Beiträge von Bolzbold

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    Original von Susannea
    Ich glaube es ja manchmal echt.

    Warum sind eigentlich Frauen immer die größten Feinde von Schwangeren?!?

    DAS habe ich mich auch schon gefragt.

    Vermutlich deswegen, weil da viele Frauen "mitreden" können und ihre persönliche Einschätzung als das Maß der Dinge ansehen.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von C.B.
    @ Bolzboki

    Verstehe deine Äußerung nicht, was soll das heißen ?

    Ich begreife nicht, wie hier dermaßen unter die Gürtellinie argumentiert wird, wenn es darum geht, die simple Tatsache zu betrachten, dass einige Leute ihren Beamtenstatus dazu nutzen, um sich wegen eines Schnupfens über Monate aus dem Verkehr zu ziehen - es aber auch durchaus andere Leute, die möglicherweise auch Beamte sind, gibt, die sogar mit Krebs zum Unterricht gehen und genau das Gegenteil tun ?

    Das ist eine simple Tatsache und eigentlich nicht mal diskussionswürdig.

    Bis dahin habe ich auch mit der Diskussion und in diesem Fall Deinen Argumenten kein Problem.
    So ist aber eingangs nicht diskutiert worden. Ich habe das irgendwo weiter oben doch auch schon erklärt. Natürlich gibt es Missstände - und die dürfen auch angeprangert werden. Hier geht es aber um die Art und Weise.

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    Ich habe noch nicht mal gegen Beamte gewettert, auch wenn ich selbst altersbedingt eh kein Beamter mehr werde. Aber so zu tun, als ginge vor dem "Dienstherrn" immer alles superkorrekt zu und als gäbe es dort keinerlei Mauscheleien, das ist doch Unfug hoch 109. Und geht an der Realität schlicht vorbei.

    Es hat auch niemand behauptet, dass alle Beamte hyperkorrekt wären.
    Nur mag sich hier niemand die ebenfalls eingangs deutlichst geäußerte pauschale und undifferenzierte Beamtenschelte anhören. Und ich wiederhole mich: Nicht wegen scheinbarer Betroffenheit in der Kritik sondern wegen der Art und Weise der geäußerten Kritik.

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    Also: ich bin kein Beamtenhasser und mir persönlich ist es sogar piepegal, ob und wie lange sich jemand krank meldet. Aber ich kann auch den Ärger der Sonnenkönigin verstehen, wenn sie denn nun mal deswegen Extraarbeit hat. Also: wo ist das Problem ?

    Oh, wir anderen Beamte haben auch bei Krankheit anderer Kollegen deren Unterricht zu vertreten. Auch hier stellt sich die Frage, ob man sich da so drüber aufregen muss. Vertreten werden muss der Unterricht so oder so.
    Ob ich deswegen generalisierende Aussagen über Beamte, ihr Berufsethos und ihren Krankenstand machen kann und das am Besten noch als objektive Beobachtung verkaufen kann, wage ich zu bezweifeln.

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    Was mich hier wirklich ärgert, ist dieser bornierte Tonfall, die Argumentation ach-so-sachlich, aber schön versteckt persönlich unter der Gürtellinie...

    Das kann ich verstehen. Hier aber würde ich zum Teil zumindest das Sprichwort des Waldes, in den es hineinruft, anführen wollen.

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    Und auch Beamte sollten mal in der Lage zur Selbstkritik sein und vielleicht mal über Kritik von Außenstehenden nachdenken.

    Müsste ich über Kritik Außenstehender nachdenken, wenn mein Kollege tatsächlich krank feiern würde? Müsste ich in diesem Punkt Selbstkritik üben, wenn ich unter zehn Tagen im Jahr fehle?
    Muss ein ganzer Berufsstand sich Kritik Außenstehender stellen oder gar Selbstkritik üben, wenn die Kritik nur einen kleinen Teil der Gesamtzahl der Arbeitenden ausmacht?
    Von "brancheninterner Sippenhaft" halte ich nicht viel.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von C.B.
    Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass ihr Jungs schlicht und einfach NEIDISCH auf die Sonnenkönigin seid, die den Job im Gegensatz zu euch schon macht. Und deshalb hier wegen einer Lapalie ein Faß sondergleichen aufmacht ...

