt Papier, dann kannst Du das doch schablonenartig ablesen - dann schreibst Du die Note unter die Arbeit und trägst die Note in Excel ein.

    Wie kann man sich so abhängig von einer Software machen? Und so lange dauert das gar nicht.

    Also Du siehst hier Probleme, die es so nicht gibt. In der Zeit, in der Du dieses "Rundungsproblem" hier diskutiert hast, hättest Du bei einem kompletten Satz Arbeiten (ca. 30 Hefte) sowohl die Endnoten anhand der Punkte ablesen können, diese in die Hefte eintragen und auch in den PC eingeben können...

    Gruß
    Bolzbold

    Ummon

    Excel wäre mir da "sche**egal", weil meine Notengebungspraxis nicht von irgendeiner Software abhängig ist.

    Abgesehen davon kannst Du ja die Noten und nicht die Punkte in die Tabelle eintragen, weil Du die Gesamtnote auch anhand der Teilnoten und nicht irgendwelcher Punkte ermittelst.

    Wieso machst Du das so kompliziert?

    Ich benutze keine Exceltabelle und keinen Taschenrechner und komme dennoch in 95% der Fälle zu eindeutigen Noten.

    Und was den fairen Notenschlüssel angeht, so ist er nicht einfach ein Vielfaches der Noten.
    Du kannst auch eine Prozentwerttabelle erstellen, durch die Du dann die Noten ermittelst. Das ist auch linear und ist nicht von einer "passenden" Maximalpunktzahl abhängig.

    Beispiel:

    mind. 25% für eine 5
    mind. 50% für eine 4
    mind. 63% für eine 3
    mind. 75% für eine 2
    mind. 86% für eine 1
    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Ummon
    Paulchen

    Gegenfrage: Wie kommst du auf gerade Zahlen?

    Nehmen wir als Maximalpunktzahl 36 Punkte.
    Ein Schüler hat 15,5 Punkte erreicht.
    Wie rechnest du das auf eine klare Note um?

    Indem Du es nicht proportional machst sondern einheitliche, lineare Punktabstände definierst.

    Beispiel bei 40 Pukten:

    0-10: 6
    11-19: 5
    20-24: 4
    25-29: 3
    30-34: 2
    35-40: 1

    Bei 36 Punkten kannst Du die Abstände nicht linear machen - ich achte bei meinen Arbeiten bei der Punktevergabe darauf, dass das so hinkommt.

    Auch halbe Punkte wären so berücksichtigt.

    Gruß
    Bolzbold

    Das machst Du jetzt nicht wirklich so, oder?!

    Wenn ich Punkte für bestimmte Teilleistungen vergebe, komme ich auf der Basis festgelegter Notenabstände, die in ganzen, selten in halben Punkten erfolgen, immer auf "glatte" Noten.

    Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und nach der Zulässigkeit einer solchen Notenfindung fragen. Es würde mich wundern, wenn das Schulgesetz in BaWü solche Noten zulässt. Auch da müsste die allgemeine Notenskala (ggf. mit Tendenzen) gelten.

    Du kannst solche krummen Noten übrigens vermeiden, wenn Du den Bewertungsschlüssel Deiner Arbeit entsprechend gestaltest.

    Erreichte Punkte * 100 geteilt durch Gesamtpunktzahl gibt einen Prozentwert, den man problemlos linear in ganze Noten umrechnen kann.

    Deine Formel ist unnötig kompliziert und führt zu unnötigen Problemen.

    Gruß
    Bolzbold

    Bei plötzlicher Erkrankung eines (bekannten) Prüfers oder auch eines unbekannten Prüfers muss natürlich umgehend Ersatz organisiert werden. Das kann unter Umständen so kurzfristig sein, dass ein rechtzeitiges Informieren der Prüflinge nicht mehr möglich ist.

    Genaueres findet man sicherlich nicht nur in NRW sondern auch in Hessen in der jeweiligen Prüfungsordnung bzw. der entsprechenden Durchführungsverordnung.

    Gruß
    Bolzbold

    Sehen wir einmal vom persönlichen Verhältnis zwischen einer Lehrerin und ihren Schülern ab, ist jede Lehrkraft ersetzbar. Solange irgendein anderer Fachlehrer die Schüler auf die Prüfung vorbereitet, muss einen das nicht kümmern, wenn es um die eigene Lebens- und Familienplanung geht.

    Und es ist im Falle einer Schwangerschaft an der Schule, für adäquaten Ersatz zu sorgen, insbesondere, wenn man lange im Voraus weiß, dass eine Lehrerin ausfallen wird.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von churri
    Wie bewerte ich eine summary in einer KA der Oberstufe (Grundkurs EN), bei der ein S eher eine Nacherzählung geschrieben hat?
    Hat jemand vielleicht ein Schema zur Bewertung von summaries in Oberstufen-KAs im EN-Unterricht?

    Hallo churri,

    wenn der Schüler alle Inhaltskriterien erfüllt hat, wirst Du ihm leider alle Inhaltspunkte geben müssen.

    Da der Schüler aber "hyperkontextualisiert" hat, kannst Du ihm in der kommunikativen Textgestaltung durchaus spürbar Punkte abziehen.

    Das Zentralabiturschema sieht solche Ausnahmen leider nicht vor - in Geschichte wird bei Hyperkontextualisierung so verfahren wie ich beschrieben habe.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von wossen
    Nuja gut, man kann ja mal bei einem identischen Lebensnettoeinkommen mal den Pensions- und den Rentenanspruch ausrechnen.

    Dann passen diese Relationen schon (und jetzt kommt keiner mit dieser Mär von den Betriebsrenten an.....)

    Das hätte ich anhand konkreter Zahlen einmal belegt.
    Nehmen wir der Einfachheit halber einen A13er "gegen" einen BAT2a-ler.

    Gibt es dafür sinnvolle Berechnungsformeln inklusive Gehaltssteigerungen etc.?

    Gruß
    Bolzbold

    Also ich weiß nicht, was Ihr immer aus solchen Sendungen herauslest.

    Mit Lehrerbashing hat das m.E. weniger zu tun. Wer weiter als bis drei zählen kann, wird auch wissen, warum die Durchschnittspensionen bei angeblich 2700 Euro liegen und die Renten bei 1200 Euro.

    (Die Besoldungsgruppen jenseits der A13, die B, R und W, sowie die C Gruppen sind ja teils erheblich höher vergütet (mitunter ein Mehrfaches des A12 oder A13 Gehalts), was zu entsprechenden Pensionen führt...; der Niedriglohnsektor in Verbindung mit den Renten, die Hausfrauen erhalten, die ja effektiv auch nicht in die Rentenkasse einzahlen, dürfte maßgeblich zu dem Unterschied bei den gesetzlichen Renten beitragen).

    Ich kann mich über die Sendung nicht aufregen - ungeachtet dessen, dass sie bewusst polarisiert, pauschalisiert und polemisiert.

    Gruß
    Bolzbold

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