Beiträge von Bolzbold

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    Original von Ummon
    Okay, danke.

    Habt ihr jetzt noch eine Idee, wie ich das Excel eintrichtern kann, damit ich nicht jede Punktezahl "von Hand" in eine Note umwandeln muss?
    Wenn ich bei jedem Schüler nachsehe, welche Punktezahl er hat, dann im Notenschlüssel nachschaue, welche Note das ergibt und dann beim Schüler diese Note eintippe, dauert das bei 32 Schülern recht lange.

    Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?

    Du musst die Teilpunkte und die Gesamtpunktzahl doch ohnehin in den Arbeiten ausweisen, damit es für die Schüler nachvollziehbar und transparent ist.

    Schreib Dir die Liste auf ein Blatt Papier, dann kannst Du das doch schablonenartig ablesen - dann schreibst Du die Note unter die Arbeit und trägst die Note in Excel ein.

    Wie kann man sich so abhängig von einer Software machen? Und so lange dauert das gar nicht.

    Also Du siehst hier Probleme, die es so nicht gibt. In der Zeit, in der Du dieses "Rundungsproblem" hier diskutiert hast, hättest Du bei einem kompletten Satz Arbeiten (ca. 30 Hefte) sowohl die Endnoten anhand der Punkte ablesen können, diese in die Hefte eintragen und auch in den PC eingeben können...

    Gruß
    Bolzbold

    Ummon

    Excel wäre mir da "sche**egal", weil meine Notengebungspraxis nicht von irgendeiner Software abhängig ist.

    Abgesehen davon kannst Du ja die Noten und nicht die Punkte in die Tabelle eintragen, weil Du die Gesamtnote auch anhand der Teilnoten und nicht irgendwelcher Punkte ermittelst.

    Wieso machst Du das so kompliziert?

    Ich benutze keine Exceltabelle und keinen Taschenrechner und komme dennoch in 95% der Fälle zu eindeutigen Noten.

    Und was den fairen Notenschlüssel angeht, so ist er nicht einfach ein Vielfaches der Noten.
    Du kannst auch eine Prozentwerttabelle erstellen, durch die Du dann die Noten ermittelst. Das ist auch linear und ist nicht von einer "passenden" Maximalpunktzahl abhängig.

    Beispiel:

    mind. 25% für eine 5
    mind. 50% für eine 4
    mind. 63% für eine 3
    mind. 75% für eine 2
    mind. 86% für eine 1
    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Ummon
    Paulchen

    Gegenfrage: Wie kommst du auf gerade Zahlen?

    Nehmen wir als Maximalpunktzahl 36 Punkte.
    Ein Schüler hat 15,5 Punkte erreicht.
    Wie rechnest du das auf eine klare Note um?

    Indem Du es nicht proportional machst sondern einheitliche, lineare Punktabstände definierst.

    Beispiel bei 40 Pukten:

    0-10: 6
    11-19: 5
    20-24: 4
    25-29: 3
    30-34: 2
    35-40: 1

    Bei 36 Punkten kannst Du die Abstände nicht linear machen - ich achte bei meinen Arbeiten bei der Punktevergabe darauf, dass das so hinkommt.

    Auch halbe Punkte wären so berücksichtigt.

    Gruß
    Bolzbold

    Das machst Du jetzt nicht wirklich so, oder?!

    Wenn ich Punkte für bestimmte Teilleistungen vergebe, komme ich auf der Basis festgelegter Notenabstände, die in ganzen, selten in halben Punkten erfolgen, immer auf "glatte" Noten.

    Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und nach der Zulässigkeit einer solchen Notenfindung fragen. Es würde mich wundern, wenn das Schulgesetz in BaWü solche Noten zulässt. Auch da müsste die allgemeine Notenskala (ggf. mit Tendenzen) gelten.

    Du kannst solche krummen Noten übrigens vermeiden, wenn Du den Bewertungsschlüssel Deiner Arbeit entsprechend gestaltest.

    Erreichte Punkte * 100 geteilt durch Gesamtpunktzahl gibt einen Prozentwert, den man problemlos linear in ganze Noten umrechnen kann.