    Das darf man dann wohl als einen Akt an Selbstdisqualifikation ansehen, oder?

    Nochmal zum mitschreiben:
    Ist es denkbar, dass man sich weniger ob der Kritik an der eigenen Person als vielmehr über die Art und Weise, wie hier Kritik geäußert wird, aufregt?

    Da braucht es keine Standardargumentation auf den Niveau "Du hast keine Ahnung" - "Nein DU hast keine Ahnung"...

    Der Stammtisch wurde übrigens von der Sonnenkönigin eröffnet - niemand hat sie darum gebeten.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von vader
    Es geht genau um diese Kollegen, es geht nicht um uns, denn wir machen ja alle guten Unterricht und sind pflichtbewusst

    Du hast völlig Recht. Es geht eigentlich nur um solche Leute.
    Das sind bei uns maximal zwei Kollegen, d.h. 1/30 des Kollegiums.

    Ungeachtet des temporären Ärgers, den das verursacht, bin ich deswegen aber noch weit davon entfernt, Rundumschläge zu veranstalten und mich in der Rhetorik in die Sozialneider und Stammtischler einzureihen.

    Das kann man, wie Du auch gezeigt hast, durchaus differenzierter darstellen - und dann regt sich auch keiner auf.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Sonnenkönigin
    Aber ich bin weder polemisch, noch von Neid zerfressen. Fühlst du dich angesprochen? Ich stelle nur eine allgemeine Beobachtung zur Diskussion. Dass sich einige Leute davon angegriffen fühlen, hat dann wohl eher etwas mit ihnen selbst zu tun.

    Du irrst.
    Deine Argumentation ist die Standardargumentation der Beamtenkritiker.

    Wehrt man sich, gilt man als getroffener Hund, der bellt.
    Wehrt man sich nicht, würdest Du sicherlich andere, Deine Sicht der Welt bestätigende Interpretationen ziehen können.

    Denkbar ist aber auch, dass man sich hier über die Kombination dessen was und vor allem WIE Du es verzapfst aufregt. Und das, meine Liebe, hat weniger mit unseren Persönlichkeiten als mit Deinem Verhalten zu tun.

    Deine Beobachtung ist nicht allgemein sondern subjektiv.

    Ich denke, hier spreche ich für viele von uns: Wir fühlen uns nicht persönlich in der Sache angegriffen, haben aber auch keine Lust, auf von Dir anmaßende Art und Weise mit Leuten, die sich so verhalten wie Du anprangerst, in einen Topf geworfen zu werden.

    Natürlich hätten wir Dich auch alle ignorieren können (vermutlich sogar müssen), denn dann hätten wir wenigstens uns der billigen Retourkutsche des "getroffene Hunde bellen" nicht aussetzen müssen.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von lolalupe
    Oha ... was ist denn hier los? Es gibt doch diverse Studien darüber, dass Beamte (statistisch betrachtet) sehr viel mehr Krankentage pro Jahr aufweisen können als Angestellte.

    Kannst Du die Aussagen auch belegen?

    Zitat

    sondern schlicht und einfach aus Pflichtbewusstsein und Angst um meinen Job)

    Sorry, aber seit wann muss die angestellte Lehrerin bei Schwangerschaft um ihren Job fürchten? Und Beamte haben demzufolge auch weniger Pflichtbewusstsein oder wie?

    Zitat


    während verbeamtete Freundinnen a) die Steuerklasse gewechselt haben, um das Maximum an Elterngeld rauszuholen, b) in Vollzeit gegangen sind (ebenfalls für das Maximum an Elterngeld)

    Sorry, aber dann bist Du doch die "Blöde", die das nicht gemacht hat. Der Steuerklassenwechsel ist mittlerweile sogar als nicht rechtsmissbräuchlich erklärt worden.
    Dieses Verhalten in a) und b) ist völlig unabhängig vom Status des Lehrers. Das hättest Du auch machen können.
    Sich da zu beklagen ist wohl mehr ein Eigentor.

