Beiträge von Bolzbold

    Zitat

    Original von Raket-O-Katz
    Sicherlich ist das Risiko hoch, dass ich bei 5 Freistunden en Block verstärkt als Vertretung eingesetzt werde, aber diese Stunden werden (zumindest an meiner Schule) als Statt-Stunden verrechnet oder ans Plus-Stunden angerechnet.
    Raket-O-Katz

    Das ist oft das Totschlagargument der Schulleitung. "Sie werden ja auch dafür bezahlt."
    Nur wird dabei leider übersehen, dass man sich ja gegen mehr Stunden und damit gegen mehr Bezahlung entschieden hat, weil man die Zeit anderweitig nutzen möchte - vor allem für die Kinder.

    Gruß
    Bolzbold

    Es geht übrigens auch anders - im eher negativen Sinne.

    Heute muss eine Kollegin mit halber Stelle mehr oder weniger vehement gefordert haben, dass sie nur drei statt vier Tage kommen möchte. Dies würde dazu führen, dass ca. 15 Schüler in der Oberstufe fünf Nachmittage, d.h. jeden Tag in der Woche, Unterricht hätten.

    Angesichts dessen und angesichts des Umstands, dass bei uns einige Teilzeitkräfte aufgrund des Doppeljahrgangs GAR KEINEN freien Tag haben, wirkt dieses Anliegen doch ein wenig dreist.

    Nun gilt es für die Oberstufenleitung abzuwägen, welche Interessen hier Priorität haben. Und hier würde ich angesichts von 15 Schülern, denen man das Leben bei dem Pensum, was sie ohnehin schon haben, noch schwerer machen würde, das Anliegen der Kollegin ablehnen, wenn ich der Entscheidungsträger wäre.

    Gruß
    Bolzbold

    Ich habe mit der Herausgabe meiner Telefonnummer überwiegend gute Erfahrungen gemacht, da die Eltern ganz ganz selten anrufen.

    Mit IDSN und drei Nummern ist das wirklich kein Problem - und ISDN ist heutzutage wirklich erschwinglich.

    Zwei, drei Eltern, die mal zu Unzeiten angerufen haben, habe ich entweder während des Gesprächs oder am folgenden Tag deutlich gesagt, dass ich das nicht in Ordnung fand. Seitdem ist Ruhe.

    Meine Telefonnummer hat allerdings nur meine eigene Klasse bzw. deren Eltern.

    Auf Klassenfahrten habe ich meine Handynummer, die ich seit 10 Jahren habe, herausgegeben. Da kam noch NIE ein Anruf oder eine SMS. Vielleicht habe ich aber auch Glück, dass sowohl meine Schüler als auch deren Eltern sehr verantwortungsvoll damit umgehen.

    E-Mail ist mit kleinen eigenen Kindern taktisch am sinnvollsten, weil man dann selbst entscheiden kann, ob und wann man antworten möchte - sowohl bei Schülern wie bei Eltern.
    Das klappt prima.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Bonzo21
    Es geht eben doch darum, dass andere Kollegen diese Last tragen, denn Bevorzugung der einen bedeutet automatisch Nachsehen der anderen. Ich weiß nicht, wie weit die Schule vom Wohnort weg ist, aber zwischen 1. u. 7. Stunde ist viel Zeit. Vertretungen in diesem Fall wären auch für mich ganz klar ein Grund zum Rebellieren, ansonsten halte ich das für eine schluckbare Kröte, wenn der Rest des Stundenplans, den wir nicht kennen, einigermaßen stimmt.
    Ciao

    Also da würde ich widersprechen wollen.

    Ein besserer Stundenplan für die TE muss nicht zwingend ähnlich hohe "Lasten" für andere Kollegen haben.
    Im Zweifelsfall wird sich die Schulleitung immer mit "dienstlichen Belangen" aus der Affäre stehlen können.

    Das mit der schluckbaren Kröte würde ich auch bezweifeln.

    Wenn man fünf Freistunden am Stück hat wird man gerade als Teilzeitkraft oft als "Lückenfüller" eingesetzt, wenn Vertretungen anfallen. Das kann dann auch trotz Wohnortnähe dazu führen, dass man nicht nach Hause fahren kann.