    Deine Formel ist unnötig kompliziert und führt zu unnötigen Problemen.

    Gruß
    Bolzbold

    Bei plötzlicher Erkrankung eines (bekannten) Prüfers oder auch eines unbekannten Prüfers muss natürlich umgehend Ersatz organisiert werden. Das kann unter Umständen so kurzfristig sein, dass ein rechtzeitiges Informieren der Prüflinge nicht mehr möglich ist.

    Genaueres findet man sicherlich nicht nur in NRW sondern auch in Hessen in der jeweiligen Prüfungsordnung bzw. der entsprechenden Durchführungsverordnung.

    Gruß
    Bolzbold

    Sehen wir einmal vom persönlichen Verhältnis zwischen einer Lehrerin und ihren Schülern ab, ist jede Lehrkraft ersetzbar. Solange irgendein anderer Fachlehrer die Schüler auf die Prüfung vorbereitet, muss einen das nicht kümmern, wenn es um die eigene Lebens- und Familienplanung geht.

    Und es ist im Falle einer Schwangerschaft an der Schule, für adäquaten Ersatz zu sorgen, insbesondere, wenn man lange im Voraus weiß, dass eine Lehrerin ausfallen wird.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von churri
    Wie bewerte ich eine summary in einer KA der Oberstufe (Grundkurs EN), bei der ein S eher eine Nacherzählung geschrieben hat?
    Hat jemand vielleicht ein Schema zur Bewertung von summaries in Oberstufen-KAs im EN-Unterricht?

    Hallo churri,

    wenn der Schüler alle Inhaltskriterien erfüllt hat, wirst Du ihm leider alle Inhaltspunkte geben müssen.

    Da der Schüler aber "hyperkontextualisiert" hat, kannst Du ihm in der kommunikativen Textgestaltung durchaus spürbar Punkte abziehen.

    Das Zentralabiturschema sieht solche Ausnahmen leider nicht vor - in Geschichte wird bei Hyperkontextualisierung so verfahren wie ich beschrieben habe.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von wossen
    Nuja gut, man kann ja mal bei einem identischen Lebensnettoeinkommen mal den Pensions- und den Rentenanspruch ausrechnen.

    Dann passen diese Relationen schon (und jetzt kommt keiner mit dieser Mär von den Betriebsrenten an.....)

    Das hätte ich anhand konkreter Zahlen einmal belegt.
    Nehmen wir der Einfachheit halber einen A13er "gegen" einen BAT2a-ler.

    Gibt es dafür sinnvolle Berechnungsformeln inklusive Gehaltssteigerungen etc.?

    Gruß
    Bolzbold

    Also ich weiß nicht, was Ihr immer aus solchen Sendungen herauslest.

    Mit Lehrerbashing hat das m.E. weniger zu tun. Wer weiter als bis drei zählen kann, wird auch wissen, warum die Durchschnittspensionen bei angeblich 2700 Euro liegen und die Renten bei 1200 Euro.

    (Die Besoldungsgruppen jenseits der A13, die B, R und W, sowie die C Gruppen sind ja teils erheblich höher vergütet (mitunter ein Mehrfaches des A12 oder A13 Gehalts), was zu entsprechenden Pensionen führt...; der Niedriglohnsektor in Verbindung mit den Renten, die Hausfrauen erhalten, die ja effektiv auch nicht in die Rentenkasse einzahlen, dürfte maßgeblich zu dem Unterschied bei den gesetzlichen Renten beitragen).

    Ich kann mich über die Sendung nicht aufregen - ungeachtet dessen, dass sie bewusst polarisiert, pauschalisiert und polemisiert.

    Gruß
    Bolzbold

    Also wir haben seinerzeit in den 90ern im Chemie-LK im Trockenschrank Kuchen gebacken und mit Glukose den Kaffee gezuckert.
    Kreidebleich ist der Lehrer damals nur da geworden, wo er ca. ein Pfund Kaliumzyanid unverschlossen und aufgeschraubt in einer PE-Dose hat herumstehen sehen...
    Wie die Sicherheitsvorschriften heute sind, weiß ich nicht, aber bevor ich mir da einen riesigen Ärger einhandle, würde ich auch die "Location" verlegen.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von anneblu
    Vielen Dank erst mal für die schnelle Antwort!