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    und sich c) drei Wochen nach Feststellung der Schwangerschaft krank schreiben lassen haben. OHNE schwangerschaftsgefährdende Krankheiten.

    Weißt Du das mit 100%iger Sicherheit? Und was sagt das über die Moral des Arztes aus, der so großzügig krankschreibt?
    Für Angestellte gibt es übrigens den Weg des Berufsverbots...

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    warum werden Beamte häufiger krank? Oder vielleicht besser: warum rennen Angestellte halbkrank zur Arbeit?

    Stammtisch.

    Gegenfrage an die verbeamteten Lehrer hier:

    Wie viele von Euch haben sich schon halbkrank zur Arbeit geschleppt?
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das bei uns eine Menge Kollegen sind.

    Gruß
    Bolzbold

    P.S. Steine bekommst Du dafür von mir nicht auch noch geschenkt - das wäre Verschwendung.

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    Original von Ella.der.Stern
    Ja natürlich rufe ich auf kein Handy an!!!

    Aber wie schaltet man denn abends ab?

    Es ist ein "Lernprozess" - ironischerweise.

    Man muss lernen, nicht alle Probleme aus der Schule teils im wahrsten Sinn des Wortes mit nach Hause zu nehmen. Die Schule ist ein wichtiger Teil unseres Lebens - aber eben primär unseres Berufslebens.

    Um abschalten zu können gibt es mehrere Tipps - ein Teil davon findest Du als "Sticky" von Nele ganz oben in der Rubrik "Allgemein".

    Da wir teils zu Hause arbeiten, ist Abschalten ein mentaler Prozess. Man muss loslassen können, Probleme von Schülern und Eltern auch mal nicht sofort lösen zu müssen glauben, sich um seine Bedürfnisse kümmern können, auch mal ganz bewusst "nein" sagen können, bewusst andere Dinge (Freizeit, Hobbys, Partner) wahrnehmen und genießen können.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Sonnenkönigin
    Da haben wir eine andere Auffassung von Arbeitsmoral und Kollegialität. Ich war schwanger und bin bis zum letzten Tag ganz normal arbeiten gegangen, obwohl ich auch Komplikationen hatte, und ich bin direkt nach der Schutzfrist wieder gekommen.

    Das hat schon etwas sehr Selbstgerechtes, wenn man seine eigene Situation als Maßstab für das Verhalten anderer nimmt und daraus die Legitimation für pauschale Unterstellungen ableitet.

    Zitat

    Es ist doch wohl ein offenes Geheimnis, dass man gerade als Privatversicherter seinen Arzt dahingehend beeinflussen kann, ob er einen krank schreibt oder nicht und wie lange. Und wer kann einen Krankheitsverlauf auf 6 Mon. voraussehen?

    Nun, aufgrund Deiner Arbeitsmoral dürftest Du ja wohl nicht aus eigener Erfahrung sprechen können - aber woher nimmst Du dann Deine Weisheiten?

    Zitat


    Ich finde es wirklich dreist, wie dieses System zu Lasten der Kollegen ausgenutzt wird, die aus Pflichtgefühl NICHT bei jedem Pieps krank machen und solange für die ständig ausfallenden Kollegen einspringen müssen, bis sie selbst wirklich (!) krank werden.

    Was hat das mit dem ursprünglichen Problem zu tun?
    Und was ist ein Pieps und was nicht?

    Zitat

    Und komischerweise steigt die Anzahl der Krankheitstage, sobald die Herrschaften verbeamtet werden, ist schon seltsam, oder?

    Sorry, aber das ist zumindest für mein Umfeld, für das ich glaube sprechen zu können, Unsinn.

    Höre ich aus Deinem Posting eine gehörige Portion Sozialneid heraus?