    Wenn Frauen sich für Teilzeit entscheiden, dann liegt das nicht an Faulheit, Bequemlichkeit oder ähnlichem sondern an dem Wunsch, die im Vergleich zur Vollzeitstelle frei bleibende Zeit für ihre Kinder zu nutzen - das ist ihre Entscheidung und ihr gutes Recht. Bei einer solchen Freistundenzahl kann sie dieses Recht aber nicht in Anspruch nehmen bzw. den zeitlichen Vorteil der Teilzeitbeschäftigung wahrnehmen - vor allem dann nicht, wenn Freistunden ebenfalls mit einer Kinderbetreuung abgedeckt werden müssen.

    Das könnte in diesem Fall sogar zu einem Minusgeschäft werden, weil sich in der Regel keine Betreuungskraft (außer Großeltern, sofern verfügbar) findet, die genauso flexibel und ggf. nur stundenweise die Betreuung übernehmen kann (und will).
    Für die fünf Freistunden muss also eine Betreuung bezahlt werden, die bei einem anderen Stundenplan nicht anfallen würde.

    Die gesetzlichen Regelungen greifen hier zu kurz und viele Kollegen bringen Teilzeitkräften erstaunlich wenig Verständnis entgegen.
    Teilzeitkräfte verdienen weniger, arbeiten jedoch im Verhältnis mehr als Vollzeitkräfte, weil sie alle außerunterrichtlichen Dinge dennoch zum großen Teil wahrnehmen müssen. Wenn dann noch so ein Stundenplan hinzukommt, hätte die TE theoretisch gleich auf 20 Stunden aufstocken können, weil das vom zeitlichen Rahmen auf dasselbe herausgekommen wäre.
    Und genau DAS ist das Problem.

    Die Teilzeitkräfte haben m.E. das Recht und auch den (moralischen) Anspruch, mit Augenmaß eingesetzt zu werden - alles andere würde die Teilzeit ad absurdum führen.

    Der Doppeljahrgang in NRW führt sicherlich zu angespannten Situationen hier und dort - aber wie viele Vollzeitkräfte haben effektiv fünf (!) Freistunden am Stück? Das ist unbestritten ein struktureller Nachteil der Teilzeitkräfte - von ihrer m.E. zu Unrecht ungünstigen Reputation einmal ganz abgesehen.

    Gruß
    Bolzbold

    Ich stimme Friesin zu.

    Es steht nicht fest, wo Du studieren können wirst.
    Es steht nicht fest, ob und ggf. wo Du in Deinem Bundesland einen Ref.-Platz bekommst.
    Es steht nicht fest, ob und wo Du nach dem Ref. abhängig von Deiner Fächerkombi eine feste Stelle bekommst.

    Beim Ref. und bei der festen Stelle bist Du in einem hohen Maße von den Entscheidungen der Schulbürokratie abhängig. Eine "Wahlmöglichkeit" gibt es oft im wahrsten Sinn des Wortes nur auf dem Papier - die Realität sieht bei vielen angehenden und fertigen Lehrern anders aus.

    Du kannst also davon ausgehen, dass Du wahrscheinlich nicht an Deiner aktuellen Schule eines Tages unterrichten können wirst.

    Abgesehen davon:
    Die Perspektive als Schülerin ist eine ganz andere als die des Referendars oder des fertigen Lehrers. Vielleicht sähest Du die Schule in der entsprechenden anderen Rolle mit ganz anderen Augen.

    Und selbst wenn Du später als Referendarin oder fertige Lehrerin an die Schule kämst, so liefst Du Gefahr, in den Augen der "Alteingesessenen" bzw. Deiner ehemaligen Lehrer stets die ehemalige Schülerin zu bleiben. Das macht es bei Deiner Rollenfindung und dem Finden Deiner Position im Kollegium nur schwieriger.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Ruhe
    Beim nächsten Mal werde ich mir die Mühe machen vor und während dem Antworten zu schauen ob jemand seine Ausführungen mehrfach ändert. Nicht das ich jemanden falsch zitiere. Sorry.

    Die entsprechende Ausführung habe ich genau einmal geändert, als ich nach dem "Ursprungsposting" von mir gesehen habe, dass ich mich mit der Schulform vertan hatte. Ist auch wurscht. Jetzt stimmt's ja.