    Geht eine solche Vertretung auch, wenn die Schule trotz längerfristiger Erkrankung noch "überbesetzt" ist? Ist bei uns nämlich der Fall.

    Gruß Anne

    Wie würdest Du als Schulleiter denn der Bezirksregierung erklären, dass Du trotz Überhangs noch Vertretungskräfte benötigst? Da müsste es in Deinen Fächern schon konkreten Bedarf geben, der nicht durch entsprechende Verschiebungen oder angeordnete Mehrarbeit gedeckt werden kann.

    Gruß
    Bolzbold

    Bluemchen646

    Das hat bei mir damals ungefähr so funktioniert, dass ich einen Kollegen vertreten habe, der gar nicht meine Fächer hatte und über die interne Umschichtung dann eine Vertretung in meinen Fächern notwendig wurde.

    Wenn Deine Schulleitung also entsprechenden Bedarf "produzieren" kann, sollte das eigentlich klappen.

    Gruß
    Bolzbold

    Ich habe die Meldung gerade erst gelesen und bin doch etwas betroffen - erst vor ein paar Tagen hatte ich noch ein Buch ihres Mannes Helmut in den Händen, in denen er von seiner Ehe sprach.

    Ich frage mich gerade, wie Helmut Schmidt wohl damit umgeht, wenn auf einmal der Partner, mit dem man ja buchstäblich ein Menschenalter zusammen war, stirbt.

    Miri

    Du wirfst hier einiges durcheinander.

    Eine Psychotherapie wird von der PKV anders eingestuft als eine chronische Erkrankung wie Asthma, Allergien oder eben Migräne.

    Psychotherapien sind für die DUV in den meisten Fällen Ausschlussgründe, für die PKV aber nicht notwendigerweise.

    Was die Migräne selbst angeht, so würde ich hier nicht induktiv von Deinem Freund auf die TE schließen. Warum soll sie es nicht ausprobieren? Migräne kann Dich in jedem Beruf behindern - oder eben auch nicht.

    Lythil

    Meine Amtsärztin hat mir seinerzeit erklärt, dass ein behandelnder Facharzt (bei mir war's ein Pneumologe) in keinem Fall in Regress genommen wird, wenn er eine Prognose (sic!) abgibt. Der Amtsarzt kann hingegen sehr wohl in Regress genommen werden, wenn er eine vorzeitige Dienstunfähigkeit ausschließt, diese aber dann eintritt und nachgewiesen wird, dass er zu "schlampig" in der abschließenden Beurteilung war.

    Dein behandelnder Arzt braucht sich folglich keine Sorgen zu machen, weil er nur eine Prognose gegenüber dem Amtsarzt abgibt, wohingegen Letzterer sich im Extremfall vor der Bezirksregierung (oder welcher Behörde auch immer) rechtfertigen muss.

    Wenn Dein Arzt sich nicht sicher ist, dann muss er das auch so schreiben. "Eine vorzeitige Dienstunfähigkeit ist nicht auszuschließen".

    Gruß
    Bolzbold

    Für das Referendariat sind chronische Erkrankungen für gewöhnlich uninteressant, weil das Referendariat als Ausbildung zählt, die man Dir nicht verwehren kann.

    Lediglich nach dem Referendariat kann eine chronische Erkrankung unter Umständen (nicht in jedem Fall und nicht automatisch - das hängt vom Bundesland und vom Amtsarzt ab) zu einer Nichtverbeamtung führen - jedoch kannst Du als Angestellte problemlos arbeiten.

    Gruß
    Bolzbold

    AntiVir hat direkt Alarm geschlagen und die Malware in den Quarantänebereich verschoben.

    Hatte noch einen Trojaner an Bord - TR/BHO.GEN

    Ob der da mitgeliefert wurde, weiß ich nicht - aber der ist jetzt auch weg.

    Gruß
    Bolzbold

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