    Woher nimmst Du die Anmaßung so über Dein Umfeld zu richten?

    Wir haben in unserem Kollegium einige Schwangere gehabt und haben noch immer eine. Und wenn eine von diesen Kolleginnen ausfällt, dann vertritt man sie und fertig. Ich glaube, eine Schwangerschaft ist sicherlich noch einer der Gründe, wo man am ehesten Verständnis für zeigt.

    Ich habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass gerade Frauen sich nach Schwangerschaften darüber definieren, wie "tough" sie doch waren und wie heldenhaft (Achtung Ironie!) sie das alles durchgestanden haben und dann mitunter auf andere Frauen, die da vermeintlich nicht mithalten konnten, herabgesehen haben. In dem Punkt habe ich den Eindruck, scheint die Solidarität unter Frauen noch Nachholbedarf zu haben.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von Medea
    Zettel in Schulen aushängen mit Telefonnummer, auf denen steht was Sie an Fächern anbieten :) klappt in unserer Schule immer sehr gut!

    Liebe Medea,

    beim Thema Missbrauch habe ich noch ein Auge zugedrückt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Du als Schülerin hier nicht schreibberechtigt bist.

    Gruß
    Bolzbold

    Nein, musst Du nicht.

    Du schickst Deinem Personalsachbearbeiter eine Kopie der Heiratsurkunde und des Papiers, auf dem die Namensänderung beurkundet wird, zu.

    Dasselbe bekommt dann noch einmal das LBV.

    Die Kopien kannst Du in der Schule beglaubigen lassen, wobei das bei meiner Frau auch ohne ging.

    Auch Examenszeugnisse etc. müssen nicht geändert werden, wenn z.B. anhand der Ausweiskopie oder anderen Dokumenten sofort erkennbar ist, dass Du einen anderen Nachnamen hast.

    Gruß
    Bolzbold

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    Original von neleabels
    Ich mag ja sehr sehr gerne pre-reading activities, bei denen die Lerner sich spekulativ über den möglichen Inhalt der Geschichte Gedanken machen - z.B. über den Titel, das Cover, die dramatis personae bei Theaterstücken, oder eine Tag-Cloud des Textes, wenn möglich...

    Das klappt natürlich nicht, wenn sie die Geschichte schon kennen.

    Nele

    Das klappt aber oft auch aus ganz profanen Gründen nicht.

    Einzelne Schüler haben schon weiter gelesen als andere und haben ihnen teilweise dann schon erzählt, wie es weitergeht. Andere holen sich die Cliff-Notes und lesen die Inhaltsangabe etc.

    Also pre-reading activities haben m.E. unterschwellig schon einen recht naiven Ansatz. (Und nein, das heißt nicht, dass Kollegen, die so arbeiten, naiv wären!)

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Jurastudentin
    Daher sind Umfragen meines Erachtens auch eher nur relativ. Gibt man alerdings zu viele Antwortmöglichkeiten werden Umfragen aufgrund der Länge einfach nicht beantwortet oder es kommen zu viele unterschiedliche Ergebnisse, die nicht mehr ausgewertet werden können.
    Dies muss man bei der Fragestellung auch immer beachten.

    Das ist eine zu lapidare Erklärung. Wenn teilweise Antwortoptionen vorgegeben sind, die klar in eine Richtung zielen und andere Richtungen (bewusst) ausklammern, dann ist das mittelbar Ergebnismanipulation.

    Zitat


    Als "Wischiwaschifragen" möchte ich meine Fragen nicht bezeichnen!!! Immerhin habe ich mir dabei auch was gedacht. Auch wenn das vielleicht für einige so nicht erkenntlich ist, sagen die Antworten sowie deren Häufigkeit gewisse Dinge aus, die für meine Arbeit sehr relevant sind, mit denen die Ausfüllenden jedoch gar nicht rechnen.

    Wenn ich den Eindruck gewinne, dass der Blick auf Schule, der durch den Bogen vermittelt wird, wie oben erwähnt bei einzelnen Fragen 50 Jahre zu alt ist, dann frage ich mich, womit da zu rechnen ist.