    Zitat

    Original von Ruhe
    Den §48 des Schulgesetzes habe ich gelesen.
    Da steht aber nicht, ob ich verpflichtet bin, sondern nur wie ich zu bewerten habe. Im Grunde genommen sagt es das ja auch.
    Für meine Bekannte, die gerade dabei ist sich mit der Grundschullehrerin ihres Sohnes anzulegen, reicht das nicht. Mir selbst ist das klar.

    Nun ja, für individuelle Rechtsauffassungen können wir ja nichts. Es wäre in diesem Fall aber mehr als peinlich, wenn ein Verwaltungsgericht dies Deiner Bekannten "erklären" müsste. Ein Fachanwalt im Verwaltungsrecht könnte aber zumindest auch über hinreichende Kenntnisse verfügen und zumindest argumentativ überzeugen. Ob man das dann annimmt, ist natürlich eine andere Sache.

    Zitat


    Der 2.Link von dir weist auf eine GS Seite. Es handelt sich aber um eine Realschule (insbesondere im zweiten Fall). Die Seite habe ich geradenoch mal gelesen. Schade, ich hätte schon gern eine genaue Angabe (anzahl der anwesenden Stunden) gefunden.

    Den Link habe ich, nachdem mir der Fehler aufgefallen war, noch vor Deiner Antwort, korrigiert. Der aktuelle Link verweist auf alle Ausbildungs- und Prüfungsordnungen.

    Für Fall zwei hättest Du Dir den dritten Link ansehen müssen.

    Es gibt keine verbindliche Vorschrift oder Quoten. Daher werden bei uns solche Fälle auch entsprechend diskutiert und Lösungsalternativen erarbeitet.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Sonnenkönigin
    kenne diese diskussionen auch - vor allen von denen, die sich das ganze HJ auf die faule Haut gelegt haben und dann plötzlich noch was reißen wollen.
    In der Oberstufe lasse ich die SUS sich selbst einschätzen - meistens nimmt ihnen das den Wind aus den Segeln.
    Und Gesamtnoten DÜRFEN wir gar nicht mitteilen, weil diese wie gesagt von der Zeugniskonferenz festgelegt werden.

    Magst Du einmal die entsprechenden Vorschriften zitieren, auf die Du Dich beziehst?

    Es wäre mir neu, dass meine Noten durch die Zeugniskonferenz genehmigt werden müssen.
    Diese Befugnis steht selbiger Konferenz laut dem Schulgesetz NRW auch gar nicht zu.
    Die Zeugniskonferenz berät über die Leistungsentwicklung der Schüler einer Klasse und entscheidet über (Nicht-)Versetzung am Ende eines Schuljahres.

    Und wo kann man nachlesen, dass wir Schülern ihre Gesamtnote nicht mitteilen dürfen?

    Gruß
    Bolzbold

    Auch bei uns läuft das reibungslos.

    Die Noten werden bei uns nur noch so eingegeben.

    Es ist sogar möglich, das externe Notenmodul mit nach Hause zu nehmen und seine Noten bequem zu Hause einzugeben und die Datei dann wieder auf den Schulserver zu übertragen.

    Eigentlich ist das System "DAU"-sicher. Es ist halt immer die Frage, ob Kollegen bereit sind, sich auf die entsprechende Technik aktiv und bewusst einzulassen.

    Gruß
    Bolzbold

    Wenn ich einen Termin vereinbare, kann ich nicht einseitig ohne Ankündigung mein Gegenüber warten lassen, weil ich aus Bequemlichkeit noch andere, mir im Moment wichtigere Dinge zu erledigen habe. Und schon gar nicht eine ganze Stunde.

    Das Verhalten der Mutter ist eine Unverschämtheit. Ich würde ihr einen Termin geben, der mir selbst passt und wo ich nicht gesondert auf sie warten muss - also keinen Randtermin. Wenn sie den auch aufgrund solcher Marginalien platzen lässt, ist das ihr Problem.

    Also Leute gibt's...

    Gruß
    Bolzbold

    Liebe Melanie,

    wie Prinz schon festgestellt hat, willst Du doch nicht allen Ernstes von uns hier verlangen, dass wir unsere Daten Dir bzw. Facebook zur Verfügung stellen, damit Du Taufpatin für ein Schiff werden kannst.

    Der Thread ist geschlossen, bis im Mod-Bereich entschieden wird, was damit passieren soll.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo!

    Mit google und den Stichworten "Pink Panther", sowie "Noten" kommst Du schon sehr weit.

    Ferner helfen Notenversand-Seiten im Netz weiter.

    Da ich keine Werbung für irgendeine Seite machen möchte, verweise ich auch hier auf google - Stichwort "Notenversand".

    Gruß
    Bolzbold

    Lieber Philou,

    bei allem Verständnis für eventuellen Frust und Verärgerung, aber wenn Du Schüler mit dem Begriff "Kroppzeug" bezeichnest, dann geht das in der Tat zu weit.

    Bitte mäßige doch Deinen Tonfall und bewahre ein Mindestmaß an Respekt gegenüber Schülern - so lernschwach (oder was auch immer) sie sein mögen.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von xx1
    Meine letzte Anfrage wurde von Bolzbold leider geschlossen. Der Eintrag war versehentlich doppelt. Sorry, bin zum ersten Mal in so einem Forum unterwegs.

    Aber ich hätte trotzdem gerne gewusst, wo man sich noch mit 1. Stex. bewerben kann! Also, wer hat Ideen und Hinweise. Ich danke euch.

    Lieber xx1,

    auf diese Frage hast Du in Deinem Thread im Bereich "Allgemein" bereits eine ausführliche Liste mit Links aus diesem Forum erhalten. Ich bin sicher, dass wenn Du diese durchgehst, Du eine Menge Antworten finden wirst.
    Ich denke, es macht Sinn, diese Themen dann in einem einzigen Thread zu besprechen.
    Daher schließe ich auch diesen Thread.

    Gruß
    Bolzbold

    Tolles Thema!

    Wie wäre es mit nicht ganz so alten "Klassikern" wie "Herr der Ringe", "Fluch der Karibik" etc.

    Die Filmmusik davon ist teilweise richtig gut - es wäre eine Schande, wenn die fehlen würde.

    Das hätte nebenbei auch einen stärkeren Schülerbezug als z.B. die Musik von "vom Winde verweht" oder "Ben Hur"...

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Skylar
    Jetzt bin ich am Boden zerstört, da ich durch den Arztbesuch (der mir nichtmal was gebracht hat) nun mein Leben lang viel Geld bezahlen muss.
    Er meinte, dass wenn mir eine Versicherung anbieten würde, mich für 70% Zuschlag zu versichern, ich lieber in der Gesetzlichen bleiben solle, da ich dann nach dem Ref sparen würde. Nach dem Ref wäre es so, dass alle Privaten einen dann mit 30% aufnehmen müssten. Selbst 30 % Risikozuschlag ist ja viel viel Geld.
    Was haltet ihr davon?
    Hat jemand ähnlich Erfahrungen und kann mir was dazu sagen?

    Hallo Skylar,

    30% Risikozuschlag ist im Verhältnis zu dem, was Du später als Beamter (als Angestellter ist die Sache ja sowieso vom Tisch) an Geld verlieren würdest, wenn Du Dich gesetzlich versichern würdest und auf den 50%igen Beihilfeanspruch verzichten würdest, nichts.

    Die Beiträge zur PKV sind noch vergleichsweise günstig, weil ja auch nur 50% des Risikos abgedeckt werden - die anderen 50% zahlt ja die Beihilfe, wobei die natürlich viele Zusatzleistungen nicht übernimmt.
    Dennoch wäre es ein dickes Minusgeschäft, wenn Du freiwillig in die gesetzliche KV gehen würdest, um 30% Aufschlag zu sparen, weil der Arbeitegeberanteil dann auch von Dir zu tragen wäre.

    Abgesehen davon bekommst Du als Privatpatient de facto eine (noch) umfangreichere Behandlung. Der Arzt rechnet zwar in der Regel den 2,3fachen Satz ab - dennoch liegt der PKV-Beitrag bei ungefähr der Hälfte dessen, was Du als GKV-Versicherter zahlen würdest. So gesehen sind 30% Aufschlag noch günstig.
    Ferner hast Du die Unmegen an Zuzahlungen vergessen und ggf. gesondert zu bezahlende Extraleistungen, die die GKV nicht abdeckt.

    Langfristig gedacht fährst Du mit der PKV besser. Ich habe auch 30% Aufschlag und bin immer noch unter 300 Euro Beitrag (natürlich ist der Ausbildungstarif der PKV erheblich günstiger...).

    Gruß
    Bolzbold

Werbung