    Zitat


    Aber ich denke, das ist auch genau der Sinn der Sache, denn wenn die Leute beim Ausfüllen schon genau merken, auf was ich hinaus will, sind die Antworten vielleicht nicht mehr so "echt", weil sie mehr auf das Ziel gerichtet sind, als auf die eigentliche Frage.

    Und wenn die Leute sich wundern, was für komische Fragen Du stellst, die mit dem Schulalltag aus Sicht von uns Lehrern wenig zu tun haben, dann denken wir uns auch eine Menge. Und ob das die Ergebnisse der Befragung "neutral" hält, wage ich zu bezweifeln.

    Zitat


    D.h. Ziel meiner Arbeit ist es u.a. auch, durch die Fragebögen festzustellen, ob die Situationen wirklich für alle Beteiligten so eindeutig sind, bei wem die Defizite liegen und bei wem bei Präventionsmaßnahmen angesetzt werden muss.

    Und Du glaubst, dass man anhand dieses Fragebogens und der Art und Weise wie er im Internet zugänglich ist, zuverlässige Aussagen treffen kann?

    Du hast sowohl hier als auch bei schulthemen.de Dein Anliegen gepostet. Du kannst niemals sichergehen oder sicherstellen, dass die "Befragten" auch der jeweiligen Kategorie "Lehrer" / "Eltern" / "Schüler" angehören.
    Somit wäre die Reliabilität und die Validität Deiner Messergebnisse
    nachhaltig erschüttert.

    Zitat


    Sie sehen also, die Fragen sind durchaus durchdacht. Es ist halt nur leider schwer und wahrscheinlich gar unmöglich, passende Antworten für alle zu finden. (Dies wäre vielleicht höchstens dann möglich, wenn man mehr Zeit zur Verfügung hätte, da ich aber nur 2 Monate habe, muss ich mich damit begnügen)

    Dann sollte man Antworten so formulieren, dass sie ein möglichst großes Spektrum an Meinungen und Haltungen abdecken und nicht bestimmte Bereiche vernachlässigen und so die Ergebnisse beeinflussen.

    Gruß
    Bolzbold

    Also ich würde schätzen, dass wenn die Stelle nicht für den Seiteneinstieg geöffnet ist, Bewerbungen von Seiteneinsteigern gar nicht berücksichtigt werden. Das ist eine rein formale Sache. Insofern ist die Frage, was mit einem nicht überzeugenden "fertigen" Referendar ist, rein hypothetischer Natur.

    Eine Schule MUSS keinen der Bewerber nehmen, wenn er / sie ihr nicht zusagt.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von CKR
    Kann das nicht jeder selber entscheiden, was ihm / ihr nun zu anstrengend ist oder nicht? Das hängt doch von der individuellen Arbeits- und Dokumentationsweise ab. Ich finde auch, dass es manchmal einfach schneller geht, wenn Excel das alles für mich erledigt und ich einen Schritt weniger machen muss. Das heißt noch lange nicht, dass ich ohne Excel aufgeschmissen bin bzw. mich zu seinem Sklaven mache. :neenee:

    Das ändert aber nichts daran, dass die Bepunktung ja trotzdem in den Heften stehen sollte. Und das ist m.E. die eigentliche Arbeit.
    Wenn ich jedesmal eine andere Punkteschablone verwende, weil ich ja nicht immer dieselbe Zahl an Rohpunkten habe, müsste ich entweder jedesmal eine neue Formel in Excel eingeben, oder aber in Prozentwerden arbeiten, d.h. ich definiere eine Maximalpunktzahl und ermittle anhand der erreichten Punkte die Note.
    Das ist aber ein "Verwaltungsschritt", der unabhängig von der Art ("analog" auf Papier oder "digital" im Rechner) gemacht werden muss.

    So gesehen sind dann beide Arbeitsweisen "zu anstrengend".

    Gruß
    Bolzbold

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